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#170961 - 08/19/09 07:49 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 ***** [Re: Sepp]
Sepp Offline
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Stimmen zum Spiel

VfB-Cheftrainer Markus Babbel: "Ich hatte vor dem Spiel nicht umsonst vor Timisoara gewarnt. Sie waren vor allem bei Standards ständig gefährlich. Aber meine Spieler haben toll umgesetzt, was ich ihnen mitgegeben habe. Sie haben hervorragend gearbeitet und sich viele Torchancen herausgespielt. Ich freue mich, dass sich die Jungs für den immensen Kraftaufwand, den sie betrieben, belohnt haben. Beim Elfmeter war es egal wer schießt, Hauptsache der Ball war drin. Das Tor von Alex Hleb war natürlich weltklasse. Er ist vielleicht noch nicht bei 100 Prozent, aber er hilft dem Team allein durch seine Präsenz. Wir sind unserem Ziel jetzt ein gutes Stück näher, nicht mehr und nicht weniger."

Elfmeter-Schütze Timo Gebhart: "Wir haben auswärts zwei Tore geschossen und zu Null gespielt, das ist eine gute Ausgangslage für das Rückspiel. Unsere Leistung war gut und wir können etwas beruhigt auf Mittwoch schauen. Ich freue mich über mein Tor. Ich habe mir einfach den Ball geschnappt und ihn rein gemacht."

Torschütze Aliaksandr Hleb: "Man hat gesehen, dass Timisoara viel Qualität hat. In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt und in der zweiten Hälfte stark gekämpft. Jetzt sind wir alle glücklich. Zu Hause müssen wir konzentriert und aggressiv spielen, wir sind noch nicht durch. Meine Form ist nicht schlecht, aber ich kann noch zulegen. Heute hat sich gezeigt, dass wir viel Potenzial haben."

VfB-Torhüter Jens Lehmann: "Ich bin froh über das Ergebnis. Wir haben gut gespielt, vor allem in der zweiten Halbzeit. Da haben wir das Ergebnis sicher verwaltet, das ist auf diesem internationalen Niveau nicht so einfach. Jetzt können wir optimistisch ins Rückspiel am Mittwoch gehen. Wir sind glücklich, dass Alex bei uns ist. Er ist ein technisch versierter Spieler, der den Unterschied ausmachen kann."

Quelle: vfb.de
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#171685 - 08/22/09 12:03 PM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
Sepp Offline
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Euphorie zum Jubiläum

In Dortmund drehte sich in dieser Woche alles um das Spiel gegen Real Madrid mit seinen Weltstars Kaká, Christiano Ronaldo und dem ehemaligen Borussen Christoph Metzelder. Am Mittwoch fand zum 100-jährigen Jubiläum vor über 75.000 BVB-Fans das Freundschaftsspiel mit den meisten Zuschauern in der Geschichte der Bundesliga statt.

Allein dieser Superlativ macht deutlich, welchen Stellenwert der Klub aus dem Ruhrgebiet in der Region und weit darüber hinaus hat. Mit mehr als 50.000 verkauften Dauerkarten stellte der Club zusätzlich einen neuen Vereinsrekord auf.

Verpflichtung von Jürgen Klopp ein Glücksgriff

Dabei mussten die Anhänger der Schwarz-Gelben in den letzten Jahren einige Rückschläge hinnehmen. Nachdem 2002 zum letzten Mal der Gewinn der Deutschen Meisterschaft gefeiert werden konnte und 1997 der BVB Champions League Sieger war, versank der Verein im Mittelmaß der Liga und spielte in den letzten fünf Jahren keine Rolle mehr auf internationaler Bühne. In der Saison 2007/08 musste das Team mit 64 Gegentoren die meisten Treffer aller 18 Bundesligamannschaften einstecken. Doch dann reagierten die Verantwortlichen und tätigten mit der Verpflichtung des beliebten Trainers und nebenberuflichen Fernsehexperten Jürgen Klopp einen wahren Glücksgriff. Schlagartig ging es bergauf, und die Euphorie, die in der 600.000-Einwohnerstadt niemals so ganz verschwunden war, brandete wieder auf.

Keine Heimniederlage in der vergangenen Saison

Einer erfolgreichen Saison fehlte am Ende jedoch wegen des Nichterreichens der Europa League Plätze die Krönung. Der HSV schnappte sich in letzter Sekunde den begehrten fünften Platz. Dennoch schaffte es Jürgen Klopp, seiner Mannschaft neuen Atem einzuhauchen und ihr ein neues Gesicht zu geben. Ältere Spieler wurden aussortiert und junge, hungrige Spieler integriert. In der Innenverteidigung sorgten Mats Hummels, Neven Subotic und Felipe Santana dafür, dass der wiedererstarkte Torwart Roman Weidenfeller 13 mal zu Null spielte und die Abwehr mit nur 37 Gegentreffern die zweitwenigsten Tore kassierte. Auch die Heimstärke wurde unter dem ehemaligen Mainzer Coach wiederbelebt. Nicht eine Niederlage stand in der Saison 2008/09 zu Buche. Einziges Manko in der vergangenen Spielzeit waren die 14 Unentschieden. Umso überraschender war da der Wechsel des Schweizer Torjägers Alexander Frei während der Vorbereitung zum FC Basel.

Neue Stürmer aus Cottbus und Chile

Ob die Neuzugänge im Sturm die erforderliche Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Gehäuse haben, muss sich noch zeigen. Aus Cottbus kam Dimitar Rangelov und vom chilenischen Hauptstadtclub Colo Colo der argentinische Welttorschützenkönig Lucas Barrios. Zudem verfügt der BVB mit Nelson Valdez und Mohamed Zidan über zwei Angreifer, die viel fürs Team arbeiten und immer für ein Tor gut sind. Die weiteren Neuzugänge, Markus Feulner (Mainz) und Sven Bender (1860 München), sollen in erster Linie das offensive Mittelfeld stärken. Derzeit setzt Jürgen Klopp jedoch noch auf die etablierten Tamas Hajnal, Jakub Blaszykowski, den von Eindhoven zurückgekehrten Nuri Sahin und auf Kapitän Sebastian Kehl, der jedoch bei der 1:4-Auswärtsniederlage am vergangenen Spieltag in Hamburg aufgrund eines Muskelfaserrisses durch Tinga ersetzt werden musste. Der VfB muss sich jedenfalls am Samstag auf einen mit rund 80.000 Zuschauern gefüllten Signal Iduna Park gefasst machen, wo alleine die Südtribüne mit 25.000 Fans eine schwarz-gelbe Wand bildet. Zudem hat der BVB nach der Schlappe in Hamburg und der Jubiläumsspiel-Pleite gegen Real (0:5) einiges gutzumachen.

Quelle: vfb.de
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#171686 - 08/22/09 12:04 PM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
Sepp Offline
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"Wollen Dortmund verunsichern"



VfB-Cheftrainer Markus Babbel erschien gut gelaunt und mit Vorstand Sport Horst Heldt bei der Pressekonferenz zum morgigen Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund. Schließlich hat der VfB seine letzten beiden Pflichtspiele gegen Freiburg (4:2) und in Timisoara (2:0) gewonnen. Anders als der Gegner am dritten Spieltag der noch jungen Bundesligasaison. Die 1:4-Niederlage des BVB beim HSV ist in den Augen von Markus Babbel sowohl gut, als auch schlecht für seine Mannschaft. "Ich gehe von einem schweren Auswärtsspiel aus. Die Sache ist durch das verlorene Spiel des BVB in Hamburg für uns nicht leichter geworden. Die werden alles daran setzen, diese Scharte auszuwetzen. Da heißt es für uns ganz klar dagegenzuhalten. Wenn wir aggressiv auftreten und von Beginn an unser gutes technisches Spiel aufzuziehen, Druck aufbauen und uns Torchancen erarbeiten, können wir die Dortmunder vielleicht schon früh verunsichern. Die treten sicher nicht mit der breitesten Brust an", sagte Markus Babbel.

Weiterhin mit Rotation

Personell hat sich im Vergleich zum Play-Off Hinspiel in Timisoara nicht viel verändert. "Jan Simak hat noch Beschwerden im Rücken und ist angeschlagen. Khalid Boulahrouz braucht noch ein bis zwei Wochen, bevor er wieder zu 100 Prozent fit ist. Bei Christian Träsch muss ich noch das Training abwarten. Eventuell ist er am Mittwoch beim Rückspiel gegen Timisoara wieder dabei. Ricardo Osorio macht einen guten Eindruck. Ich muss aber noch mit unseren Physiotherapeuten sprechen und werde dann entscheiden, ob er am Samstag oder erst am Mittwoch wieder einsatzbereit ist", sagte Markus Babbel, der zudem weiter auf Roberto Hilbert nach dessen Bandscheibenvorfall verzichten muss. Und auch Alexander Stolz befindet sich nach einer Rückenprellung noch in der Aufbauphase. Derweil kündigte der 36-Jährige an, auch weiterhin rotieren zu wollen.

