1920 Mitglieder
36 Foren
7475 Themen
332852 Beiträge
Besucher Rekord: 4476 @ 07/18/11 08:43 PM
|
|
|
#38773 - 04/01/08 06:10 PM
Re: Leichtathletik
[Re: NewRocket]
|
Wettprofi
Registriert: 12/08/07
Beiträge: 3617
|
Björn Otto in Top-Team Peking 2008 berufen Stabhochspringer Björn Otto (LAV Bayer Uerdingen/Dormagen) wird nach seinen guten Leistungen während der Hallensaison und dem Sieg bei der Hallen-DM mit Welt-Jahresbestleistung in den Kader des "TOP TEAM Peking 2008" des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) berufen.
Dies entschied der Bundesausschuss Leistungssport (BAL) des DLV auf Vorschlag des leitenden Bundestrainers Jürgen Mallow anlässlich seiner Sitzung nach der Hallen-DM.
Durch die Berufung von Björn Otto umfasst das "TOP TEAM Peking 2008" nun 50 Athleten (27 Männer und 23 Frauen).
Die männlichen Stabhochspringer stellen dabei mit Lars Börgeling, Danny Ecker(beide TSV Bayer 04 Leverkusen), Tim Lobinger (ASV Köln), Björn Otto und Fabian Schulze (LAZ Salamander Kornwestheim/Ludwigsburg) die größte Disziplingruppe.
_________________________
|
|
|
|
|
#38774 - 04/01/08 06:16 PM
Re: NEWS
[Re: Sepp]
|
Wettprofi
Registriert: 12/08/07
Beiträge: 3617
|
Olympia 2008 - Die deutschen Gold-Hoffnungen
13 Goldmedaillen erkämpften die deutschen Sportlerinnen und Sportler bei den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen. Das bedeutete Rang sechs in der Nationenwertung. eurosport.yahoo.de stellt Ihnen ein Jahr vor den kommenden Spielen die möglichen Goldkandidaten für Peking 2008 vor.
Das Handball-Team der Männer:
Die Mannschaft von Trainer Heiner Brand hat im Winter 2007 mit dem WM-Gewinn im eigenen Land in ganz Deutschland eine nie dagewesene Handball-Euphorie entfacht. Als Weltmeister gehört die DHB-Auswahl in Peking zu den großen Favoriten auf Gold. Nationalspieler Dominik Klein vom THW Kiel warnt aber bereits jetzt vor einer zu großen Erwartungshaltung: "Erstmal steht nur fest, dass wir für Olympia qualifiziert sind. Für mich wäre es eine einmalige Erfahrung bei Olympia dabei zu sein", so der 23-Jährige, für den Deutschland nicht automatisch Top-Favorit auf den Olympia-Sieg ist. Dennoch haben die "Brand-Jungs" durchaus realistische Chancen, das "Wintermrächen" in Peking um ein weiteres Erfolgs-Kapitel zu erweitern.
Diskuswerferin Franka Dietzsch:
Wenn die Neubrandenburgerin in Peking antritt, dann gehört sie mit 40 Jahren bereits zum "alten Eisen" - doch die Weltmeisterin von 1999 und 2005 ist alles andere als eingerostet. Derzeit führt Dietzsch die Weltjahresbestenliste mit 68,06 Metern an und wenn sie von größeren Verletzungen verschont bleibt, dann ist in Peking die erste Olympia-Medaille ihrer Karriere drin - und die könnte durchaus golden glänzen.
Die Speerwerferinnen Christina Obergföll und Steffi Nerius:
Beide haben in den letzten Jahren fleißig Medaillen gesammelt: Obergföll als WM-Zweite 2005, Nerius als Silbermedaillen-Gewinnerin bei den Spielen 2004, WM-Dritte 2005 und Europameisterin 2006. Ein Blick auf die Weltjahresbestenliste 2007 bestätigt den Trend: Obergföll rangiert mit Würfen an und über die 70-Meter-Marke auf den Plätzen eins bis fünf, Nerius ist derzeit die drittbesten Werferin der Welt. Beide haben eindeutig das Potenzial, in Peking die Goldmedaille zu holen.
Die Hockey-Damen:
Es war eine Sensation - 2004 in Athen bezwang Deutschland den haushohen Favoriten aus den Niederlanden im Finale mit 2:1 (2:0). Zugegeben, diesen Coup in Peking zu wiederholen, dürfte fast unmöglich sein. Und dennoch haben die DHB-Mädels ihre Chance. Derzeit rangiert die Mannschaft auf Rang vier der Weltrangliste. Es führen die Niederlande vor Argentinien und Australien.
Turner Florian Hambüchen:
Der Bergisch Gladbacher war 2004 mit 16 Jahren der jüngste männliche Olympia-Teilnehmer des deutschen Teams. Im Mannschafts-Wettbewerb erreichte der "Turnfloh" damals einen achten Platz. Seit dieser Zeit hat sich der heute 19-Jährige in die Weltspitze katapultiert: Europameister 2005 am Hochreck, WM-Bronze 2006 im Mehrkampf und Sprung sowie der EM-Titel 2007 am Reck und Silber im Mehrkampf - das Riesentalent hat sich zum Medaillensammler gemausert. Eine Fortsetzung in Peking wäre die vorläufige Krönung für Hambüchen.
Ruderer Marcel Hacker:
Marcel Hacker hat ein großes Ziel - und das sind die Olympischen Spiele 2008 in Peking. Dort will der 30-Jährige seine erste olympische Gold-Medaille gewinnen. 2000 in Sydney gewann er Bronze, zwei Jahre später in Sevilla den WM-Titel. Im letzten Jahr errang der Magdeburger noch einmal Silber bei den Weltmeisterschaften in Eton (GBR). Das war aber "nur" eine Zwischenstation auf dem Weg nach Peking, denn seit 2005 läuft bereits der Vorbereitungs-Zyklus für die Spiele.
