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#222709 - 03/24/10 09:12 PM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 ***** [Re: Mummi]
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3. Liga

Verdienter Lohn



Im zweiten Heimspiel binnen fünf Tagen holte der VfB II gegen den SV Sandhausen im Abstiegskampf drei überaus wichtige Punkte und gewann viel Selbstvertrauen. Vor 450 Zuschauern im GAZi-Stadion auf der Waldau erzielten Sven Schipplock, Daniel Vier und Julian Schieber die Treffer zum verdienten 3:0-Sieg. In der ausgeglichenen und engen 3. Liga hat der "kleine" VfB damit einen geringen Abstand zum tiefsten Tabellenkeller gewahrt. Für Jürgen Seeberger war das sein erster Heimerfolg und immerhin schon der dritte Sieg im sechsten Spiel als Trainer des Nachwuchsteams.

Couragierter Beginn

Im baden-württembergischen Derby standen dem VfB II Trainer seine beiden Spielmacher Daniel Didavi und Clemens Walch jeweils mit Oberschenkelproblemen nicht zur Verfügung. Als einzige Änderung zur knappen 0:1-Niederlage vom Freitag gegen den VfL Osnabrück rückte Julian Schieber aus dem Profikader in die Startformation. Ansonsten beließ es der Coach bei seiner eingespielten Elf, die ihn auch nicht enttäuschte. Im Gegenteil, der "kleine" VfB kam gut ins Spiel und erarbeitete sich unter den Augen von Cheftrainer Christian Gross und Vorstand Sport Horst Heldt einige Chancen. In der neunten Minute kam Michael Klauß nach Vorbereitung von Matthias Schwarz und Julian Schieber aus 10 Metern zum Schuss, zielte aber etwas zu hoch.
Erneut lag die Führung in der Luft, als nach einer von Tobias Rathgeb getretenen Ecke sowohl Marco Pischorn als auch der SVS-Torhüter Thorsten Kirschbaum nicht richtig an den Ball kamen. Kurz vor der Linie wurde der Ball noch im letzten Moment weggeschlagen (20.). Zwei Zeigerumdrehungen später hielt gegenüber Bernd Leno seine Farben bei einem Abschluss von Daniel Jungwirth im Rennen, indem er dessen platzierten Schuss glänzend parierte.

Führungstreffer mit der Hacke

Mitte der ersten Halbzeit belohnte sich der VfB II aber für seinen couragierten Auftritt vor heimischen Publikum. Nach einer famosen Spieleröffnung von Innenverteidiger Marco Pischorn, der zwei Gegenspieler in der eigenen Hälfte stehen ließ, lief Matthias Schwarz über die rechte Seite Richtung Strafraum und passte von nahe der Torauslinie in die Mitte. Unter großer Bedrängnis bugsierte dort Sven Schipplock das Spielgerät mit der Hacke unerreichbar ins lange Toreck (1:0, 23.). Munter ging es weiter. Nachdem in der 27. Minute gerade nach ein Abwehrbein der Gastgeber den Schuss des freien Matias Cenci aus zehn Metern um den Pfosten ablenkte, vergab auch Torschütze Schipplock eine hochkarätige Chance. In einer Kontersituation trat er nach Anspiel von Schwarz am Ball vorbei. Schon im Gegenzug drosch Emre Öztürk für Sandhausen das Leder nur knapp neben den langen Pfosten (36.).
Fast schon auf dem Weg in die Kabinen stürzte Felice Fecchione bei einem Tackling an der Seitenlinie unglücklich und konnte wegen einer Schulterverletzung nicht weiter machen. Für ihn kam im zweiten Durchgang der 20-jährige Ermin Bicakcic zu seinem Debüt in der 3. Liga.

Entscheidung durch Vier und Schieber

Nach dem Wiederanpfiff stand Sandhausens Keeper Kirschbaum weiter im Brennpunkt. Sowohl der starke Matthias Schwarz (49.), als auch Kapitän Patrick Funk (51.) konnten ihn aus der Distanz nicht überwinden. Die größte Chance zum Ausgleich für die Badener entschärfte VfB II Schlussmann Bernd Leno nach einer Stunde. Im finalen Pass vor seinem Tor, den Emre Öztürk auf den frei lauernden Julian Schauerte spielen wollte, lenkte er den Ball noch ab.
Dann war es aber an der Zeit, den verdienten Lohn für eine geschlossene Mannschaftsleistung einzufahren. Ein Freistoß von Tobias Rathgeb wurde von links auf die rechte Seite geklärt, von wo Matthias Schwarz den Ball zurück in die Mitte brachte und Tobias Feisthammel den mit nach vorne gekommenen Verteidiger Daniel Vier glänzend in Szene setzte. Der musste den Ball aus fünf Metern nur noch einschieben (2:0, 75.).
Nachdem er in ähnlicher Situation kurz zuvor zu schwach abgeschlossen hatte, machte Julian Schieber in der 84. Minute den Sack vollends zu. Für den Flachschuss aus der Nähe des Elfmeterpunkt war erneut Matthias Schwarz der Passgeber.

Quelle: vfb.de
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#223090 - 03/26/10 06:05 PM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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3. Liga

"Wollen gewinnen"

Im Drei-Tages-Rhythmus geht es für den VfB II weiter. Am kommenden Samstag folgt das Aufeinandertreffen mit der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund. Anpfiff im Stadion Rote Erde ist um 14.00 Uhr. Nach dem Heimsieg gegen den SV Sandhausen fährt die Mannschaft von Trainer Jürgen Seeberger mit viel Selbstvertrauen ins Ruhrgebiet.
Dagegen verlor die Dortmunder Bundesliga-Reserve die letzten drei Heimspiele. Allerdings war die Elf von Trainer Theo Schneider am vergangenen Mittwoch beim Nachholspiel gegen den Tabellenzweiten FC Ingolstadt das überlegene Team und hatte die besseren Torchancen, musste aber kurz vor Schluss den entscheidenden Gegentreffer zum 0:1 hinnehmen. Damit steht der Aufsteiger nur dank des besseren Torverhältnisses auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz.

Vecchione fällt aus, Walch kehrt zurück

Der VfB II macht sich am Freitagmorgen mit dem ICE auf den Weg nach Dortmund und wird vor Ort das Abschlusstraining absolvieren. Verzichten muss VfB II Trainer Jürgen Seeberger auf Felice Vecchione, der sich beim Spiel gegen Sandhausen die Schulter auskugelte und sich in den nächsten Tagen einer Operation unterziehen muss. Damit ist die Saison für den 19-Jährigen vorzeitig beendet. Doch egal wer die Position des Rechtsverteidigers einnehmen wird, Jürgen Seeberger ist von der Qualität seines Kaders überzeugt. "Wir wollen zeigen, dass wir auch zweimal hintereinander gewinnen können. Der Rhythmus, mit allen drei Tagen ein Spiel ist gut, aber wir müssen die Aufgabe am Samstag hochkonzentriert angehen", so der VfB II Coach. In den Kader wird Clemens Walch zurückkehren, der scheine Oberschenkelprobleme überwunden hat. Dagegen kommt das Spiel für Daniel Didavi noch zu früh. Ebenfalls fehlen die sich im Aufbautraining befindenden Sebastian Enderle, Alessandro Riedle und Marcel Schmid. Zudem fällt Sven Schimmel mit Grippe aus.

Quelle: vfb.de
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#223092 - 03/26/10 06:07 PM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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Meyer pfeift den Südklassiker



Der DFB hat FIFA-Referee Florian Meyer für den Südklassiker zwischen dem FC Bayern München und dem VfB am Samstagnachmittag in der Allianz-Arena angesetzt.
Somit leitet der Burgdorfer zum dritten Mal in dieser Saison eine Partie mit VfB-Beteiligung. In der Hinrunde war er bei der 0:2-Heimniederlage gegen Werder Bremen und beim 0:4 in Leverkusen im Einsatz. Am Samstag steht der 41-jährige Unparteiische zum insgesamt 186. Mal in der Bundesliga als Schiedsrichter auf dem Platz.

Assistiert wird Florian Meyer, der seit 2002 FIFA-Referee ist, von Frank Willenborg und Carsten Kadach an den Seitenlinien. Christian Dingert fungiert als vierter Offizieller.

Quelle: vfb.de
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#223093 - 03/26/10 06:08 PM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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"Die Trauben hängen hoch"



"Wir werden hochmotiviert in das Spiel hineingehen und versuchen, diese große Herausforderung anzunehmen", sagte Christian Gross heute auf der Pressekonferenz vor dem Spiel beim FC Bayern. Der VfB-Cheftrainer fordert von seinem Team Selbstvertrauen und Mut gegen den Rekordmeister. "Wir dürfen keine einfachen Ballverluste zulassen, müssen kompakt in der Verteidigung stehen." Im Konter seien die Bayern gut, betont Christian Gross. Jedoch geht die Gefahr bei den Münchnern "von vielen Seiten aus." Arjen Robben und Franck Ribery sollen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ausgeschaltet werden, aber Gross sagt auch: "Die Trauben hängen hoch in der Allianz-Arena." Seit über zehn Jahren ist der VfB in München nicht mehr siegreich gewesen, von den letzten neun Heimspielen gegen den VfB gewannen die Bayern acht. Die Tatsache, dass der FC Bayern gestern im Halbfinale des DFB-Pokals 120 Minuten auf dem Platz stand, gewichtet der VfB-Trainer nicht groß. "Bei einem Sieg vergisst man die Zusatzarbeit."