"Mannschaft hat sich gut präsentiert"

Mit Träsch-Vertreter Stefano Celozzi zeigte sich der Cheftrainer zufrieden: "Stefano hat bisher das gezeigt, warum wir ihn geholt haben. In den beiden letzten Spielen hat er mir sehr gut gefallen. Er hat großes Potenzial." Bei Dortmund warnte Markus Babbel vor allem vor den Angreifern. "Bei Lucas Barrios hat man beim 1:0-Sieg gegen Köln schon gesehen, wie gefährlich er ist. Er arbeitet sehr gut. Der BVB ist mit Barrios, Nelson Valdez und Mohamed Zidan im Sturm sehr gut besetzt." Lobende Worte fand Babbel aber auch für sein Team nach den Eindrücken der ersten Pflichtspiele der neuen Saison: "Die Mannschaft hat sich sehr gut präsentiert und gerade in Timisoara trotz der großen Hitze ständig Gas gegeben. Spielerisch müssen wir uns noch weiter verbessern und die Konzentration über die vollen 90 Minuten hochhalten. Dazu müssen wir unsere Leichtsinnsfehler abstellen und unser Passspiel optimieren." Beginnen kann die Babbel-Elf damit morgen vor rund 80.000 Zuschauern im Signal Iduna Park gegen den BVB.

Quelle: vfb.de
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#174126 - 08/31/09 08:44 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
Sepp Offline
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Zwei altbekannte Gegner in der Gruppe

Am heutigen Donnerstagabend wurde der VfB in Gruppe G gelost und trifft dort auf die europäischen Spitzenteams Glasgow Rangers, den FC Sevilla und den FC Unirea Urziceni. Das erste Duell findet am 16. September um 20.45 Uhr gegen die Glasgow Rangers in der Mercedes-Benz Arena statt. Zum dritten Mal innerhalb der letzten sechs Jahre ist der VfB in der Gruppenphase der UEFA Champions League vertreten. Die Gegner sind auch in diesem Jahr wieder von internationalem Topniveau.




FC Sevilla

Der 1905 gegründete spanische Traditionsverein FC Sevilla gehört zu den Spitzenmannschaften in der Primera Division. In der vergangenen Spielzeit schloss der FC Sevilla die Tabelle hinter dem FC Barcelona und Real Madrid auf Platz drei ab. In der Spielzeit 2008/09 traf der VfB in der Gruppenphase des UEFA-Cups auswärts auf die Mannschaft von Trainer Manuel Jimenez und verlor mit 0:2.

Dennoch schied der FC Sevilla als Vierter der Gruppe aus. In den Jahren zuvor machte es Sevilla besser und holte den UEFA-Pokal 2006 und 2007. Dahingegen warten die Bewohner der viertgrößten Stadt Spaniens seit 1946 auf den zweiten nationalen Titelgewinn. Viermal gewann der FC Sevilla bisher die Copa del Rey. Seine Heimspiele trägt der Club mit den Vereinsfarben rot und weiß im Ramon Sanchez Pizjuan-Stadion aus, das 45.500 Zuschauern Platz bietet. Die Stars des Teams finden sich überwiegend im Sturm wieder. Der brasilianische Nationalspieler Luis Fabiano, der von Real Madrid gekommene Alvaro Negredo, der Auswahlspieler der Elfenbeinküste Arouna Kone und der aus Mali stammende Frederic Kanoute sind Angreifer mit sehr hoher Qualität.




Glasgow Rangers


Wie schon zweimal zuvor in der Gruppenphase der UEFA Champions League trifft der VfB auch in dieser Spielzeit wieder auf den amtierenden schottischen Meister Glasgow Rangers. 2003/04 gewann das Team aus der größten Stadt des Landes das Heimspiel mit 2:1, verlor aber im Gottlieb-Daimler-Stadion mit 0:1.

In der Saison 2007/08 konnten die blau-weiß gekleideten Schotten das Heimspiel mit 2:1 für sich entscheiden, verloren dafür aber das Auswärtsspiel in der Mercedes-Benz Arena mit 2:3. Der VfB und die Rangers schieden jedoch hinter Lyon und Barcelona aus. Der schottische Rekordmeister hält mit 52 Meistertiteln sogar den Weltrekord. Kein anderer Verein hat jemals mehr nationale Meistertitel gewinnen können. Die Heimspielstätte ist der Ibrox Park, wo 50.467 Fans die Partien mitverfolgen können. Seit 1873 gibt es diesen Traditionsverein, der sich alljährlich ein spannendes Meisterschaftsrennen mit dem Stadtkonkurrenten Celtic Glasgow liefert. International haben die Rangers mit dem Triumph 1972 im Pokal der Pokalsieger erst einen Titel geholt. Dafür feierten die Schotten 33mal den nationalen Pokalsieg. Das Team von Trainer Walter Smith ist für seine rustikale Spielweise bekannt. Die großen internationalen Topstars sind dagegen nicht vertreten. Neben vielen einheimischen Akteuren stehen Spieler aus elf Nationen im Kader der Glasgow Rangers.




FC Unirea Urziceni

Der amtierende rumänische Meister, der zum ersten Mal diesen Titel gewinnen konnte, ist für viele ein unbeschriebenes Blatt. In der vergangenen Saison schied der 1954 gegründete Verein in der ersten Runde des UEFA-Pokals nach einem 0:0 in Hamburg und einem 0:2 zu Hause gegen den deutschen Vertreter aus.

Seine Heimspiele in der Liga 1 trägt der Club im 7.000 Zuschauer fassenden Stadion Tineretului aus. Urziceni liegt förmlich in der "Walachei", so heißt diese historische Landschaft Rumäniens tatsächlich. Die große und kleine Walachei erstrecken sich zwischen den Südkarpaten und der Donau. Die Vereinsfarben der Mannschaft von Trainer Dan Petrescu sind blau und weiß. Der Kader besteht vornehmlich aus einheimischen Spielern, die in der rund 60 Kilometer entfernten Hauptstadt Bukarest leben und mit großem finanziellen Einsatz von den beiden großen Clubs Rapid und Dynamo weg gelotst wurden. 50 Jahre verbrachte der FC Unirea in den rumänischen Amateurligen, bevor der Verein 2002 durch den neuen Sponsor und Co-Namensgeber Valahorum kräftig umgekrempelt wurde. Lediglich sechs Akteure aus dem aktuellen Kader sind nicht in Rumänien geboren. An den Coach hat der VfB derweil keine guten Erinnerungen. Dan Petrescu war im Finale des Pokals der Pokalsieger 1998, das der VfB mit 0:1 verlor, der rechte Außenverteidiger bei Chelsea London.

Quelle: vfb.de
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#174127 - 08/31/09 08:46 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
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Serdar Tasci bleibt bis 2014


Verteidiger Serdar Tasci hat seinen ursprünglich bis 30. Juni 2010 datierten Vertrag um weitere vier Jahre bis 2014 verlängert und bindet sich somit langfristig an den VfB. Der Sohn türkischer Eltern, der in Esslingen geboren wurde, ist seit 1999 beim VfB und kam aus der eigenen Jugendabteilung über den VfB II zu den Profis.

Der technisch starke Innenverteidiger, der auch auf der rechten Abwehrseite spielen kann, feierte 2007 mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft seinen bisher größten Erfolg in seiner Karriere. Beim Heimspiel gegen den SC Freiburg am zweiten Spieltag der aktuellen Saison lief der 22-Jährige erstmals als Kapitän seiner Mannschaft auf, als Thomas Hitzlsperger für das Play-Off Spiel gegen Timisoara geschont wurde.

Deutscher Meister in A- und B-Jugend

In seiner Jugendzeit beim VfB wurde Tasci auch schon zweimal Deutscher Meister; einmal mit der B-Jugend und einmal mit der A-Jugend. Für Deutschland bestritt Serdar Tasci bislang acht A-Länderspiele, drei davon Freundschaftsspiele. Für den VfB bestritt er in der Bundesliga bis zur Partie gegen Nürnberg 76 Spiele, in der Champions League und im UEFA-Pokal stand er jeweils achtmal auf dem Platz, im DFB-Pokal spielte er elfmal und im UI-Cup zweimal. Serdar Tasci erzielte bislang vier Bundesliga-Tore.

