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#56217 - 06/10/08 10:04 AM Re: NEWS [Re: ]
Mainzer105 Offline
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Schwimmer-Reibereien beigelegt


Monte Carlo - Die Reibereien im Deutschen Schwimm-Verband (DSV) sind rechtzeitig vor Olympia beigelegt. Der neue Anzug passt, die Athletenvereinbarung ist unterschriftsreif, die Prämien sind gesichert.
Nach ersten Tests mit dem für Peking entwickelten Hightech-Anzug des DSV-Ausrüsters (adidas) in Monte Carlo stellte Helge Meeuw fest.
"Das macht uns Mut. Das ist auf jeden Fall ein gleichwertiges Produkt, wenn nicht sogar besser", sagte die Medaillen-Hoffnung aus Frankfurt am Main mit Blick auf den Weltrekord-Anzug eines australischen Herstellers (Speedo).


15.000 Euro für Gold
Verbandspräsidentin Christa Thiel atmete nach den "konstruktiven Gesprächen" mit den Athleten auf. "Wir blicken positiv nach vorn", sagte sie, "unsere Schwimmer reisen in guter Stimmung und mit guten Voraussetzungen nach Peking."
Die Streitpunkte um die Athletenvereinbarung sind ausgeräumt. Athleten-Sprecher Stefan Herbst (Leipzig): "Wir haben keine Bedenken mehr. Das Wochenende war wirklich positiv."
Der Verbands-Vermarkter (SMS) sicherte den Athleten in Monaco 15.000 Euro für Olympia-Gold, 7.000 für Silber und 4000 für Bronze zu. Vermarkter-Chef Jürgen Greve: "Für die Staffeln gibt es das Doppelte."
Wichtigsten Baustellen geschlossen
Die sportlichen Ergebnisse gerieten in den Hintergrund. Cheftrainer Örjan Madsen erlebte, bedingt durch die sehr harte Trainingsphase, eine "ziemlich bunte Mischung aus einigermaßen guten und relativ schwachen Leistungen".
Am Ende interessierte ihn nur eines: "Die wichtigsten Baustellen sind erledigt." Jetzt steht nur noch der Streit mit Bundestrainer Manfred Thiesmann aus, der seine Peking-Nominierung gerichtlich einklagen will.
Die deutschen Schwimmer ließen sich auch durch Top-Leistungen der Konkurrenz nicht aus der Fassung bringen. Der japanische Olympiasieger Kosuke Kitajima erzielte in Tokio in 2:07,51 Minuten über 200 m Brust im Speedo-Anzug einen Fabel-Weltrekord.
Der Anzug sitzt
Abgerechnet wird aber in Peking. Der Respekt vor den Speedo- Konkurrenten scheint dem Gefühl eigener Stärke gewichen zu sein. "Der Anzug hat die guten Merkmale aller Anzüge in sich vereint. Das macht uns den Weg frei. Auf jeden Fall sind wir die Sorge los", stellte Meeuw fest.
"Es sieht sehr, sehr gut aus", sagte Herbst. In Monte Carlo testeten die DSV-Schwimmer fünf Prototypen. Änderungsvorschläge werden jetzt mit einbezogen. Ende Juni sollen die Schwimmer zum Trainingslager in Berlin ihre neuen Anzüge bekommen.

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#56232 - 06/10/08 11:32 AM Re: NEWS [Re: ]
Mainzer105 Offline
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Joppich siegt in Havanna

Peter Joppich hat rund zwei Monate vor Olympia seine Formstärke unter Beweis gestellt.
Beim Fecht-Weltcup in Havanna setzte sich der dreimalige Florett-Weltmeister in der Neuauflage des WM-Finals von St. Petersburg 2007 gegen den Italiener Andrea Baldini mit 15:10 durch und holte sich damit den Turniersieg.
Platz fünf ging an Benjamin Kleibrink, der im Viertelfinale gegen seinen deutschen Teamkollegen mit 10:15 verloren hatte. Auch Kleibrink startet bei Olympia.

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#56235 - 06/10/08 11:33 AM Re: NEWS [Re: ]
Mainzer105 Offline
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Schwarzer feiert Comeback

Christian Schwarzers Comeback im DHB-Team ist perfekt.
"Ich habe mich entschlossen, Christian Schwarzer als Kreisläufer für Peking zu nominieren", so Handball-Bundestrainer Heiner Brand. Schwarzer soll am 9. Juli beim Lehrgang in Südtirol zur deutschen Auswahl stoßen.
Der 38-Jährige hatte seine Länderspiel-Karriere eigentlich schon nach Olympia 2004 in Athen beendet, war zur WM 2007 im eigenen Land dann aber zrückgekehrt und hatte entscheidenden Anteil am Titelgewinn. Danach erklärte er erneut seine Karrierende in der Nationalmannschaft.

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#56490 - 06/11/08 11:26 AM Re: NEWS [Re: ]
Mainzer105 Offline
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Die deutschen Volleyballer müssen bei ihrem ersten Olympia-Auftritt seit 36 Jahren schon in den Gruppenspielen gegen die Gold-Favoriten Brasilien, Russland und Serbien antreten. Bei der gemäß aktueller Weltrangliste erfolgten Gruppen-Einteilung in Peking wurde die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) der Gruppe B zugeordnet, in der außerdem der Athen-Olympiasieger, Weltmeister und Weltranglisten-Erste Brasilien, der Athen-Dritte und Vizeeuropameister Russland, Sydney-Olympiasieger Serbien, Vizeweltmeister Polen sowie Ägypten spielen.

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#56493 - 06/11/08 11:28 AM Re: NEWS [Re: ]
Mainzer105 Offline
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Wegen Diskriminierung Behinderter: Dopingsünder Gatlin legt Beschwerde ein
Dopingsünder Justin Gatlin will seinen Start bei den US-Leichtathletikausscheidungen für die Olympischen Spiele per Einstweiliger Verfügung erzwingen. Das teilte sein Anwalt Joe Zarzaur mit. Selbst wenn Gatlin sich dort das Peking-Ticket sichern sollte, zieht dies nicht automatisch ein Startrecht für die Spiele nach sich, da der US-Amerikaner noch bis 2010 wegen Dopings gesperrt ist. Gatlin will nun erreichen, dass seine positive Dopingprobe aus dem Jahr 2001 annuliert wird. Diese sei das Ergebnis einer Behandlung gegen seine angeborene Aufmerksamkeitsstörung. Somit würde der Dopingfall gegen ein US-Gleichstellungsgesetz für Behinderte verstoßen.