Fast alle fit, Celozzi und Kuzmanovic fraglich

Für das Spiel am Samstag steht dem Trainer fast der komplette Kader zur Verfügung. Stefano Celozzi und Zdravko Kuzmanovic sind beide noch fraglich. Der serbische Nationalspieler ist derzeit mit einer Oberschenkel-Zerrung außer Gefecht und Stefano Celozzi plagt ein Muskelfaserriss in der Wade. Serdar Tasci und Ricardo Osorio sind wieder mit von der Partie, ebenso ist Christian Träsch nach einer Angina voll einsatzfähig. "Alle Spieler trainieren gut, ich habe mich aber noch nicht entscheiden, wer im Sturm aufläuft."
Mit einem der vier Stürmer steht der VfB derzeit in Vertragsverhandlungen. "Wir haben Cacau ein Angebot gemacht", sagt Vorstand Sport Horst Heldt. "Die Entscheidung fällt gegen Ende des Monats. Wir haben großes Interesse daran, dass Cacau bei uns bleibt."

Quelle: vfb.de
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#223413 - 03/27/10 08:22 PM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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3. Liga

Wichtiger Auswärtssieg

Trotz Rückstandes kam der VfB II am 30. Spieltag der 3. Liga zu einem 2:1-Auswärtssieg bei der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund. Die Dortmunder Führung durch Daniel Ginczek (35.) egalisierte Tobias Rathgeb mit einem verwandelten Handelfmeter drei Minuten später.
Den Siegtreffer markierte Marco Pischorn zehn Minuten vor Spielende und bescherte der Seeberger-Elf drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt.

Torgefahr durch Marco Pischorn

Das erste Ausrufezeichen im Spiel der beiden Bundesliga-Nachwuchsteams setzte Marco Pischorn nach vier Minuten. Der Innenverteidiger sah, dass Dortmunds Torhüter Marcel Höttecke zu weit vor seinem Tor stand und schoss von der Mittellinie aufs Tor. Der Ball war für den BVB-Keeper unerreichbar, landete aber auf dem Tornetz des Borussen-Gehäuses. In der Folgezeit waren beide Teams ebenbürtig und kamen zu keinen zwingenden Torchancen. In der 27. Spielminute war es erneut Marco Pischorn, der für Torgefahr sorgte. Sein Kopfball aus zehn Metern nach einem Eckball von Patrick Funk war aber zu unplatziert und Marcel Höttecke konnte den Ball parieren. Zehn Minuten vor der Halbzeitpause kamen die Gastgeber mit der ersten echten Torchance zur Führung. Eine Flanke von der linken Dortmunder Angriffsseite kam auf den kurzen Pfosten, wo Daniel Ginczek zunächst noch am Torschuss gehindert wurde, doch der Ball sprang dem BVB-Stürmer erneut vor die Füße und mit etwas Glück überwand er aus kurzer Distanz Bernd Leno im VfB-Tor zum 1:0.

Ausgleich nach Elfmeter

Der VfB II gab allerdings nur zwei Minuten später die richtige Antwort auf den Rückstand. Ein langer Ball wurde von einem Dortmunder mit der Hand gespielt, so dass Schiedsrichter Tim Sönder sofort auf den Elfmeterpunkt zeigte. Tobias Rathgeb verwandelte sicher in die rechte obere Ecke zum 1:1. Erneut zwei Zeigerumdrehungen später hatte Dortmunds Torhüter Marcel Höttecke große Mühe mit einem 25-Meter-Freistoß von Patrick Funk, konnte den Ball aber gerade noch parieren. Dass es mit einem Unentschieden in die Halbzeitpause ging, verdankte der VfB II seinem Torhüter Bernd Leno, der einen Schuss von Daniel Ginczek aus zwölf Metern gerade noch entschärfte.

Marco Pischorn mit der Entscheidung

Mit Beginn des zweiten Durchgangs kam Tobias Rühle für den grippegeschwächten Daniel Vier ins Spiel. Die Position des Innenverteidigers übernahm daraufhin Tobias Feisthammel. Die Gastgeber hatten im zweiten Durchgang zwar mehr Ballbesitz, zu zwingenden Torchancen kam es vor 435 Zuschauern im Stadion Rote Erde allerdings zunächst nicht. Erst in der 70. Spielminute musste Bernd Leno mal wieder eingreifen. Ein Freistoß von Sebastian Tyrala wurde immer länger und Leno konnte den Ball gerade noch an die Querlatte lenken, ehe die VfB-Abwehr klärte. Zehn Minuten vor Spielende fiel dann die Entscheidung für die Mannschaft von Trainer Jürgen Seeberger. Ein Freistoß von Patrick Funk aus halblinker Position landete am Elfmeterpunk auf dem Kopf von Marco Pischorn, der zum umjubelten 2:1-Führungstreffer einköpfte. Anschließend warf der BVB II alles nach vorne und wäre in der Schlussminute beinahe zum Ausgleich gekommen. Ein langer Ball erreichte im VfB-Strafraum Lasse Sobiech, doch zum Glück für den VfB II landete dessen Kopfball an der Latte des VfB-Tores.
Kurz darauf ertönte der Schlusspfiff und der VfB II feierte einen knappen 2:1-Auswärtssieg bei einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

Quelle: vfb.de
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#223414 - 03/27/10 08:26 PM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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Sieg im Südschlager



Eine geschlossene Mannschaftsleistung und eine große kämpferische Darbietung brachten dem VfB am Samstagnachmittag den ersten Auswärtssieg im Südschlager beim FC Bayern München nach mehr als zehn Jahren ein. Christian Träsch egalisierte die Führung von Ivica Olic, und Ciprian Marica erzielte in der zweiten Hälfte den umjubelten Siegtreffer zum 2:1.
Christian Gross tauschte seine Mannschaft im Vergleich zum 2:0-Heimspielsieg gegen Hannover 96 auf drei Positionen aus. Cacau stürmte anstelle von Pavel Pogrebnyak, Khalid Boulahrouz rückte für den wegen einer Muskelverletzung angeschlagenen Stefano Celozzi auf die rechte Verteidigerposition, und Christian Träsch ersetzte im defensiven Mittelfeld Zdravko Kuzmanovic.´

Erste Chance des Spiels für den VfB

In der Anfangsphase spielte sich das Geschehen zumeist im Mittelfeld der ausverkauften Allianz-Arena ab. In der 12. Minute hatte der VfB die erste nennenswerte Gelegenheit, als Georg Niedermeier, der erneut den angeschlagenen Serdar Tasci in der Innenverteidigung vertrat, nach einer Ecke von Aliaksandr Hleb frei zum Kopfball kam. Doch der Versuch des ehemaligen Bayern-Akteurs ging weit am Kasten von Jörg Butt vorbei. Anschließend blockte Boulahrouz einen ersten Schussversuch von Ivica Olic aus 17 Metern. Die Partie nahm langsam Fahrt auf. Hleb legte in der 24. Minute quer auf Sami Khedira, der direkt mit der Innenseite abzog und Butt zu einer guten Parade zwang. Kurz darauf bediente der für Arjen Robben in die FCB-Anfangsformation gerutschte Danijel Pranjic von links Daniel van Buyten, der aus kurzer Distanz seinen Fuß an den Ball bekam. Doch das Leder ging knapp am Tor von Jens Lehmann vorbei. In der 32. Minute brachte erneut Pranjic eine Flanke in den VfB-Strafraum, wo Olic aus etwa acht Metern direkt abzog und das 1:0 für den FC Bayern erzielte.
Abgefälschter Schuss von Christian Träsch zum 1:1

Anschließend musste Khedira den Platz nach einem Foul von Miroslav Klose den Platz verlassen, für den deutschen Nationalspieler kam Zdravko Kuzmanovic in die Partie. Der serbische Auswahlspieler zirkelte nur wenig später einen Freistoß aus rund 18 Metern knapp am Pfosten des Bayern-Gehäuses vorbei. Der VfB baute nach und nach weiter Druck auf und wäre in der 39. Minute beinahe belohnt worden. Nach einem Fehlpass von Bastian Schweinsteiger lief Ciprian Marica bedrängt von zwei Abwehrspielern auf Butt zu, doch der Doppeltortschütze gegen Hannover verzog aus zwölf Metern. Noch durften die zahlreich nach München mitgereisten VfB-Fans nicht jubeln, aber zwei Minuten später sah das schon ganz anders aus. Christian Träsch probierte es aus 20 Metern, und Holger Badstuber fälschte den Schuss unhaltbar für Butt in der 41. Minute zum 1:1 ab. Bis auf die gelbe Karte für Cacau, die seine fünfte in dieser Saison ist und somit eine Sperre von einem Spiel nach sich zieht, tat sich bis zum Halbzeitpfiff von Florian Meyer nichts mehr.