Schwimmerin Britta Steffen:
Auf ihr ruhen die Hoffnungen des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV). Die 100-Meter-Freitstil-Weltrekordlerin bestreitet 2008 bereits ihre dritten Olympischen Spiele und will nach Sydney 2000, wo sie als Vorlauf-Schwimmerin der deutschen 4x200-Meter-Freistill-Staffel Bronze gewann, wieder olympisches Edemetall. Nach vier Goldmedaillen bei der EM 2006 und einer Silber- sowie einer Bronzemedaille bei der WM 2007 scheint die 23-Jährige nun bereit für den ganz großen Wurf in Peking.
_________________________
|
|
|
|
|
#40395 - 04/06/08 07:36 PM
Re: NEWS
[Re: Jancker]
|
Mr. President
Wettspezi
Registriert: 12/09/07
Beiträge: 2304
|
Ich mach hier mal bisserl Anti-China-Stimmung Brown empfängt Fackelträger - chaotische Szenen in London Sie kamen mit Feuerlöschern, versuchten, die Olympische Flamme zu rauben: In London ist es zu massiven Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten gekommen. Mehr als tausend Anti-China-Aktivisten sorgten allein vor der Downing Street für Chaos. London - Es war kein friedlicher Tag in London: 2000 Sicherheitskräfte und zahlreiche chinesische Gesandte in blauen Trainingsanzügen beschützten die 80 Athleten und Prominenten, die die Olympische Flamme zu Fuß, auf dem Fahrrad sowie per Schiff und Bus rund acht Stunden lang durch die britische Hauptstadt trugen - und immer wieder kam es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten. Rund 35 Demonstranten wurden festgenommen. Trotz der zahlreichen Zwischenfälle empfing der britische Premierminister Gordon Brown die Träger des olympischen Feuers am Sonntag vor seinem Amtssitz in Nummer 10 Downing Street - während sich auf der Straße Demonstranten Handgemenge mit der Polizei lieferten. Unterstützer der Regierung in Peking schwangen chinesische Flaggen und schlugen Trommeln, während Brown zu den Sportlern sprach, die die Flamme trugen. Oppositionelle Politiker und Aktivisten kritisierten Brown für seine Teilnahme an der Zeremonie. Im Westen Londons riss ein Demonstrant die Fackel an sich, ehe ihn die Polizei überwältigte, ein anderer versuchte, die Flamme mit einem Feuerlöscher auszublasen. An der Stelle, an der der chinesische Botschafter Fu Ying die Fackel übernehmen sollte, war die Zahl der Demonstranten besonders groß. Der Ablauf wurde deshalb geändert, Fu ergriff die Fackel anders als geplant in Chinatown. An der Westminster-Brücke in der Nähe des Parlaments enthüllten zwei Aktivisten bereits am Samstag ein Transparent mit der Aufschrift: "Eine Welt, ein Traum: Befreit Tibet 2008." Der Text war eine Anspielung auf das offizielle chinesische Olympia-Motto: "Eine Welt, ein Traum". Auf der rund 50 Kilometer langen Strecke zwischen dem Wembley-Stadion im Nordwesten der britischen Hauptstadt und der Arena im Stadtteil Greenwich im Südosten kam es immer wieder zu Protestaktionen und Handgemengen. Während Absperrungen an den wichtigsten Punkten der Strecke Anti-China-Demonstranten zurückhielten, durften sich prochinesische Aktivisten frei bewegen. Einer tibetischen Gruppe zufolge wurden am Wochenende bei erneuten Unruhen in China mindestens acht Menschen getötet. Polizisten schossen in der südwestlichen Provinz Sichuan auf eine protestierende Gruppe von Anwohnern und Mönchen, wie die Internationale Bewegung für Tibet berichtete. Seit Beginn der tibetischen Unruhen in China Mitte März sind nach offiziellen Angaben 19 Menschen bei Protesten getötet worden. Die Exil-Tibeter sprechen dagegen von etwa 140 Toten und Hunderten Festnahmen. Das olympische Feuer war vergangene Woche in Athen entzündet worden und reist auf dem Weg nach Peking durch 20 Länder. Nächste Station ist Paris. Ich hoffe in Paris geht´s so weiter 
|
|
|
|
|
#40714 - 04/07/08 03:34 PM
Re: NEWS
[Re: Sepp]
|
Mr. President
Wettspezi
Registriert: 12/09/07
Beiträge: 2304
|
Olympischer Fackellauf unterbrochen - Flamme erloschenChaotische Szenen in Paris: Beim olympischen Fackellauf durch Frankreichs Hauptstadt ist es zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizisten gekommen. Mehrmals erlosch dabei die Flamme. Paris/Peking - Am Morgen lief noch alles nach Plan. Einen Tag nach den massiven Protesten in London war die olympische Fackel zu ihrer letzten Europa-Station in Paris eingetroffen. Von 3000 Polizisten geschützt, sollte der Fackellauf im "Mutterland der Menschenrechte" am Mittag am Eiffelturm starten. Doch dann die Kapitulation: Sicherheitsbeamte löschten die Flamme und brachten die erloschene Fackel in einen Bus, meldet die Nachrichtenagentur AP. Demnach musste die Fackel sogar zweimal gelöscht werden. Die dpa berichtet, dass die Flamme nach Angaben der Polizei wegen "technischer Fehler" erlosch. Mit dem Bus sollte das olympische Symbol weggebracht werden, um es vor Demonstranten zu schützen, die Tibet-Flaggen trugen. Das Eingreifen der Sicherheitsbehörden sei bereits kurz nach dem Start des Fackellaufs am Eiffelturm nötig geworden, hieß es in Polizeikreisen. Zuvor habe ein Mitglied der Grünen Partei versucht, die Fackel dem ersten Träger, dem früheren 400-Meter-Hürden-Sprinter Stephane Diagana, zu entreißen. Diagana hat sich den Protesten angeschlossen und trug bei dem Lauf ein Band mit der Aufschrift "Für eine bessere Welt". Die Sicherheitsvorkehrungen in Paris waren