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#56547 - 06/11/08 02:47 PM Re: NEWS [Re: ]
Mainzer105 Offline
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Rupprath wehrt sich mit Anwalt gegen DSV-Geldbuße
Olympia-Schwimmer Thomas Rupprath wehrt sich mit einem Anwalt gegen eine vom Deutschen Schwimm-Verband verhängte Geldbuße. Dies bestätigte der Vizepräsident Recht des DSV, Anselm Oehlschlägel, am Mittwoch. Der Verband hatte Rupprath wegen öffentlicher Kritik am Schwimm-Anzug des DSV-Ausrüsters adidas mit einer Geldbuße in Höhe von 1600 Eurobelegt. „Ich habe die Sache meinem Anwalt übergeben, weil ich mich aufs Schwimmen konzentrieren will“, sagte Rupprath. Und:„Ich möchte mir um dieses Disziplinar-Verfahren keine weiteren Gedanken machen. Das Verfahren ist unnötig, zumal andere Schwimmer, die sich ähnlich geäußert haben, ja auch entsprechend behandelt werden müssten.“

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#56555 - 06/11/08 03:35 PM Re: NEWS [Re: ]
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Behrla erhält letzten Judo-Platz

Halbschwergewichtler Benjamin Behrla hat den letzten freien Startplatz im Olympia-Team der deutschen Judoka erobert.
Bundestrainer Frank Wieneke entschied sich für den 22-Jährigen und beorderte Mitbewerber Michael Jurack in die Reservistenrolle.
Behrla wird vom Deutschen Judo-Bund (DJB) nun dem Deutschen Olympischen Sport-Bund zur Nominierung vorgeschlagen. Für den Nachwuchsmann sprach laut DJB-Sportdirektor Manfred Birod der dritte Platz bei den Europameisterschaften in Lissabon und sein Einzug ins Finale des Masters-Turniers in Hamburg.

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#56704 - 06/12/08 11:34 AM Re: NEWS [Re: ]
Mainzer105 Offline
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Nationaltorwart kämpft um seinen Traum

Danny Vukovic kämpft weiter um seine Olympia-Teilnahme. Sein australischer Klub, die Central Coast Mariners, legt Einspruch gegen die neunmonatige Sperre einl, die die Fifa gegen den Nationaltorwart verhängt hat.
"Die Fifa hat ihre Kompetenzen überschritten", so Lyall Gorman, Vorsitzender der Central-Coast-Exekutive.
Vukovic war ursprünglich für neun Monate gesperrt worden, weil er im Liga-Finale gegen Newscastle Schiedsrichter Mark Shield geschlagen hatte.
Eine Verkürzung der Strafe durch den Verband hatte die Fifa wieder aufgehoben.

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#56706 - 06/12/08 11:35 AM Re: NEWS [Re: ]
Mainzer105 Offline
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Hingst bereit für Olympia

Stabhochspringerin Carolin Hingst hat beim Leichtathletik-Sportfest in Wipperfürth die Olympia-Norm für Peking komplett gemacht.
Die 27-Jährige bewältigte bei ihrem Sieg trotz problematischen Windes zum zweiten Mal die geforderte Höhe von 4,50 m. Zweite wurde mit 4,40 m Kristina Gadschiew, die ebenso wie Silke Spiegelburg die Norm bereits zuvor erfüllt hatte.
Martina Strutz überflog ebenfalls 4,40 m. Anna Battke scheiterte drei Mal an dieser Höhe. Wie schwierig die Bedingungen waren, zeigt, dass 4,40 m die Anfangshöhe war.

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#56720 - 06/12/08 12:38 PM Re: NEWS [Re: ]
Mainzer105 Offline
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Mit Ginseng zum Gold

Südkoreas Gewichtheber bauen bei Olympia auf Ginseng. Das Naturheilmittel soll den Heber-Assen um Weltrekordlerin Jang Mi-Ran zu besserer Konzentration und Regeneration verhelfen.
Südkoreas Gewichtheber-Verband hat einen Vertrag mit einer staatlichen Ginseng-Vertriebsfirma abgeschlossen, der den Hebern für einen Zeitraum von zwei Jahren monatlich 30 Dosierungen eines Extrakts aus rotem Ginseng und anderen Naturmitteln garantiert.
Ginseng soll speziell bei Kraftsportlern effektiv wirken und steht nicht auf der Dopingliste.

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#56973 - 06/13/08 09:47 PM Re: NEWS [Re: ]
Jancker Offline
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Lars Riedel: «Herr der Ringe» vor dem Abschied

Hamburg (dpa) - Der «Herr der Ringe» steht vor dem leisen Ende seiner ruhmreichen, am Ende aber zu langen Karriere: Lars Riedel, Diskus-Olympiasieger von 1996 und Olympia-Zweite von 2000, plagen wieder einmal Rückenbeschwerden - «wie immer bei voller Belastung».

Dass der gebürtige Zwickauer, der am 28. Juni 41 Jahre alt wird, nach fast zwei Jahren Wettkampf-Pause noch ein Ticket für Peking ergattern kann, glaubt in der Szene fast niemand mehr. Noch will Riedel seinen Rücktritt nicht bekanntgeben, aber der beim Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) zuständige Disziplintrainer Jürgen Schult sagte der Deutschen Presse-Agentur dpa: «Ich weiß was, aber das soll er selber sagen.»