Quelle: vfb.de
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#174128 - 08/31/09 08:49 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
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Torloses Unentschieden



Im Vergleich zum Mittwoch, als der VfB im Play-Off Rückspiel gegen Timisoara den Einzug in die Gruppenphase perfekt gemacht hat, veränderte VfB-Cheftrainer Markus Babbel sein Team auf fünf Positionen. Georg Niedermeier, Jan Simak, Cacau, Arthur Boka und Christian Träsch liefen für Matthieu Delpierre, Sebastian Rudy, Ludovic Magnin, Ciprian Marica und Stefano Celozzi auf.
Wie Markus Babbel schon vor der Partie geahnt hatte, standen die Nürnberger defensiv und lauerten ständig auf Konterchancen, die sich ihnen in der ersten Hälfte auch mehrmals boten. Die erste Gelegenheit des Spiels hatte jedoch Timo Gebhart nach einer Cacau-Flanke, doch sein Versuch in der zweiten Minute ging knapp über das Gehäuse von Raphael Schäfer.

Drei Angriffe über die starke Nürnberger rechte Seite

Der VfB tat sich in der gesamten ersten Halbzeit schwer, Druck aufzubauen und den Gegner zu dominieren. Insgesamt dreimal kamen die Franken über ihre starke rechte Seite zu guten Tormöglichkeiten. In der zwölften Minute musste Jens Lehmann sein Können bei einem Schuss von Dario Vidosic aus 14 Metern aufbieten. Nur zwei Minuten später zielte Marcel Risse aus 17 Metern knapp am Tor vorbei und in der 41. Minute konnte Christian Träsch einen Schuss von Marek Mintal blocken. Der VfB hatte in der 20. Minute seine beste Gelegenheit, als Cacau mit dem Kopf an einen Freistoß von Jan Simak herankam, FC-Keeper Schäfer konnte jedoch klären. Wieder nach einem Freistoß, diesmal von Kapitän Thomas Hitzlsperger in der 34. Minute, kam Sami Khedira einen Schritt zu spät, nachdem Cacau den Ball verlängert hatte. Mit 0:0 gingen beide Teams dann in die Kabinen.

Kurzzeitig mehr Schwung nach dem Wechsel

Die zweite Hälfte begann der VfB schwungvoll und kam nach einer Flanke von Christian Träsch gleich in der 46. Minute zu einer guten Chance, doch Timo Gebhart konnte seinen Kopfball nicht kontrollieren und somit ging der Ball drüber. Der Druck war jedoch nur von kurzer Dauer und Nürnberg konnte sich wieder befreien und hätte in der 57. Minute fast die Führung erzielt. Angelos Charisteas setzte sich im Sechzehner durch, passte auf Vidosic, doch dessen Versuch konnte Jens Lehmann problemlos festhalten. Noch näher dran an der Führung war der Club in der 64. Minute, als Marcel Risse über rechts alleine durch die VfB-Hälfte lief und am Ende aus rund 15 Metern abzog. Er traf jedoch nur den Pfosten. In der Schlussphase des Spiels erarbeitete sich der VfB dann wieder eine leichte Überlegenheit und kam zweimal durch Pavel Pogrebnyak zu guten Torchancen. Er scheiterte jedoch jeweils am gut reagierenden Raphael Schäfer. Die letzte Gelegenheit der Partie hatte jedoch noch mal der 1. FC Nürnberg. Javier Pinola kam im Strafraum an den Ball, verzog aus 13 Metern aber knapp.

Am Ende blieb es beim 0:0 in einem Spiel, in dem beide Mannschaften zwar einige gute Torchancen hatten, sich jedoch weitgehend neutralisierten, so dass viele Ungenauigkeiten für eine wenig attraktive Begegnung sorgten.

Quelle: vfb.de
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#174129 - 08/31/09 08:51 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
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Stimmen zum Spiel



VfB-Cheftrainer Markus Babbel: "Wenn man sich die 90 Minuten anschaut, dann können wir mit dem Unentschieden zufrieden sein. Es war das erwartet schwere Spiel gegen eine sehr gut eingespielte Nürnberger Mannschaft. Wir hatten heute nicht die nötige geistige Frische und Nürnberg war immer brandgefährlich. Von daher müssen wir heute mit einem Punkt zufrieden sein."

VfB-Kapitän Thomas Hitzlsperger: "Nürnberg stand heute sehr kompakt, zum Teil mit allen Mann in der eigenen Hälfte. Alles war sehr eng, man ist kaum durchgekommen. Zu Hause dürfen wir trotzdem nicht mit einem Punkt zufrieden sein. Deshalb wollen wir es nun in Hamburg besser machen."

VfB-Rechtsverteidiger Christan Träsch: "Wir hatten heute drei Punkte fest eingeplant, aber nicht gewonnen. Nürnberg ist defensiv gut gestanden und hat es uns schwer gemacht. Jetzt gilt es gegen Hamburg!"

Club-Kapitän Andreas Wolf: "Wir sind mit dem Punktgewinn zufrieden und haben heute ein richtig gutes Spiel gemacht. Defensiv haben wir wenig zugelassen und schnell umgeschaltet in die Offensive. So sind wir zu einigen guten Chancen gekommen. Wenn wir so weiter machen, dann fallen auch wieder die Tore für uns."

VfB-Innenverteidiger Serdar Tasci: "Wir haben heute schlichtweg nicht gut gespielt. Natürlich war es schwer für uns, weil Nürnberg mit zehn Mann hinten drin stand und nur auf Konter gespielt hat, aber zu Hause müssen einfach die drei Punkte her!"

VfB-Linksverteidiger Arthur Boka: "Wir haben heute in einem Spiel, das nicht gut für uns lief, alles versucht. Wir hatten wenig Räume, dementsprechend schwer war es, gute Chancen herauszuspielen. Aber immerhin konnten wir hinten zu Null spielen und so einen Punkt behalten. Dennoch ist uns allen klar, dass wir uns noch gewaltig steigern müssen."

FCN-Trainer Michael Oenning: "Was mich gefreut hat, war das Tempo, die schnellen Angriffe über außen und, dass die Mannschaft relativ wenig zugelassen hat. Deshalb ist der Punkt sicher verdient. Und dieses Unentschieden gibt mir die Sicherheit, dass wir auf dem richtigen Weg sind."

Quelle: vfb.de
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#174349 - 09/01/09 07:42 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
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Der VfB verpflichtet Zdravko Kuzmanovic



Zdravko Kuzmanovic wechselt mit sofortiger Wirkung vom AC Florenz zum VfB. Der Mittelfeldspieler absolvierte insgesamt 70 Spiele in der Serie A für Florenz und bestritt bislang 20 Länderspiele für Serbien.

Vor seinem Wechsel nach Florenz stand Zdravko Kuzmanovic beim FC Basel unter Vertrag, geboren und aufgewachsen ist der 21-Jährige in Thun. Beim VfB unterschrieb Zdravko Kuzmanovic einen Vertrag bis zum 30. Juni 2013 und erhält das Trikot mit der Nummer 32.

Mit Serbien auf dem Weg zur WM

Nach der Vertragsunterzeichnung in Stuttgart reiste Kuzmanovic umgehend zum serbischen Nationalteam. Er steht im Kader für das WM-Qualifikationsspiel gegen Frankreich, das am Mittwoch, 09. September, um 21.00 Uhr in Belgrad stattfindet. Der Neuzugang wird vorraussichtlich am Donnerstag, 10. September, seine erste Trainingseinheit beim VfB absolvieren.

Die Stimmen zum Wechsel

VfB-Vorstand Sport Horst Heldt sagte nach der Verpflichtung: "Mit Zdravko Kuzmanovic haben wir einen Spieler verpflichtet, der sowohl von der Qualität als auch vom Alter perfekt in unser Anforderungsprofil passt. Er hat beim AC Florenz und in der serbischen Nationalmannschaft bewiesen, dass er über herausragende Fähigkeiten verfügt. Wir haben seinen Werdegang schon seit längerer Zeit aufmerksam verfolgt und sind sehr froh, dass wir ihn jetzt verpflichten konnten."

VfB-Cheftrainer Markus Babbel ergänzte: "Zdravko Kuzmanovic ist ein Mittelfeldspieler moderner Prägung. Er hat ein hervorragendes Spielverständnis und ist sehr zweikampfstark. Trotz seines jungen Alters weist er schon eine beachtliche internationale Erfahrung auf und wird sich deshalb schnell in unsere Mannschaft integrieren."

Zdravko Kuzmanovic meinte selbst: "Ich freue mich sehr, dass der Wechsel zum VfB Stuttgart so kurz vor dem Ende der Transferperiode geklappt hat. Der VfB ist ein Verein mit großer Tradition, einem tollen Umfeld und einer erfolgshungrigen Mannschaft. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, die angestrebten Ziele zu erreichen."

