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#161261 - 07/01/09 09:57 AM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 ***** [Re: Mainzer105]
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Auch Neuzugang Hamza trifft für Mainz 05 beim 10:1 gegen Bodenheim

30.06.2009 - NIEDER-OLM

Von Rüdiger Lutterbach

Einige 05-Fans wurden schon unruhig: “Wann kommt er denn endlich, unser neuer Ägypter?" Nach 70 Minuten hatte Trainer Jörn Andersen ein Einsehen. Jahmir Hyka musste raus, Gamal Hamza durfte rein. Und weitere 13 Minuten später markierte der Neuzugang seinen ersten Treffer für den FSV Mainz 05. Es war der neunte für den Bundesliga-Aufsteiger bei dessen 10:1 (6:0)-Erfolg am Dienstagabend im ersten Testspiel gegen den Landesligisten VfB Bodenheim.

"Erstes Spiel, erstes Tor, alles gut, ich bin happy", parlierte der 27-jährige ägyptische Nationalstürmer nach dem Abpfiff in Englisch und bedankte sich höflich für den herzlichen Applaus der rund 2.000 Zuschauer bei seiner Einwechslung: “Die Fans sind wirklich super, ich freue mich, dass ich hier bin." Zweimal hatte er zuvor erst mit der Mannschaft trainiert, nachdem er am Montagvormittag in Mainz eingetroffen war.

Erfolgreichster Torschütze der Profis war jedoch ein Amateur: Christian Grimm aus dem Regionalliga-Team wurde in den letzten 20 Minuten gleich dreimal fündig (72., 75. und 88.). Den Torreigen eröffnet hatte Srdjan Baljak bereits nach 120 Sekunden. Jahmir Hyka (15.), Florian Heller (21. und 40.) sowie Dragan Bogavac (30. und 45.) machten bis zur Pause das halbe Dutzend voll.

Im zweiten Abschnitt, in dem Andersen gleich zehn neue Spieler brachte, verflachte die Partie, bis Grimm die torreiche Schlussphase einläutete. Den von den VfB-Fans viel umjubelten Bodenheimer Ehrentreffer markierte Norman Loos sechs Minuten vor dem Ende, als er 05-Torhüter Dimo Wache mit einem Schuss aus spitzem Winkel ins lange Ecke keine Abwehrchance ließ.

Wache hütete 90 Minuten lang das Mainzer Gehäuse, so dass Neuzugang Heinz Müller als einziger der 22 auf dem Spielberichtsbogen aufgeführten 05-Akteure nicht zum Einsatz kam. “Das war so abgesprochen. Am Samstag in Fußgönheim ist Heinz an der Reihe. Er und Dimo werden sich die acht Spiele bis zum Saisonstart teilen", erklärte Jörn Andersen, der mit der ersten Halbzeit durchaus zufrieden war: “Das war ganz erfrischend, in der zweiten ist unser Spiel dann ein wenig ins Stocken geraten. Aber die Fans haben viele Tore gesehen, das war heute das Wichtigste." Neben der Tatsache, dass es nach den Hiobsbotschaften vom Montag keine weiteren Verletzungen zu beklagen gab.

Quelle: AZ Mainz

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#161339 - 07/01/09 04:24 PM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: Mainzer105]
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Bausparkasse Mainz wird neuer Co-Sponsor von Mainz 05

Die Bausparkasse Mainz AG (BKM) steigt als neuer Co-Sponsor beim 1. FSV Mainz 05 ein. Damit ist die BKM die einzige Bausparkasse, die sich in der ersten Bundesliga im Rahmen eines Sponsorings engagiert.

Der Vertrag zwischen dem Finanzdienstleister und dem Fußball-Bundesligisten gilt für eine Saison mit Verlängerungsoption für ein weiteres Jahr. Das Sponsoring beginnt ab dem 1. Juli 2009 auf regionaler wie auf nationaler Ebene. Es umfasst die Namensrechte an der BKM-Bausparkasse-Mainz-Tribüne im Bruchwegstadion, die Logo-Präsentation auf den Banden sowie allen Werbe- und Kommunikationsmitteln des Vereins und den Einsatz der Mannschaft für Events und Promotions.

„Die BKM und Mainz 05 teilen viele Gemeinsamkeiten“, fasst Peter Ulrich, Vorstandsprecher der BKM, die Gründe für die Kooperation zusammen, die bereits mit dem Sponsoring der Jugendmannschaft im Jahr 2004 begonnen hatte. Die Gemeinsamkeiten ergeben sich nicht nur aus dem Namen und der Nachbarschaft auf dem Hartenberg. Der Erstligist und der Mainzer Finanzdienstleister überraschen immer wieder mit innovativen Strategien. Als Impulsgeber der Branche ist die BKM Vorreiter im Bereich der Produktinnovationen. Wie Mainz 05 bringt die BKM somit immer wieder Bewegung ins Spiel. Ganz aktuell eröffnet die BKM als einer der ersten Finanzdienstleister ihren Kunden neue Perspektiven in der privaten Vorsorge mit individuellen Wohn-Riester-Produkten.

Im Sponsoring beim Bundesligisten werden die Stärken von Mainz 05 und BKM nun gebündelt. Peter Ulrich betont: „Die sehr gute Positionierung von Mainz 05 als überaus sympathisches, überraschendes und leistungsstarkes Team passt hervorragend zu der Philosophie der BKM. Wie die Fans von Mainz 05 erwarten auch unsere Kunden ehrliche und harte Arbeit für die gemeinsamen Ziele. Eine Botschaft, mit der wir auch für unsere Produkte und Leistungen werben können.“ Das Sponsoring des Erstligisten ist damit nicht nur ein klares Bekenntnis zur Region, sondern auch zu einer starken Partnerschaft, die gemeinsam etwas bewegen kann.

Das betont auch Harald Strutz, Präsident des 1. FSV Mainz 05. „Wir freuen uns sehr, die BKM wieder an unserer Seite zu wissen“, sagt Strutz. „Die Bausparkasse Mainz ist ein hervorragend zu Mainz 05 passender Partner, weil er sehr in der Region verwurzelt ist, sich mit intelligenten Strategien in seinem Markt positioniert und immer wieder bereit ist sich zu entwickeln. Unser Ziel ist es, die nun geschlossene Kooperation mit Leben zu füllen.“

Über die BKM

Die 1930 gegründete BKM – Bausparkasse Mainz AG zählt heute zu den führenden Unternehmen der Branche. Als moderner Finanzdienstleister bietet die BKM eine breite Palette innovativer Produktlösungen für die Bereiche Bausparen, Finanzierung, Vorsorge und Geldanlage. Dazu ist die BKM nach wie vor die einzige Bausparkasse mit einem eigenen Hausprogramm in verschiedenen Selbstbausystemen. Bis heute hat die BKM mehr als 500.000 Familien den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllt.


Quelle: Mainz05.de

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#161503 - 07/02/09 12:10 PM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: Mainzer105]
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#161598 - 07/02/09 09:00 PM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: Mainzer105]
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ENTEGA neuer Hauptsponsor des 1. FSV Mainz 05

Der Energieversorger und Ökostromanbieter ENTEGA wird neuer Hauptsponsor und strategischer Partner des Bundesligaaufsteigers 1. FSV Mainz 05. Gemeinsames Ziel der beiden Partner ist der Wandel des Fußballclubs zu einem CO2-neutralen Verein, der als ökologisches Vorbild für die ganze Region wirkt.

In den kommenden Monaten wird ein unabhängiges Ökoinstitut einen sogenannten CO2-Fußabdruck des Vereins nehmen, der detailliert aufzeigt, wie viel Kohlenstoffdioxid (CO2) Mainz 05 derzeit erzeugt. Auf Basis dieser Nullmessung entwickeln beide Partner anschließend einen Maßnahmenkatalog, der ab der Rückrunde 2009/2010 umgesetzt wird. Schwerpunkte werden sein: die Umstellung der Energieversorgung auf regenerative Energien, baulich-technische Maßnahmen, bewusste Mobilität sowie die Überprüfung der Dienstleister auf ihre Klimafreundlichkeit. Da eine valide Nullmessung Zeit benötigt, werden ENTEGA und Mainz 05 die Hinrunde der kommenden Saison für einen „Start in eine neues ökologisches Bewusstsein bei Mainz 05 – mit ENTEGA“ nutzen und gemeinsam erste Projekte starten.