Es wäre schon ein Wunder, wenn der Riese Riedel 16 Jahre nach seinem Olympia-Debüt 1992 in Barcelona seine fünfte Teilnahme an Sommerspielen noch durch die Hintertür schaffen würde. Einen erneuten Kraftakt im nächsten Jahr wird es auf keinen Fall geben. «Das ist definitiv meine letzte Saison. Es wird kein 2009 mit Lars Riedel als Athlet geben», betonte er.

«Ich habe permanenten Kontakt zu seinem Trainer, ich kann aber nicht sagen, ob er überhaupt trainiert», meinte Schult. Riedels Heimcoach Karl-Heinz Steinmetz (Darmstadt) wollte die schwierige Situation zunächst gar nicht kommentieren, meinte dann aber: «Ich halte mich raus. Es wird bald eine Entscheidung fallen. Alles geht zu Ende. Wir müssen abwarten, wie es weitergeht.»

Seit Anfang 2007 steht der 1,99 Meter große Riedel beim TuS Saulheim unter Vertrag, hat aber noch keinen einzigen Wettkampf für den rheinhessischen Dorfverein bestritten. Das letzte Mal stand er am 27. August 2006 in Bad Köstritz im Ring und belegte mit 61,34 Meter den zweiten Platz. Seinen letzten Sieg landete er am 30. Juli des gleichen Jahres in Nürnberg, zwei Wochen zuvor war er in Ulm deutscher Meister geworden. Bei der EM 2006 in Göteborg/Schweden kam er auf den achten Platz. Im vergangenen Jahr schrieb Riedel nur einmal Schlagzeilen, als er vom DLV eine öffentliche Verwarnung erhielt, weil er bei einer unangemeldeten Trainingskontrolle nicht an seinem Wohnort angetroffen worden war.

Seit über vier Jahren wohnt der Modellathlet im bayrischen Rottach-Egern und nutzt dort nach eigenen Angaben regelmäßig ein Rehabilitations-Zentrum. Über 20 Jahre Leistungssport haben Spuren hinterlassen. «Ich muss mal sehen, wann die Behandlung anschlägt», sagt der elfmalige deutsche Meister. «Ich hoffe, dass es bis Anfang Juli reicht.» Am 5. und 6. Juli steht mit den deutschen Meisterschaften in Nürnberg die letzte Olympia-Qualifikation an. «Ich wollte mit zwei, drei großen Dingern nochmal angreifen», sagte Riedel und scheute die Vergangenheitsform nicht. «Mit der Qualifikation und den Olympischen Spielen.»

Der Europameister von 1998 muss die DLV-Norm von 64,50 Meter allerdings - wie Schult bestätigte - zweimal werfen. Bisher haben diese Weite der Vize-Weltmeister Robert Harting (Berlin) und Michael Möllenbeck (Wattenscheid) geschafft. «Es gibt noch keinen Dritten. Ich weiß nicht, ob ich die Norm ein- oder zweimal erfüllen muss», sagte Riedel. Er will auch mit dem DLV reden, ob es eine Möglichkeit gibt, dass er notfalls nach den nationalen Titelkämpfen noch einen Extra-Start eingeräumt bekommt, falls es für Nürnberg nicht reicht.

«Von einem Sonderstatus ist mir bis jetzt noch nichts bekannt. Das sind Spekulationen», sagte Schult jedoch. «Ich hoffe als Bundestrainer darauf, dass er zweimal die Olympia-Norm macht. Lars ist fünfmal Weltmeister, und es wäre ein riesiger Abschluss für ihn, wenn er sich noch einmal für Olympia qualifizieren würde.»
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#58556 - 06/22/08 06:54 PM Re: NEWS [Re: Jancker]
Jancker Offline
Wettprofi

Registriert: 12/08/07
Beiträge: 3617
Heute ist unser Deutschland neubesetzter Achter, das ehemalige Flagschiff zweiter beim Weltcupfinale in Posen geworden. \:clap

Teilnehmer insgesamt 3, GB und Polen \:vogel
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#59242 - 06/26/08 02:42 PM Re: NEWS [Re: ]
Mainzer105 Offline
Aufsteiger
Wettkönig

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Beiträge: 5647
Battcke muss passen

Anna Battke, Achte im Stabhochsprung bei den Hallen-Weltmeisterschaften, muss wegen Achillessehnenproblemen die Hoffnungen auf Olympia begraben.
"Die Schmerzen sind seit zehn Tagen sehr stark", so Trainer Herbert Czingon. Die 23-Jährige vom USC Mainz müsse deshalb eine Pause einlegen und könne nicht bei den nationalen Meisterschaften in Nürnberg am 5./6. Juli starten. Dort wäre ihre letzte Chance, die Olympia-Norm von 4,50 m zu erfüllen.
Außerdem fällt nach einem Wettkampf-Unfall Studenten-Weltmeisterin Julia Hütter für Olympia aus.

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#59243 - 06/26/08 02:42 PM Re: NEWS [Re: ]
Mainzer105 Offline
Aufsteiger
Wettkönig

Registriert: 08/19/08
Beiträge: 5647
Hitzler schoss ihr Ticket

Bogenschützin Anja Hitzler hat beim Turnier des Welt-Verbandes FITA in Boe Agen in Frankreich einen Quotenplatz für die Olympischen Spiele geschossen. Sie zog ins Halbfinale ein und eroberte eines von fünf Peking-Tickets für das deutsche Team.
Bei den Heim-WM 2007 in Leipzig und den EM hatten deutsche Schützen nicht einen Startplatz gewonnen.
Vor Hitzler war Sebastian Rohrberg als einziger Bogenschütze für die Olympia nominiert worden. Die Team-Entscheidungen in Peking finden bei Damen und Herren ohne deutsche Beteiligung statt.

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#60720 - 07/10/08 09:15 PM Re: NEWS [Re: ]
Jancker Offline
Wettprofi

Registriert: 12/08/07
Beiträge: 3617
Diskuswerfer Lars Riedel hört auf

Sein letzter Wettkampf liegt fast zwei Jahre zurück. Der Rücken machte ihm immer mehr zu schaffen. Nun hat Lars Riedel, einer der erfolgreichsten deutschen Leichtathleten, Konsequenzen gezogen. Der Olympiasieger im Diskuswerfen beendet seine Karriere.

