@Onkel
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Alle 14 Teams sind am Sonntag im Einsatz. Den Anfang machen um 14:30 Uhr Hamburg, das Straubing empfängt und die Haie, die in Hannover erwartet werden. Um 16:30 Uhr folgen dann die Partien zwischen Krefeld und Augsburg sowie München und Berlin, ehe dann am Abend Schlusslich Nürnberg auf die DEG trifft. Sky berichtet ab 19:00 Uhr

vom Duell der Roosters mit dem ERC.
14:30 Uhr Hamburg Freezers – Straubing TigersAktuell fehlt es den Freezers an Konstanz. Sieg und Niederlage wechseln sich beim Team von der Elbe ab und so mussten sie Primus Mannheim ziehen lassen. Nach dem die Freezers einen fulminanten Saisonstart hinlegten, ist der Rückstand auf die Adler inzwischen auf acht Punkte angewachsen und Berlin ist auch noch vorbeigezogen. Der 5:4-Erfolg in Iserlohn am Freitag wird den Hanseaten gut getan haben. Jetzt heißt es den Schwung mitnehmen und Straubing schlagen, denn die Verfolger sind nicht weit weg.
Straubing ist momentan kein echter Verfolger. Zu groß ist der Rückstand der Niederbayern inzwischen. Zwar konnten sie nach der Niederlage in Nürnberg ein 3:1 im Derby gegen München holen, aber der Rückstand auf Rang zehn beträgt bereits drei Punkte und auf die Freezers sind es derer elf. Eine Schwachstelle der Tigers ist die Offensive. Sie brauchen einfach zu viele Chancen, um ein Tor zu erzielen. Wenn sie wie am Freitag nur ein Gegentreffer kassieren mag die aktuelle Ausbeute reichen, aber Hamburg ist ein anderes Kaliber. 49 Tore haben die Norddeutschen bereist erzielt.
14:30 Uhr Hannover Scorpions – Kölner HaieMit 1:6 gingen die Scorpions in Berlin unter und so hart es ist, die Niederlage hätte noch deutlicher ausfallen können wenn nicht müssen. Zu Übermächtig waren die Eisbären. Jetzt heißt es jedoch bei den Niedersachsen das Spiel abzuhaken und sich auf die Haie zu konzentrieren. Immerhin weiß Hannover, wie die Rheinländer zu knacken sind. Am neunten Spieltag gewannen die Scorpions nach Verlängerung mit 3:2 in der Domstadt – wenn auch etwas glücklich.
Unterdessen kann der KEC mit Selbstvertrauen in das Spiel gehen. Auswärts sind die Haie eine Macht und das musste auch Krefeld erfahren, als der KEC das Spiel noch drehte. Sollten die Rheinländer heute einen Dreier einfahren würden sie in der Endabrechnung an Hannover vorbeiziehen und das obwohl sie zwei Spiele weniger absolviert haben.
16:30 Uhr Krefeld Pinguine – Augsburger PantherNach den drei Siegen in Serie kam von den Pinguinen nicht mehr allzu viel. Gegen Berlin, Düsseldorf und Hannover gingen sie leer aus und das Derby gegen Köln lief nicht wirklich besser. 2:0 führten die Seidenstädter noch bis zur 47. Minute, nur um am Ende nach Penaltyschießen zu verlieren. Durch die Pleite rutschte Krefeld in der Tabelle auf den 13. Platz ab. Dennoch, ein Sieg gegen Augsburg und die Welt sieht wieder besser aus, denn noch sind alle eng beisammen und der Fahrstuhl kann schnell nach oben fahren.
Derweil ist der Fahrstuhl der Panther etwas ins Stocken geraten. Nach deutlichen 5:1-Heimsiegen gegen Nürnberg und Iserlohn unterlagen die Schwaben in Wolfsburg nach Penaltyschießen und dann folgte die erste Heimpleite der Saison. Wie Krefeld führte auch Augsburg bis zur 47. Spielminute mit zwei Toren, aber am Ende gewannen die Adler 5:4. Aktuell belegt der Vizemeister von 2010 mit 20 Zählern Rang acht.
16:30 Uhr EHC München – Eisbären BerlinMomentan sieht es so aus, als wären die Eisbären das einzige Team, dass Primus Mannheim folgen kann. Sieben Punkte beträgt der Rückstand aktuell, aber die Hauptstädter haben ein Spiel weniger ausgetragen. Zudem scheinen sie gefestigt. Nachdem eine sieben Partie andauernde Siegesserie gegen Iserlohn gerissen war, machen sich die Berliner daran, eine neue zu starten. Den Anfang machen sie am Freitag mit einem klaren 6:1-Erfolg gegen Hannover, der auch höher hätte ausfallen können.
Nicht richtig in Fahrt kommt der EHC München. Vier Spiele in Folge konnten die Bayern zwar punkten, aber am Ende standen nur sechs Zähler zu Buche. Der EHC musste jeweils in die Verlängerung mit unterschiedlichem Ausgang. Gegen Straubing gelang nicht einmal das. Da verlor München glatt 1:3 und hat weiterhin 18 Punkte auf der Habenseite.
18:30 Uhr Thomas Sabo Ice Tigers – DEG Metro StarsWas soll zu Nürnberg noch gesagt werden. Siege sind bei den Franken eine echte Rarität. Nach 14 Spielen stehen erst derer Zwei im Heft. Das reicht zu gerade einmal sieben Zählern und damit sind die Ice Tigers abgeschlagen DEL-Schlusslicht. Die Gründe dafür sind mannigfaltig. Manchmal funktioniert nichts in der Defensive, dann macht die Offensive Probleme und häufig auch einmal beides gleichzeitig. Leid tun können einem die Goalies Patrick Ehelechner und Andreas Jenike, die mit 50 Gegentreffern die Schießbude der Liga sind. Auf der anderen Seite konnte Nürnberg erst 21 Tore erzielen. Das ist mit Abstand der niedrigste Wert der Liga. Da ist es bezeichnend, dass erst zweimal mehr als zwei Tore in einem Spiel erzielt und diese Partien dann auch gewonnen wurden.
Wie sich ein Team aus der Krise strampeln kann haben die DEG Metro Stars gezeigt. Nach einem miserablen Saisonstart bei dem nur Nürnberg verhindern konnte, dass dir rote Laterne am Rhein hängt, sieht es so aus als hätten sich die Düsseldorfer gefangen. Inzwischen haben sie vier Siege aneinander gereiht und sind auf der Verfolgung der Play-off-Plätze. Inzwischen fehlt nur noch ein mickriges Pünktchen auf den Zehnten. Ihren ersten Saisonsieg fuhren die Metro Stars übrigens am sechsten Spieltag ein – es war 4:1-Sieg gegen Nürnberg.
18:30 Uhr Adler Mannheim – Grizzly Adams WolfsburgEinsam dreht der DEL-Rekordchampion aus der Kurpfalz seine Runden. Sieben Punkte trennen die Adler vom ersten Verfolger. Es könnte nur einer sein, aber Mannheim zeigt richtige Nehmerqualitäten und ist in der Lage eine drohende Niederlage noch abzuwenden. Am zehnten Spieltag lagen sie gegen Düsseldorf vier Minuten vor dem Ende noch mit zwei Toren zurück und gewannen 8:6 und am Freitag wiederholten sie das Kunststück gegen Augsburg. Die Panther führten noch in der 47. Spielminute 3:1, ehe die Adler aufdrehten und am Ende ein 5:4-Erfolg feierten.
Bei Gegner Wolfsburg scheint die Schwächephase von vier Niederlagen überwunden. Erst feierte der Vizemeister gegen Augsburg ein 4:3 nach Penaltyschießen und dann ließen die Niedersachsen ein klares 5:1 gegen Nürnberg folgen. Dadurch hat sich der EHC in der Tabelle auf den siebten Platz nach vorne gearbeitet und könnte bereits an diesem Spieltag an Lokalrivale Hannover vorbeiziehen, der nur ein Punkt mehr auf dem Konto hat.
19:05 Uhr ERC Ingolstadt – Iserlohn Roosters (ab 19:00 Uhr
auf Sky)„Zwei Mannschaften, die mich positiv überrascht haben“, sagt Sky Experte Harald Birk über den ERC Ingolstadt und die Iserlohn Roosters. Welches Team in der Saturn-Arena weiter positive Schlagzeilen schreibt, präsentiert Sky