Marica mit dem Siegtreffer in der 50. Minute

Der VfB kam besser aus der Pause als der Rekordmeister und hatte in der 49. Minute die erste Chance. Ein Konter lief über Marica und Kuzmanovic, der im 16er Gebhart bediente. Doch Butt lenkte den Schuss des rechten Mittelfeldspielers aus gut zehn Metern zur Ecke. Diese kam über Umwege zu Cacau, der von der Grundlinie aus flankte und dabei den eingewechselten Franck Ribery traf. Der Ball bekam dadurch einen Drall und fiel am zweiten Pfosten herunter, wo Marica das runde Leder mit dem Kopf in der 50. Minute zum 2:1 über die Linie drückte. Die Bayern erhöhten nun ihrerseits den Druck, doch der VfB hatte weitere Gelegenheiten durch Cacau. Dann bewahrte Lehmann sein Team vor dem Ausgleich, als Philipp Lahm in der 62. Minute den Ball in den Strafraum brachte, wo Klose aus kurzer Distanz den souveränen VfB-Schlussmann anköpfte. Es ging weiter hoch und runter, aber auch die Hereinnahme von Arjen Robben zur zweiten Hälfte brachte auf Bayern-Seite nicht den gewünschten Erfolg.

Direktabnahme von van Buyten knapp vorbei

Der VfB hatte weiterhin die besseren Möglichkeiten. In der 78. Minute passte Cacau auf Kuzmanovic, der Diego Contento im 16er ausdribbelte und abzog. Doch sein Schuss ging um wenige Zentimeter am Kasten von Jörg Butt vorbei. In der Schlussphase orientierte sich FCB-Innenverteidiger van Buyten in die Sturmspitze und hatte gleich in der 84. Minute nach einem Robben-Freistoß die Chance zum Ausgleich. Doch seine Direktabnahme ging knapp daneben. Dann versuchte es Ribery aus 18 Metern, zielte jedoch etwas zu hoch.
Doch die Bemühungen der Bayern führten nicht mehr zum Erfolg, sodass der VfB nach mehr als zehn Jahren mal wieder beim FC Bayern München gewinnen konnte.

Quelle: vfb.de
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#223416 - 03/27/10 08:30 PM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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Stimmen zum Spiel



VfB-Cheftrainer Christian Gross: "Ein Sieg in München wurde ja wieder einmal Zeit. Ich freue mich für die Mannschaft. Die erste Halbzeit lief aber nicht so wie erwartet, da hätte ich mir mehr gewünscht, wir hatten aber auch viel Druck vom Gegner. Kuzmanovic brachte Ruhe ins Spiel. Nach dem glücklichen Ausgleich haben wir geschickt verteidigt und waren engagiert. Sicherlich konnten wir davon profitieren, dass die Bayern-Spieler nach dem Pokalspiel noch nicht frisch und vielleicht in Gedanken schon in der Champions League waren. Die Außenverteidiger haben gegen die Topstars einen guten Job gemacht, wurden aber auch gut unterstützt."

FCB-Trainer Louis van Gaal: "Ich denke, dass das heute eine ausgeglichene Partie war. Und bei ausgeglichenen Spielen entscheidet am Ende oft nur ein Tor. In der zweiten Hälfte haben wir schon nach wenigen Minuten ein Gegentor bekommen und haben es danach nicht mehr geschafft, selbst ein Tor zu erzielen. Natürlich hatten wir ein schweres Spiel am Mittwoch, aber der VfB hat eine gute Mannschaft, die viele Chancen kreiert hat. Beim Ausgleich hatten wir Pech, dass der Schuss abgefälscht wurde. Und davor hatten wir kein Glück, dass Klose seine Chance nicht nutzt."

VfB-Stürmer Cacau: "Wir waren sehr heiß und waren sehr gut vorbereitet auf diese Partie. Alle haben alles gegeben und wir haben daran geglaubt, hier etwas zu holen. Ich war schon etwas überrascht, dass die Bayern nach dem schweren Spiel unter der Woche bis zum Schluss so gut durchgehalten haben. In der zweiten Halbzeit haben wir gut gespielt, die erste Hälfte war nicht so gut."

VfB-Mittelfeldspieler Aliaksandr Hleb: "Wir sind alle sehr zufrieden. In der ersten Hälfte haben wir vielleicht noch ein bisschen Angst gehabt, aber dann gemerkt, dass wir hier eine Chance haben. Das hier waren die Bayern und nicht Barcelona. Jetzt gehen wir von Spiel zu Spiel. Gewinnen wollen wir jedes Einzelne. Jetzt läuft es richtig gut, und ich hoffe, das bleibt so."

Bayern-Keeper Jörg Butt: "Das ist natürlich ein Rückschlag, wenn man ein Heimspiel verliert. Wir lagen in Führung, da dürfen wir uns das eigentlich nicht mehr aus der Hand nehmen lassen."

Quelle: vfb.de
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#223418 - 03/27/10 08:33 PM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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Passendes Geschenk



Ein schöneres Geschenk hätten seine Mannschaftskollegen ihrem Kollegen Cacau an seinem heutigen 29. Geburtstag mit dem 2:1-Sieg beim FC Bayern nicht machen können. Auch wenn dem deutschen Nationalspieler kein eigenes Tor gelang, war er doch Vorbereiter des Siegtreffers von Ciprian Marica.
Vom VfB liegt Cacau, dessen Kontrakt im Sommer ausläuft, ein unterschriftsreifes Angebot vor. Gefragt, ob er schon wisse, wie es weitergeht, sagte der dienstälteste Spieler im Profikader des VfB: "Ich habe ja angekündigt, dass ich mich bis Ende des Monats entscheide, deswegen werde ich am Mittwoch sagen, wie es weitergeht. Das Angebot liegt vor, und jetzt liegt es an mir, zu entscheiden. Ich habe noch drei, vier Tage Zeit zu überlegen, und das werde ich sehr sorgfältig mit meiner Familie tun."

Quelle: vb.de
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#223421 - 03/27/10 08:37 PM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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Diagnosestellung am Sonntag



Der Sieg in München hat für den VfB und insbesondere für Sami Khedira möglicherweise einen bitteren Beigeschmack. Nach einer halben Stunde Spielzeit verdrehte sich der VfB-Mittelfeldspieler beim einem Zusammenprall mit Nationalmannschaftskollege Miroslav Klose das linke Knie.
Nach einer Behandlungspause und einer kurzen Rückkehr auf den Platz stellte sich schnell heraus, dass es für Khedira nicht weitergeht. Am Sonntag wird der Mittelfeldspieler eingehend untersucht. Erst dann ist eine genaue Diagnosestellung möglich.

Quelle: vfb.de
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#223766 - 03/29/10 11:59 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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Anriss des Kreuz- und Innenbands

Der Sieg in München hat für den VfB und insbesondere für Sami Khedira einen bitteren Beigeschmack.
Nach einer halben Stunde Spielzeit verdrehte sich der VfB-Mittelfeldspieler bei einer Attacke von Nationalmannschaftskollege Miroslav Klose das linke Knie.
Nach einer Behandlungspause und einer kurzen Rückkehr auf den Platz stellte sich schnell heraus, dass es für Khedira nicht weitergeht.

"Glück im Unglück"

Mit Hilfe einer Kernspintomografie wurde am Sonntagvormittag ein Anriss des Kreuz- und Innenbands im linken Knie diagnostiziert. Mannschaftsarzt Dr. Raymond Best sagte: "Bei der Situation hatte Sami noch Glück im Unglück. Sami Khedira kommt voraussichtlich um einen operativen Eingriff herum, und es besteht Hoffnung, dass er im Optimalfall schon in drei bis vier Wochen wieder voll belastbar ist." Der Mittelfeldspieler wird mit einer angepassten Spezialschiene sofort mit den Rehamaßnahmen beginnen.

Quelle: vfb.de
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#224120 - 03/30/10 05:45 PM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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"Die Serie ausbauen"

Am 31. Spieltag der 3. Liga empfängt der VfB II am Mittwochabend, 31. März, Holstein Kiel. Anstoß im GAZi-Stadion ist um 19.00 Uhr. Während die Mannschaft von Trainer Jürgen Seeberger nach zwei Siegen in Folge neues Selbstvertrauen getankt hat, stehen die Kieler auf dem letzten Tabellenplatz. Nach zwei Unentschieden in den Heimspielen gegen Unterhaching und Wuppertal hat das Team von Trainer Christian Wück nun 28 Punkte auf der Habenseite. Besonderes Augenmerk gilt es auf Michael Holt zu legen, der 13 der insgesamt 30 KSV-Treffer erzielte.