Berlin - "Ich hätte gern mit den Spielen in Peking aufgehört. Aber die Schmerzen im Rücken lassen das nicht mehr zu", sagte Riedel am Mittwoch in Berlin bei der Vorstellung seiner Autobiografie "Meine Welt ist eine Scheibe". Dies sei sein "letzter kleiner Wettkampf", so der 41-Jährige.

Schon im vergangenen Jahr hatte Riedel nicht mehr starten können. Seinen letzten Wettkampf absolvierte der Olympiasieger von 1996 in Atlanta am 27. August 2006 beim Werfertag in Bad Köstritz.

Riedel wurde fünfmal Weltmeister (1991, 1993, 1995, 1997 und 2001). Zudem holte er 1998 EM-Gold und olympisches Silber 2000 in Sydney. Mit 71,50 Metern aus dem Jahr 1997 ist Riedel Sechster der ewigen Weltbestenliste.

Künftig will der 1,99 Meter große Athlet, der viermal bei Olympischen Sommerspielen startete, seine Erfahrungen unter anderem in Management-Seminaren weitergeben.


Ich weiß, wie man Extremsituationen meistert. Davon können andere profitieren", so Riedel. Und noch etwas hat er nach zwei Jahrzehnten Leistungen auf höchstem Niveau erkannt: "Der Spitzensport ist gesundheitsschädlich. Ganz schmerzfrei werde ich wohl nie wieder leben."


\:appl
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#62358 - 07/20/08 06:35 PM Re: NEWS [Re: Jancker]
Sepp Offline
Mr. President
Wettspezi

Registriert: 12/09/07
Beiträge: 2304
Peking erlässt massive Fahrverbote für Olympia



Zur Verbesserung der Luftqualität für die Olympischen Spiele in Peking gelten jetzt die bisher umfassendsten Fahrverbote in der Geschichte der chinesischen Hauptstadt.

Über zwei Monate dürfen die 3,3 Millionen Autos jeweils nach ihren Nummernschildern nur noch an gerade oder ungeraden Tagen fahren. Die 17 Millionen Pekinger sollen auf öffentliche Verkehrsmittel ausweichen. Am Samstag wurden nach zweiwöchiger Verzögerung drei neue U-Bahnlinien eröffnet worden, darunter eine Strecke zum Olympiagelände und eine zum neuen Flughafenterminal.

Die Fahrverbote sollen außer der schwer verschmutzten Luft auch den Verkehrsfluss in den chronisch verstopften Straßen verbessern. Sie dauern über die Paralympischen Spiele bis zum 20. September. Die Verkehrsdichte war am Sonntag schon spürbar niedriger. Nach offiziellen Angaben sollen bis zu zwei Millionen Autos von den Straßen verschwinden, da die Behörden besonders viele Fahrzeuge stehenlassen wollen. Auch dürfen Autos nicht fahren, die die vergleichsweise strengen Emissionsstandards in Peking nicht erfüllen.

Nachdem die Produktion in Fabriken, Kraftwerken und Chemiebetrieben bereits heruntergefahren oder verringert worden war, zeigte sich die Luft schon seit einigen Tagen besser als sonst. Peking hatte eigentlich «grüne Spiele» versprochen, scheiterte bisher aber an der schlechten Luft. In Chinas Hauptstadt werden aber auch täglich mehr als 1000 neue Autos zugelassen. Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Jacques Rogge, hatte angedroht, notfalls Wettbewerbe in Ausdauersportarten im Freien zu verschieben, wenn die Luftqualität nicht ausreichen sollte.

Mit den neuen Bahnlinien wurde das wichtigste Infrastrukturprojekt für die Sommerspiele in Betrieb genommen. Sie haben nach amtlichen Angaben 22,3 Milliarden Yuan gekostet (etwa 2 Milliarden Euro). Die 4,5 Kilometer lange Strecke zum olympischen Park darf zunächst nur von Olympia-Teilnehmern wie Athleten, Trainern, akkreditierten Journalisten und Zuschauern benutzt werden. Für den normalen Verkehr wird sie erst nach den Paralympischen Spiele geöffnet. Olympia-Besucher werden mit ihren Tickets kostenlos zu den Wettkampfstätten fahren können, müssen aber vorher durch Sicherheitskontrollen.

Die Eröffnung der Linien, die zunächst bis Ende Juni angekündigt war, hatte sich ohne Angabe von Gründen verzögert, nachdem Peking zuvor wiederholt für seine zügigen Vorbereitungen gelobt worden war. Das U-Bahnsystem der Stadt soll während der Spiele täglich bis zu fünf Millionen Passagiere transportieren können. Für die 28 Kilometer weite Fahrt zum neuen Flughafenterminal, dem größten der Welt, braucht die Bahn 20 Minuten. Während Olympia sollen täglich 30 000 Passagiere damit fahren. Die neue Linie 10 verläuft über 25 Kilometer in einem Bogen im Norden der Hauptstadt und verbindet den Westen und Osten. Die Metropole hatte bisher nur ein kleines U-Bahnnetz.

Quelle: ftd.de
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#62382 - 07/20/08 08:36 PM Re: NEWS [Re: Sepp]
Frei3ier Offline
Wettpapst

Registriert: 12/08/07
Beiträge: 21785



Qualifikation
Nowitzki führt Basketballer nach Peking
Dirk Nowitzki und die deutschen Basketballer haben sich ihren großen Traum von Olympia erfüllt. Bei der Qualifikationsrunde für die Sommerspiele in Peking nutzte das Team um den mit 32 Punkten erneut überragenden NBA-Star der Dallas Mavericks mit 96:82 gegen Puerto Rico seine letzten Chance.

Dirk Nowitzki und die deutschen Basketballer haben sich ihren großen Traum von Olympia erfüllt. Bei der Qualifikationsrunde für die Sommerspiele in Peking nutzte das Team um den mit 32 Punkten erneut überragenden NBA-Star der Dallas Mavericks mit dem schwer erkämpften 96:82 (48:39) gegen Puerto Rico seine letzten Chance und sicherte sich das Last-Minute-Ticket in Richtung China. Damit ist die insgesamt fünfte Teilnahme deutscher Korbjäger bei Olympia und die erste nach 1992 in Barcelona perfekt.