hoch: Die 80 Fackelläufer in der französischen Hauptstadt sollten von einem massiven Sicherheitsaufgebot geschützt werden. Knapp 50 Wagen der Bereitschaftspolizei sollten die Flamme abschirmen. Hunderte Polizisten und Feuerwehrleute bildeten auf Rollerblades, Motorrädern und joggend einen Sicherheitsabstand um die Flamme. Die 28 Kilometer lange Strecke sollte vom Eiffelturm quer durch die Stadt über den Champs-Elysées, am Rathaus und der Nationalversammlung vorbeiführen. Nach dem Eintreffen am Stadion Charléty sollte der Flammenlauf in der Nacht in Richtung San Francisco aufbrechen. Vor zwei Wochen war sie in Griechenland gestartet. Zahlreiche Organisationen hatten Aktionen angekündigt, um vier Monate vor dem Start der Spiele auf die Lage in Tibet hinzuweisen und gegen die chinesische Menschenrechtspolitik zu demonstrieren. Unter dem Eindruck der Proteste machte auch IOC-Präsident Jacques Rogge Druck auf Peking. "Ich bin sehr besorgt über die internationale Situation und über das, was in Tibet geschieht", sagte er auf einer Konferenz des Internationalen Olympischen Komitees in der chinesischen Hauptstadt. "Das IOC ruft zu einer raschen und friedlichen Lösung in Tibet auf." Zugleich bekräftigte er seinen Widerstand gegen jede Form eines Boykottes. "Unsere Hauptverantwortung ist es, gute Wettkämpfe zu ermöglichen, die die Sportler verdienen." China protestiert gegen "Sabotage" Bei der Niederschlagung von tibetischen Autonomieprotesten in Lhasa und westlichen chinesischen Regionen wurden in den vergangenen Wochen nach Angaben Pekings 22 Menschen getötet, Anhänger des Dalai Lamas sprechen von 140 Opfern. Peking steht auch wegen der Haltung gegenüber dem Sudan in der Darfur-Krise in der Kritik. China protestierte heute gegen die Störungen während des Fackellaufs in London am Wochenende. Einige "tibetische Separatisten" hätten versucht, die Veranstaltung "zu sabotieren", wurde ein Sprecher des Olympia-Organisationskomitees von der Nachrichtenagentur Xinhua zitiert. Ihr Verhalten sei "abscheulich".  Ein Demonstrant in der britischen Hauptstadt hatte versucht, die Flamme einem Läufer zu entreißen. Ein weiterer wollte sie mit einem Feuerlöscher ersticken. 37 Personen wurden festgenommen. Boykott der Eröffnungsfeier im Gespräch Und nun Paris. Eine Banderole mit der Aufschrift: "Paris verteidigt die Menschenrechte überall in der Welt" prangte am Rathaus der Stadt. Die Organisation Reporter ohne Grenzen kündigte "symbolische und spektakuläre" Aktionen an. Vom Hissen der tibetischen Flagge am Parlament wurde aber abgesehen. Der französische Staatspräsident und während der Spiele EU-Ratsvorsitzende Nicolas Sarkozy schließt einen Boykott der Eröffnungsfeier nach wie vor nicht aus. Die Entscheidung hänge von der weiteren Entwicklung in Tibet ab, sagte sein Außenminister Bernard Kouchner. Den Grünen geht die offizielle Haltung nicht weit genug. Sie hatten einen parallelen Fackellauf für die Menschenrechte gefordert. "Wir sind das Mutterland der Menschenrechte, es sei denn, wir wollen unsere Schnellzüge, Atomkraftwerke oder Flugzeuge nach China verkaufen", sagte der Europa-Abgeordnete Daniel Cohn-Bendit der Zeitung "Journal du Dimanche". Quelle: Spiegel Online
|
|
|
|
|
#41267 - 04/09/08 06:47 PM
Re: NEWS
[Re: Sepp]
|
Mr. President
Wettspezi
Registriert: 12/09/07
Beiträge: 2304
|
Olympia-Boykott entzweit deutsche SportfunktionäreDicke Luft beim Deutschen Olympischen Sportbund: Generalsekretär Vesper ist sauer auf Ehrenpräsident Richthofen. Der hat dem eigenen Verband vorgeworfen, einen Boykott der Spiele in Peking zu früh ausgeschlossen zu haben. Peking - Von sportlichem Teamgeist kann beim Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) zur Zeit keine Rede sein. Michael Vesper, Generaldirektor des Verbandes, wehrt sich gegen Kritik von Manfred von Richthofen. Der DOSB-Ehrenpräsident hatte in einem Interview des Berliner "Tagesspiegel" den eigenen Verband kritisiert, der frühzeitig einen Boykott der Olympischen Spiele in Peking ausgeschlossen hatte. Dies nannte von Richthofen ein "unsensibles Vorgehen". "Das war nicht unbedingt feiner Stil", kontert Vesper, der sich derzeit in Peking aufhält - eine Tatsache, die zu neuem Unmut zwischen Vesper und dem Sportausschuss des Deutschen Bundestages führte. Denn der parlamentarische Sportausschuss hat von Richthofen ausgerechnet für heute als Experte zu einer Sitzung eingeladen, in der die Lage vor Olympia besprochen werden soll. "Ich finde es sehr schade, dass diese Sitzung ausgerechnet in der Woche stattfindet, in der die gesamte deutsche Sportführung in Peking ist. Der Sportausschuss weiß bereits seit Monaten, dass wir diese Woche in Peking sind und tut jetzt so, als hätten wir abgesagt", sagte Vesper. Rogge: Kein Verzicht auf Fackellauf Auf internationaler Ebene versucht das Olympische Komitee für Klarheit zu sorgen. IOC-Präsident Jacques Rogge dementierte, seine Organisation erwäge einen Verzicht auf die außerhalb Chinas geplanten Etappen der Olympischen Flamme. Entsprechende Meldungen beruhten auf einem Missverständnis, sagte Rogge dem "Wall Street Journal". "Es gibt keine Diskussion darüber, irgendwelche Etappen abzusagen." Der IOC-Exekutivrat werde sich bei seiner Sitzung am Freitag lediglich routinemäßig mit dem bisherigen Ablauf der