„Wir haben in vielen Gesprächen einen Haupt- und Trikotsponsor gesucht, der sein Engagement langfristig anlegt und dabei einer Vision folgt. In ENTEGA haben wir den perfekten Partner gefunden“, sagt Harald Strutz, der Präsident des 1. FSV Mainz 05. „ENTEGA ist ein Unternehmen aus unserer Region, das seine strategischen Ziele bundesweit umsetzt. Der auf nachhaltige Wirkung ausgelegte Charakter der Kooperation ist uns sehr wichtig, denn er ist ein wichtiger Baustein der vorbildlichen Kontinuität in der Arbeit des 1. FSV Mainz 05. Auf dem Fundament unserer Partnerschaft mit ENTEGA und unseres bereits bestehenden Engagements für den Umweltschutz unter anderem mit dem Betrieb der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Bruchwegstadions und als Mainzer Ökoprofit-Betrieb wollen wir diese Verbindung in den kommenden drei Jahren anhand der zukunftsorientierten Strategie zur Förderung regenerativer Energien ausbauen und neu ausrichten.“

„Mainz 05 und ENTEGA, das passt. Der Verein ist bereit, neue Wege zu gehen und Visionen auf vernünftige Art und Weise umzusetzen – genau wie wir“, erklärt Holger Mayer, Vorstand der HSE AG und zuständig für ENTEGA. „Mainz ist ein Verein mit Tradition, aber auf Bundesliga-Niveau eine relativ neue Kraft. Genau wie ENTEGA. Gemeinsam wollen wir in der Ersten Liga angreifen – im Fußball wie auch im Bereich der CO2-neutralen Energieversorgung – mit Begeisterung und einer klaren Vision vor Augen.“ Gemessen an der Kundenzahl ist ENTEGA bundesweit der zweitgrößte Ökostromanbieter und will in diesem zukunftsorientierten Markt weiter wachsen.

Karl-Heinz Koch, Geschäftsführer ENTEGA ergänzt: „Als Energieversorger haben wir eine besondere Verantwortung für den Klimaschutz in unserer Heimatregion Rhein-Main. Zusammen mit dem 1. FSV Mainz 05, dem größten Sympathieträger der Region, können wir vorleben, dass ökologisch verantwortungsvolles Handeln zu mehr Lebensqualität im Alltag führen kann.“

„Wir schlagen mit Beginn der Saison ein neues Kapitel in der Vereingeschichte auf“, sagt 05-Manager Christian Heidel. „Als Bundesliga-Aufsteiger melden wir uns sportlich im Konzert der deutschen Spitzenklubs zurück. Mit ENTEGA und unserer gemeinsamen Strategie zur Förderung regenerativer Energien beschreiten wir in unserer Vermarktung einen beachtlichen innovativen Weg, den wir mit Vorfreude und großem Interesse einschlagen. Diese Partnerschaft wird das bestehende Umweltbewusstsein beim 1. FSV Mainz 05 stärken und weiter entwickeln. Dies ist ein wichtiger Aspekt im Hinblick auf den Bau der Coface Arena und in der stetigen Weiterentwicklung des Vereins als modernes Unternehmen.“


Quelle: Mainz05.de

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#161599 - 07/02/09 09:01 PM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: Mainzer105]
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#161652 - 07/03/09 11:08 AM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: Mainzer105]
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Ziel ist CO2-freier Karnevalsverein

03.07.2009 - MAINZ

Von Jens Grützner

HAUPTSPONSOR Energieversorger Entega unterstützt 05er über drei Jahre / 2,7 Millionen Euro pro Bundesliga-Saison

Der neue Haupt- und Trikotsponsor des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 für die nächsten drei Jahre ist der Energieversorger und Ökostromanbieter Entega, an dem die Stadtwerke Mainz 25,1 Prozent Anteile halten.

Entega strebt vom regionalen in den nationalen Markt. Sitz des Unternehmens, dessen 74,9-prozentiger Anteilseigner die HEAG Südhessische Energie AG (HSE) ist, ist Darmstadt. Die 05er, die in den vergangenen fünf Jahren von der DBV winterthur als Hauptsponsor unterstützt worden sind, wurden als ein Vehikel auf diesem Weg erkoren. Am Mittwochabend wurde der Deal festgezurrt.

FSV-Präsident Harald Strutz sprach von "einem großen Tag" für die 05er. Die regionale Nähe des Klubs zu seinem Hauptsponsoren passe. "Außerdem sind wir der etwas andere Verein, der nun der Umwelt Genüge tun möchte." 05-Manager Christian Heidel ergänzte: "Wir werden der einzige CO2-freie Karnevalsverein." Denn auf Sicht beabsichtigen die Partner Kohlendioxid vom Bruchweg und der neuen Coface-Arena zu verbannen.

Die finanziell wichtigste Aussage aus Sicht des Klubs traf bei der gestrigen Verkündung Holger Mayer, Vorstandsmitglied der HSE: "Die Zusammenarbeit läuft drei Jahre ligaunabhängig." 05-Marketingchef Dag Heydecker betonte, dass die 05er auch mit Partnern verhandelt haben, die sofort ins Bundesliga-Geschäft eingestiegen wären, "aber die Zweite Liga war für diese nicht von Interesse", sagte er. Den 05ern ging es aber um Planungssicherheit.

Offizielle Angaben über die Höhe des Engagements gab es nicht. Mayer: "Mir stand der Schweiß auf der Stirn, als ich die Summe gesehen habe." Die 05er dürften pro Erstliga-Saison 2,7 Millionen Euro überwiesen bekommen, im Fall des Abstiegs etwas weniger. "Es ist ein Vertrag mit vielen Facetten", sagte Heidel.

Karl-Heinz Koch, Geschäftsführer von Entega: "Wir haben auch einen gesellschaftlichen Auftrag." So unterstütze das Unternehmen 150 Projekte im Breitensport. Koch: "Wir brauchen aber auch Leuchtturmprojekte." Die Zusammenarbeit mit dem FSV Mainz 05 ist so eins.

Harald Strutz beendete seine Ausführungen mit den Worten: "Jetzt erwarte ich, dass wir mit unserer Mannschaft wieder energievollen Fußball spielen." Die Saison beginnt am zweiten Augustwochenende gegen Bayer Leverkusen.


Quelle: AZ Mainz

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#161653 - 07/03/09 11:09 AM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: Mainzer105]
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05-Coach Andersen zum Spielplan: "Hammer-Eröffnung"

03.07.2009 07:10 Uhr - MAINZ

(grü). Beim ersten Blick auf den Spielplan der Saison 2009/10 sagte Jörn Andersen, Chefcoach des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05: "Eine Hammer-Eröffnung."

Am zweiten Augustwochenende empfängt der Aufsteiger Bayer Leverkusen im Bruchwegstadion. "Ich bin froh, dass wir mit einem Heimspiel loslegen", sagte der Norweger. "Und vielleicht gelingt uns eine Art Revanche für das Aus im Pokal-Halbfinale." Da unterlagen die Mainzer den Leverkusenern in Düsseldorf nach Verlängerung 1:4.

Dass Bayer den letztjährigen Münchner Interimstrainer Jupp Heynckes als Coach verpflichtete, "war überraschend für mich, aber es freut mich, dass es gleich gegen so eine Legende geht", betonte der 46-jährige Mainzer.

Anschließend müssen die 05er nach Hannover, bevor Rekordmeister Bayern München kommt und es anschließend ein Gastspiel im Borussia-Park in Mönchengladbach gibt. Dann ist erst einmal eine Woche Länderspielpause. Am 34. und letzten Spieltag haben die 05er Heimrecht - was unter Umständen im bevorstehenden Abstiegskampf von Bedeutung ist. Dann kommt der FC Schalke 04.


Quelle: AZ Mainz

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#162819 - 07/10/09 10:03 AM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: Mainzer105]
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Rose droht Trainingslager zu verpassen

10.07.2009 06:44 Uhr - MAINZ

Von Jens Grützner

FSV MAINZ 05 Linksverteidiger laboriert weiter an Fußreizung / Keeper Wetklo steckt in Zwickmühle - kein Ausleihgeschäft in Sicht

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 reist womöglich wie im Vorjahr ohne Linksverteidiger Marco Rose ins Sommertrainingslager. Im Sommer 2008 beklagte der 32-Jährige die Nachwirkungen eines Innenbandrisses, den er sich im vorletzten Spiel der Runde 2007/08 in Köln zugezogen hatte. Als er dann wieder gesund war, passierte der zweite Mittelfußbruch in seiner Karriere in der Vorrunde 2008 und damit praktisch das Saisonaus. Jetzt hat Rose wieder eine starke Reizung im operierten Fuß. Wegen einer solchen hatte er das Wintertrainingslager Anfang 2009 in Andalusien verlassen müssen. "Die Schmerzen werden besser, ich habe gerade ein paar Gehübungen hinter mir", sagte der Linksverteidiger gestern, "aber ich weiß nicht, wann ich wieder fit bin." 05-Coach Jörn Andersen: "Ich entscheide am Sonntag, ob Rose mitfährt." Es geht tags drauf ins österreichische Flachau.

Christian Wetklo sitzt dann mit im Bus. Doch der 29-jährige dritte Schlussmann ist kein vollwertiges Mitglied des Kaders mehr. "Ich werde keine Einsätze bei Testspielen haben und mir ist auch gesagt worden, dass ich für Spiele des Regionalliga-Teams nicht in Frage komme", sagte er gestern.

Der Plan mit Wetklo war der, dass sich der 05-Keeper mit Hilfe des Vereins einen Klub sucht, zu dem er sich eine Saison ausleihen lassen kann. In diesem Fall hätten die Mainzer den bis 2010 laufenden Vertrag mit dem 30-maligen Bundesliga-Torwart um eine weitere Runde verlängert - vor allem im Hinblick auf das mögliche Karriereende des Stammkeepers Dimo Wache in einem Jahr. "Da ist bisher aber nichts passiert, die Sache ist dumm gelaufen", so Wetklo.