Ausgelassene Freudentänze der deutschen „Riesen“ prägten die Szenerie schon Sekunden vor der Schlussirene auf dem Parkett der Athener Olympiahalle. Spielern und Funktionären fiel nach einem nervenaufreibenden Qualifikations-Marathon eine Zentnerlast von der Seele. Besonders Nowitzki, zugleich bester Werfer im gesamten Turnier, war die Erleichterung nach der geglückten Olympia-Teilnahme im dritten Anlauf ins Gesicht geschrieben. Neben der Mannschaft von Bundestrainer Dirk Bauermann werden Kroatien nach dem 76:70 im Halbfinale gegen Deutschland, Griechenland sowie der bereits zuvor qualifizierte Weltmeister Spanien, Vize-Europameister Russland und der EM-Dritte Litauen Europa bei Olympia vertreten. Für die DBB-Auswahl ist es die dritte sportliche Qualifikation nach 1984 und 1992. Als Olympia-Gastgeber war sie 1936 und 1972 gesetzt. Das große Ziel vor Augen, begannen Nowitzki und Co. im Spiel um Platz 3 nervös. Am Samstag hatten sie gegen Kroatien noch den ersten „Matchball“ für Peking vergeben. Im ersten Viertel gestatteten sie den Südamerikanern nie mehr als fünf Punkte Vorsprung. In der 9. Minute gelang dem DBB-Team die erstmalige Führung (22:21), obwohl Puerto Ricos 2,20-m-“Riese“ Peter John Ramos in Offensive und Defensive anfangs arge Probleme bereitete. Bei wechselnder Führung gelang es zunächst auch im zweiten Spielabschnitt keiner der beiden Mannschaften, sich deutlicher abzusetzen. Nowitzki und sein vor dem Turnier eingebürgerter NBA-Kollege Chris Kaman von den Los Angeles Clippers legten schließlich den Grundstein zur Neun-Punkte-Führung bis zum Wechsel. Allerdings ging der 26 Jahre alte Kaman, der erneut mit seiner Reboundstärke (insgesamt 12) überzeugen konnte, mit drei Fouls belastet in die zweite Halbzeit. Im dritten Viertel versuchte es die deutsche Mannschaft verstärkt mit ihren Distanzschützen über die Außenpositionen. Mit Erfolg: Demond Greene und Robert Garrett sorgten mit ihren Dreiern für eine 70:54-Führung (29.). Bis zum Schlussabschnitt konnte die DBB-Auswahl den Gegner mit einer guten Verteidigung und taktischer Disziplin auf Distanz halten und anschließend die Führung sogar auf zwischenzeitlich 21 Punkte (79:58) ausbauen. Als die Konzentration nachließ, verkürzte Puerto Rico mit Distanzwürfen, doch in den Schlussminuten bewies das deutsche Nationateam, in dem neben Nowitzki Steffen Hamann (19) und Greene (15) die besten Werfer waren, Nervenstärke und brachte den Sieg ins Ziel.

http://www.welt.de/sport/article2232796/Nowitzki_und_Co._fuehren_gegen_Puerto_Rico.html

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#63080 - 07/24/08 05:08 PM Re: NEWS [Re: Frei3ier]
Sepp Offline
Mr. President
Wettspezi

Registriert: 12/09/07
Beiträge: 2304
Irak darf nicht an den Olympischen Spielen teilnehmen

Eingriff in die Autonomie des Sports: Weil die irakische Regierung die Auflösung aller nationalen Sportverbände erlassen hatte, erhalten die irakischen Athleten keine Starterlaubnis für die Olympischen Spiele in Peking.

Hamburg - Der Irak darf nicht an den Olympischen Sommerspielen teilnehmen. Das teilte das Internationale Olympische Komitee (IOC) dem Land mit, das sieben Athleten zu den am 8. August in Peking beginnenden Spielen entsenden wollte. Das NOK des Irak war Anfang Juni suspendiert worden.

Damit reagierte das IOC auf einen irakischen Regierungserlass vom 20. Mai, der die Auflösung des NOKs und aller nationalen Sportverbände angeordnet hatte. Dies war als Eingriff in die Autonomie des NOK gewertet worden.

Der Irak hatte an den olympischen Sommerspielen 2004 in Athen teilgenommen. Die irakischen Athleten konnten damals allerdings keine Medaille erringen.

Quelle: Spiegel Online
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#64384 - 08/01/08 01:52 AM Re: NEWS [Re: Sepp]
Pepsi Online   content
Wettkönig

Registriert: 12/08/07
Beiträge: 7618

Sharapova muss passen

Die Russin zog sich bei ihrem Zweitrunden-Sieg gegen die Polin Marta Domachowska (7:5, 5:7, 6:2) eine Schulterverletzung zu. Zwei kleinere Sehnenrisse in der Schulter machen einen Einsatz bei Olympia unmöglich.




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#64482 - 08/01/08 03:10 PM Re: NEWS [Re: Pepsi]
Karl Ranseier Offline
Wellnessurlauber
Wett-Titan

Registriert: 12/08/07
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Peking lockert Zensur - Skepsis im Pressezentrum


Internationale Presse: Kein Grund zur Euphorie

Nach dem tagelangen Gerangel um freien Zugang zum Internet während der Olympischen Spiele haben die chinesischen Behörden die Zensur etwas gelockert. Im internationalen Pressezentrum auf dem Olympiagelände traf die Lockerung jedoch auf Skepsis.

"Die IOC-Koordinierungskommission und BOCOG haben sich vergangene Nacht getroffen und sich geeinigt. Jetzt kann das Internet genutzt werden wie bei allen Olympischen Spielen zuvor," sagte IOC-Vizepräsidentin Gunilla Lindberg. Für das IOC und die chinesische Regierung scheint das Problem damit gelöst zu sein.