Veranstaltung beschäftigen. Nach den Tumulten bei dem Fackellauf in London und Paris haben Tibet-Aktivisten angekündigt, auch die für Mittwoch geplante Etappe durch San Francisco für Protestaktionen zu nutzen. Rogge zeigte sich betrübt über die Störungen. "Ich bin traurig, dass ein so schönes Symbol wie die Fackel, die Menschen verschiedener Religionen, verschiedener ethnischer Hintergründe, verschiedener politischer Systeme, Kulturen und Sprachen vereint, angegriffen wird", sagte er dem Blatt. Zudem täten ihm die Menschen leid, die zum Tragen der Olympischen Flamme ausgesucht worden seien und denen nun "dieser fantastische Augenblick ihres Lebens" verdorben werde. Das IOC respektiere das Recht auf Protest, doch dieser müsse gewaltlos sein. Gegenüber der chinesischen Regierung und den Organisatoren der Olympischen Spiele in Peking im Sommer habe das Komitee "sehr deutlich gemacht, dass Gewalt nicht mit dem olympischen Ideal zusammenpasst", sagte Rogge zur Situation in Tibet. Allerdings verfüge das IOC nicht über eine Armee oder eine Polizei, um seine Überzeugungen durchzusetzen. "Wir können nur mit Werten kämpfen", sagte er. Gestern hatten bereits mehrere hundert Menschen in der kalifornischen Metropole friedlich gegen die chinesische Tibet-Politik demonstriert. Die Protestierer marschierten durch die Straßen zum chinesischen Konsulat, viele trugen tibetische Flaggen. Tags zuvor hatten drei Aktivisten mit einer spektakulären Aktion gegen die Pekinger Tibet-Politik protestiert: Sie kletterten auf die Golden Gate Bridge und hängten dort die tibetische Fahne auf sowie zwei Transparente auf mit der Aufschrift "Freies Tibet 08" und "Eine Welt - Ein Traum. Freies Tibet". Die geplante 6,9 Kilometer lange Route des Fackellaufs werde möglicherweise noch geändert, erklärte der Bürgermeister von San Francisco, Gavin Newsom. Die Entscheidung liege bei der Polizei. In Paris und London war es bei dem Fackellauf zu massiven Protesten gekommen. Nach San Francisco soll die Olympische Fackel noch nach Buenos Aires in Argentinien und dann in ein Dutzend weiterer Länder reisen, bevor sie am 4. Mai nach China kommt. Argentinien mobilisiert 4200 Polizisten und Helfer Angesichts der massiven Proteste gegen Chinas Tibet-Politik in aller Welt haben die Behörden in Buenos Aires für den olympischen Fackellauf durch die argentinische Hauptstadt am Freitag starke Sicherheitskräfte mobilisiert. Mindestens 1200 Polizisten sollen zusammen mit 3000 zivilen Helfern dafür sorgen, dass die etwa 80 Läufer mit dem olympischen Feuer, darunter voraussichtlich auch der frühere Fußballstar Diego Maradona, die insgesamt 13 Kilometer lange Strecke durch die lateinamerikanische Millionenmetropole ohne Störungen überstehen. "Wir gehen davon aus, dass die Fackel kommt", sagte Bürgermeister Mauricio Macri angesichts der inzwischen dementierten Gerüchten, der Lauf könne abgebrochen werden. Buenos Aires ist die siebte von weltweit 21 geplanten Stationen des Fackellaufes. Nie zuvor war das Olympische Feuer am Rio de la Plata, und die Hauptstadt des Tango ist zugleich der einzige Ort in der spanischsprachigen Welt, durch die der Fackellauf gehen soll. "Es wird alles gut organisiert, und wir sind überzeugt, dass dies ein Grund der Freude und des Stolzes sein wird", sagte Macri. Zugleich rief er dazu auf, Sport und Politik nicht zu vermischen. "Wir sind für die Menschenrechte hier, in China und in Paris, aber ein Akt des Friedens darf nicht mit einem politischen Vorgang verwechselt werden", sagte der konservative Politiker. Jedoch wurde schon Macris Pressekonferenz von einem Mann, der sich als Vertreter einer Organisation Freies Tibet bezeichnete, unterbrochen. Jorge Aníbal Carcavallo kündigte an, die Fackel solle in Buenos Aires zwar nicht wie in Paris gelöscht werden, aber es werde "überraschende Aktionen" geben. Dabei gehe es darum, sich für eine "Kultur des Friedens und für die Befreiung Tibets" einzusetzen, sagte Carcavallo weiter. 953 Menschen in Lhasa festgenommen Die chinesische Polizei hat offiziellen Angaben zufolge wegen der blutigen Unruhen in der tibetischen Hauptstadt Lhasa seit Mitte vergangenen Monats 953 Menschen festgenommen. Insgesamt wurden 93 Menschen als Hauptverdächtige gesucht, 13 von ihnen seien bereits verhaftet worden, zitierte am Mittwoch die Nachrichtenagentur Xinhua den Gouverneur Tibets, Qiangba Puncog. Gegen 403 Beteiligte sei offiziell Haftbefehl erlassen worden. 362 Menschen hätten sich freiwillig gestellt, der Großteil sei wegen minderer Vergehen und Kooperation mit den Behörden aber bereits wieder auf freiem Fuß. Die Lage in Lhasa habe sich inzwischen normalisiert, sagte der Gouverneur. Nach offiziellen Angaben starben bei den Unruhen am 14. März in der tibetischen Hauptstadt Lhasa 19 Menschen. Die tibetische Exilregierung spricht von etwa 140 Toten. Von Lhasa hatten sich die schweren Proteste auf andere von Tibetern bewohnte Gebiete im Westen Chinas ausgebreitet. Quelle: Spiegel Online
|
|
|
|
|
#43173 - 04/15/08 07:44 PM
Re: NEWS
[Re: Sepp]
|
Wettprofi
Registriert: 12/08/07
Beiträge: 3617
|
Judo – Olympia Olympia-Eröffnung ohne Bönisch Judo-Olympiasiegerin Yvonne Bönisch will die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking wegen der Menschenrechtsverletzungen in Tibet boykottieren.