Zurzeit klärt Berater Klaus Gerster zwei, drei lose Anfragen aus der Dritten Liga ab. Wetklo: "Dass ich angesichts eines bestehenden Erstliga-Vertrags bei einem Ausleihgeschäft Abstriche beim Gehalt machen müsste, ist klar. Aber zu viele dürfen es auch nicht sein. Ich habe Familie." Der seit 2000 am Bruchweg aktive Ruhrpottler steckt in einer Zwickmühle. "Denn ich weiß, dass einfach nur Training jeden Tag mich nicht weiter bringt."

Daniel Ischdonat, die Mainzer Nummer drei zwischen den Pfosten in den vergangenen Jahren, ist seit dem 30. Juni vertragslos. "Ich halte mich im Trainingslager der Vereinigung der Vertragsfußballspieler in Duisburg fit", sagte er gestern. Dort teilt der 33-Jährige das Zimmer mit dem letztjährigen Keeper des VfL Osnabrück, Stefan Wessels, der auch keinen neuen Arbeitgeber findet. "Es gibt ein paar Anfragen aus der Zweiten und Dritten Liga", so Ischdonat. Der Ex-Trierer wird von Klubs als möglicher Ersatzmann beobachtet.

Ischdonat zeigt sich zufrieden mit der Arbeit in Duisburg: "Wir hatten eine umfangreiche medizinische Untersuchung auf Schalke, die Trainingseinheiten sind intensiv und demnächst stehen Testspiele an." In der nächsten Woche erwartet der Schlussmann den früheren 05-Profi und letztjährigen Trainer des Zweitliga-Absteigers SV Wehen Wiesbaden, Christian Hock, als Coach im Camp.


Quelle: AZ Mainz

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#163617 - 07/15/09 10:44 AM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: Mainzer105]
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Der Leitwolf will, darf aber nicht

Von Daniel Meuren,

Marco Rose will zeigen, was er kann

15. Juli 2009 Am Montag musste Marco Rose ganz allein zu seinem Arbeitstag antreten. Das ist bei einem Fußballprofi immer ein schlechtes Zeichen. Einzelarbeit deutet bei einem Mannschaftssportler wie dem Profi von Bundesligaaufsteiger Mainz 05 meist auf Aufbautraining nach einer Verletzung hin. Bei Rose ist es seit zehn Tagen der rechte Fuß, der schmerzt. Keine große Sache, aber etwas, das den Linksverteidiger an der Arbeit auf dem Trainingsplatz hindert.

Normalerweise hat ein Rekonvaleszent wie Rose immerhin den ein oder anderen Mannschaftskameraden an der Seite, der im Kraftraum Zusatzschichten schiebt oder kleine Blessuren pflegt. Seit Montag aber ist Rose eine Art Fußballwaise. Seine Mannschaft ist abgereist ins Trainingslager in die österreichischen Alpen, dort balgen die Mannschaftskameraden nun um die Plätze in der Startelf, vor allem auch Peter van der Heyden und Zsolt Löw, die beiden anderen Linksverteidiger im Mainzer Team. Rose muss hingegen alleine zusehen, wie er die Motivation für die tägliche Fron entwickelt. „Das Bittere ist nur, dass man weiß, dass sich die anderen Jungs auf dem Platz bewähren können“, sagt der Abwehrrecke mit der Erfahrung von 65 Bundesligaspielen.


„Leidenschaft und Einsatz vom ersten Spieltag an“

An diese Situation hat sich der dienstälteste Feldspieler im Mainzer Kader – nur Torwart Dimo Wache übertrifft mit 14 Spielzeiten Roses sieben Jahre am Bruchweg – gewöhnt. Gerade einmal knapp 20 Spielminuten, verteilt auf zwei Kurzeinsätze am Ende der Saison, hat Rose zum Aufstieg beigetragen, da er zunächst wegen eines Innenbandschadens und später wegen eines Mittelfußbruchs lange ausfiel.

Nah bei der Mannschaft war er trotzdem. Ungewöhnlich oft für einen Rekonvaleszenten sah man den gebürtigen Leipziger bei Auswärtsspielen auf der Tribüne. „Ich wollte live mit den Jungs mitfiebern und wenigstens vor dem Spiel mithelfen, die Mannschaft ein bisschen zu pushen“, sagt Rose. Er tat dies, weil ihm vielleicht etwas mehr an Mainz 05 liegt als so manchem Kollegen. Entsprechend stolz war er, dass die Fans ihn nach seiner ersten Einwechslung beim 2:1 gegen den FSV Frankfurt im vorletzten Saisonheimspiel für zwei Ballkontakte und 240 Sekunden Abwehrkampf frenetisch feierten und gar auf den Zaun des Fanblocks riefen. Und Rose freute auch, dass Manager Christian Heidel den auslaufenden Vertrag „nach fünfminütigem Gespräch“ um ein Jahr verlängerte. „Und das, obwohl der Klub zwei Linksverteidiger hat. Das zeigt mir, dass alte Verdienste eben doch was zählen.“


Nur bei Trainer Jörn Andersen ist das anders. Der vermittelt eher den Eindruck, dass er mit Rose nicht wirklich rechnet, da er ihn als Spieler kaum erlebt hat. Umso mehr brennt der 32 Jahre alte Routinier darauf, in Kürze wieder einsatzbereit zu sein. „Ich möchte dem Trainer zeigen, dass ich für das Team nicht ganz unwichtig bin“, sagt Rose. „Vor allem aber bin ich genauso heiß auf die Bundesliga wie beim ersten Aufstieg vor fünf Jahren.“ Auch deshalb hat Rose nach dem aufstiegsentscheidenden Spiel gegen Rot-Weiß Oberhausen am 24. Mai zehn Minuten heulend in der Kabine gesessen. Diese Empfindungen würde er, neben Wache der einzige Verbliebene aus der Aufstiegsmannschaft von 2004, nun allzu gern zum Nutzen des Teams einsetzen. „Wir sind jetzt zwar ein anderes Team als damals, weil einfach fünf Jahre vergangen sind“, sagt Rose. „Wir können aber wie 2004 in der Bundesliga nur bestehen. Mit Leidenschaft und Einsatz vom ersten Spieltag an.“ Er lässt bei diesen Worten keinen Zweifel, dass er sich für den richtigen Mann für diesen Arbeitsauftrag hält. Er möchte ein Anführer sein im Mainzer Rudel. Doch noch ist der Leitwolf verhindert.

Quelle: FAZ.net

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#163622 - 07/15/09 11:45 AM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: Mainzer105]
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Mainz im Trainingslager, Tag 2: Auch Soto und Svensson hat es erwischt

15.07.2009 09:30 Uhr - FLACHAU

Von Roland Hessel

Die Trainingseinheiten zwei und drei des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 im österreichischen Flachau waren wieder intensiv, die Probleme von Trainer Jörn Andersen sind freilich nicht kleiner geworden. Sage und schreibe zwölf Akteure werden dem Norweger am Mittwoch, wenn Zweitligist FC St. Pauli in der derzeitigen Heimstatt des Aufsteigers aufkreuzt, nicht zur Verfügung stehen.

Andersen wird im fünften Testlauf für die kommende Saison erneut improvisieren müssen. „Wir müssen sehen, wer uns zur Verfügung steht, werden – wie eigentlich geplant – nicht zur Halbzeit komplett wechseln können“, sagte der 46-Jährige.

Sieben "Ausfälle"

Jüngstes „Opfer“ ist Elkin Soto, der nach dem Vormittagstraining eine Prellung im rechten Sprunggelenk beklagte und die Zahl der Spieler, die zwar in Flachau anwesend sind, aber nicht oder zumindest nicht voll mit der Mannschaft trainierten, auf sieben schraubte. Fünf Profis hatten den Trip nach Österreich gar nicht erst mitmachen können.

Neben Soto werden am Mittwoch auch Nikolce Noveski, Milorad Pekovic, Gamal Hamza und Viktor Riske, die schon angeschlagen angereist waren, fehlen. Ebenso Rekonvaleszent Felix Borja, der derzeit recht behutsam ans Mannschaftstraining herangeführt wird.

Van der Heyden neben Bungert

Am Mittwoch Morgen hatte sich nach dem Aufwärmen Bo Svensson verabschiedet. Der dänische Innenverteidiger laboriert an einer Leistenverhärtung. Linksverteidiger Peter Van der Heyden musste deshalb beim Vormittagstraining, bei dem erneut das schnelle Umschalten nach Ballverlusten und Ballgewinnen geübt wurde, sogar als Manndecker ran.

„Ich kann das spielen, muss es aber nicht unbedingt“, sagte der Belgier, der wohl am Mittwoch gegen den letztjährigen Klassengefährten dennoch neben Niko Bungert in der Innenverteidigung auflaufen könnte, weil andere Alternativen nicht in Sicht sind.