Quelle: vfb.de
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#177962 - 09/15/09 08:36 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
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Muskelfaserriss bei Magnin



VfB-Linksverteidiger Ludovic Magnin erlitt beim heutigen Training einen Muskelfaserriss im linken Oberschenkel und wird voraussichtlich zwei bis drei Wochen ausfallen. Der Schweizer Nationalspieler, der am Samstag sein 100. Pflichtspiel für den VfB bestritt, wird in den kommenden Wochen intensiv an seiner Genesung arbeiten.

Quelle: vfb.de
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#177963 - 09/15/09 08:38 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
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Traditionsmannschaft ohne Stars

Die Glasgow Rangers, erster Gegner des VfB am Mittwoch, 16. September, um 20.45 Uhr in der Gruppenphase der Champions League, und der VfB haben eine gemeinsame Vergangenheit.

Bereits zweimal trafen die Schotten aus der größten Stadt des Landes in der Königsklasse in der Stuttgarter Arena auf den VfB. 2003/04 sicherte sich das Team um den damaligen Trainer Felix Magath mit einem 1:0-Sieg gegen die Rangers als Gruppenzweiter den Einzug ins Achtelfinale. Damals standen Spieler wie der deutsche Torhüter Stefan Klos und der dänische Angreifer Peter Lövenkrands im Kader des 52-maligen schottischen Meisters. Auch in der Saison 2006/07 trafen beide Teams wieder in der Gruppenphase aufeinander. Der VfB wurde jedoch Tabellenletzter, Glasgow belegte den dritten Platz.

Geldknappheit führte zum Ausverkauf

In dieser Spielzeit bot der Europapokalsieger der Pokalsieger von 1972 noch Stars wie Libor Sionko, Dardo Prso oder Thomas Buffel auf. Heute hat der Club, der 1873 gegründet wurde und größtenteils von Protestanten unterstützt wird, weniger bekannte Spieler in seinen Reihen. Einzig der erst kürzlich von Paris St. Germain ausgeliehene Jerome Rothen hat das Prädikat Spitzenklasse. Der 13-malige französische Nationalspieler soll vor allem die linke Seite der Rangers verstärken. Der Trainer, Walter Smith, der von 1991 bis 1998 und nun wieder seit 2007 die Mannschaft trainiert, muss aufgrund massiver Geldprobleme auf ganz große Namen verzichten.

Glorreiche Vergangenheit und besondere Fans

In den Hochzeiten des Clubs schnürten Akteure wie Brian Laudrup, Giovanni van Bronckhorst, Paul Gascoigne oder Gennaro Gattuso für den amtierenden schottischen Meister ihre Schuhe. Doch auch ohne Stars gelang 2007/08 ein großer Erfolg. Die Rangers standen im UEFA Cup Finale und unterlagen erst dort Zenit St. Petersburg mit dem jetzigen VfB-Angreifer Pavel Pogrebnyak. Die Fans der "Gers", so lautet der Spitzname des Vereins, gelten als sing- und trinkfreudig und sorgten in der Vergangenheit immer wieder für Negativschlagzeilen aufgrund von Ausschreitungen. 2006 griffen die "Bluenoses", wie sich die Fans gern selber nennen, den Mannschaftsbus des FC Villarreal beim Auswärtsspiel in der UEFA Champions League an. Auch beim Spiel am Mittwoch werden wieder tausende gegnerische Fans in der Mercedes-Benz Arena dabei sein und zusammen mit den VfB-Fans eine tolle Stimmung inszenieren.

Quelle: vfb.de
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#178184 - 09/16/09 09:36 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
Sepp Offline
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"Jetzt geht's los"



Einen Tag vor dem lang ersehnten ersten Spieltag in der Gruppenphase der UEFA Champions League stellten sich VfB-Cheftrainer Markus Babbel, Kapitän Thomas Hitzlsperger und Vorstand Sport Horst Heldt den Fragen der zahlreich erschienenen Medienvertreter. Dabei wurde eines ganz deutlich: Die Vorfreude auf das Spiel am Mittwoch um 20.45 Uhr in der Mercedes-Benz Arena gegen den schottischen Meister Glasgow Rangers ist riesig. "Jetzt geht's endlich los", sagte Markus Babbel und gab anschließend einen Einblick in seine Gedanken vor diesem wichtigen Spiel: "Die Jungs haben extrem hart gearbeitet, um morgen gegen ein Team angreifen zu können, dass seit Jahren international dabei ist und über viel Erfahrung verfügt, das gut Fußball spielen kann und physisch sehr stark ist. Glasgow spielt unheimlich kompakt und ich erwarte sie eher defensiv eingestellt. Dennoch spielen sie schnell nach vorne und sind vor allem bei Standardsituationen gefährlich."

"Sehe große Chancen, das Spiel zu gewinnen"

Der VfB-Cheftrainer ist jedoch überzeugt davon, dass seine Mannschaft in den letzten beiden Jahren stärker geworden ist und sich nicht mehr so präsentiere wie 2007/08, als der VfB auch mit den Rangers in einer Gruppe Tabellenletzter wurde und aus der Königsklasse ausschied. "Wir müssen eine Topleistung abrufen, um gewinnen zu können. Aber wenn wir wieder das zeigen, was uns hierhergebracht hat, was uns in der Rückrunde der vergangenen Saison stark gemacht hat und was wir in den Play-off Spielen gegen Timisoara gezeigt haben, sehe ich große Chancen, das Spiel gegen Glasgow zu gewinnen", so Markus Babbel. Sein Kapitän, der vor zwei Jahren auch mit dabei war, betonte nochmals den Stellenwert der UEFA Champions League: "Das ist der Wettbewerb, in den wir wollten und in dem wir auch in Zukunft eine Rolle spielen wollen. Jetzt gehören wir dazu, und das soll möglichst lange so bleiben. Wir setzen alles daran, es dieses Mal besser zu machen als vor zwei Jahren. Ich bin überzeugt, dass wir weiterkommen. Entweder als Gruppenerster, oder wenn es sein muss, dann eben als Zweiter."

"Früchte ernten"

Auch Vorstand Sport Horst Heldt hat seine Erfahrungen als VfB-Spieler mit den Schotten gemacht; nämlich in der Saison 2003/04, als sich der VfB in der Gruppenphase durchsetzte und ins Achtelfinale einzog. Solche Momente erhofft sich Horst Heldt auch für die aktuellen VfB-Spieler: "Wir alle, das heißt Spieler, Fans und das ganze Umfeld, müssen uns bewusst machen, das dies Fußballfeste sind und wir die Spiele in der Königsklasse nicht als Belastung sehen dürfen. Mit einer positiven Einstellung und ohne Gedanken daran, was passiert, wenn wir verlieren, können die Spieler bessere Leistungen abrufen. Jetzt heißt es für uns, dass wir die Früchte ernten können", so der 39-Jährige, der dann abschließend hervorhob: "Spiele in der Champions League sind Momente, die man im Fußball nicht so oft bekommt. Man muss lernen, so etwas genießen zu können. Die Mannschaft muss natürlich hochkonzentriert und engagiert ins Spiel gehen, aber auch die nötige Gelassenheit an den Tag legen."

Quelle: vfb.de
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#178407 - 09/17/09 07:25 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
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Unentschieden zum Auftakt

Der VfB kam zum Auftakt der Gruppenphase in der UEFA Champions League nicht über ein 1:1-Unentschieden gegen die Glasgow Rangers hinaus. Dabei sahen die Zuschauer in der mit 39.000 Zuschauern nahezu ausverkauften Mercedes-Benz Arena zwei unterschiedliche Halbzeiten. Die erste Hälfte dominierte der VfB und kam durch Pavel Pogrebnyak zur 1:0-Führung. In der zweiten Halbzeit glich Glasgow durch Madjid Bougherra aus.

Quelle: vfb.de
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#178408 - 09/17/09 07:26 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
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VfB-Cheftrainer Markus Babbel: "Es ist schade, vor allem für die Jungs. Wir haben in der ersten Hälfte ganz stark gespielt, aber es hat eben das zweite Tor gefehlt. Unverständlicherweise haben wir dann nicht mehr agiert, sondern nur noch reagiert. Einen Punkt haben wir, jetzt geht es weiter. Wir müssen schnellstmöglich aus dem Spiel lernen und es in Rumänien besser machen. Wir dürfen einfach die Passivität nicht zeigen, das ist nicht unser Spiel. Wenn wir die Leistung der ersten 45 Minuten, auf denen man vollkommen aufbauen kann, über 90 Minuten zeigen, wird sich der Erfolg schnell einstellen. Selbstvertrauen muss man sich hart erarbeiten."