und exklusiv am Sonntag ab 19:00 Uhr auf Sky Sport 2 und Sky Sport HD 2.
Vor heimischer Kulisse ist der ERC Ingolstadt eine Macht. Holte in sieben Spielen satte 14 Zähler. Nur gegen die Überflieger aus Mannheim (3:5) und den Deutschen Meister Eisbären Berlin (4:5 im Shootout) zog die Truppe von Headcoach Rich Chernomaz den Kürzeren. Eigentlich ein Grund für eitel Sonnenschein an der Donau. Wären da nicht die eklatanten Probleme im Unterzahlspiel, die die Oberbayern in letzter Zeit den einen oder anderen Punkt kosteten. „Wir gehen nicht konsequent genug auf den Gegner drauf“, so Chernomaz, „daran müssen wir wieder arbeiten.“ Das wird auch dringend nötig sein, denn mit den Iserlohn Roosters hat sich eines der auswärtsstärksten Teams der Liga angesagt. 14 Punkte in sieben Begegnungen auf fremdem Eis sprechen für sich. Darunter Siege bei den Top-Teams Hannover (2:1), Berlin (4:2) und Hamburg (3:2 SO). Es sieht alles nach einem heißen Tanz in der Saturn-Arena aus.
ERC Ingolstadt oder Iserlohn Roosters – welches Überraschungsteam jubelt in der Saturn-Arena? Sehen Sie am Sonntag das Top-Spiel

und exklusiv auf Sky. Moderation: Michael Leopold, Kommentar: Patrick Bernecker, Experte: Hans Zach.
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