Training bei 30 Grad

Zufrieden konnte Jörn Andersen immerhin damit sein, was die „letzten Aufrechten“ auf dem Platz zu bieten hatten. Die intensive Einheit am Vormittag bei Temperaturen schon nahe der 30 Grad bezeichnete der Norweger als „ein wenig Willenstraining“, wohl wissend, dass nicht nur die Hitze, sondern auch die dünne Luft im 900 Meter hoch gelegenen Flachau ihren Tribut zollt.

„Gerade bei Sprints merken das die Spieler besonders“, sagte der 05-Coach, der es am Nachmittag dann etwas ruhiger angehen ließ. Standartsituationen, also Eckbälle, Flanken und Freistöße, standen auf dem Lehrplan, .die die Spieler nicht ganz so ins Schwitzen brachten.

Besser als gegen Trier

Trotz der langen Ausfallliste erwartet Andersen am Mittwoch, dass zu sehen ist, was bisher eingeübt wurde. „Gegen Trier haben wir noch zu viele Räume gelassen. Das soll nun anders aussehen“, fordert der Coach, dass St. Pauli deutlich aggressiver attackiert wird wie zuletzt der Regionalligist, bei dem es vor der Abreise nach Österreich ein 3:0 gegeben hatte.

Gleiches gilt schon jetzt übrigens für das zweite Testspiel im Rahmen des Trainingslagers, das die 05er am Samstag zum Drittligisten Wacker Burghausen führt. „Dann sollen auch alle die zum Einsatz kommen, die derzeit noch Blessuren haben“, glaubt Andersen, dass der Trainingsplatz sehr bald schon wieder mit deutlich mehr 05-Kickern bevölkert sein wird. Wenn nicht neue Hiobsbotschaften hinzukommen…

Quelle: AZ Mainz

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#163879 - 07/17/09 09:30 AM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: Mainzer105]
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Duell um den Posten zwischen den Pfosten

17.07.2009 - FLACHAU

Von Roland Hessel

TORHÜTER Wache und Müller haben das gleiche Ziel, lassen sich aber nicht aus der Reserve locken

FLACHAU. Es ist ein Duell, das am Ende nur einen Sieger haben kann. Wenn sich zwei Fußball-Torhüter um den Posten zwischen den Pfosten streiten, wird es immer einen Verlierer geben. Auf eine andere Position auszuweichen, wie es ein Feldspieler versuchen kann, kann der Schlussmann nicht. Und deshalb wird natürlich auch beim Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 mit Spannung verfolgt, wie der Zweikampf zwischen "Platzhirsch" Dimo Wache und Herausforderer Heinz Müller am Ende ausgehen wird. Noch, so beteuert Trainer Jörn Andersen, steht diese spezielle Partie komplett unentschieden.

Und auch die Kontrahenten selbst lassen sich nicht aus der Reserve locken. Der Frankfurter Heinz Müller, der über Norwegen und England den Weg nach Rheinhessen gefunden hat, eröffnet das Rede-Duell, das sich schnell als eine freundlich-entspannte Talkrunde entpuppt, mit einem Satz, der sich wie ein roter Faden durch das Gespräch führt. "Wir gehen respektvoll miteinander um", sagt der 31-Jährige während des Mainzer Trainingslagers im österreichischen Flachau. Und Dimo Wache, Mainzer Urgestein mit stolzen 374 Liga-Spielen auf dem Buckel, ergänzt: "Es wird keinen Torwart-Krieg in Mainz geben. Wir werden bestimmt nicht anfangen, uns gegenseitig einen reinzuwürgen."

Beide halten sich extrem zurück, beide haben aber dennoch ein klares Ziel. Am Samstag, 8. August, 15.30 Uhr, beim Bundesliga-Auftakt gegen Bayer Leverkusen zwischen den Pfosten zu stehen. Doch darüber, über den Anspruch, die Nummer eins zu sein, sprechen beide nicht. "Es ist ja nicht so, dass ich hier jahrelang konkurrenzlos war. Auch Christian Wetklo hat mich hart bedrängt", sagt Wache immerhin. Und wenn man will, kann man in dieser Aussage eine leichte Kampfansage sehen. "Ich wusste, was hier auf mich zukommt. Ich wusste, was Dimo hier für einen Stellenwert hat", so Müllers Statement, dem man vielleicht entnehmen kann, dass er sich dem Duell dennoch stellt, weil er sich für den besseren hält. Zu hören bekommt man von den beiden Keepern nichts dergleichen. Dafür sprechen sie lieber vom Teamgeist, ohne den es nicht geht, wie der 36-jährige Wache betont. "Wir werden unser gemeinsames Ziel nicht erreichen, wenn wir uns gegenseitig runterziehen. Und die Bundesliga ist nur zu halten, wenn alle an einem Strang ziehen." Müller: "Der Teamgeist ist wichtig, muss aber wachsen. Man kann das nicht erzwingen." Sein Credo: "Du brauchst keine 28 Freunde im Verein, aber du musst vernünftig mit den Kollegen umgehen."

Dieser Umgang, so Wache, sei zwischen den beiden so wie er sein sollte: "Wir gehen normal mit einander um." Will heißen: So professionell wie das Gespräch abläuft. Über Stärken und Schwächen (Müller: "Da müssen Sie den Trainer fragen") des Widersachers gibt es keine Auskünfte, die Tatsache dass Müller einst in Norwegen als der Mann mit den vier Händen bezeichnet wurde, kontert Wache grinsend: "Mich nennt man ja auch die Krake aus Brake."

Konkurrenz belebt das Geschäft - so sagen die beiden 1,90-m-Riesen unisono. Und diese Konkurrenz wird noch eine Weile weitergehen. Vielleicht sogar über die Auftakt-Partie hinaus. "Wer unserer Meinung nach zum Saisonstart der bessere ist, wird spielen. Wie lange er dann im Tor steht, entscheidet allein seine Leistung", stachelt Trainer Andersen die Konkurrenten an. Einen Bonus für Wache, der schon drei Jahre Bundesliga gespielt hat, gebe es nicht. Einen Vorsprung an Erfahrung natürlich schon. Aber: "Ich bekomme täglich über die Arbeit der beiden ein Update von Torwarttrainer Stephan Kuhnert. Und ich bin grundsätzlich sehr zufrieden, dass wir vier sehr gute Torhüter haben, die alle sehr gut arbeiten", bringt der Norweger auch Christian Wetklo und Pierre Kleinheider ins Spiel, die freilich mit dem Zweikampf im Kasten nichts zu tun haben werden. Wetklo soll ausgeliehen werden, Kleinheider absolviert sein erstes Lehrjahr bei den Profis.

Das Duell wird allein zwischen Wache und Müller ausgefochten. Und eine Sicherheit will Andersen dem einen oder anderen überhaupt nicht geben. "Ich halte gar nichts von der These, dass Torhüter wissen müssen, dass sie gesetzt sind. Letzte Saison war das Rennen auch lange offen. Diesmal wird es nicht anders werden." Ein Umstand, mit dem Wache, seit 1999 auch Kapitän der 05er, nach eigenem Bekunden gut leben kann. "Wir wollen beide den sportlichen Wettkampf auf dem Platz." "Für mich ist die Situation eine große Herausforderung", sagt Müller. Wer diesen Wettkampf, diese Herausforderung übersteht, ist noch lange nicht entschieden. Oder wie Andersen sagt: "Es steht weiter unentschieden." Und dies noch eine ganze Weile...


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#163880 - 07/17/09 09:31 AM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: Mainzer105]
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Mainz 05 im Trainingslager, Tag 4: Verletzte Spieler melden sich fast alle zurück

16.07.2009 - FLACHAU

Von Roland Hessel

Die Wolken haben sich größtenteils verzogen in Flachau und mit der Rückkehr der Sonne und den hohen Temperaturen ist auch die Stimmung von Jörn Andersen gestiegen. „Ich habe ein bisschen bessere Laune, weil für einige Spieler auch wieder die Sonne scheint“, grinste der Trainer des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 am Donnerstag Mittag.

Der Grund: Nach einer intensiven Trainingseinheit am Vormittag, an der alle Spieler mitwirkten, die beim Test am Mittwoch gegen den FC St. Pauli nicht oder nur kurz zum Einsatz kamen, gab´s für (fast) alle angeschlagenen Akteure grünes Licht. Lediglich Bo Svensson (Leistenprobleme) bekommt noch einen Tag Pause zugesprochen. Milorad Pekovic, Nikolce Noveski, Felix Borja und Gamal Hamza bestanden den Härtetest am Donnerstag. „Das war eine richtig gute Einheit“, freute sich Andersen, der diese vier dann nicht in den freien Nachmittag entließ. „Läuferisch haben sie natürlich jetzt Defizite“, erklärte der Norweger und setzte für die Genannten eine zusätzliche Laufeinheit am Nachmittag an. „Sie waren nicht so begeistert, aber sie müssen auf den gleichen Level wie die anderen Spieler kommen“, erklärte Andersen.