Die Judo-Olympiasiegerin Yvonne Bönisch will der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Peking fernbleiben, an den Wettbewerben aber trotzdem teilnehmen. Bönisch kündigte an, sie wolle mit dieser Aktion sowie mit einem Symbolband am Handgelenk gegen Menschenrechtsverletzungen in Tibet protestieren.
Ob letzteres gestattet ist, muss das Internationale Olympische Komitee (IOC) noch entscheiden. Die Exekutive werde auf der nächsten Sitzung Anfang Juni in Athen über Richtlinien diskutieren, sagte eine IOC-Sprecherin.
Frankreichs NOK verbot seinen Olympiateilnehmern, zur Eröffnung der Sommerspiele mit Plaketten auf der Brust einzumarschieren, auf denen "Für eine bessere Welt" demonstriert wird. NOK-Präsident Henri Serandour begründete dies damit, dass man ansonsten "auch für alles sonst" werben könne. Sport-Staatssekretär Bernard Laporte nannte sie "unverständlich", doch die Regierung werde sich nicht einmischen.
Der Deutsche Judo-Bund (DJB) toleriert die Aktion seiner Goldmedaillen-Gewinnerin von Athen, will sich in einer Präsidiumssitzung am kommenden Wochenende aber grundsätzlich mit der Situation und Problematik befassen.
Bönisch will "ein Zeichen setzen"
"Ich werde ein Zeichen setzen und nicht an der Eröffnungsfeier teilnehmen", sagte Yvonne Bönisch am Dienstag im ZDF. Die Postdamerin, die zuletzt aufgrund ihrer zielgerichteten Olympia-Vorbereitung nicht an der Europameisterschaft in Lissabon teilgenommen hatte, erklärte aber auch, dass sie auf alle Fälle zum Wettbewerb in der 57-kg-Klasse in Peking antreten will.
_________________________
|
|
|
|
|
#48571 - 05/06/08 07:00 PM
Re: NEWS
[Re: Jancker]
|
Wettprofi
Registriert: 12/08/07
Beiträge: 3617
|
Schwimmerin mit einem Bein darf zu den Olympischen Spielen
Die 24-jährige Nathalie du Toit aus Südafrika hat mit 17 ihr rechtes Bein bei einem Motorradunfall verloren. Bis dahin galt sie als Schwimmsport-Talent. Der Verlust ihres Beines änderte daran nichts. Sie schwimmt mit einem Bein schneller als viele Schwimmerinnen mit zwei, was daran liegt, dass man hauptsächlich mit den Armen schwimmt und die Beine für das Gleichgewicht zuständig sind. Sie ist die erste, die mit nur einem Bein bei den olympischen Spielen für Nicht-Behinderte antritt.
Alle Achtung
_________________________
|
|
|
|
|
#50693 - 05/14/08 04:05 PM
Re: NEWS
[Re: Jancker]
|
Wettprofi
Registriert: 12/08/07
Beiträge: 3617
|
Olympia: Wettkampfstätten sind erdbebensicher
Peking (dpa) Die Deutsche Botschaft in Peking verschickt bereits Merkblätter für den Ernstfall, aber die Olympia-Macher geben nach dem schwersten Erdbeben in China seit 30 Jahren erstmal Entwarnung.
Die Deutsche Botschaft in Peking verschickt bereits Merkblätter für den Ernstfall, aber die Olympia-Macher geben nach dem schwersten Erdbeben in China seit 30 Jahren erstmal Entwarnung.
Die Wettkampfstätten seien erdbebensicher und streng nach Vorschrift gebaut worden, berichtete der Sprecher des olympischen Nachrichtenzentrums, Wu Kun. Die Stadien könnten sogar Stöße bis zur Stärke 8 aushalten, berichtete er der Tageszeitung «Chongqing Chenbao». Das verheerende Beben im Südwesten Chinas hatte die Stärke 7,8. Ein Mitarbeiter der Erdbebenwarte in Peking erklärte, die olympischen Wettkampfstätten hätten «den Test bestanden». Die Arenen seien in «keinerlei Weise beeinträchtigt oder beschädigt worden».
Knapp drei Monate vor der Eröffnungsfeier wachsen trotzdem Sorgen, dass auch die Sommerspiele von Erdbeben oder Auswirkungen der Katastrophe betroffen sein könnten. China und die Nachbarländer seien in einer «relativ aktiven» Periode für Erdbeben, mit vorangegangen Beben in Japan sowie in den chinesischen Provinzen Tibet und Xinjiang seit Jahresbeginn, erklärte der Seismologe Jiang Haikun.