VfB-Kapitän Thomas Hitzlsperger: "Wir haben heute zwei Gesichter gezeigt. In der ersten Halbzeit haben wir so gespielt, wie wir uns das vorstellen, dann aber in der zweiten Halbzeit stark nachgelassen. Wir wollten wenigstens das Ergebnis über die Zeit bringen. Das ist uns nicht gelungen. Mit der Spieldauer wurde es dann immer schwieriger, den Schalter noch einmal umzulegen."

Rangers-Coach Walter Smith: "Ich bin sehr glücklich über das Spiel. Wir haben langsam angefangen. Zu Beginn war der VfB besser und frischer und hat den Führungstreffer verdient. Ich war enttäuscht über das Gegentor, da hat Sasa Papac nicht richtig aufgepasst. In der zweiten Hälfte haben wir sehr gut gespielt und hatten neben dem Ausgleichstreffer noch mehrere gute Chancen. Vielleicht sind wir über das Unentschieden am Ende sogar etwas unglücklich."

Rangers-Mittelfeldspieler Steven Naismith: "Der VfB ist ein erfahrenes Team mit sehr guten Einzelspielern, aber wir haben heute gezeigt, dass wir mithalten können. Wir haben sehr gut gespielt und am Ende hätten wir auch fast gewonnen, weil wir noch ein zwei gute Torchancen hatten."

VfB-Mittelfeldspieler Sami Khedira: "In der ersten Halbzeit haben wir sehr gut gespielt, hatten den Gegner im Griff und konnten uns einige gute Chancen herausspielen. Außerdem sind wir als Mannschaft aufgetreten. Wir haben es nur verpasst, das zweite Tor nachzulegen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann einen Tick nachgelassen und dann reicht es nicht mehr in der Champions League. Da muss man 90 gute und konzentrierte Minuten spielen, um erfolgreich zu sein."

Rangers-Stürmer Kenny Miller: "Das war heute ein zufriedenstellendes Ergebnis für uns. Wir sind etwas schwer ins Spiel gekommen, haben uns dann aber immer weiter gesteigert und über das ganze Spiel gesehen wirklich eine sehr gute Leistung gezeigt."

VfB-Stürmer Cacau: "Ich denke, wir hätten in der ersten Hälfte das zweite Tor einfach machen müssen. In der zweiten Halbzeit standen die Rangers kompakter, deshalb ist es uns auch nicht gelungen, das Spiel wieder schneller zu machen. Dennoch dürfen wir zu Hause eine Führung in so einer Partie nicht mehr abgeben."

VfB-Mittelfeldspieler Roberto Hilbert: "Im Vergleich zum letzten Samstag war unser Spiel heute schon besser, aber wir haben es trotzdem versäumt das 2:0 zu erzielen. Es war absolut unnötig, hier nur Unentschieden zu spielen, weil wir alle Möglichkeiten hatten, das Spiel zu gewinnen."

Quelle: vfb.de
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#179461 - 09/22/09 07:44 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
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Pleite gegen Köln

Das Duell zweier Teams, deren Bundesligasaison bisher nicht nach Wunsch verlief, begann furios und temporeich. Kölns Miso Brecko kam auf der linken Seite an den Ball und legte flach zurück auf Maniche, der aus 14 Metern mit der Innenseite abzog. Sein Versuch blieb aber in der VfB-Abwehr hängen, in der Serdar Tasci als Kapitän auflief. Thomas Hitzlsperger gehörte ebenso wie Aliaksandr Hleb am heutigen Samstagnachmittag nicht zum Kader. Für den deutschen Nationalspieler feierte Zdravko Kuzmanovic seinen ersten Einsatz für den VfB von Anfang an. Timo Gebhart ersetzte den Weißrussen im linken Mittelfeld. Die Babbel-Elf kam in der dritten Minute durch Pavel Pogrebnyak zum ersten Mal gefährlich vors Kölner Tor. Cacau passte in die Gasse, doch Faryd Mondragon reagierte gut und war einen Tick schneller als der russische Auswahlspieler am Ball. In der Folgezeit neutralisierten sich jedoch beide Teams weitestgehend, sodass sich eine ereignislose Partie entwickelte ohne Strafraumszenen.

Gegentor nach Abwehrfehler

Erst nach 23 Minuten fasste sich Cacau mal wieder ein Herz und zog aus 20 Metern ab. Sein Schuss geriet aber zu hoch. Kurz darauf erlaubten sich Serdar Tasci und Christian Träsch einen vermeidbaren Ballverlust, weil sie nicht konsequent klärten. Fabrice Ehret nutzte die Verwirrung und flankte punktgenau auf den Kopf von Sebastian Freis, der völlig frei stehend zum 1:0 für den FC einnickte. Der VfB erholte sich nur langsam von dem Schock. In der 31. Minute führte Sami Khedira einen Freistoß schnell auf Timo Gebhart aus, dieser zielte jedoch aus halblinker Position zu hoch. Nur vier Minuten später hatte der Gastgeber Glück, als Fabrice Ehret nach einem Konter nur den Außenpfosten traf. Kurz vor der Pause hätte Timo Gebhart den Ausgleich markieren können, geriet aber nach einem Zuspiel von Sami Khedira in den Strafraum in Rücklage und schoss den Ball übers Tor.

Somit blieb es beim 0:1 für den 1. FC Köln und mit diesem Ergebnis gingen die Mannschaften in die Kabinen.

Erste Gelegenheit in der zweiten Halbzeit durch Khedira

Mit der Einwechslung von Elson für Roberto Hilbert wollte Markus Babbel in den zweiten 45 Minuten die Offensive beleben. Doch seine Mannschaft schaffte es nicht, Köln unter Druck zu setzen, geschweige denn sich gefährliche Torraumszenen zu erspielen. So sahen die 41.000 Zuschauer in der Mercedes-Benz Arena wenig Spannendes kurz nach dem Seitenwechsel. Erst ab der 61. Minute besannen sich beide Teams wieder auf Offensivaktionen. Sami Khedira probierte es aus gut 22 Metern, verfehlte sein Ziel jedoch knapp. Kurz darauf verlängerte Christian Träsch eine Kölner Ecke unglücklich, doch Youssef Mohamad setzte seinen Kopfball um Haaresbreite neben den Kasten von Jens Lehmann. Die größte Chance zum Ausgleich hatte Timo Gebhart dann aber in der 70. Minute, doch Kölns Keeper Mondragon parierte seinen Kopfball aus kurzer Distanz nach einem Eckball spektakulär. Bei der anschließenden Ecke kam Serdar Tasci mit dem Kopf nicht ganz hinter den Ball, sodass sein Versuch übers Tor der Gäste ging. In der letzten Viertelstunde schickte Markus Babbel mit Ciprian Marica den dritten Stürmer aufs Feld. Die gewünschte Schlussoffensive blieb jedoch auch nach dieser Maßnahme des VfB-Cheftrainers aus. Nur zwei Gelegenheiten hatte der VfB noch vor dem Schlusspfiff, in der 85. Minute durch Sami Khedira und in der 88. Minute durch Cacau. Beide verfehlten jedoch das Ziel.

Sanou trifft ins leere Tor

Besser aus Kölner Sicht machte es in der 89. Minute der eingewechselte Wilfried Sanou. Er nutzte einen Fehler von Jens Lehmann aus, der weit vor dem eigenen Tor einen Zweikampf gegen Manasseh Ishiaku verlor. Sanou kam an den Ball und zirkelte das Spielgerät aus rund 40 Metern ins leere Tor. Das war auch der Endstand in einer unterdurchschnittlichen Bundesligapartie, in der die Kölner bei ihren wenigen Gelegenheiten das Glück auf ihrer Seite hatten. Beim VfB fehlten Ideen, Tempo und Spielwitz und die Mannschaft war zu keinem Zeitpunkt in der Lage, das Spiel zu dominieren.

Nun gilt es bis Mittwoch diese unnötige Niederlage aus den Köpfen zu kriegen und sich mit einem Sieg im DFB-Pokal in Lübeck wieder Selbstbewusstsein zurückzuholen.

Quelle: vfb.de
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#179462 - 09/22/09 07:45 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
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VfB-Cheftrainer Markus Babbel: "Das war heute alles in allem ein verdienter Sieg der Kölner. Wir haben es nicht verstanden, den FC auszuspielen und waren nicht geduldig genug, wie auch schon in den Spielen gegen Nürnberg und Glasgow. Wir haben Fehler gemacht, die nicht passieren dürfen. Insgesamt war das heute viel zu wenig. Jetzt müssen wir wieder zu den Basics zurückkommen und wieder mit Leidenschaft spielen!"

FC-Coach Zvonimir Soldo: "Wir haben eine turbulente Woche hinter uns, in der wir aber trotzdem gut gearbeitet haben. Wir wussten, dass der VfB derzeit einige Probleme hat. Über die gesamte Spielzeit sind wir gut gestanden und haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen."