Am Freitag stehen dann also für alle zwei weitere Trainingseinheiten auf dem Programm. Schwerpunkt wird der taktische Bereich sein. „Gegen St. Pauli hat man gesehen, dass wir noch mehr versuchen müssen, in den Rücken der Abwehr zu kommen. Das zu Üben steht auf dem Programm für morgen“, schloss der Coach, der selbst übrigens auf den freien Nachmittag verzichtete: „Ich gehe mit zum Lauftraining.“


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#164087 - 07/18/09 04:04 PM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: Mainzer105]
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Flachau (SID) Fußball-Bundesligist Mainz 05 hat sich für die
kommende Saison mit dem österreichischen Nationalspieler Andreas
Ivanschitz verstärkt. Das berichtete die Tageszeitung Kurier am
Samstag. Demnach soll der 49-malige Auswahlspieler und Kapitän der
EM-Mannschaft der Alpenrepublik von 2008 beim FSV einen Vertrag bis
2012 unterschreiben und seinem bisherigen Klub Panathinaikos Athen
1,5 Millionen Euro Ablöse einbringen. Eine Bestätigung des
Transfers von Seiten der Mainzer stand zunächst noch aus.
Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler Ivanschitz spielte seit
2006 für den 19-maligen griechischen Meister, wo sein Vertrag noch
bis 2012 datiert war. Athens Trainer Henk ten Cate hatte ihm aber
kürzlich erklärt, dass er auf seine Dienste keinen Wert mehr lege
und Ivanschitz den Klub verlassen könne.
Vor seinem Wechsel zu Panathinaikos war Ivanschitz für Red
Bull Salzburg und Rapid Wien aktiv. Mit 19 Jahren und 361 Tagen war
er im Oktober 2003 der jüngste ÖFB-Kapitän der
Nachkriegsgeschichte, bei der Heim-EM kam er in allen drei
Gruppenspielen zum Einsatz. Bereits am Sonntag soll Ivanschitz im
Mainzer Trainingslager in Flachau die erste Einheit mit seinen
neuen Kollegen absolvieren. Er könnte bei den Rheinhessen den
abgewanderten Markus Feulner ersetzen.

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#164476 - 07/21/09 11:07 AM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: Mainzer105]
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Mainz 05 im Trainingslager, Tag 8: Neuzugang Andreas Ivanschitz im Porträt

21.07.2009 07:55 Uhr - FLACHAU

Von Roland Hessel

Beschrieben wird er als sympathischer, vor allem als absolut bodenständiger Mensch. Besonders Christian Heidel gerät regelrecht ins Schwärmen, wenn die Sprache auf den Menschen Andreas Ivanschitz kommt. "Es war unglaublich, wie schnell die Chemie zwischen uns gestimmt hat", erinnert sich der Manager des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 an die ersten Gespräche mit dem Österreicher, der nun den Aufsteiger zum Klassenerhalt führen soll.

Jetzt konnten sich auch die Journalisten ein Bild des 25-Jährigen machen. Die 05er genehmigten einen ersten Presse-Termin - obwohl die Vertragsunterlagen immer noch nicht aus Athen zurück sind. Heidel: "Wir haben aber keine Bedenken, dass es noch schief gehen könnte. In Griechenland scheint allerdings alles etwas länger zu dauern."

Reine Formsache

Der Spieler selbst nimmt es gelassen, spricht von einer Formsache und präsentierte sich genauso wie er beschrieben worden war. Trotz seiner 49 Spiele für die österreichische Auswahl, deren Kapitän er schon mit 19 Jahren war, übte sich der Burgenländer in Bescheidenheit. Sein Ziel sei es, schnellstmöglich in die Mannschaft integriert zu werden. Er müsse schnellstmöglich zusehen, kein Fremdkörper in der Mannschaft zu sein. Er wolle sich ein- und natürlich dem Erfolg unterordnen - alles Statements, die den Verantwortlichen von Mainz 05 runtergehen dürften wie Öl.

Schnell wird klar: Ivanschitz weiß, was von ihm erwartet wird. Er betont, wie gut er, der mittlerweile drei Trainingseinheiten mit seinem neuen Klub in den Füßen hat, aufgenommen worden sei. "Ich habe mich von der ersten Sekunde an sehr wohl gefühlt. Und das ist die Basis, um gut Fußball zu spielen", sagt der Österreicher nur wenige Kilometer von Altenmark entfernt, wo er als Kind mit den Eltern immer Skifahren war. "Dass ich als Österreicher gerade in Österreich ein 05er werde, ist doch eine schöne Geschichte", grinst Ivanschitz.

Musikalisch begabt

Behütet aufgewachsen als Sohn eines Berufsmusikers gab´s schon als Kind für den jungen Familienvater (ein Sohn) nur drei Dinge: Schule, Fußball und Musik. Klavier und Oboe hat er gespielt. "Musik ist ein schöner Ausgleich", erinnert sich Ivanschitz. Wortspiele, in denen Fußball und Mozart vorkommen, liegen auf der Hand, der Österreicher mag sie aber nicht. "Klassische Musik höre ich kaum."

Genauso wenig wie er derzeit über seine Laufbahn in der Nationalmannschaft reden mag. "Ich will das nicht kommentieren", sagt der 25-Jährige, der zuletzt von Nationaltrainer Dietmar Constantini, einst auch 05-Coach, nicht mehr berücksichtigt worden ist. "Ich habe eben in Athen zuletzt nicht mehr so viel gespielt." Dass er zurück will in die Auswahl, deren Binde er schon so früh getragen hat, sei klar. Aber: "Für mich zählt momentan nur Mainz 05."

Kein Glück unter Trapattoni

Dass er sich bei seinem neuen Klub wird umstellen müssen, ist Andreas Ivanschitz durchaus klar. "Natürlich habe ich bei meinen bisherigen Vereinen immer oben mitgespielt. Und natürlich weiß ich, dass für Mainz nur der Klassenerhalt zählt. Für mich ist dies eine neue Erfahrung, die mich nur weiter bringen kann." Wie es auch für ihn eine Erfahrung war, nach seinem Wechsel von Rapid Wien zu Red Bull Salzburg unter Giovanni Trapattoni (und Co-Trainer Lothar Matthäus) nicht zu recht zu kommen und bald zu Panathinaikos Athen weiter transferiert zu werden. "Das war trotzdem eine wichtige Zeit".

Gleiches gilt für das dritte Jahr in Griechenland, wo er unter Henk ten Cate seinen Stammplatz verlor. "Ich hatte bei Panathinaikos im dritten Jahr den vierten Trainer. Da ist es normal, dass einer dann auch mal eine andere Meinung hat", sagt Ivanschitz, um den Spruch des Tages hinterher zu schieben: "Schließt sich eine Tür, öffnet sich eine neue..."

Bereit für Umstellung

Dass er durch die Tür, die da Mainz 05 heißt, noch gehen muss, ist dem offensiven Mittelfeldspieler ("Ich denke, dass ich schon meine Qualitäten habe") durchaus bewusst. "Ich denke aber, dass ich mit Druck gut umgehen kann, weil ich diesen schon ganz früh erlebt habe. Ich weiß, dass Rückschläge zu einem normalen Reifungsprozess dazugehören." Reifen will er nun in der Bundesliga, in der wieder mehr in den Blickpunkt rücken wird. "Aber ich fange ganz bestimmt nicht an zu träumen von großen Klubs. Ich will mit 05 erfolgreich Fußball spielen. Das ist das, was zählt."


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#164477 - 07/21/09 11:08 AM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: Mainzer105]
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Mainz 05 im Trainingslager, Tag 8: Andersen gibt Nachmittag frei

21.07.2009 07:22 Uhr - FLACHAU

Von Roland Hessel

Die Verletzungssorgen bei Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 reißen nicht ab. Am Montag hat sich Abwehrspieler Bo Svensson eine Reizung an der Achillessehne zugezogen und ist daher vorzeitig aus dem Trainingslager im österreichischen Flachau abgereist. Der 29-Jährige lässt sich am Dienstag in Basel prophylaktisch untersuchen, um eine schwerwiegendere Blessur an der erst vor einem Jahr operierten Sehne auszuschließen.

Am achten Tag des Trainingslagers des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 wartete Jörn Andersen unterdessen mit einer Überraschung auf. Nach der intensiven Übungseinheit am Vormittag gab der Trainer des Aufsteigers seinen Profis am Nachmittag frei. „Einige Spieler gehen schon auf dem Zahnfleisch. Außerdem erhöht sich am Ende eines Trainingslagers auch immer das Verletzungsrisiko“, begründete der Norweger die Maßnahme.