"Dürfen nicht nachlässig werden"

Trotz des Tabellenplatzes des Aufsteigers warnt Trainer Jürgen Seeberger vor der morgigen Begegnung: "Das wird eine ganz schwere Aufgabe. Ich hatte vor dem Spiel gegen Sandhausen schon gesagt, dass wir eine kleine Serie starten wollen, dies ist uns mit jetzt zwei Siegen gelungen, und wir wollen die Serie natürlich ausbauen. Damit uns dies gelingt, dürfen wir aber nicht nachlässig werden. Die Mannschaft muss Konstanz zeigen." Personell gibt es im Vergleich zu den vorhergehenden Begegnungen keine Änderungen.

Quelle: vfb.de
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#224121 - 03/30/10 05:46 PM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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Zurück auf dem Trainingsplatz



Gut vier Wochen nach seiner Operation an der rechten Schulter kehrte Linksverteidiger Arthur Boka am Nachmittag wieder auf den Trainingsplatz zurück.
Nach harten und schweißtreibenden Tagen in der VfB Reha-Welt freute sich der ivorische Nationalspieler über die 40-minütige Laufeinheit mit Konditionstrainer Christian Kolodziej. "Ich habe im Moment keine Schmerzen mehr in der Schulter und hoffe, möglichst bald wieder am Mannschaftstraining teilnehmen zu können", so Boka, der neben den Laufeinheiten auch weiterhin in der VfB Reha-Welt an seinem Comeback arbeitet.
Eine Operation war nach mehrmaligem Auskugeln der Schulter unumgänglich gewesen.

Quelle; vfb.de
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#224123 - 03/30/10 05:48 PM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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Am 8. Mai ist Schluss



Im Rahmen einer Pressekonferenz des Fernsehsenders Sky, auf der VfB-Keeper Jens Lehmann als TV-Experte für die Fußballweltmeisterschaft in Südafrika vorgestellt wurde, verkündete der 40-Jährige, dass er zum Ende der aktuellen Spielzeit seine Torwart-Handschuhe definitiv an den Nagel hängen wolle.
"Das hat der Familienrat so entschieden", betonte der gebürtige Essener, dessen Profi-Laufbahn 1988 beim FC Schalke 04 ihren Anfang nahm. Bis heute hat er 388 Bundesligaspiele absolviert. Seinen letzten Einsatz zwischen den Pfosten wird Jens Lehmann, der 61 Mal für Deutschland spielte, somit aller Voraussicht nach am 8. Mai beim Auswärtsspiel des VfB bei der TSG Hoffenheim bestreiten.

Quelle: vfb.de
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#224302 - 03/31/10 01:12 PM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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Cacau verlässt den VfB



Claudemir Jeronimo Barreto, kurz Cacau, wird den VfB im Sommer nach sieben Jahren verlassen. Vom VfB lag dem Stürmer ein unterschriftsreifer Vertrag vor, doch Cacau hat sich am Mittwoch gegen das Angebot entschieden. Damit verlässt der dienstälteste Spieler des Profikaders den Verein, mit dem er 2007 Deutscher Meister wurde und bei dem er Ende Mai 2009 zum deutschen Nationalspieler wurde. Im Januar des vergangenen Jahres erhielt der gebürtige Brasilianer die deutsche Staatsbürgerschaft.

Erstes Pflichspiel für den VfB im Sommer 2003

Cacau kam 2000 aus seiner Heimat nach Deutschland, wo er zunächst für Türk Gücü München spielte, ehe er 2001 zum 1. FC Nürnberg wechselte. Im Sommer 2003 wurde der zweifache Familienvater vom VfB verpflichtet, für den er am 21. Juli beim 0:1 gegen Borussia Dortmund im Ligapokal-Halbfinale sein erstes Pflichtspiel bestritt. Sein erstes Tor für den VfB am 16. August 2003 war zugleich auch der Siegtreffer beim 1:0 bei Borussia Mönchengladbach. In den Jahren danach entwickelte sich der dribbelstarke und schussgewaltige Angreifer zur festen Größe im Kader des VfB. Er spielte konstant gut und bildete zunächst mit Kevin Kuranyi, anschließend mit Mario Gomez ein effektives Sturmduo.

Große Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme in Südafrika

In 172 Bundesligaspielen im Trikot mit dem roten Brustring erzielte Cacau 57 Tore. Als seinen größten Erfolg bezeichnet der gläubige Christ den Gewinn der Deutschen Meisterschaft 2007, für den er in 32 Spielen 13 Tore beisteuerte. In drei Spielzeiten der UEFA Champions League durfte sich Cacau mit dem VfB auf großer europäischer Bühne präsentieren. Dabei gelangen ihm bei 15 Einsätzen zwei Tore.

Zuletzt ließ er die Fans beim Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Barcelona in der Mercedes-Benz Arena durch sein Kopfballtor zum 1:0 vom Einzug ins Halbfinale träumen. Treffsicher zeigte sich der fünfmalige Nationalspieler, der große Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme in Südafrika hegt, auch in der Europa League, wo er sich in 18 Partien sieben Mal in die Torschützenliste eintragen konnte. Auch wenn das DFB-Pokalfinale 2007 gegen seinen Ex-Club Nürnberg für den sympathischen Stürmer ein jähes Ende fand - er sah in der 31. Minute die rote Karte - erzielte er doch in 19 DFB-Pokalspielen 12 Tore.

In den verbleibenden Spielen will Cacau noch einmal alles für den VfB geben. Nur am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach muss Cheftrainer Christian Gross auf ihn verzichten, da Cacau aufgrund seiner fünften Gelben Karte für eine Partie gesperrt ist.

Quelle: vfb.de
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#224460 - 04/01/10 05:56 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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Heimsieg gegen die "Störche"

Personell auf drei Positionen verändert startete der VfB II in die Heimpartie gegen Holstein Kiel. Aus der Bundesliga-Mannschaft stieß Martin Lanig zur Elf von Trainer Jürgen Seeberger, um nach seinem Kreuzbandriss Spielpraxis in der 3. Liga zu sammeln. Darüber hinaus bildeten Tobias Rühle und Andreas Hindelang dieses Mal das Sturmduo des "kleinen VfB". Im GAZi-Stadion auf der Waldau vor 400 Zuschauern, darunter 16 Holstein-Fans im Gästeblock, dauerte es einige Minuten, ehe das Geschehen auf dem grünen Rasen Fahrt aufnahm. Der erste Torschuss der Begegnung konnte zwar nach sieben Zeigerumdrehungen verzeichnet werden, stellte aber indes keine Gefahr für Bernd Leno im VfB-Tor dar. Bereits vor dieser Szene verletzte sich Tobais Rathgeb in einem Zweikampf, kehrte nach Behandlung wieder aufs Feld zurück, musste jedoch in der achten Minute endgültig passen und wurde durch Sebastian Hertner ersetzt.

Führungstor durch Marco Pischorn

Einem Standard der Kieler folgte kurz nach dem Wechsel die erste Möglichkeit des VfB II: Bernd Lenos weiter Abschlag landete bei Tobias Rühle, der mit einem schnellen Antritt die Kieler Hintermannschaft überwand. Sein Torabschluss verfehlte das gegnerische Tor allerdings knapp. Deutlich besser machte es dann Marco Pischorn in Minute 14. Er setzte seine Direktabnahme nach Zuspiel von Clemens Walch unhaltbar unter die Latte und sorgte so für die Führung der Seeberger-Elf. Und auch nach der Führung blieb der VfB II das Spiel bestimmende Team. Mit erhöhtem Druck kombinierte der "kleine VfB" schnell nach vorne und zwang Holstein in die Defensive. Die „Störche" von Trainer Christian Wück suchten dagegen ihr Glück meist aus der zweiten Reihe und prüften Bernd Leno mehrfach. Mit zunehmender Dauer verflachte die Partie wieder etwas, und die Mannschaft von Jürgen Seeberger konzentrierte sich vornehmlich auf die Kontrolle des Spielgeschehens, so dass zur Halbzeitpause das 1:0 weiter Bestand hatte. Weniger erfreulich als die Führung war aus VfB-Sicht die fünfte gelbe Karte für Tobias Feisthammel (21. Minute), der somit für das Auswärtsspiel in Burghausen gesperrt ist.