VfB-Innenverteidiger Serdar Tasci: "Wir haben heute eigentlich wieder ganz gut angefangen, kassieren dann aber ein richtig blödes Gegentor. Das zeigt, dass wir alle einfach noch abgeklärter spielen müssen. Wir stehen jetzt unten drin, aber unsere Ansprüche mit unserem starken Kader müssen andere sein."

VfB-Angreifer Cacau: "Wir haben uns heute zwar einige Chancen erarbeitet, aber nicht genügend. Hätten wir unsere Möglichkeiten genutzt, wäre die Partie anders gelaufen. Jetzt brauchen wir ein Erfolgserlebnis, um unseren Rhythmus wiederzufinden."

VfB-Mittelfeldspieler Zdravko Kuzmanovic: "In der ersten Halbzeit haben wir ziemlich gut gespielt, haben Ball und Gegner laufen lassen, bis dann aus dem Nichts das Tor für Köln gefallen ist. In der Folge haben wir zu viele Fehler gemacht und unsere Chancen zum Ausgleich nicht nutzen können. Damit sind wir definitiv nicht zufrieden!"

FC-Mittelfeldakteur Maniche: "Wir wussten, dass es heute ein schweres Spiel wird, weil Stuttgart zu Hause gewinnen musste. Ich finde, wir haben intelligent gespielt, sind kompakt gestanden und haben den Gegner immer wieder mit Kontern überrascht So haben wir zwei Tore erzielt und auch verdient gewonnen."

VfB-Innenverteidiger Matthieu Delpierre: "In der ersten Hälfte der Partie haben wir den Ball gut laufen lassen, aber wir müssen in bestimmten Situationen mehr Tempo machen. Uns gelingen derzeit die entscheidenden Aktionen nicht, die den Unterschied ausmachen. Wir müssen uns jetzt als Mannschaft wieder finden. Jeder Einzelne muss noch mehr tun, um dem Team zu helfen."

Köln-Stürmer Lukas Podolski: "Wir haben heute gewonnen, das ist das Wichtigste. Auch wenn wir nicht den schönsten Fußball gespielt haben, haben wir clever agiert und aus zwei Chancen zwei Tore gemacht."

Quelle: vfb.de
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#179463 - 09/22/09 07:47 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
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Ohne Lehmann in Lübeck



VfB-Towart Jens Lehmann besuchte am Samstag nach der 0:2-Niederlage gegen den 1. FC Köln das Münchner Oktoberfest. Cheftrainer Markus Babbel strich die Nummer Eins des VfB daraufhin aus dem Kader für das DFB-Pokalspiel am Mittwoch, 23. September, gegen den VfB Lübeck.

"Am Donnerstag werden Horst Heldt und ich mit Jens über diese Sache sprechen. Danach sehen wir weiter", sagte Markus Babbel. Jens Lehmann trainierte am heutigen Vormittag auf dem VfB-Clubgelände, anschließend äußerte er sich wie folgt: "Der Besuch auf der Wiesn fand im Rahmen einer Charity-Veranstaltung statt und war schon länger geplant. Das war allerdings nicht mit dem Verein abgesprochen. Ich akzeptiere natürlich die Maßnahme der sportlichen Leitung."

Quelle: vfb.de
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#179464 - 09/22/09 07:48 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
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Pokalduell zweier Namensvettern



Rosige Zeiten liegen hinter dem 1919 gegründeten VfB Lübeck, der am Mittwoch, 23. September, um 20.30 Uhr Gegner des VfB in der zweiten Runde des DFB-Pokals ist.

Von 1995 bis 1997 und von 2002 bis 2004 spielten die Grün-Weißen in der 2. Bundesliga. In den letzten Jahren hatte der Verein aus Schleswig-Holstein immer wieder namhafte Akteure in seinen Reihen, wie zum Beispiel Reiner Plaßhenrich, Timo Achenbach, Ferydoon Zandi, Torben Hoffmann oder auch Ex-VfB-Torhüter Raphael Schäfer. 2004 feierte der Club, der seine Heimspiele im knapp 18.000 Zuschauer fassenden Stadion an der Lohmühle austrägt, mit dem Erreichen des DFB-Pokalhalbfinales seinen größten sportlichen Erfolg. Damals verlor der VfB Lübeck jedoch gegen Werder Bremen mit 2:3 nach Verlängerung. In der ersten Runde des diesjährigen nationalen Pokals schaltete der derzeitige Dritte der Regionalliga Nord mit einem 2:1-Sieg nach Verlängerung den Bundesligaaufsteiger FSV Mainz 05 aus. In der vierten Liga spielt der Verein aus dem hohen Norden seit 2004, nachdem man aus der 2. Bundesliga abgestiegen war und sich nicht für die 3. Liga qualifizieren konnte.

Insolvenzantrag im April 2008

Noch prekärer als die sportliche Situation entwickelte sich in der jüngeren Vergangenheit die finanzielle Lage. Im April 2008 musste Lübeck die Insolvenz beantragen, und seitdem hat ein Umdenken stattgefunden. Der aktuelle Kader besteht fast ausnahmslos aus jungen deutschen Spielern aus der Region um Lübeck. Die beiden Österreicher Rolf Martin Landerl und Rafael Pollack bilden hier die Ausnahme. Das Insolvenzverfahren soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.
Trotz einer 2:3-Niederlage am Wochenende gegen den Chemnitzer FC befindet sich das Team unter Trainer Hans-Peter Schubert sportlich auf einem guten Weg. Vorerst gilt es, einen gesicherten Mittelfeldplatz in der Regionalliga Nord herauszuspielen. Mittelfristig will der Verein dann auch wieder in höhere Gefilde des deutschen Fußballs stoßen.

Bislang zwei VfB-Siege gegen Lübeck im DFB-Pokal

Die Lübecker Truppe muss seit kurzem auf ihren Kapitän Timo Neumann verzichten. Der 27-jährige Innenverteidiger beendete Ende August aufgrund eines irreparablen Knorpelschadens im Knie seine Karriere, bleibt dem Verein als Marketingleiter aber erhalten. Der VfB traf in der Geschichte des DFB-Pokals bereits zweimal auf den Namensvetter aus Lübeck. Anno 1955 gewann der VfB Stuttgart im Achtelfinale mit 5:1, und auch 1999 behielt der Bundesligist in der 1. Hauptrunde mit 2:1 die Oberhand.

Quelle: vfb.de
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#179657 - 09/23/09 09:04 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
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"Pokalfight für uns entscheiden"



Trotz des Respekts vor dem VfB Lübeck, am morgigen Mittwoch um 20.30 Uhr im Stadion an der Lohmühle Gegner des VfB in der 2. Runde des DFB-Pokals, setzt Cheftrainer Markus Babbel seiner Mannschaft eine klare Vorgabe:

"Unser Ziel kann nur heißen, die nächste Runde zu erreichen. Über alles andere brauchen wir gar nicht nachzudenken." Dennoch warnt er auch vor dem Tabellenvierten der Regionalliga Nord, der trotz Insolvenzverfahren ein Team aufgebaut hat, das sich von dieser Situation nicht beeindrucken lässt. "Was es bedeutet, gegen einen Regionalligisten zu spielen, haben wir schon in der ersten Runde erfahren, als wir uns gegen Sonnenhof Großaspach sehr schwer getan haben", so Markus Babbel, der schon selbst Erfahrungen mit dem Namensvetter des VfB aus Schleswig-Holstein gemacht hat. "In Lübeck kommt noch ein entscheidendes Moment hinzu, und das sind die Zuschauer im Stadion. Ich habe hier schon selber gespielt und weiß, dass sie die Lohmühle in ein Tollhaus verwandeln werden."

Einfache Bälle und gelungene Aktionen

Darum fordert er von seiner Mannschaft, dass sie sich auf ihr Spiel konzentriert und sich unbeeindruckt von den letzten negativen Ergebnisse zeigt. "Für uns ist es wichtig, die einfachen Bälle zu spielen, um mit gelungenen Aktionen auch wieder das nötige Selbstbewusstsein zu bekommen", sagte der 37-Jährige. Wem der VfB-Cheftrainer im Spiel gegen Lübeck das Vertrauen schenken wird, bleibt vorerst noch sein Geheimnis. "Wer letztendlich auflaufen wird, werde ich am Spieltag entscheiden", sagte Markus Babbel. Doch eines ist für ihn schon am Tag vor der Partie Gewissheit: "Ich bin überzeugt, dass wir mit der richtigen Einstellung auftreten und diesen Pokalfight für uns entscheiden werden."