Uneingeschränkter Zugang nicht möglich

Nachdem der Sprecher des Internationalen Medienzentrums, Sun Weide, den Internetzugang als "ausreichend" bezeichnet hatte, bekräftigte der chinesische Staatspräsident Hu Jintao noch einmal die Position seines Landes zur Informationsfreiheit während der Olympischen Spiele. "Die chinesische Regierung und das chinesische Volk haben ernsthaft daran gearbeitet, die Verpflichtungen gegenüber der internationalen Gemeinschaft zu erfüllen," sagte Hu bei einem Treffen mit ausländischen Journalisten.

Uneingeschränkter Zugang zu Webseiten war trotzdem nicht möglich. Nach wie vor sind die Seiten von tibetischen und uigurischen Aktivistengruppen gesperrt. Und auch die Seiten der Falungong-Bewegung können nicht aufgerufen werden. Diese Gruppierungen seien in China illegal und deshalb ihre Internetseiten gesperrt, heißt es von Seiten der Organisatoren der Olympischen Spiele.

Im internationalen Pressezentrum auf dem Olympiagelände traf die überraschende Lockerung der Zensur auf professionelle Skepsis. Grund zur Euphorie sahen die Vertreter der internationalen Presse nicht. "Nach dem ganzen Hin und Her in den letzten Tagen bin ich schon sehr überrascht, das es heute alles geht," sagte die Reporterin Carri Brown vom Fernsehsender Al-Jazeera.

"Es schüchtert schon ziemlich ein, wenn man merkt, das unsere Arbeit hier permanent überwacht wird. Das ist nicht wirklich die Atmosphäre, die man zu Olympischen Spielen erwarten würde," fügte sie hinzu. Ihrem Kollegen Jorge Luiz Rodrigues von der brasilianischen Zeitung O Globo kamen die Zusagen heute zu spät. "Es ist eine Schande für das IOC", sagte er.

Keine Hoffnung auf generelle Lockerung

Viele chinesische Journalisten konnten die Aufregung der letzten Tage dagegen nicht richtig nachvollziehen. "Mich hat das Problem nicht berührt. Ich habe auch schon vorher alle Information, die ich brauchte, aus dem Internet bekommen," sagte Yang Ying, Redakteurin des chinesischen Regionalsenders Liaoning TV.

Für Frau Yang werden sich die Arbeitsbedingungen nach den Olympischen Spielen kaum ändern. Große Hoffnung auf eine generelle Lockerung der Zensur gibt es nicht. Vielmehr machte die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua mit einer Schlagzeile deutlich, wohin die Reise geht: "Wir lassen die 'Pressefreiheit' nicht über dem chinesischen Recht stehen", titelt die Agentur auf ihrer Internetseite.



Quelle: zdf.de
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#64515 - 08/01/08 04:12 PM Re: NEWS [Re: Karl Ranseier]
Frei3ier Offline
Wettpapst

Registriert: 12/08/07
Beiträge: 21785



Affront gegen Nowitzki

Peking - Die deutsche Rekord-Olympiasiegerin Birgit Fischer hält Basketball-Superstar Dirk Nowitzki nicht für den idealen Träger der deutschen Fahne bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele in Peking am 8. August.

Die achtmalige Kanu-Olympiasiegerin möchte lieber "gestandene Olympioniken" an der Spitze der deutschen Mannschaft sehen.
"Dirk Nowitzki ist ein toller Mensch, ein toller Sportler, aber da sollte man doch bei den Traditionen bleiben und gestandene Olympioniken nehmen", sagte Fischer der "Sport Bild".
Damit stellt sie sich auch gegen das Gros der Sport1.de-User: In einer Umfrage votieren 77,7 Prozent für den NBA-Star (4216 Stimmen wurden abgegeben, Stand Freitag, 15 Uhr).

Nowitzki erstmals bei Olympia
Fischer selbst hatte 2000 in Sydney die deutsche Fahne getragen.

NBA-Profi Nowitzki hat sich erstmals mit der deutschen Mannschaft für Sommerspiele qualifiziert und bereits geäußert, dass er es als "Riesenehre" empfinden würde, die Fahne tragen zu dürfen.
"Schützen großartige Sportler"
Für Peking schlägt Fischer aber andere deutsche Olympiasieger vor:
"Ich denke da an die Schützen und Reiter. Von den Schützen hat noch nie einer die Fahne getragen, und das sind großartige Sportler, die lange dabei sind und auch oft Gold holten."
Dittmer ein Kandidat
Ihr früherer Teamkamerad Andreas Dittmer sei als dreimaliger Canadier-Olympiasieger ebenfalls ein guter Kandidat.

"Aber der kommt ja nicht in Frage, weil er zum Zeitpunkt der Eröffnungsfeier noch gar nicht in Peking ist", so Fischer.
Neben Nowitzki gehört der Handballer Christian Schwarzer zu den aussichtsreichsten Kandidaten. Auch Isabell Werth werden gute Chancen eingeräumt.
Fabian Hambüchen hatte es dagegen abgelehnt, die Fahne zu tragen, weil seine Wettkämpfe bereits am Tag nach der Eröffnungsfeier am Samstag beginnen.

Quelle : http://www.sport1.de

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#64693 - 08/02/08 11:09 AM Re: NEWS [Re: Frei3ier]
Jancker Offline
Wettprofi

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Beiträge: 3617
IOC ermöglicht Olympia-Start von El-Masri

(sid)- Dem Olympiastart des Berliner Schwimmers Rafed El-Masri steht endgültig nichts mehr im Wege. Die letzte Hürde räumte am Samstag das Internationale Olympische Komitee (IOC) endgültig aus dem Weg.

Die Exekutive bestätigte den Nationalitätenwechsel des Sohnes syrischer Einwanderer. Zuvor hatten bereits der Schwimm-Weltverband FINA sowie das Nationale Olympische Komitee Syriens El-Masri die Freigabe für einen Start in der deutschen Mannschaft erteilt.