Zerfahrene zweite Hälfte

Aus den Kabinen kehrten beide Teams unverändert zurück, und auch das spielerische Stückwerk auf dem Platz hielt in Durchgang zwei an. Vor allem die Härte, die Kiel teilweise an den Tag legte, sorgte für viele Unterbrechungen und hemmte den Spielfluss merklich. Schiedsrichter Marcel Unger hatte alle Hände voll zu tun und musste mehrmals die gelbe Kartonage aufblitzen lassen. Unter anderem verwarnte er auch Patrick Funk, der nunmehr ebenfalls mit fünfmal Gelb für eine Partie gesperrt ist. Klare Chancen wurden indes zur Mangelware. Die Entscheidung in einer in der Zwischenzeit zerfahrenen Begegnung brachte erst der Schlusspfiff. Beide Mannschaften setzen in der Endphase der Partie zwar noch mal verstärkt auf die Offensive, allerdings ohne wirklich Konstruktives dabei zu Stande zu bringen.
In Anbetracht der besseren Leistung in der ersten Halbzeit ging der knappe Sieg des VfB II im Heimspiel gegen Kiel letztlich in Ordnung - auch weil die Gäste während der gesamten 90 Minuten kein probates Mittel fanden, den an diesem Abend wieder hervorragend aufgelegten Bernd Leno im VfB II Tor zu überwinden.

Quelle: vfb.de
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#225602 - 04/06/10 04:29 PM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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Drei Punkte nach Aufholjagd



Wie schon gegen den FC Bayern am vergangenen Wochenende musste der VfB am Samstag gegen Borussia Mönchengladbach einem 0:1-Rückstand hinterherlaufen und wurde am Ende belohnt. Nach Toren von Ciprian Marica und Zdravko Kuzmanovic gewann das Team von Christian Gross hochverdient mit 2:1.
Der VfB-Cheftrainer musste seine Mannschaft im Vergleich zum Sieg in München gezwungenermaßen auf vier Positionen umbauen. Für die verletzten Aliaksandr Hleb und Sami Khedira rückten Roberto Hilbert und Zdravko Kuzmanovic ins Mittelfeld, im Sturm ersetzte Pavel Pogrebnyak den gelbgesperrten Cacau, und in der Abwehr erhielt Serdar Tasci den Vorzug vor Georg Niedermeier.

Viel Schwung über die Außen

Nach einer beeindruckenden Choreografie in weiß-rot, anlässlich des Gewinns der ersten Deutschen Meisterschaft des VfB vor 60 Jahren, begann die Partie zwischen dem VfB und Borussia Mönchengladbach in der ausverkauften Mercedes-Benz Arena. Die Mannschaft von Christian Gross riss das Spiel sogleich an sich und hatte bereits in der dritten Minute den ersten Eckball. Vor allem über die Außen sorgte die beste Rückrundenmannschaft für viel Schwung. In der neunten Minute setzte sich Ciprian Marica im Sechzehner durch und legte zurück auf Pogrebnyak, doch der geriet in Rücklage und setzte seinen Versuch übers Tor von VfL-Keeper Logan Bailly. Das Team des Ex-VfB-Spielers Michael Frontzeck schaffte es nach und nach, sich etwas zu befreien, sodass sich in der Folgezeit ein offener Schlagabtausch ohne nennenswerte Torchancen entwickelte. Zum ersten Mal gefährlich für Jens Lehmann wurde es in der 18. Minute. Die einzige Spitze der Borussia, Rob Friend, kam nach einer Ecke zum Kopfball, zielte jedoch etwas zu hoch. Nur wenig später drehte sich Marica kurz vor dem Gladbacher Strafraum um Dante, doch den Schuss des rumänischen Nationalspielers konnte Bailly ohne Mühe aufnehmen.
Gladbacher Führung zur Pause

Die Begegnung verflachte zusehends, aber in der 33. Minute setzte Mönchengladbach dann ein Ausrufezeichen. Roberto Hilbert sorgte für einen leichten Ballverlust im Mittelfeld, und Thorben Marx schickte Marco Reus auf die Reise. Der Borussen-Youngster lief alleine auf Lehmann zu und schob den Ball zum 1:0 für den VfL ins Netz. Der VfB versuchte anschließend einiges, doch der letzte Pass kam meistens nicht an, und der VfL verteidigte mit neun Feldspielern vor dem eigenen Sechzehner. Kurz vor der Pause probierte es Marica aus der zweiten Reihe, und kurz darauf verpasste Pogrebnyak eine Hereingabe von Hilbert nur um Haaresbreite. Mit der knappen Gladbacher Führung gingen die beiden Mannschaften dann in die Kabinen.

Hochverdienter Ausgleich in der 66. Minute

Nach dem Seitenwechsel hatte wieder der VfB die ersten guten Gelegenheiten. Christian Träsch zog aus rund 20 Metern ab und zwang Bailly zu einer Glanzparade. Kurz darauf flankte Hilbert von links auf Kapitän Matthieu Delpierre, dessen Kopfball aber knapp am Borussen-Tor vorbei ging. Wenig später versuchte es Marx aus der zweiten Reihe, doch sein Schuss ging am Kasten von Jens Lehmann vorbei. Christian Gross brachte mit Julian Schieber für Timo Gebhart einen weiteren Stürmer, und sein Team drängte weiter auf den Ausgleich. Dieser fiel dann auch hochverdient in der 66. Minute. Zdravko Kuzmanovic zirkelte einen Freistoß mit rechts von der linken Seite auf den kurzen Pfosten, wo Marica den Ball annahm, sich um Tobias Levels herum drehte und aus spitzem Winkel den Ball gegen Bailly zum 1:1 unter die Latte drosch.

Entscheidung durch Zdravko Kuzmanovic

Der VfB erhöhte anschließend, angepeitscht vom Publikum, weiter die Schlagzahl und kam zu guten Möglichkeiten. Kuzmanovic zog mit links aus gut 17 Metern ab, doch Bailly war zur Stelle. Dann legte Cristian Molinaro nach Doppelpass mit Schieber quer, doch in der Mitte verpassten Marica und Pogrebnyak den Ball. Die Frontzeck-Elf tauchte ihrerseits kaum noch vor dem VfB-Tor auf und war mit dem Unentschieden gut bedient. In der 81. Minute bewahrte Bailly sein Team vor dem sicheren Rückstand. Träsch hatte die Kugel in den Sechzehner gebracht, wo Kuzmanovic per Kopf verlängerte. Von Maricas Brust sprang der Ball in Richtung Torlinie, von welcher der belgische Keeper diesen im letzen Moment wegkratzte. Doch dann klappte es endlich. Die VfL-Abwehr bekam das Spielgerät nicht aus der Gefahrenzone, sodass die Kugel vor die Füße von Kuzmanovic fiel. Der serbische Nationalspieler zog aus 17 Metern direkt ab und erzielte das umjubelte 2:1.

Das 2:1 war sogleich das Endergebnis einer Partie, die der VfB nahezu über die gesamte Spieldauer bestimmte und in der er nur wenig gegnerische Chancen zuließ. Trotz des Rückstandes aufgrund einer Unachtsamkeit zeigten Delpierre und Co. eine starke Moral und Kampfkraft. Der VfB holte verdient drei wichtige Punkte im Kampf um die internationalen Plätze.

Quelle: vfb.de
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#225603 - 04/06/10 04:30 PM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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Stimmen zum Spiel



VfB-Cheftrainer Christian Gross: "Wir haben uns lange sehr schwer getan. Es ist das eingetroffen, was ich leider geahnt habe. Wir haben nicht konsequent und zielgerichtet nach vorne gespielt. Mit dem Gegentor wurde es noch schwerer. Vor allem Kuzmanovic und Träsch habe ich in der Halbzeitpause gesagt, dass sie noch mehr im Zentrum nachrücken sollen. Kompliment an die Mannschaft. Es war erneut ein Sieg des Charakters und verdient."

Borussia-Trainer Michael Frontzeck: "Um hier unentschieden zu spielen oder zu gewinnen, hätten wir nach unserer Führung die Räume konsequenter nutzen müssen. Der VfB ist nach dem Rückstand großes Risiko gegangen und hat viel riskiert. Das wir den VfB mit seiner großen Qualität nicht ausschalten konnten, war klar. Wir sind trotzdem traurig, dass wir nichts Zählbares mitgenommen haben. Dem VfB wünsche ich noch viel Glück."

VfB-Linksverteidiger Cristian Molinaro: "Gladbach ist hier sehr defensiv und kompakt aufgetreten und hat auf Konter gespielt. Das haben sie in der ersten Hälfte gut gemacht. Aber vor allem in der zweiten Halbzeit konnten wir immer mehr Druck aufbauen und letztlich auch verdient das Spiel mit 2:1 gewinnen. Wir sind sehr zufrieden, dass wir das Spiel nach dem Rückstand noch drehen konnten."

VfB-Mittelfeldspieler Christian Träsch: "In der ersten Halbzeit haben wir gegen die Gladbacher Defensive keine Mittel gefunden. Wir wollten aber unbedingt die drei Punkte holen, um am HSV dranzubleiben, und ich bin sehr froh dass wir das nach dem Rückstand noch geschafft haben. Wenn wir die verbleibenden Spiele gewinnen, ist noch alles drin."