Quelle: vfb.de
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#181176 - 09/29/09 07:54 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
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Klarer Sieg in Frankfurt



Die Mannschaft von VfB-Cheftrainer Markus Babbel gewann nach einem starken Auftritt in der Frankfurter Commerzbank-Arena mit 3:0. Dabei gelang Julian Schieber ein Doppelpack, und Kapitän Thomas Hitzlsperger setzte mit einem Traumtor den Schlusspunkt.
Der VfB trat in seinem 750. Auswärtsspiel am heutigen Samstagnachmittag gegen Eintracht Frankfurt mit einer im Vergleich zum DFB-Pokalspiel gegen Lübeck unter der Woche auf sechs Positionen veränderten Mannschaft auf. Julian Schieber und Ciprian Marica stürmten für Cacau und Pavel Pogrebnyak, Timo Gebhart und Sami Khedira begannen für Sebastian Rudy und Zdravko Kuzmanovic im Mittelfeld, Stefano Celozzi kam für Christian Träsch in die Partie, und Jens Lehmann stand für Sven Ulreich im Tor.

Schieber sorgte mit einem Doppelpack für die Führung

Die Babbel-Elf startete temporeich und frisch in das Spiel und hatte sogleich zwei gute Möglichkeiten. In der ersten Minute wurde ein Schuss von Schieber zur Ecke geblockt, und in der dritten Minute spielte Ciprian Marica Timo Gebhart frei, so dass der allein vor Oka Nikolov auftauchte. Der Frankfurter Schlussmann konnte aber zur Ecke klären. Die "Adler" waren ob des VfB-Sturmlaufs etwas verunsichert und so war ein Schuss von Nikos Liberopoulus, den Jens Lehmann locker fangen konnte, die gefährlichste Chance in der ersten Halbzeit. Der VfB wirbelte hingegen munter weiter. In der 16. Minute kam erneut Timo Gebhart nach schöner Vorarbeit des Sturmduos Marica und Schieber freistehend vor Oka Nikolov an den Ball, scheiterte jedoch wieder am gut reagierenden Schlussmann der Frankfurter. Nur eine Minute später brach Julian Schieber dann den Bann, als er nach einer Hilbert-Flanke, die Nikolov falsch einschätzte, den Ball nur noch zum 1:0 über die Linie drücken musste. In der Folgezeit passierte recht wenig, bis erneut Schieber in der 31. Minute das 2:0 erzielte.

Arthur Boka hatte von links geflankt, und Marco Russ wehrte das Spielgerät unglücklich in die Mitte ab. Schieber zog ab und versenkte das Leder ins obere Toreck. Kurz darauf schwächten sich die Frankfurter selbst, als Sami Khedira alleine aufs Eintracht-Tor zulief und von Marco Russ umgegrätscht wurde. Manuel Gräfe zeigte dem Verteidiger sofort die rote Karte. Mit einer verdienten 2:0-Führung für den VfB gingen beide Teams dann in die Kabinen.

Viele Chancen in der zweiten Halbzeit

Die Spieler um Kapitän Thomas Hitzlsperger kamen schwungvoll aus der Pause. Sami Khedira zog in der 48. Minute aus rund 18 Metern ab, der Ball ging jedoch knapp vorbei. Nur eine Minute später prüfte Hitzlsperger Oka Nikolov aus der zweiten Reihe, der den Schuss abprallen ließ. Vier Minuten später passte Sami Khedira durch die Gasse auf Ciprian Marica, dessen Versuch erneut von Nikolov pariert wurde. Es ging Schlag auf Schlag. In der 54. Minute sorgte die Nummer elf des VfB, Thomas Hitzlsperger, mit einem Traumtor für die Vorentscheidung. Nach einer Gebhart-Ecke legte Khedira auf seinen Kapitän ab, der direkt abzog und das Leder mit 111 km/h in den Winkel jagte. Die Eintracht hatte lediglich eine Gelegenheit durch Zlatan Bajramovic, dessen abgefälschter Schuss von Jens Lehmann zur Ecke geklärt wurde. Dann feierte Clemens Walch in der 67. Minute sein Bundesligadebüt für den VfB. Thomas Hitzlsperger, der ein gutes Spiel machte, probierte es in der 69. Minute erneut aus der Distanz, traf jedoch leider nur den Pfosten.
Die Babbel-Elf dominierte die zweite Halbzeit nach Belieben und spielte ihre Überzahl souverän aus. Es blieb bis zur 90. Minute beim 3:0, und der VfB fuhr als verdienter Sieger nach Stuttgart zurück.

Quelle: vfb.de
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#181177 - 09/29/09 07:55 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
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VfB-Cheftrainer Markus Babbel: "Wir standen kompakt und haben die Räume eng gemacht. Nach vorne haben wir gut kombiniert. Für Julian freue ich mich, dass er getroffen hat. Er war im Training sehr engagiert und hat sich diesen Einsatz verdient. Das Spiel war ein Schritt in die richtige Richtung. Daran müssen wir am Dienstag anknüpfen."

VfB-Torschütze Julian Schieber: "Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis und mit den drei Punkten. Ich bin froh, dass ich heute zwei Tore geschossen habe. Wir wussten, was in Frankfurt auf uns zukommt und haben gut dagegengehalten, Frankfurt kommen lassen und gut gekontert."

Eintracht-Kapitän Christoph Spycher: "Wir haben von Anfang an nicht ins Spiel gefunden und waren gedanklich immer einen Schritt langsamer als der VfB. Die Stuttgarter hatten schon vor dem 1:0 gute Torchancen. Die Niederlage heute war verdient. Bei der roten Karte war ich auf der gleichen Höhe wie Sami Khedira. Der Schiedsrichter sagte aber zu mir, dass es ein grobes Foulspiel war und Marco Russ nicht vom Platz geflogen ist, weil er letzter Mann war."

Eintracht-Coach Michael Skibbe: "Der Sieg war verdient für den VfB. Wir waren heute in der Abwehr zu nachlässig. Das 0:1 war ein unglückliches Tor. Der zweite Gegentreffer und der Platzverweis haben uns dann das Genick gebrochen."

VfB-Kapitän Thomas Hitzlsperger: "Das war heute ein sehr wichtiger Sieg und eine geschlossene Mannschaftsleistung von uns. Jeder einzelne hat sehr diszipliniert gespielt. Wir haben die Zweikämpfe gewonnen und unsere Torchancen genutzt. Mit der Führung im Rücken und nach dem Platzverweis haben wir weiter clever gespielt und am Ende verdient gewonnen."

VfB-Mittelfeldspieler Sami Khedira: "Die frühen Tore haben unserem Spiel gut getan. Wir haben wenige Offensivaktionen der Frankfurter zugelassen und selbst immer wieder gefährliche Aktionen nach vorne gehabt. Auf diese Leistung wollen wir jetzt aufbauen und daran am Dienstag anknüpfen."

Quelle: vfb.de
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#181178 - 09/29/09 07:58 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
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"Top-Performance notwendig"



Groß war das Interesse, als VfB-Cheftrainer Markus Babbel und der rumänische Nationalstürmer in Diensten des VfB, Ciprian Marica, am Spielort Bukarest im Rahmen der offiziellen Spieltags-Pressekonferenz vor sehr zahlreiche Medienvertreter traten. Vor über zehn Kamerateams gab dann auch Marica zu, dass es nicht nach seinem Wunsch gewesen sei, schon nach so kurzer Zeit wieder auf einen Verein aus seinem Heimatland zu treffen. In den Play-Offs hatte der VfB den FC Timisoara ausgeschaltet. Marica spiele eigentlich nicht so gern gegen rumänische Mannschaften, was ihn aber überhaupt nicht davon abhalte, alles für den Erfolg des VfB zu geben. Er ergänzte für sich und seine Teamkameraden: "Wenn wir so geschlossen und engagiert auftreten wie gegen Frankfurt, werden wir ein positives Ergebnis erzielen."

Die große Unbekannte - nicht für Babbel

Nicht nur der VfB-Stürmer kennt das Team von Unirea Urziceni schon aus heimatlichen Gründen sehr gut, auch Markus Babbel ließ die Equipe mehrfach beobachten und analysieren. "Wir sind sehr gut informiert über unseren Gegner, wir wissen genau um die Stärken und Schwächen. Urziceni lebt vor allem von einer enormen mannschaftlichen Geschlossenheit", ließ Babbel wissen. Nicht umsonst treffe man in Bukarest auf den amtierenden Landesmeister in einer überaus starken Liga. Der VfB-Cheftrainer zeigte aber auch gleich den Weg auf, den sein Team zu beschreiten hat. "Wir müssen von der ersten Minute an hochkonzentriert zu Werke gehen und werden selbst kompakt und selbstbewusst in die Partie gehen. Das Ziel sind natürlich drei Punkte, auch wenn die Aufgabe alles andere als leicht ist." Schließlich befinde man sich auf dem höchsten europäischen Niveau, wo es keine leichten Gegner mehr gebe. "Es wird eine Top-Performance meiner Mannschaft notwendig sein. Wenn uns das gelingt, werden wir unser Ziel, nämlich einen Sieg, erreichen."