System-Umstellung nach Baljak-Blessur

Ursprünglich war am Sonntag ein freier Nachmittag geplant gewesen. Nach der 1:4-Schlappe beim Test am Samstag in Burghausen war dieser gestrichen worden. In der verbleibenden Trainingseinheit hatte Andersen bereits auf die jüngste Verletzung reagiert. Weil Srdjan Baljak wegen seines Schlüsselbeinbruchs einige Wochen ausfallen wird, könnte sich das Spielsystem ändern. „Ich würde ihn natürlich am liebsten eins zu eins ersetzen. Aber so einen Typen haben wir derzeit nicht in der Mannschaft“, sagte Andersen. Besonders bitter: „Srdjan war in einer Superverfassung und ist ein wichtiger Spieler für uns.“

Weil der Serbe aber nun fehlen wird, wurden am Montag die Alternativen mit nur einem Angreifer geübt. Neuzugang Andreas Ivanschitz käme als hängende Spitze, aber auch als linker Offensivmann im „Tannenbaum-System“ in Frage. „Ich suche aber auch nach einem möglichen Partner für Bancé im 4-4-2“, so Andersen, der beim morgigen Testspiel beim österreichischen Drittligisten SV Grödig (18 Uhr) den Ägypter Gamal Hamza nach Möglichkeit 90 Minuten durchspielen lassen möchte. „Er trainiert seit einer Woche beschwerdefrei und muss sich jetzt einfach anbieten“, so der Mainzer Coach über den Neuzugang, dem er eine „feine Technik und ein gutes Spielverständnis bescheinigt.“ Hamza wäre als Partner oder aber auch als hängende Spitze eine Option.

Mit Borja, aber ohne Svensson

Ebenfalls in Grödig zum Einsatz kommen könnte Felix Borja, der am Montag „normal“ mit der Mannschaft mittrainierte. „Wir machen morgen früh noch einen Test. Es wäre natürlich gut, wenn er eine Halbzeit spielen könnte“, sagte Andersen, der in den nächsten Tagen auf Bo Svensson verzichten muss. Der Däne klagt über eine Achillessehnen-Reizung am operierten Fuß und macht sich heute Abend noch auf den Weg nach Basel, wo er von seinem Operateur Dr. Bernhard Segesser gründlich durchgecheckt werden soll.

Ebenfalls am Montagvormittag nicht dabei waren Torwart Dimo Wache (Achillessehnen-Reizung), Daniel Gunkel (Adduktoren-Verhärtung) und Jahmir Hyka (Oberschenkel-Verhärtung). Alle drei sollen aber morgen schon wieder einsteigen können.

Quelle: AZ Mainz

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#165514 - 07/28/09 03:03 PM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: Mainzer105]
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Das Verletzungs- und Erkrankungspech beim Aufsteiger FSV Mainz 05 nimmt kein Ende: Torjäger Aristide Bancé ist an Malaria erkrankt, meldete der Bundesligist. Der 24 Jahre alte Angreifer aus Burkina Faso war am Montagabend von Mannschaftsarzt Klaus Gerlach mit entsprechendem Verdacht in ein Mainzer Krankenhaus überwiesen worden. Noch in der Nacht wäre bei einer Blutuntersuchung die Krankheit nachwiesen worden, hieß es. Bancé muss voraussichtlich drei Tage im Krankenhaus bleiben. Über das Stadium der Krankheit bei dem Nationalspieler könne „derzeit noch keine Angabe gemacht werden“. Die Ärzte seien optimistisch, dass die Malaria-Erkrankung frühzeitig erkannt wurde.

Quelle: Bild.de

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#166054 - 07/31/09 10:49 AM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: Mainzer105]
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Durch Qualität dem Verletzungspech trotzen

Am Freitag, 31. Juli beginnt die Saison 2009/2010 mit der ersten Runde des DFB-Pokals. Mainz 05 hat ein vermeintlich leichtes Los bekommen – der Regionalligist VfB Lübeck spielt drei Klassen unter den 05ern – doch Andersen warnt vor zu viel Favoritendenken. Dennoch, klares Ziel ist ein Sieg, damit man Runde für Runde an den Erfolg der vergangenen Saison anknüpfen kann.

„Der VfB Lübeck hat eine dynamische, junge Mannschaft. Wir wissen ganz genau, dass auch ein Viertligist sehr gut Fußball spielen kann. Das haben wir letzte Saison gegen Babelsberg gemerkt. Es war ein schweres Spiel, wir waren noch nicht 100 % eingespielt und als Mannschaft eingeschweißt. Ich hoffe, das war uns eine Lehre“, spricht Jörn Andersen, Trainer des 1. FSV Mainz 05 die letztjährige Pokalauftaktpartie gegen den Liga-Konkurrenten der Lübecker an. Damals wurden die 05er in die Verlängerung gezwungen. Doch Andersen geht optimistisch in die Partie, trotz der Tatsache, dass dem Norweger mit den verletzten Jan Kirchhoff, Marco Rose, Eugen Polanski, Filip Trojan, Srdjan Baljak, Félix Borja, Chadli Amri und Aristide Bancé acht Spieler nicht zur Verfügung stehen werden. „Sicherlich ist diese Situation für uns nicht gerade optimal, aber wir müssen nun einmal damit klarkommen. Uns steht trotz allem eine gute Mannschaft zur Verfügung mit etlichen Nationalspielern und Jugendnationalspielern, von denen viele auch für die kommenden Länderspiele angefragt worden sind. Das zeigt doch die Qualität, die im Kader steckt.“ Insbesondere im Sturm sei die Personaldecke zwar dünn, aber auf Unkenrufe, es würden ohne Borja und Bancé keine guten Kopfballspieler zur Verfügung stehen, reagiert der Mainzer Coach gelassen. „Wir haben zwar keine Kopfballungeheuer vorne drin stehen, aber Dragan Bogavac war in der Vorbereitung der beste Torschütze per Kopf. Er ist zwar klein, hat aber ein unglaublich gutes Timing. Auch Andre Schürrle ist in der Luft gar nicht so schlecht.“

Der Regionalligist ist in jedem Falle gewappnet. Und für die Nordlichter ist es nicht das erste Aufeinandertreffen mit den 05ern. Bereits acht Mal begegneten sich beide Teams in der zweiten Liga, zuletzt konnte Mainz 05 drei Auswärtssiege in der Hansestadt feiern. Das letzte Match datiert aus der Saison 2003/2004. Die aktuelle Mannschaft um Trainer Peter Schubert befindet sich ebenfalls seit Anfang Juli in der Saisonvorbereitung, um die kommende Spielzeit in der starken Regionalliga Nord anzugehen. Das Team aus Lübeck wurde in letzter Zeit eingehend von den Scouts der Mainzer beobachtet. „Wir werden die dort erhobenen Informationen der Mannschaft vorstellen, aber es ist für uns in allererster Linie nicht so wichtig, was der Gegner macht, sondern vielmehr was wir machen und wie wir auftreten“, betont Andersen. „Natürlich wollen wir gewinnen. Letztes Jahr haben wir gesehen, wie wichtig und wie schön der Pokal-Wettbewerb sein kann.“ Auf die Frage, was die gesteckten Ziele der 05er für die diesjährige Pokalserie sind, antwortet der lachende Trainer mit einem Augenzwinkern: „Ah ja, verbessern – Finale! Nein, nein, der Pokal hat seine eigenen Gesetze, wir wollen Runde für Runde schauen, dass wir weiter kommen und hoffen natürlich, dass weiter so weit wie möglich bedeutet.“


Quelle: Mainz05.de

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#166773 - 08/03/09 05:44 PM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: Mainzer105]
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http://www.sport1.de/de/fussball/fussball_bundesliga/artikel_136184.html

sorry aber wie dämlich ist das
einen trainer eine woche vor dem saisonstart zu entlassen
vor allem mit der begründung man hätte unterschiedliche philosophien lol als ob sich die über nacht ändern, dann trennt man sich halt vor der saisonvorbereitung bzw stellt die pfeife (sofern man die meinung hat) erst gar nicht ein






Bearbeitet von maxpower (08/03/09 05:55 PM)

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#166786 - 08/03/09 06:08 PM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: maxpower]
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Für mich kam das auch ziemlich überraschend. Allerdings war wohl am WE ein Artikel in der FAZ, in dem offensichtlich Internas ausgeplaudert wurden und der Trainer für sein Vorgehen/Verhalten stark kritisiert wurde. Das gab es während der gesamten letzten Saison nicht und daher gab es auch keinen Grund für den Vorstand einen erfolgreichen Andersen rauszuschmeißen.
Die Verletztenmisere gab dann auch noch Grund an den Trainingsmethoden zu zweifeln. Greift dann halt ein Rad ins andere...

FAZ

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#166856 - 08/03/09 09:36 PM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: big24]
maxpower Offline
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geil und der neue trainer hat noch nie eine profimannschaft trainiert ,ist 35 und soll explizit im kontrast zum vorgänger, der zu "hart" und unkommunikativ war, einen auf kumpel machen, oder wie soll man das verstehen
ich finde es ja im prinzip ganz gut jungen nachwuchs kräften eine chance zu geben, aber der wird automatisch autoritätsprobleme haben, vorallem falls es einen fehlstart geben sollte

mmn bettelt mainz förmlich um den direkten wiederabstieg

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#168783 - 08/11/09 01:59 PM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: Mainzer105]
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Außenband "nur" gezerrt

11.08.2009 - MAINZ

Von Rüdiger Lutterbach

ENTWARNUNG Ivanschitz soll in dieser Woche wieder trainieren / Hoilett will immer noch nach Mainz

Gute Nachricht für Thomas Tuchel, den neuen Trainer des Bundesligisten FSV Mainz 05, am trainingsfreien Montag: Andreas Ivanschitz, der sich in der Auftaktpartie gegen Bayer Leverkusen (2:2) in der 23. Minute bei einem Zweikampf mit Renato Augusto am linken Knie verletzte und zur Pause ausgewechselt werden musste, hat sich nur eine Außenbandzerrung zugezogen, keinen Anriss oder gar Riss. Das ergab eine Kernspintomografie. Der 25-jährige Österreicher wird ein paar Tage geschont, soll aber noch in dieser Woche ins Training zurückkehren. Ob er am Samstag im Auswärtsspiel bei Hannover 96 wieder zur Verfügung steht, ist allerdings noch unklar.