VfB-Torschütze Zdravko Kuzmanovic: "Die erste Halbzeit war schlecht von uns. In der zweiten Hälfte haben wir den Gegner unter Druck gesetzt, das war gut. Das Spiel war anstrengend und hat mich viel Kraft gekostet, am Ende war ich kaputt. Cipi war gut und aktiv heute, er ist auf einem guten Weg in der letzten Zeit. Aber es ist nach wie vor so, dass die Mannschaften oben patzen müssen, wenn wir in die Europa-League kommen wollen. Wir wollen in den nächsten fünf Spielen fünf Siege einfahren."

VfB-Mittelfeldspieler Roberto Hilbert: "Wir haben heute vieles richtig gemacht und können zufrieden mit unserer Leistung sein. Das Gegentor war unnötig, aber wir sind zurück gekommen und haben verdient gewonnen. Es ist nicht immer einfach, wenn ein Team so weit hinten drin steht wie Mönchengladbach, aber wir haben den Ball gut über außen ins Spiel gebracht. Jetzt freuen wir uns über die beiden freien Tage, die der Trainer uns für einen Sieg versprochen hat."

VfB-Torschütze Ciprian Marica: "Es war ein schwieriges Spiel und ein wichtiger Sieg. Wir haben Charakter gezeigt und dürfen uns bei Kuz für die beiden freien Tage bedanken. Wir sind froh, dass wir heute gewonnen haben und hoffen, dass es in den nächsten Spielen weiter so gut läuft."

Gladbach-Verteidiger Tobias Levels: "Der Sieg für Stuttgart ist nicht unverdient. Wir standen über das ganze Spiel relativ gut, aber der letzte Tick hat uns heute leider gefehlt."

VfL-Innenverteidiger Roel Brouwers: "Wir haben uns nach der Führung zu weit zurückgezogen, das war nicht nötig. Trotzdem haben wir dem Gegner heute nicht viele Chancen zugelassen."´

Borussia-Kapitän Filip Daems: "Das 1:1 durch Marica war heute der Knackpunkt in dem Spiel. Ich denke nicht, dass die Szene vor dem Freistoß ein Foul war. Daraus ist dann der Ausgleich entstanden, das war unglücklich. Wir konnten heute befreit aufspielen, es ist schade, dass wir am Ende doch verloren haben."

VfL-Mittelfeldspieler Karim Matmour: "Das ist schon sehr bitter, wenn wir auswärts 1:0 führen und dann noch 1:2 verlieren. Zumal meiner Ansicht nach dem ersten Stuttgarter Tor kein Foul vorangegangen ist. So gesehen ist das Resultat sehr unglücklich für uns."

Quelle: vfb.de
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#225605 - 04/06/10 04:32 PM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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Internationaler Erfolg



In der A-Junioren-Bundesliga Süd/Südwest ist die U19 des VfB zurzeit das Maß aller Dinge und Tabellenführer. Seine hohe Qualität stellte das Team von Trainer Marc Kienle auch über die Osterfeiertage unter Beweis. Zum 48. Mal fand in Düsseldorf die hochkarätig besetzte Champions Trophy mit zehn Mannschaften aus dem In- und Ausland statt.
Neben dem VfB nahmen Titelverteidiger Borussia Dortmund, FC Porto, Villareal CF, RSC Anderlecht, PSV Eindhoven, Olympiakos Piräus, Borussia Mönchengladbach, Fortuna Düsseldorf und das Team Düsseldorf teil.

Zwei Siege, eine Niederlage und ein Unentschieden in der Vorrunde

In der Vorrunde gewannen die VfB-Junioren mit 2:1 gegen Anderlecht und mit 1:0 gegen Fortuna Düsseldorf, verloren jedoch mit 0:2 gegen Borussia Dortmund. Im letzten Vorrundenspiel reichte dem VfB-Nachwuchs dann ein 0:0-Unentschieden gegen Villareal, um ins Halbfinale einzuziehen. Dort traf man auf die bis dato ungeschlagenen Altersgenossen des FC Porto. Am Ende setzte sich die Kienle-Elf mit 6:5 im Elfmeterschießen durch.

Doppeltorschütze Alexander Riemann sicherte den Finalsieg

Im Finale spielte man erneut gegen den Dortmunder Nachwuchs, und die VfB-Junioren wollten die Revanche für die Niederlage in der Vorrunde. Nach einem heiß umkämpften Spiel sicherte sich die U19 des VfB dank zweier Tore von Alexander Riemann die Champions Trophy 2010. Durch den 2:0-Erfolg holte der VfB den begehrten Pokal nach 1991 zum zweiten Mal nach Stuttgart.

Quelle: vfb.de
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#225606 - 04/06/10 04:33 PM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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Vertrag bis 2013



Der VfB einigte sich mit Torhüter Sven Ulreich auf die Verlängerung seines bis 2011 laufenden Vertrages um zwei weitere Jahre. Momentan arbeitet der 21-Jährige, der sich Anfang März beim EM-Qualifikationsspiel der deutschen U21 einen Bruch des Wadenbeinköpfchens zugezogen hatte, in der VfB Reha-Welt intensiv an seinem Comeback.
Der gebürtige Schorndorfer ist seit 1998 beim VfB und hat bereits in 15 Bundesligaspielen für den Verein mit dem roten Brustring sein Können gezeigt.

Vorstand Sport Horst Heldt sagte zur Vertragsverlängerung: "Sven hat durch die guten Leistungen, die er bisher für den VfB in der Bundesliga gezeigt hat, sein großes Potenzial angedeutet. Deswegen freuen wir uns, dass wir mit ihm verlängern konnten. Er ist ein Torwart mit einer sehr guten Perspektive."

VfB-Cheftrainer Christian Gross äußerte sich ebenfalls zur Vertragsverlängerung: "Ich freue mich, dass es dem Verein gelungen ist, den Vertrag mit Sven zu verlängern. Er ist ein hochtalentierter und mutiger Torhüter."

Sven Ulreich zu seiner Vertragsverlängerung: "Die Vertragsverlängerung ist für mich ein klarer Vertrauensbeweis des VfB. Ich hoffe, dass ich nach meiner Verletzung baldmöglichst wieder den Anschluss finde und in der Vorbereitung wieder voll angreifen kann."

Quelle: vfb.de
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#225608 - 04/06/10 04:37 PM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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Lehmanns Erbe ist vergeben - Zugang aus Dortmund?



"Die Torhüter-Position", pflegt Christian Gross zu sagen, "ist sehr delikat." Mit anderen Worten: Jeder Trainer überlegt sich zweimal, wen er zwischen die Pfosten stellt.

Bisher war das beim VfB Stuttgart kein größeres Problem. Zwar leistete sich Jens Lehmann in den vergangenen beiden Jahren die eine oder andere Rüpelei, als Schlussmann war er aber über jeden Zweifel erhaben.

Drei gute Bewerbungsproben

Nach Informationen der Stuttgarter Nachrichten ist über seine Nachfolge inzwischen entschieden: Die bisherige Nummer zwei Sven Ulreich wird in der kommenden Saison das Trikot mit der Nummer eins überstreifen.

Eigentlich ein logischer Schritt, der auch zur VfB-Philosophie passt, auf den Nachwuchs aus den eigenen Reihen zu setzen. Der erst 21-jährige Torhüter aus Schorndorf hat Trainer Christian Gross in den drei Spielen dieser Saison überzeugt, als er den gesperrten Jens Lehmann ersetzen musste.

Gegen 1899 Hoffenheim (3:1) hielt er tadellos, gegen den VfL Wolfsburg (3:1) riskierte er Kopf und Kragen bei einem Solo von Grafite, er erlitt eine Gehirnerschütterung, stand aber wenige Tage später wieder im Tor, als der VfB Stuttgart 1:0 beim SC Freiburg siegte.

"Er hat seine Sache sehr gut gemacht", lobte Gross, und in den eigenen Reihen war man sich einig: Sven Ulreich hat an Selbstbewusstsein und Ausstrahlung enorm hinzugewonnen.

Manager Horst Heldt arbeitet deshalb bereits an der Verpflichtung der Nummer zwei, es gab Gespräche mit mehreren Kandidaten. Erfahren soll der Ersatztorhüter sein, zuverlässig und nicht vom Ehrgeiz besessen, die Nummer eins mit allen Mitteln zu verdrängen.

Der Name von Marc Ziegler fällt in diesen Tagen häufig auf dem Cannstatter Wasen. Zwar läuft sein Vertrag bei Borussia Dortmund noch bis 2011, aber für schätzungsweise 400.000 Euro müsste der 33-jährige Schlussmann zu haben sein. Ziegler vertrat in dieser Saison mehrmals den verletzten BVB-Stammtorhüter Roman Weidenfeller.