Der Deutsche Olympische Sportbund DOSB nominierte den Freistilspezialisten daraufhin für die Sommerspiele in Peking. 2004 hatte El Masri noch für das Heimatland seiner Eltern an den Spielen teilgenommen. Auch bei den Weltmeisterschaften 2005 und 2007 startete er für Syrien.
_________________________

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#64935 - 08/02/08 10:18 PM Re: NEWS [Re: Jancker]
Frei3ier Offline
Wettpapst

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Beiträge: 21785
Umfrage: Interesse an Olympischen Spielen gesunken

Peking/Köln (dpa) - Die Tibet-Problematik, die Proteste beim Fackellauf und das Thema Doping haben sich negativ auf die öffentliche Wahrnehmung der Olympischen Spiele in Peking ausgewirkt.

Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage der Kölner Spezial-Agentur Sport+Markt. Demnach sank in Deutschland der Wert der Befragten, die «sehr interessiert» oder «interessiert» an Olympia sind, von 70 Prozent in Athen 2004 auf jetzt nur noch 58 Prozent. Damit lag Deutschland unter fünf europäischen Topmärkten an der Spitze. Schlusslicht war Großbritannien, mit London Gastgeber der Spiele 2012. Dort gaben lediglich 36 Prozent an, «sehr interessiert» oder «interessiert» zu sein.

Auch in China nahm der Wert von 77 Prozent im Jahr 2004 auf aktuell 75 ab. In den USA sank er von 71 auf 61. «Selbst in vielen asiatischen Märkten konnte keine erhöhte Begeisterung für diese Sommerspiele geschürt werden», hieß es. In Deutschland sei der Interessensrückgang zwischen 2004 und 2008 «beträchtlich». Zudem komme eine wirkliche Vorfreude auf die Spiele in Peking nicht auf. Das liege primär an den Menschenrechtsdiskussionen zu China.

Die Doping-Problematik und die ökologische Situation werden von Sport+Markt als weitere Negativ-Kriterien genannt. «Für viele Zuschauer schwebt das Damoklesschwert des Dopings über zahlreichen olympischen Disziplinen», heißt es weiter. Die einst positive Annäherung in der Berichterstattung über die Peking-Spiele habe sich «zu einer kritisch distanzierten Betrachtung» gewandelt.

Basis der Umfrage sind Telefon-Interviews, die jeweils im Mai 2004 und 2008 geführt wurden. Werte wurden in Deutschland, Italien, Großbritannien, Frankreich, Spanien und Russland ermittelt. Außerdem gab es Befragungen in China, Japan und den USA. Pro Land wurden etwa 1000 Menschen zwischen 16 und 69 Jahren zu ihrer Meinung befragt.

© sueddeutsche.de - erschienen am 02.08.2008 um 21:46 Uhr

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#64990 - 08/03/08 11:41 AM Re: NEWS [Re: Frei3ier]
Frei3ier Offline
Wettpapst

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Beiträge: 21785
Deutsche Medien protestieren gegen Beschränkungen bei Olympia

Berlin (dpa) - Kurz vor Beginn der Olympischen Spiele in Peking haben deutsche Zeitungen und Fernsehsender Beschränkungen für Journalisten kritisiert. Herausgeber und Chefredakteure sprachen von Zensur eines diktatorischen Regimes. ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender sagte der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung», die Pressefreiheit sei nicht gewährleistet. Ähnliche Beschwerden kamen von der «F.A.Z.», der «Süddeutschen Zeitung» und von RTL. Die Veranstalter sperren im Pressezentrum weiterhin kritische Webseiten.


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#64993 - 08/03/08 11:47 AM Re: NEWS [Re: Frei3ier]
Frei3ier Offline
Wettpapst

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Beiträge: 21785
Eine Woche vor Olympia
Die Angst vor China
Von Michael Horeni, Peking

03. August 2008 Es hat ein paar Stunden geregnet in Peking. Der Regen hat der Stadt gutgetan und den Olympiamachern auch. Über Nacht hat er den Himmel zurückgebracht nach Peking und auch die Berge im Norden, die den Moloch von der Steppe trennen. Am Horizont zeichnen sich wieder die Umrisse des Gebirges ab, die giftige Luft versickert in den Rinnsteinen. Der Regen ist eine gute Nachricht. Exakt eine Woche bevor am 8.8.08 abends um acht nach acht die Olympischen Spiele eröffnet werden, taucht das Abendrot die Stadt in ein warmes Licht.

Und am nächsten Morgen: Blauer Himmel über Peking, und die Stadt erwacht in mildem Licht. So wünschen sich das die Olympiamacher, so kann es bleiben. Kleinere Regenwolken werden sie bei der Eröffnungsfeier mit Raketen vertreiben. Man wird sich darauf verlassen können: Die Welt wird einen wunderbaren Eindruck von Peking haben, wenn am kommenden Freitag die Spiele offiziell beginnen. Doch alles, was man sieht, wird eine Täuschung sein. Vielleicht auch der Himmel.

Ein hässlicher Cocktail für die Party der Jugend

Die Welt blickt auf China, aber der Blick ist sorgenvoll. Das ist das Mindeste, was man eine Woche vor den Spielen sagen kann. Man kennt die Stichworte längst: Menschenrechtsverletzungen,Umweltverschmutzung, Tibet, Zensur, Doping. Das ist ein hässlicher Cocktail für die Party der Jugend der Welt, und es ist kein ermutigendes Zeichen, dass ein paar Regentropfen für die einzige Aufheiterung in diesen Tagen sorgten.

Peking und Olympia zeigten sich sonst von der düsteren Seite. Die Organisatoren haben wieder einmal ihre Zusage gebrochen, freie Berichterstattung zu gewährleisten. Diesmal zensierte das Regime im Pekinger Pressezentrum den Internetzugang und blockierte verschiedene chinakritische Webportale. Nach massiven Protesten machten die Chinesen Zugeständnisse, verweigern aber weiter den ungehinderten Zugang zum Netz. Das Internationale Olympische Komitee gibt noch nicht auf. Dazu kam die Nachricht, dass sieben russische Top-Leichtathletinnen und ein italienischer WM-Zweiter im Florettfechten zu Hause bleiben müssen. Doping.