Ebenfalls noch offen ist, wer Tuchel künftig als Co-Trainer assistieren wird. Marco Rose leitete zwar vor dem Leverkusen-Spiel das Aufwärmprogramm der 05-Profis, aber als Co-Trainer ist der noch an den Folgen einer Mittelfußverletzung laborierende Linksverteidiger für Tuchel wohl kein Thema. "Ich bin Marco dankbar, dass er das übernommen hat, aber die Frage nach dem Co-Trainer stellt sich für ihn nicht, weil er alles versucht, um wieder fit zu werden. Ich plane mit ihm als Spieler", sagte Tuchel, der noch keine Entscheidung über den Mann an seiner Seite getroffen hat: "Ich bin noch in der Findungsphase."

Auch die Personalie David Hoilett ist noch nicht entschieden. Doch die Chancen, dass der bei den Blackburn Rovers unter Vertrag stehende Jamaiker mit kanadischem Pass demnächst für Mainz 05 spielen wird, sind laut Hoiletts Berater Andreas Kirsch durchaus viel versprechend. "Wir sind guter Dinge, dass der Wechsel noch klappt. Die Gespräche sind im Gange, es gibt aber noch nichts Konkretes zu vermelden", sagte Kirsch auf Anfrage unserer Zeitung. Sein Klient sei nach wie vor gewillt, an den Bruchweg zu wechseln, obwohl er in den letzten beiden Vorbereitungsspielen des englischen Premiere-League-Clubs zum Einsatz kam. Beim 0:0 gegen Hibernian FC wurde der 19-jährige Mittelfeldspieler von Teammanager Sam Allardyce nach 63 Minuten eingewechselt, beim 0:2 gegen Dundee United bereits nach 32 Minuten. Daraus könnte man schließen, dass der noch bis 2010 bei den Rovers unter Vertrag stehende Spieler in Allardyces Planungen durchaus eine Rolle spielt. Andererseits wird Hoilett bei der Kader-Präsentation auf der Homepage des Vereins "unter ferner liefen" geführt. Ihm wurde nicht einmal eine feste Rückennummer vergeben. "In Blackburn ist derzeit vieles in Bewegung", sagt Kirsch, der einen sofortigen Wechsel Hoiletts nach zu Mainz 05 klar befürwortet: "Für seine weitere Entwicklung wäre das am besten." Bis 31. August besteht noch die Möglichkeit, den Verein zu wechseln, danach erst wieder in der Winterpause.


Quelle: AZ mainz

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#184450 - 10/12/09 09:44 AM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: Mainzer105]
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Der kleine Zé Roberto vom Bruchweg

Vor zehn Tagen hat Thomas Tuchel seinen Spieler Elkin Soto gewissermaßen geadelt. "Er ist unser kleiner Zé Roberto, den werden wir hegen und pflegen", sagte der Trainer des FSV Mainz 05 nach dem 2:1-Heimsieg des Aufsteigers gegen 1899 Hoffenheim. Anlass des Lobes war die überragende Vorstellung des Mittelfeldspielers aus Kolumbien, der in Defensive und Offensive gleichermaßen brilliert hatte.

Letzteres hatten die Beobachter dem 29 Jahre alten Techniker schon immer zugetraut. Dass Soto allerdings in der Balleroberung derartige Qualitäten offenbaren würde, kam für die meisten überraschend. Auch für ihn selbst. In Kolumbien, bei Once Caldas, habe er zwar auch schon "zwei oder dreimal" im defensiven Mittelfeld gespielt, erinnert sich Soto. "Aber ich war selbst überrascht, wie gut es gegen Hoffenheim geklappt hat", sagt der zurückhaltende Südamerikaner. "Das war mein bisher bestes Spiel für Mainz 05." Für seinen unmittelbaren Vorgesetzten sind die Grätscherqualitäten Sotos keine bahnbrechend neue Erkenntnis. "Elkin hat eine herausragende Qualität in der Zweikampfführung", sagt Tuchel. "Das mussten wir ihm gar nicht beibringen, wir mussten das Potenzial nur heben."

Potenzial ist ein Wort, dass oft fällt, wenn die Sprache auf Elkin Soto kommt. Seit der stille Kolumbianer im Januar 2007 vom ecuadorianischen Erstligisten Barcelona SC Guayaquil an den Bruchweg gewechselt war, bestand an den fußballerischen Qualitäten des 1,78 Meter großen und 71 Kilogramm schweren Mittelfeldstrategen nie ein Zweifel. Doch die meiste Zeit der zweidreiviertel Jahre, die Soto nun in Mainz ist, verlief eher unglücklich. Zwei schwere Knieverletzungen (ein Innenband- und ein Kreuzbandriss) warfen den stillen Techniker ebenso zurück wie der Vertrags-Hickhack mit seinem ehemaligen klub Once Caldas, im Zuge dessen Soto im Sommer 2008 vom Internationalen Sportgerichtshof CAS für vier Monate gesperrt und mit einer Geldstrafe von 150 000 Euro belegt wurde.

Dass Mainz 05 den Vertrag mit Soto trotz der Sperre damals bis 2011 verlängerte, hat der stille Mann, dessen Vater ebenfalls Fußballprofi war, dem Klub nicht vergessen. "Die Geduld, die der Verein mit mir hatte, hat mich überzeugt und mir die Ruhe gegeben, ebenfalls geduldig zu sein", sagt Soto. Denn nachdem er im September 2008 endlich wieder spielberechtigt war, schien er ein anderer Soto zu sein, als der, der Anfang 2007 nach Mainz gekommen war. Zwar durfte der Mann mit dem schlurfenden Schritt in der vergangenen Zweitliga-Saison 24 Partien bestreiten, stand aber nur sechs mal von Beginn an auf dem Platz. Und meist wirkte Soto zögerlich, ohne Selbstvertrauen und ohne Entschlossenheit.

Deswegen galt er vor der laufenden Runde nicht als Kandidat für die Stammformation. Der wohl beste Fußballer im Mainzer Kader profitierte zum Saisonstart nur vom großen Verletzungspech der Rheinhessen, den in den beiden Neuzugängen Eugen Polanski und Filip Trojan sowie Miroslav Karhan gleich zwischenzeitlich drei defensive Mittelfeldakteure wegbrachen. Soto selbst überzeugte anfangs auch nicht wirklich, weiß aber, warum. Noch immer hat er seine schweren Knieverletzungen nicht ganz abgeschüttelt, "sie blockieren mich noch ein bisschen", sagt er.

Gegen Hoffenheim war davon indes nichts zu sehen. Vielmehr war die Qualität des Spielers, über den der Mainzer Manager Christian Heidel sagt: "Er hat hier eine lange Leidensgeschichte. Wir wussten immer: Wenn der mal regelmäßig ins Spielen kommt, dann explodiert er. Er ist noch lange nicht bei hundert Prozent." Aber auch so reicht es für den Vergleich mit Zé Roberto, dem derzeit so überragenden, brasilianischen Oldie vom Hamburger SV. Soto lächelt verlegen, als er auf den Vergleich seines Trainers angesprochen wird. "Zé ist ein Vorbild für mich", sagt er, schränkt aber auch ein: "Das ist schön zu hören, bringt aber nichts." Denn Soto ist mit sich noch nicht ganz zufrieden. "Es wäre schön, wenn ich mal ein Tor schießen würde", umschreibt er lächelnd sein Defizit. Aber er sagt auch: "Das Gefäß an Vertrauen wird immer voller." Soll heißen: Soto ist froh, den Mainzern für deren Glaube an ihn etwas zurückgeben zu können.

Im Testspiel am Samstag hatte er keine Gelegenheit dazu. Beim 2:0 der Mainzer gegen den Drittligisten SV Wehen Wiesbaden (beide Tore Felix Borja) durfte Soto pausieren, obwohl er nicht für das WM-Qualifikationsspiel der kolumbianischen Nationalmannschaft gegen Chile (2:4) nominiert war. Wenn Soto aber weiter den Vergleich mit Zé Roberto herausfordert, dürfte es bald wieder eine Einladung geben.