Beim VfB Stuttgart ist er ein alter Bekannter. Er machte zwischen 1994 und 1999 insgesamt 41 Spiele für den VfB Stuttgart. Unter dem damaligen Trainer Rolf Fringer löste er 1995 als 19-Jähriger Eike Immel ab.

Zieglers Reflexe auf der Linie waren überragend, Schwächen zeigte er aber in der Strafraumbeherrschung. Er wurde von Franz Wohlfahrt abgelöst und wechselte zu Arminia Bielefeld. Seit drei Jahren trägt er das Trikot von Borussia Dortmund. Jetzt, gegen Ende seiner Karriere, schließt sich womöglich der Kreis.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten
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#225609 - 04/06/10 04:40 PM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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Vertragsverhandlungen - Khedira ist für den VfB zu teuer

Ostern ist vorbei, aber beim VfB geht die Suche jetzt erst richtig los - nach einer Lösung, die den Weggang von Sami Khedira (23) verhindert.

Wie sie aussehen könnte, ist kein Geheimnis. Aber nach allem, was man weiß, schmiedet Horst Heldt keine Pläne, eine Bank zu überfallen. Er muss Cacau, Jens Lehmann und Alexander Hleb ersetzen, Leihgabe Cristian Molinaro soll weiter an den Verein gebunden werden.

Das kostet Geld, die Quelle aus der Champions League sprudelt nicht mehr, und der VfB-Manager brummt: "Finanzielle Abenteuer können wir uns nicht leisten."

Deshalb zeichnet sich ab: Eines der größten Talente, das der VfB je hatte, verlässt den Verein - vielleicht schon nach Ende dieser Saison, sehr wahrscheinlich aber nach der nächsten.

Seit 16 Jahren beim VfB

Khediras Vertrag läuft am 30. Juni 2011 aus, dann könnte der defensive Mittelfeldspieler ablösefrei wechseln. Er hätte dann 16 Jahre lang das Trikot mit dem roten Brustring getragen und im Berufsleben würde man sagen: Es ist an der Zeit, seine Nase mal in einen anderen Wind zu halten.

Aber was ist im Profifußball schon normal? Der VfB steckt pro Saison rund 1,5 Million Euro in den Nachwuchsbereich, da blickt der Kaufmann gern auch mal auf die Rendite.

Bei Mario Gomez ging die Rechnung auf. Der VfB erhöhte sein Gehalt auf rund 3,5 Millionen Euro und bekam im Gegenzug die Unterschrift unter einen Vierjahresvertrag mit festgeschriebener Ablösesumme. Der FC Bayern überwies dann 35 Millionen Euro Ablöse.

Der Fall von Khedira liegt ein bisschen komplizierter. Gute Stürmer sind so selten wie ein Sechser im Lotto, Mittelfeldspieler mit Klasse sind leichter zu finden. Was bedeutet: Die Ablösesumme von Khedira dürfte im besten Fall irgendwo zwischen zehn und 15 Millionen Euro liegen.

Aber auch nur dann, wenn es dem VfB gelänge, einen Drei- oder besser noch Vierjahresvertrag mit ihm auszuhandeln.

Das Jahressalär von Sami Khedira beim VfB liegt derzeit vorsichtig geschätzt bei rund 2,5 Millionen Euro. Horst Heldt müsste es wohl mehr als verdoppeln, damit Khedira und seine Berater überhaupt darüber nachdenken, den Vertrag noch einmal in die Hand zu nehmen.

Das würde den finanziellen Spielraum für den VfB aber gewaltig einengen, nicht aber den des FC Bayern. Ob Zufall oder nicht: Die Münchner haben mit Mark van Bommel (32) eben erst nur um ein Jahr verlängert und suchen 2011 Ersatz für den Niederländer.

Die Kasse gibt die Richtung vor

Kein Zweifel: Khedira ist für den VfB inzwischen eine Nummer zu groß: So betrachtet war es wohl kein Zufall, dass Horst Heldt zu Beginn dieser Saison einen Transfer einfädelte, über den sich viele wunderten: Zdravko Kuzmanovic kam für acht Millionen Euro vom AC Florenz und hat sich inzwischen im defensiven Mittelfeld warm gespielt.

Am Samstag schoss er den VfB zum 2:1-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach. Überdies kommt Christian Gentner ablösefrei vom VfL Wolfsburg zurück. Auch er spielt am liebsten auf Khediras Position. Christian Träsch ist als zweiter "Sechser" gesetzt. Auch Martin Lanig steht nach seinem Kreuzbandriss wieder zur Verfügung.

Heldt muss sich bald schon entscheiden: Und die Kasse gibt die Richtung vor.

Quelle: Stuttgarter Nachrichten
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#226156 - 04/09/10 05:22 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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Rückschlag gegen Aue

Der VfB II verlor am Mittwochabend zu Hause gegen den FC Erzgebirge Aue im Nachholspiel des 27. Spieltages mit 1:2. Dabei kam die Mannschaft von Jürgen Seeberger nach einem 0:1-Rückstand noch einmal durch Sven Schipplock heran, musste sich dann letztendlich nach einem Tor von Sven Müller dem Aufstiegsaspiranten geschlagen geben. Durch die Niederlage rutschte der "kleine" VfB auf den 15. Tabellenplatz ab und hat jetzt noch vier Punkte Vorsprung vor dem ersten Abstiegsplatz.
Im Vergleich zur 0:3-Niederlage am vergangenen Wochenende in Burghausen standen Patrick Funk, Martin Lanig und Tobias Feisthammel anstelle von Tobias Rathgeb, Tobias Rühle und Marco Pischorn in der Anfangsformation. Lanig sollte wie schon gegen Holstein Kiel nach seinem Kreuzbandriss erneut beim VfB II Spielpraxis sammeln.

Erste Chance für den VfB II durch Matthias Schwarz

In der ersten Phase der Partie im GAZi-Stadion passierte recht wenig, sodass die Chance von Eric Agyemang für die Sachsen in der 25. Minute die erste gefährliche Torszene überhaupt darstellte. Diese bedeutete sogleich die Führung für Aue. Nach einem Pass von Sven Müller erzielte Agyemang aus rund sieben Metern das 1:0.
Der VfB II hatte dann in der 37. Minute seine erste Möglichkeit. Doch der Schuss von Matthias Schwarz nach gutem Zuspiel von Funk wurde zur Ecke gelenkt. Kurz vor dem Halbzeitpfiff war VfB II Torwart Bernd Leno bei einer Doppelchance des FCE zur Stelle, als er zunächst den Versuch des frei vor ihm auftauchenden Agyemang entschärfte und anschließend den Nachschuss parierte. Dann war Pause in einem Spiel, das Aue in den ersten 45 Minuten bestimmte.

Sven Müller mit dem Siegtor für Aue

Nur eine Minute nach Wiederanpfiff ließ Clemens Walch auf der linken Seite vier Gegner stehen und passte in den Auer 16er. Dort ließ sich Sven Schipplock diese Gelegenheit nicht entgehen und glich mit seinem Schuss aus elf Metern durch die Beine von FCE-Keeper Martin Männel zum 1:1 aus. In der Folgezeit hätte der "kleine" VfB nach einem Konter, der jedoch nicht gut genug zu Ende gespielt wurde, und einem weiteren Sololauf von Walch, diesmal gegen fünf Gegner, durchaus in Führung gehen können. Doch nach dem Dribbling von Walch klärte erst Männel gegen Schipplock, bevor der Schuss von Schwarz geblockt wurde. Nach 63 Minuten lag Aue plötzlich vorne. Müller bekam nach einer Flanke von links am zweiten Pfosten die Kugel, legte sich den Ball auf den linken Fuß und erzielte aus etwa sechs Metern das 2:1. Die Mannschaft von Rico Schmitt war anschließend näher am nächsten Tor dran als der VfB II, doch Agyemang und Marc Hensel vermochten es jeweils nicht, die Entscheidung herbeizuführen. Gegen Ende warf die Seeberger-Elf noch einmal alles nach vorne, ohne jedoch entscheidend vors Tor von Martin Männel zu gelangen.
Somit blieb es schließlich bei der 1:2-Niederlage für die Seeberger-Elf, die nun bereits am kommenden Samstag zu Hause gegen Eintracht Braunschweig die Chance hat, die nächsten wichtigen Punkte im Abstiegskampf einzufahren.

Quelle: vfb.de
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#226157 - 04/09/10 05:24 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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"Offene Ausgangssituation"



Im Spiel am Samstagnachmittag bei Hertha BSC Berlin kann Christian Gross auf Cacau zurückgreifen, der nach seiner Gelbsperre wieder zur Verfügung steht. Gerade im Sturm braucht der VfB beim Tabellenletzten die nötige Durchschlagskraft.
Schließlich ließ die Mannschaft von Trainer Friedhelm Funkel in der Rückrunde bislang die wenigsten Gegentore aller Bundesligateams zu. "Hertha ist spielstark und stemmt sich mit aller Macht gegen den drohenden Abstieg. Sie stehen sehr kompakt und lassen nur wenige Treffer zu. Wir sind aufs Äußerste gefordert", sagte der VfB-Cheftrainer.