Die chinesischen Olympia-Gastgeber fühlen sich vom Pech verfolgt. Erst die schwere Schneekatastrophe zu Jahresbeginn, dann die Unruhen in Tibet und nun die nationale Tragödie mit mindestens 10 000 Toten. Ausgerechnet der so umstrittene Fackellauf, der auf seiner Tour über den Erdball noch von heftigen Protesten begleitet worden war, dient nun als Symbol der Hoffnung. Die «Reise der Harmonie» wird fortgesetzt. Auch die Etappe durch die betroffene Provinz Sichuan werde nach derzeitigem Stand stattfinden, teilte das Pekinger Organisations-Komitee BOCOG mit. Die Flamme soll vom 15. bis 18. Juni durch sieben Städte in Sichuan getragen werden.
Allerdings wird der modifiziert. Das Ausmaß der Feiern am Wegesrand und der betriebene Aufwand auf den Stationen des Fackellaufes soll künftig bescheidener ausfallen, kündigte am Dienstag der Sprecher des Organisationskomitees, Sun Weide, in Peking an. «Wir werden die Verfahren vereinfachen. Wir werden uns auf Einfachheit konzentrieren.» Das Internationale Olympische Komitee (IOC) gab am Dienstag bekannt, dass es eine Million Dollar (rund 650 000 Euro) für die Opfer und den Wiederaufbau spenden wolle.
Der neue, ernstere Charakter des Fackellaufes werde möglicherweise bis Juni beibehalten, wenn das olympische Feuer auch die vom Erdbeben betroffene Provinz Sichuan erreiche. Es werde künftig auch eine Schweigeminute für die Opfer jeweils zu Beginn des Fackellaufes geben, berichtete das Organisationskomitee (BOCOG). Entlang der Route werde es Stationen geben, wo die Menschen für die Erdbebenopfer spenden könnten.
Peking gilt als mögliches Erdbebengebiet, spätestens seitdem 1976 im nicht weit entfernten Ort Tangshan bei einem vergleichbaren Beben offiziell 242 000 Menschen ums Leben gekommen waren. Damals starben in Peking 189 Menschen. Zwar waren die in Peking befürchteten schwereren Erschütterungen ausgeblieben, aber die Erdstöße hatten zuvor schon eine Stärke von 3,9 erreicht und waren deutlich zu spüren. Die Deutsche Botschaft gab vorsorglich schon mal Tipps für richtiges Verhalten bei einem Erdbeben: «Vergessen sie ihr Auto» oder «Schützen Sie sich vor herabfallenden Gegenständen», wird geraten. Peking liege wie der größere Teil Chinas in einem Gebiet «potenzieller Gefährdung».
Seit 1976 seien Schutzmaßnahmen gegen Erdbeben «obligatorischer Standard» für alle Neubauten in Peking, sagt Deng Xuexian, Architekturprofessorin an der Qinghua-Universität. Die Anforderungen an die Statik seien sogar höher als in Deutschland, berichtet zudem ein deutscher Architekt, der in Peking tätig ist. Er gehe davon aus, dass moderne Gebäude relativ sicher seien, auch wenn in China bekanntlich «viel gedreht» werde.
Peking versucht, sich weiter gegen Erdbeben zu wappnen. Nach Angaben chinesischer Medien gab es Ende 2007 rund 30 Schutzbunker, in denen mindestens zwei Millionen der insgesamt 17 Millionen Einwohner unterkommen können. Bis zu 100 Bunker, die vor allem für den Fall eines Erdbebens gebaut wurden, sollen es in den kommenden Jahren werden. Allerdings sei es unter den Pekingern kaum bekannt, dass es so etwas überhaupt gibt, berichtete «China Daily».
Abergläubische Chinesen deuten es unterdessen als widersprüchliches Omen, dass China ausgerechnet 88 Tage vor Beginn der Sommerspiele von der Katastrophe heimgesucht wurde. Denn die Zahl Acht verheißt in China eigentlich Glück. Aus diesem Grund werden die Spiele auch am 8. August 2008 um 20:08 Uhr beginnen. Zu diesem Zeitpunkt werden eine halbe Million Besucher aus dem Ausland erwartet. Sie können sich auch trotz der Katastrophe im Südwesten Chinas in Peking sicher fühlen, beteuerten die Organisatoren.