Quelle: Frankfurter Rundschau

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#184662 - 10/13/09 10:06 AM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: Mainzer105]
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13.10.2009 07:50 Uhr - MAINZ

Von Roland Hessel

MAINZ 05 Marco Rose immer dichter an der Mannschaft / "Habe viel Biss und viel Spaß"

Das Lazarett des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 lichtet sich mehr und mehr. Nachdem nun auch Filip Trojan und Chadli Amri beim Test am vergangenen Samstag beim SV Wehen Wiesbaden (2:0) erste Spielminuten bekommen haben, fehlen derzeit nur noch Keeper und Kapitän Dimo Wache, dessen Rückkehr auf den Trainingsplatz nach seinem Anriss der Patellasehne im linken Knie noch völlig offen ist, und Innenverteidiger Jan Kirchhoff (Achillessehnenreizung), der aber nach der Hinrunde zurückkehren soll.

Einer, den es auch schwer gebeutet hatte, ist schon länger wieder an Bord. Die Rede ist von Marco Rose, dem nach Wache dienstältesten 05er, der lange unter zwei Mittelfußbrüchen zu leiden hatte, nun aber wieder völlig hergestellt ist. "Die letzten Wochen ging es stetig bergauf. Und ich denke, auch beim Spiel in Wiesbaden hat man gesehen, dass ich wieder gut dabei bin", sagte der 33-jährige Linksverteidiger, der auf mehrere Einsätze im Regionalliga-Team der 05er zurückblicken kann.

Sein mittelfristiges Ziel ist klar: "Natürlich will ich so schnell wie möglich zurück in den Kader, an dem ich mich schon nahe dran sehe", so Rose, der seine Situation realistisch einschätzt. "Natürlich muss ein Trainer nicht großartig etwas ändern, wenn es so gut läuft. Und in der Bundesliga muss man auch nicht unbedingt zwei Linksverteidiger auf die Bank setzen", weiß der Publikumsliebling um die große Konkurrenz mit Peter Van der Heyden und Zsolt Löw auf seiner Position. Deshalb gibt´s auch kein Murren, wenn er mal wieder für die zweite Mannschaft abgestellt wird. "Ich bin ein Typ, der von seinem Power und seiner Dynamik lebt, dafür muss ich fit sein, da tut jedes Spiel gut."

Zumal sein Trainer Thomas Tuchel immer wieder sagt, dass um die Plätze im Kader Woche für Woche neu entschieden wird. "Und daran halte ich mich", so Rose, der sich der Wertschätzung Tuchels gewiss sein kann. Schließlich war der gebürtige Leipziger durchaus ein Kandidat, als der so überraschend inthronisierte Tuchel nach einem möglichen Co-Trainer Ausschau gehalten hat. In den ersten Bundesliga-Spielen half Rose auch kräftig mit, leitete beispielsweise das Aufwärmprogramm vor den Partien. "Wenn man ein gewisses Alter erreicht und auch so langwierige Verletzungen hinter sich hat wie ich, macht man sich natürlich auch darüber Gedanken", erinnert sich der 33-Jährige. Gedanken, die er aber schnell wieder verworfen hat. "Ich hatte ein wirklich gutes Gespräch mit dem Trainer, der mir deutlich gemacht hat, dass er auf mich als Spieler zählt. Da war das Thema ganz schnell wieder vom Tisch."

Zumal er "momentan so viel Spaß und so viel Biss" habe, dass er sich durchaus vorstellen könne, noch etwas länger Fußball zu spielen. Und dies natürlich am liebsten beim FSV Mainz 05, bei dem er seit 2002 unter Vertrag steht. "Auch wenn ich im Moment nicht spiele, ist das schon eine überragende Geschichte, noch einmal mit den Mainzern in die Bundesliga aufgestiegen zu sein", sagt Marco Rose, der die Mannschaft auf einem guten Weg sieht - ohne in Euphorie zu verfallen. "Wir müssen sicherlich nicht anfangen zu träumen, aber auch nicht schwarz malen. Es wird Rückschläge geben." Dass diese nicht so häufig vorkommen, dazu will er seinen Beitrag leisten - notfalls erneut über den Umweg Regionalliga. "Jede Chance, die ich bekomme, will ich auch nutzen."


Quelle: AZ Mainz

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#186224 - 10/20/09 11:46 AM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: Mainzer105]
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Mainz 05 gewinnt Testspiel 2:1 - Hoogland besteht den Härtetest

19.10.2009 - WALDALGESHEIM

Von Rüdiger Lutterbach

Viele positive Erkenntnisse konnte 05-Trainer Thomas Tuchel gestern Abend beim mageren 2:1 (1:1)-Erfolg seiner „B-Elf“ im Testspiel beim Oberligisten Alemannia Waldalgesheim nicht gewinnen, aber eine wichtige: Tim Hoogland ist wieder fit. Der Kapitän, der wegen einer Knochenprellung im linken Knie drei Wochen pausieren musste, spielte 90 Minuten durch, und das durchaus gefällig.

Der 24-Jährige begann als rechter Außenverteidiger, doch mit zunehmender Spieldauer war er immer weiter vorne zu finden. So bereitete er in der 64. Minute mit einer gut getimten Flanke von der linken Seite das Siegtor durch Dragan Bogavac vor. Den ersten Mainzer Treffer hatte Filip Trojan in der 25. Minute zum zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt. Nach guter Vorarbeit von Jahmir Hyka drückte der lange verletzte Neuzugang vom FC St. Pauli den Ball aus kurzer Distanz ins Netz. Zweites Spiel, erstes Tor für Mainz 05 – der Tscheche, der nach seinem Kurzeinsatz gegen den SV Wehen Wiesbaden diesmal 45 Minuten ran durfte, ist auf einem guten Weg.

„Auch dass Chadli Amri zum ersten Mal 90 Minuten durchgespielt hat, ist eine gute Nachricht“, stellte Tuchel zufrieden fest. Ansonsten hatte der 05-Coach jedoch wenig Grund zur Freude, war seine Elf vor 745 Zuschauern doch nur knapp an einer Blamage vorbei geschrammt. Die fünftklassigen Gastgeber waren bereits in der 5. Minute durch Veysel Bocut in Führung gegangen. Und in der Schlussphase waren sie dem Ausgleich näher als die 05er dem 3:1. Bei einem Flugkopfball von Jonas Erbach (75.) verhindert der rechte Pfosten für den bereits geschlagenen 05-Torhüter Volkan Tekin das 2:2 für die Alemannia. Und sechs Minuten vor dem Ende parierte Tekin glänzend gegen René Mecking, den allein vor ihm aufgetaucht war.

„Man darf solche Spiele nicht überbewerten. Es liegt in der Natur der Sache, dass da keiner Vollgas gibt“, gab sich Tuchel nachsichtig, wenngleich er es gerne gesehen hätte, „dass wir das letzte Drittel (des Spielfeldes – die Red.) etwas aggressiver bespielt hätten“. Doch da enttäuschten die 05er, allen voran Srdjan Baljak, der sich kaum einmal in Szene setzen konnte. „Bei ihm klemmt es zur Zeit ein bisschen. Ich werde mich ihm in dieser Woche wohl ein bisschen intensiver widmen müssen“, kündigte sein Trainer an.

In Waldalgesheim nicht dabei war Eugen Polanski, der wegen einer Zehen-Entzündung am operierten Fuß ein paar Tage mit dem Training aussetzen muss. „Das hat aber mit der operierten Stelle nichts zu tun. Wenn’s gut läuft, kann er am Mittwoch wieder wieder trainieren“, gab Teammanager Axel Schuster Entwarnung. Auch Felix Borja musste wegen einer im Training erlittenen Blessur im Sprunggelenk passen. Der Ecuadorianer kann wohl erst gegen Ende der Woche wieder ins Training einsteigen. Für Marco Rose war in Waldalgesheim bereits nach wenigen Minuten Schicht. Der Linksverteidiger musste wegen eine Zerrung im Adduktorenbereich raus.

Quelle: Wormser Zeitung


Bearbeitet von Mainzer105 (10/20/09 11:49 AM)

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#186752 - 10/22/09 05:36 PM Re: Mainz 05 in der Ersten Liga 2009/2010 [Re: Mainzer105]
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Mainz 05 bangt um Trio

Mainz (SID) Den FSV Mainz 05 plagen vor dem Bundesliga-Duell
der Aufsteiger am Samstag gegen den SC Freiburg (15.30 Uhr/live bei
Sky und Liga total) Personalsorgen. Trainer Thomas Tuchel muss im
Stadion am Bruchweg um die Einsätze von Andreas Ivanschitz, Nikolce
Noveski und Andre Schürrle bangen.
Der Österreicher Ivanschitz, bislang mit vier Treffern neben
Aristide Bance bester Mainzer Saison-Torschütze in der Bundesliga,
leidet an einer Grippe und konnte zuletzt nicht trainieren.
Innenverteidiger Noveski laboriert an einer Muskelverhärtung im
Oberschenkel, während der erst 18 Jahre alte Stürmer Andre Schürrle
eine Adduktorenverletzung hat.
"Ähnlich wie zuletzt in Köln erwarte ich auch diesmal ein
Duell auf Augenhöhe. Freiburg ist spielstark", sagte FSV-Coach
Tuchel vor dem Vergleich der beiden Aufsteiger. Nach dem neunten
Spieltag liegen die Mainzer in der Tabelle als Achter drei Plätze
vor den Breisgauern und haben derzeit vier Punkte mehr auf dem

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