Einsatz von Julian Schieber, Sami Khedira und Sebastian Rudy fraglich

Aliaksandr Hleb, der noch immer an seiner Oberschenkelverletzung laboriert, wird seinen Kollegen gegen die "Alte Dame" nicht helfen können, jedoch nächste Woche eventuell wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Zudem ist der Einsatz von Julian Schieber (Erkältung) und Sami Khedira (Anriss des Kreuz- und Innenbands) fraglich. "Sami macht sehr gute Fortschritte, aber wir müssen sehen, ob es für Samstag reicht", so Christian Gross. Bei Sebastian Rudy (Adduktorenprobleme) wolle man abwarten, wie das Training am Nachmittag laufe, und ob er gegebenenfalls ein Kandidat für die Bank sein kann. In der Innenverteidigung legte sich der Schweizer derweil auf das Duo Matthieu Delpierre und Serdar Tasci fest. "Wir haben gegen Mönchengladbach nur sehr wenig zugelassen und bis auf den einen Fehler vor dem Gegentor in der Defensive gut gestanden. Auch wenn wir mit hohem Risiko verteidigen, sollten wir es schaffen, fehlerfrei in der Abwehr zu bleiben", sagte der 55-Jährige.

"Es geht für beide Mannschaften um sehr viel"

Im Saisonendspurt setzt der VfB-Cheftrainer auch auf die Auswärtsstärke, die sein Team zuletzt zeigte. "Wir setzen alles daran, zum Torerfolg zu kommen und unsere Bilanz auf fremden Platz auszubauen. Hertha hat aber auch viel Potenzial in der Offensive, die sie ausnutzen, wenn man sie lässt. Es ist eine völlig offene Ausgangssituation, da es für beide Mannschaften um sehr viel geht", so Christian Gross.

"Keine Beeinträchtigung für unsere Mannschaft"

Das die Partie aufgrund der Geschehnisse nach der Partie Hertha BSC gegen den 1. FC Nürnberg vor knapp vier Wochen vor nur 25.000 Zuschauern stattfinden darf, ist für Vorstand Sport Horst Heldt kein Problem: "Ich gehe davon aus, dass unsere Fans für genügend Stimmung sorgen werden, sodass die Umstände keine Beeinträchtigung für unsere Mannschaft darstellen sollten." Rund 3.000 VfB-Fans begleiten die Gross-Elf in die Hauptstadt.

Quelle: vfb.de
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#226158 - 04/09/10 05:25 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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Michael Weiner pfeift



Am Samstagnachmittag trifft die beste Rückrundenmannschaft im Olympiastadion auf den Tabellenletzten der 1. Bundesliga. Schiedsrichter der Partie des VfB zwischen Hertha BSC Berlin ist FIFA-Referee Michael Weiner.
Der Niedersachse hat dieser Saison bereits bei der 0:2-Heimniederlage des VfB gegen den 1. FC Köln gepfiffen. Insgesamt ist es das 16. Mal, dass der 41-jährige Unparteiische eine Begegnung mit VfB-Beteiligung leitet.

Assistiert wird der in Giesen lebende Polizeirat an den Seitenlinien von Thomas Frank und Norbert Grudzinski. Als vierter Offizieller wird Holger Henschel im Einsatz sein.

Quelle: vfb.de
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#226544 - 04/10/10 09:35 PM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Mummi]
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Heimniederlage gegen Braunschweig

Der Führungstreffer nach zehn gespielten Minuten reichte dem VfB II nicht, um das Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig siegreich zu bestreiten. Der Tabellenfünfte der 3. Liga drehte das Spielgeschehen mit einem Doppelschlag kurz vor der Halbzeitpause.
Die Elf von Trainer Jürgen Seeberger spielte auch daraufhin engagiert weiter und erarbeitete sich in der zweiten Hälfte gute Torchancen, schaffte aber den verdienten Ausgleichstreffer nicht mehr.

Frühe Führung durch Ali Pala

Praktisch vom Anstoß weg suchte der VfB II den Weg nach vorne und setzte die Gäste aus Niedersachsen unter Druck, ohne dabei die eigene Defensivarbeit außer Acht zu lassen. Besonders mit der Abseitsfalle der VfB-Hintermannschaft hatten die Braunschweiger Angreifer von Beginn ihre Probleme.
Gerade einmal zehn Minuten waren absolviert, als Ali Pala den "kleinen" VfB in Führung brachte. Zunächst sorgte ein von Tobias Rathgeb getretener Freistoß für Alarm im Sechzehner der Braunschweiger, den Clemens Walch per Kopf in Richtung Tor beförderte. Erst auf der Linie konnte Eintracht-Keeper Petkovic auf Kosten eines Einwurfes auf Höhe des Fünfmeterraums klären.
Dieser erreichte dann den an der Strafraumgrenze lauernden Pala, der das Spielgerät unhaltbar zum 1:0 unter die Latte jagte.
In der Folge des Treffers kontrollierte der VfB II das Spielgeschehen weitestgehend und forderte Braunschweig in der Defensive. Klare Möglichkeiten, um zu weiteren Toren zu kommen, blieben allerdings zunächst aus.

Dogan und Kruppke drehten die Partie

Nach gut einer halben Stunde hatte sich die Eintracht aber vom Schock über das forsche Auftreten der Seeberger-Elf und dem hieraus resultierenden Rückstand erholt und startete eigene Offensivbemühungen. Marc Pfitzner setzte im Zusammenspiel mit Smail Morabit Dominick Kumbela in Szene, der im Strafraum von rechts abzog. Tobias Feisthammel fälschte den Ball noch ab, und der VfB II hatte Glück, dass dieser das Gehäuse von Bernd Leno um Zentimeter verfehlte. Doch die Mannschaft von Torsten Lieberknecht drängte von nun an auf den Ausgleich. 37 Minuten waren gespielt, als ein Freistoß von Dennis Kruppke tief in der Hälfte des VfB II den am langen Pfosten bereit stehenden Deniz Dogan erreichte, der sofort den Abschluss per Kopf suchte. Bernd Leno verhinderte mit einem starken Reflex zunächst den Einschlag, konnte die Szene aber nicht mehr gänzlich entschärfen, so dass sich Dogan die Chance zum Nachschuss bot. Er stocherte die Kugel über die Linie.
Und es sollte noch schlimmer kommen für die Mannschaft mit dem roten Brustring: Kurz vor der Pause trat Dennis Kruppke zum Freistoß an der Strafraumgrenze an und verwandelte unhaltbar über die Mauer hinweg zur Führung für sein Team. Mit dem 1:2 aus VfB-Sicht ging es anschließend in die Halbzeit.
Aus den Kabinen kamen beide Mannschaften ohne personelle Veränderungen zum Wiederanstoß zurück. Und eben dieser misslang dem VfB II völlig. Der Pass vom Mittelkreis zurück konnte von Innenverteidiger Daniel Vier nicht angenommen werden, und Eintrachts Dominick Kumbela eroberte sich den Ball. Der Angreifer stürmte völlig frei und unbedrängt auf das VfB-Tor zu, verfehlte mit seinem Abschlussversuch jedoch selbiges.

Endspurt wurde nicht belohnt

Auch wenn dem jungen Team von Jürgen Seeberger der gegnerische Doppelschlag vor der Halbzeit zugesetzt hat, brach es nicht ein, sondern stemmte sich mit zunehmender Spieldauer immer deutlicher gegen die drohende Niederlage.
So verfehlte Marco Pischorns Kopfball nach einem Rathgeb-Freistoß sein Ziel nur knapp (59.). Kurz darauf versuchte es Matthias Schwarz mit einer Direktabnahme, die aber zu ungenau geriet und über das Eintracht-Tor flog. Wenig später klärte Deniz Dogan in höchster Not auf der Torlinie einen Schuss von Sven Schipplock. Ihm hatte der zwischenzeitlich für Ali Pala in die Partie gekommene Manuel Fischer Vorarbeit geleistet. In der 75. Minute hatte der junge Stürmer schließlich selbst die Möglichkeit, den Ausgleich zu erzielen.
Wieder leitete ein präziser Freistoß von Tobias Rathgeb eine Torszene des VfB II ein. Manuel Fischer kam mit dem Kopf an den Ball, aber Braunschweigs Schlussmann Marijan Petkovic verhinderte einen Treffer des Stürmers. Tobias Feisthammel hatte indes rund zehn Minuten vor dem Ende das Visier nicht scharf genug gestellt. Sein strammer Schuss ging über das Gäste-Tor. Bis zum Abpfiff dauerte der starke Endspurt des "kleinen" VfB an, sollte aber letztlich trotz der guten Chancen nicht mehr mit dem Treffer zum Ausgleich belohnt werden.

Quelle: vfb.de
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