_________________________
|
|
|
|
|
#51536 - 05/18/08 11:12 AM
Re: NEWS
[Re: Jancker]
|
Wettprofi
Registriert: 12/08/07
Beiträge: 3617
|
Mit Prothese nach Peking Nach Ansicht des IAAF würden dem behinderten Sprinter Oscar Pistorius seine zwei Spezialprothesen einen unverhältnismäßigen Vorteil verschaffen. Der 21-Jährige wehrte sich - und darf bei Olympia starten. Der unterschenkelamputierte Leichtathlet Oscar Pistorius aus Südafrika ist auf dem Weg zu den Sommerspielen von Peking (8. bis 24. August). Der 21-jährige Paralympics-Sieger von Athen 2004 darf in China bei den "großen Spielen" über 400 Meter als Einzelläufer an den Start gehen, wenn er zuvor die Olympianorm des Weltverbandes IAAF (45,95 Sekunden) schafft. Seine Bestzeit steht bisher bei 46,56 Sekunden, aufgestellt am 17. Mai 2007 in Pretoria. Der Sportschiedsgerichtshof CAS gab am Freitag der Klage des 21-Jährigen gegen die IAAF überraschend statt und erklärte ihn unbeschränkt startberechtigt für alle Rennen. "Ich kann gar nicht mehr aufhören, vor Glück zu lächeln", sagte Pistorius in einer ersten Reaktion. "Wenn ich in Peking antreten dürfte, würde ein Traum wahr, den ich so lange geträumt habe. Wenn es nicht klappt, werde ich Anlauf auf London 2012 nehmen." Mit elf Monaten amputiert Pistorius, dessen Frau vor elf Monaten ihr erstes Kind bekam, studiert in Pretoria Betriebswirtschaftslehre. Er kam ohne Wadenbeine zur Welt; mit elf Monaten wurde er knieabwärts amputiert. Dennoch betrieb er schon in jungen Jahren er alle möglichen Sportarten, von Rugby über Ringen bis Wasserball, ehe er sich auf Leichtathletik spezialisierte. Sollte ihm die Einzel-Qualifikation für Peking nicht gelingen, bliebe ihm noch eine zweite Chance als Mitglied der 400-m-Staffel. Dafür werden die 16 besten Teams der Welt zugelassen. Allerdings zählte Südafrika 2007 nicht zu diesem Kreis. Auch der Weltverband akzeptierte das CAS-Urteil: "Pistorius ist überall willkommen, wo immer er jetzt starten will. Und natürlich auch in Peking, wenn er sich sportlich qualifiziert", erklärte IAAF-Präsident Lamine Diack in einer offiziellen Stellungnahme. Der Weltverband hatte den Mann aus Pretoria am 14. Januar unter Bezug auf Regel 144.2 für alle Wettbewerbe mit Nichtbehinderten gesperrt. Grundlage war ein Gutachten des Biomechanik-Professors Gert-Peter Brüggemann aus Köln. Doch der CAS folgte dieser Argumentation nicht. Die IAAF habe in den Anhörungen am 29./30. April nicht nachweisen können, dass die hochtechnologisierten Carbonprothesen ("Cheetas") Pistorius einen zu großen Vorteil gegenüber normalen Athleten verschaffen würden, hieß es in der Urteilsbegründung. Ein Einzelfall-Urteil Ausdrücklich stellte der CAS aber fest, dass es sich um ein Einzelfall-Urteil handele. Es könne zudem revidiert werden, wenn neue wissenschaftliche Erkenntnisse vorlägen. Bei bei den Paralympics 2004 in Athen hatte Pistorius Gold über 200 m und Bronze über 100 m geholt. Er zeigte sich nach dem CAS-Urteil optimistisch, die B-Olympianorm von 45,95 Sekunden über 400 m erreichen zu können, wenn er in Rennen gegen Nichtbehinderte auf stärkere Konkurrenz trifft. Sollte allerdings ein anderer Südafrikaner besser sein, müsste Pistorius sogar 45,55 (A-Norm) laufen, um als Einzelstarter in Peking antreten zu dürfen. Die größte Chance liegt deshalb für ihn wohl in der Staffel, für die Platz 16 der Weltrangliste nicht unerreichbar scheint. 
_________________________
|
|
|
|
|
#54898 - 06/03/08 09:57 PM
Re: NEWS
[Re: Pepsi]
|
Wettprofi
Registriert: 12/08/07
Beiträge: 3617
|
Deutschland-Achter steht vor der Auflösung 2. Juni 2008 17:00 Uhr Luzern - Schlagmann Bernd Heidicker war fassungslos und Bundestrainer Dieter Grahn kündigte Konsequenzen an:
Nach dem Debakel vom Rotsee steht der Deutschland-Achter rund zwei Monate vor Beginn der Olympischen Spiele vor der Auflösung.
"Das war die letzte Chance für diese Besatzung. Jetzt komme auch ich als Schlagmann in Bedrängnis. Ich habe kein Szenario, wie es weitergeht", sagte Heidicker, der das Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) 2006 zum WM-Titel und 2007 zur Vize-Weltmeisterschaft geführt hatte.
Beim Weltcup in Luzern ruderte das Paradeboot der Konkurrenz weit hinterher. Mit über zehn Sekunden Rückstand auf den siegreichen Weltmeister Kanada reichte es nur zu einem enttäuschenden fünften Platz.
Grahn geht in sich
So kann es nicht weitergehen. Ob das die richtige Mannschaft ist, werde ich mir reiflich überlegen", verkündete Grahn, der aber dennoch erklärte: "Das Ziel bleibt eine Medaille in Peking." Es wäre die erste olympische Medaille für den Achter seit zwölf Jahren.
Sportdirektor Michael Müller kündigte schon unmittelbar nach der enttäuschenden Vorstellung an, dass es nun zahlreiche Gespräche geben werde und alle Sportler überprüft würden.
Erste Ergebnisse wollen Grahn und Müller am Mittwoch im Leistungszentrum in Dortmund präsentieren.
Stüer will Ruhe bewahren
Der Aufruf von Philipp Stüer, der ebenso wie Heidicker in der Vergangenheit eine feste Größe im Achter war, dürfte die DRV-Verantwortlichen wenig interessieren. "Es hilft nichts, wenn wir jetzt in Panik ausbrechen. Wir müssen in Ruhe überlegen, wie wir einen Schritt nach vorne machen können."
Beim Weltcup-Finale in Posen (20. bis 22. Juni) dürfte eine neue Crew eine Chance bekommen. Wie viele der etablierten Ruderer ihren Rollsitz räumen müssen, ist offen.
Entäuschende Bilanz von Luzern
Der Achter ist allerdings nicht das einzige Sorgenkind des erfolgsverwöhnten Verbandes. Lediglich ein zweiter und ein dritter Platz sprangen in Luzern heraus - das schlechteste Ergebnis in der Rotsee-Historie.
"Wir sind aus dem Training gekommen, während die Nationen aus Übersee bestens vorbereitet angetreten sind", erklärte Müller, der ebenfalls gehörig unter Druck geraten ist.