Als herrschte Kriegsrecht wie 1989

Das klingt nicht gut, und eine Woche vor den Spielen fragt man sich: Was erwartet uns da in Peking? Saubere Luft und saubere Spiele werden kaum im Angebot sein, auch wenn man den Schmutz meist nicht sehen wird. Was man in diesen Tagen in Peking sieht, ist eine perfekte Benutzeroberfläche. Mit dem „Vogelnest“ haben sich die Chinesen das schönste Stadion der Welt bauen lassen, und auch das Schwimmstadion mit seiner illuminierten Fassade und seinen exzellenten Becken verzaubert Zuschauer und Athleten. Seine Außenhaut mit den wechselnden Farben erinnert an ein Chamäleon. Das passt gut zu Peking.

Was man auch sieht jenseits des hermetisch gesicherten Areals, sind Soldaten und andere Sicherheitskräfte. Die Stadt ist voll von ihnen. Sie werden in Bussen kolonnenweise durch Peking gekarrt, marschieren im Stechschritt und stehen an jeder Ecke. Sie sind präsent, als herrschte Kriegsrecht wie 1989. Die Chinesen wappnen sich gegen einen Terroranschlag, und seit den Unruhen im Frühjahr in Tibet ist die politische Führung besonders nervös.

Viele Hotelbetten werden leer bleiben

Spätestens seit den Protesten von Exil-Tibetern beim Fackellauf in London und Paris fürchtet das Politbüro, dass ihnen die Gegner in der Stadt mit 300.000 Überwachungskameras ins Prestigeprojekt pfuschen könnten. Die kommunistische Führung begegnet Ausländern seitdem mit tiefem Misstrauen. Sie hat die Einreise seit dem Tibet-Konflikt erschwert, und so kommen weit weniger Touristen zu den Spielen als ursprünglich erwartet, viele Hotelbetten werden leer bleiben.

Aber das wird den Erfolg wohl kaum beeinträchtigen. Was zählt, ist das Ergebnis, und die Kommunisten haben sich der Spiele systematisch in bisher nicht gekannter Weise bemächtigt. Der Fackellauf, der in diesen Tagen stundenlang im Fernsehen als nationales Hochamt inszeniert wird, war dafür in den letzten Monaten nur das auffälligste Ereignis. Was sie aus den ohnehin schon ramponierten olympischen Werten bis zur Abschlussfeier am 23. August machen werden, ist noch ungewiss. Die Chinesen nutzen die olympischen Symbole, verwandeln sie und stellen sie in ihre Dienste. Der Fackellauf ist schon entzaubert. Dass Olympia nach Peking nicht mehr dasselbe sein wird wie vorher, schwant manchem Olympier vor diesen politischen Spielen.

„Gewinnt Ruhm für unser Land“

So wie es aussieht, könnte das 21. Jahrhundert wieder ein chinesisches Jahrhundert werden. Die Spiele sollen der globale mediale Startschuss sein für die chinesische Dominanz in der Welt. Schon jetzt ist China die viertgrößte Wirtschaftsmacht, sein politischer Einfluss steigt stetig, es besitzt die größten Devisenreserven der Welt. Spätestens im Jahr 2040 dürfte China zur Nummer eins der Weltwirtschaft aufsteigen und an den Vereinigten Staaten vorbeiziehen, wahrscheinlich früher. In der Rangliste der Exportnationen liegt das Land auf Platz zwei. Bald wird es Deutschland als Exportweltmeister überholen, im Sport ist es den Deutschen schon uneinholbar enteilt.

In Peking wollen die Chinesen zur Nummer eins im Weltsport aufsteigen. In Athen haben sie 32 Goldmedaillen gewonnen. Sie schoben sich erstmals vor Russland auf Platz zwei der Nationenwertung. Der Gipfel ist zum Greifen nah, nicht einmal ein Vierteljahrhundert nachdem die Chinesen 1984 in Los Angeles ihre erste Goldmedaille eroberten. „Gewinnt Ruhm für unser Land“, sagte Staats- und Parteichef Hu Jintao unlängst bei einem Trainingsbesuch bei chinesischen Athleten. Die Sportler wissen, was das bedeutet: maximaler Erfolg.

Die Freude der Menschen ist echt

Der Druck auf seine Athleten ist riesig im Riesenreich, den Verlierern drohen Sanktionen, die wahren Ziele werden nicht genannt. Die Freude der Menschen aber ist echt. Die Chinesen drängeln sich kurz vor Beginn der Spiele an den Zäunen und versuchen einen guten Blick auf das Olympiagelände zu erhaschen. Von einer Brücke kann man das „Vogelnest“ gut sehen. Sie stellen sich in Positur und lassen sich mit dem neuen Wahrzeichen fotografieren.

Der Aufstiegswille und die rücksichtslose Dynamik, die das Land entfaltet, lösen Furcht, sogar Angst aus bei jenen, die ahnen, dem chinesischen Tempo und der Härte nicht gewachsen zu sein. Und auch anderen asiatischen Ländern wachsen Muskeln. Beim Wettlauf der Nationen wird es in Peking Verlierer geben, und dass auch Deutschland weniger abbekommt von den Medaillen, ist nicht ganz abwegig. Fabian Hambüchen könnte vielleicht zum deutschen Gesicht in Peking werden, und im Kollektiv sind die Deutschen immer noch schwer zu schlagen: im Handball, im Fußball, im Hockey.

Der Star soll China sein

Der Star der Spiele könnte Michael Phelps werden. Der amerikanische Schwimmer will den Rekord von Mark Spitz mit sieben Goldmedaillen brechen. Aber der Sport muss sich seinen Platz in Peking erst noch erkämpfen, und es wird sehr schwierig werden für einen einzelnen Athleten, die Spiele zu überstrahlen. Wenn es nach der KP geht, wird der Star bei Olympia ohnehin kein Sportler sein. Der Star soll China sein.

Text: F.A.Z.

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