_________________________
|
|
|
|
|
#56216 - 06/10/08 10:04 AM
Re: NEWS
[Re: ]
|
Aufsteiger
Wettkönig
Registriert: 08/19/08
Beiträge: 5647
|
Dittmer atmet auf: Nun Medaille in Peking
Szeged - Nach einem misslungenen Saisonstart hat sich Andreas Dittmer doch noch den Doppelstart in Peking gesichert und will dort mit den anderen Athen-Olympiasiegern wieder abräumen. Der dreimalige Olympiasieger Dittmer buchte am Wochenende beim Weltcup im ungarischen Szeged durch zwei zweite Plätze die Tickets im Canadier-Einer über 500 und 1000 Meter. Nun möchte er sich beim in zwei Monaten beginnenden Saisonhöhepunkt den Karriere-Abschied vergolden. "Wenn alles passt, kann es zu einer Goldmedaille langen. Aber es ist ein langer Weg und ich freue mich, wenn ich irgendein olympisches Souvenir mit nach Hause nehmen darf", sagte der 36-Jährige vor seinen vierten Olympischen Spielen. Zurück zu alter Stärke Zweimal musste sich Dittmer Weltmeister Attila Vajda (Ungarn) in Szeged geschlagen geben, zweimal hielt er aber den 20 Jahre alten Herausforderer Sebastian Brendel (Potsdam) in Schach. "Ich bin erleichtert, dass ich nach einem verkorksten Saisonstart zur Leistungsstärke zurückgefunden habe", sagte der achtmalige Weltmeister. Außer Dittmer buchten auch die sechs Athen-Gold-Kanuten Katrin Wagner-Augustin (Potsdam), Carolin Leonhardt (Mannheim), Christian Gille (Leipzig), Tomasz Wylenzek (Essen), Ronald Rauhe und Tim Wieskötter (beide Potsdam) das Ticket. Hoffnungsvolle Youngster Dazu gesellen sich ein paar hoffnungsvolle Olympia-Debütanten, wie zum Beispiel Fanny Fischer (Potsdam). Die Nichte der nicht mehr aktiven Rekord-Olympionikin Birgit Fischer gewann mit Nicole Reinhardt (Lampertheim) eindrucksvoll im Kajak-Zweier über 500 Meter und führte als Schlagfrau auch den Vierer zum Sieg über den Erzrivalen Ungarn. "Besser geht es nicht", sagte die 21-Jährige. Die erfolgreichsten deutschen Sommer-Olympioniken sind zwei Monate vor den Spielen gerüstet. "Das Olympiateam steht größtenteils", sagte Sportdirektor Jens Kahl nach Podestplätzen in zehn der zwölf olympischen Bootsklassen, dabei drei Siege. "Wir halten an unserer Zielsetzung fest mit drei- bis viermal Gold und insgesamt sechs bis acht Medaillen. Jetzt können wir uns aber langsam auch mal auf die Fußball-Europameisterschaft konzentrieren." Schlaflose Nächte garantiert In einer Woche beim Heim-Weltcup in Duisburg wollen die deutschen Kanuten ihre gute Vorstellung aus Ungarn bestätigen, dazu werden die letzten offenen Peking-Startplätze vergeben. "Viele Gedanken schwirren im Kopf herum. Das wird noch die eine oder andere schlaflose Nacht geben", gestand Cheftrainer Reiner Kießler. "Es verlangt nach harten Entscheidungen und es wird auch traurige Gesichter geben." Experiment gescheitert Während die dreimalige Olympiasiegerin Katrin Wagner-Augustin den Kajak-Einer bei den Damen über 500 Meter in Peking paddeln wird, ist dieser Platz bei den Herren noch nicht fix. Jonas Ems (Essen) hat gute Chancen, aber ein Medaillenkandidat ist er nicht. Eine andere Baustelle ist der Kajak-Zweier über 1000 Meter. Das Experiment, Wieskötter nicht nur über 500 Meter, sondern auch über den Kilometer einzusetzen, ging zulasten der kürzeren Strecke. "Ich glaube, dass ich die Umstellung vom 1000-Meter-Zweier noch nicht so richtig gepackt habe", gestand Wieskötter, der in Peking die sieben Jahre lange Siegesserie bei Titelkämpfen mit Rauhe über 500 Meter fortsetzen will. Nur Gold zählt also für die beiden.
|
|
|
|
|
|
Betsson
von Betsson_Franzi
05/24/12 09:34 PM
|
Unibet
von Schorschi
05/23/12 10:11 PM
|
bet365
von Messias1992
05/23/12 06:37 PM
|
|
|
100 eingetragene (Onkel Dittmeyer, Tiem, Schorschi, breksn, schaschlik02, Vallandir, Bross, Dernbi, Lucki88, TINYCITIES, bottle, spike, AllesSuper, HaHoHe, Betsson_Franzi, NAITHON, Davee, Lucky, malik, KEC2012, Bamm Bamm, Superborschi, rudisxxx, caro, trabtrab, skippy62, Schlaumeier, Lindenberg32, Taiga07, mannikr, Michistar, Tamudo, celtic1888, ZeuSinatoR, harrynaldo, Bankinator, hoppel, Germane, chapigoal, Tuerkei Experte, AmazingRed, grottenoli, Enjax, El_Cangri_Polaco, Mummi, beschteschte, pippoBVB, Maddin, timmikater, huelse, Magog, Nils93, Philo, Anstoss, Schilli21, Evil_skunk, Tippkoenig, Tajiri, lule1, Danielano, bolo47, Blutsbruder, horzengnolm, Harvey, smint, Lottoking38, andre, Gentleman, RajonRondo, Rothaus, stoertebeker, Kastell, Zauberboy, handballman, julio, Lionel_Messi, colle, Unruheherd, erci00, Unicorn, elmejor, Pepsi, xoxo.., Toenizz, DermitdemPicktanzt, 15 unsichtbar),
735
Gäste und
64
Spiders online. |
|
Key:
Admin,
Global Mod,
Mod
|
|
|