Abschlusstraining im Ghencea-Stadion

Welche Spieler er mit dieser Aufgabenstellung am morgigen Dienstag um 21.45 Uhr (20.45 Uhr deutscher Zeit) ins Rennen schicken wird, darauf wollte sich Babbel nicht festlegen und ließ sich auch bei hartnäckigen Fragen keine Details seiner angedachten Aufstellung entlocken. Nach der großen Presserunde ging es dann zum Abschlusstraining in das Innere des Ghencea-Stadions, in dem Unirea seine Heimspiele in der Königsklasse austragen muss. Normalerweise empfängt der Hauptstadtclub Steaua hier seine Gegner. Aber das eigentliche Heimstadion von Unirea im 55 Kilometer entfernten Urziceni genügt nicht den Anforderungen der UEFA. Vielleicht ein gutes Omen für den VfB, denn ein Hexenkessel wie bei Steaua-Heimspielen in diesem Stadion ist morgen eigentlich nicht zu erwarten.

Quelle: vfb.de
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#181179 - 09/29/09 07:59 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
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Rund ums Spiel



Schiedsrichter: Das zweite Gruppenspiel des VfB am Dienstag, 29. September, um 20.45 Uhr in der UEFA Champions League gegen Unirea Urziceni im Ghencea-Stadion in Bukarest wird vom französischen Unparteiischen Laurant Duhamel geleitet.

Der 40-Jährige pfeift seit 2004 Spiele in der Ligue 1, der höchsten französischen Spielklasse, und ist seit 2002 international im Einsatz. Assistiert wird er von seinen Landsmännern Stephane Duhamel und Christophe Capelli. Vierter Offizieller ist der Franzose Lionel Jaffredo. Der UEFA-Delegierte kommt aus Dänemark und heißt Jim Stjerne Hansen.

TV: Das erste Aufeinandertreffen des VfB mit Unirea Urziceni in der Geschichte beider Clubs wird live nur auf Sky übertragen. Ab 20.15 Uhr melden sich Moderator Patrick Wasserziehr und Ex-VfB-Spieler Hansi Müller als Experte zur Vorberichterstattung. Um 20.45 Uhr übernimmt Fritz von Thurn und Taxis und kommentiert das Geschehen auf dem Platz. Selbstverständlich gibt es am Folgetag die Highlights der Begegnung sowie die Pressekonferenz und viele Stimmen auf vfbtv im Videostream zu sehen.

Teamcheck: Der amtierende rumänische Meister steht auch in dieser Spielzeit nach acht Partien mit 16 Punkten an der Tabellenspitze der Liga 1. Fünf Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen stehen bislang zu Buche. Zuletzt gewann das Team von Dan Petrescu mit 4:1 gegen den FC Astra Ploiesti. Zuvor setzte es jedoch eine 1:2-Niederlage gegen Dinamo Bukarest. Sorgen bereitet das Knie des rumänischen Nationalspielers Iulian Apostol, bei dem noch ein Fragezeichen hinter einem Einsatz gegen den VfB steht. Dabei gilt er als wichtigster Mann im Spiel von Unirea. Der 28-Jährige räumt vor der Abwehr ab und geht mit seiner kämpferischen Einstellung als Vorbild voran. Der Stil der Mannschaft ist geprägt vom britischen Einfluss Petrescus, der als Spieler in der Premier League bei Chelsea und Southampton Erfahrung sammelte. Er lässt in der Offensive mit langen Steilpässen agieren und hinten machen seine Spieler die Räume dicht.
Der VfB hat sich durch die zwei Erfolgserlebnisse in den Spielen gegen Lübeck und Frankfurt wieder das nötige Selbstvertrauen geholt. Beim DFB-Pokalsieg kam der Erfolg der Babbel-Elf noch weitestgehend über den Kampf und die Moral zustande. Beim 3:0-Sieg in Frankfurt boten Thomas Hitzlsperger und Co. neben viel Einsatz auch spielerisch sehr viel und dominierten die Partie weitestgehend nach Belieben. Durch die Umstellung auf sechs Positionen im Vergleich zum Lübeck-Spiel kann VfB-Cheftrainer Markus Babbel erneut auf die frischesten Spieler zurückgreifen. Weiterhin angeschlagen sind Aliaksandr Hleb und Ludovic Magnin.

Fans: Rund 250 VfB-Fans begleiten die Mannschaft von Cheftrainer Markus Babbel nach Bukarest, um ihr Team im Ghencea-Stadion zu unterstützen. Da die eigentliche Heimspielstätte von Unirea Urziceni mit 7.000 Plätzen für Partien in der UEFA Champions League nicht zugelassen ist, weicht der rumänische Club auf das Stadion von Steaua Bukarest aus, das 28.000 Zuschauern Platz bietet. Jedoch werden nur sehr wenige Anhänger des amtierenden Meisters erwartet.

Quelle: vfb.de
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#181180 - 09/29/09 08:00 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
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Matchfacts:
Unirea Urziceni - VfB Stuttgart


Der VfB kehrt nach nur einem Monat zurück nach Rumänien, wo man in der Qualifikation den Grundstein für das Erreichen der Gruppenphase der UEFA Champions League legen konnte. Er trifft in seinem ersten Auswärtsspiel auf Neuling FC Unirea Urziceni.

Beide Mannschaften haben den ersten Spieltag unbefriedigend beendet. Während Unirea 0:2 beim FC Sevilla unterlag, musste sich der VfB zu Hause trotz des Führungstreffers von Pavel Pogrebnyak mit einem 1:1-Unentschieden gegen die Glasgow Rangers begnügen.

Bisherige Begegnungen

Die Mannschaften sind sich bislang noch nie begegnet. Der VfB hat sich als Bundesliga-Dritter der letzten Saison aber in der Qualifikation zur Gruppenphase gegen einen anderen rumänischen Vertreter, den FC Timisoara, durchsetzen können. In Rumänien gewann man durch Tore von Timo Gebhart und Aliaksandr Hleb mit 2:0, zu Hause reichte dann ein torloses Unentschieden.

2005/06 traf der VfB das erste Mal auf eine rumänische Mannschaft. In der Gruppenphase des UEFA-Pokals wurde AFC Rapid Bukarest mit 2:1 geschlagen.

Unirea hatte bislang eine einzige deutsche Mannschaft im eigenen Stadion zu Gast. 2008/2009 verlor man in der ersten Runde des UEFA-Pokals 0:2 gegen den Hamburger SV. Nach einem torlosen Remis in Deutschland endete das Debüt der rumänischen Mannschaft in einem UEFA-Vereinswettbewerb somit ohne einen eigenen Treffer.

Rund um die Teams

Der rumänischer Nationalstürmer des VfB, Ciprian Marica, wird auf die Nationalmannschaftskollegen Vasile Maftei und Iulian Apostol treffen.

Maftei spielte vergangene UEFA-Pokal-Saison mit FC Rapid Bukarest gegen den VfL Wolfsburg. Beim 1:1-Heimunentschieden konnte der Verteidiger sogar einen Treffer erzielen. Die Partie in Deutschland ging dann mit 0:1 verloren.

Maftei stand im Übrigen auch im Rapid-Team, das in der Gruppenphase des UEFA-Pokals 2005/2006 beim VfB Stuttgart 1:2 verlor.

Unirea-Trainer Dan Petrescu gehörte der Mannschaft des FC Chelsea an, die 1998 im Finale des Pokals der Pokalsieger in Stockholm mit 1:0 gegen Stuttgart gewinnen konnte.

Auch die beiden Trainer sind sich schon zweimal begegnet. In der Gruppenphase der Fußball-Europameisterschaft 2000 trafen Petrescu und Markus Babbel beim Duell Rumänien gegen Deutschland aufeinander. Das Spiel in Lüttich endete 1:1.

Am 19. August 2000, also eine Saison später, behielt Babbels FC Liverpool an der heimischen Anfield Road mit 1:0 die Oberhand gegen Petrescus Bradford City AFC.

Quelle: vfb.de
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#181181 - 09/29/09 08:01 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
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Neue Macht in Rumänien

Zum ersten Mal machte Unirea Urziceni, am Dienstag, 29. September, um 20.45 Uhr Gegner des VfB in der UEFA Champions League, in der vergangenen Saison international auf sich aufmerksam.

Nach dem fünften Platz in der rumänischen Liga in der Spielzeit 2007/08 spielte der Club aus der Walachei in der ersten Runde des UEFA-Cups gegen den HSV. Der derzeitige Tabellenführer der Bundesliga setzte sich jedoch nach einem 0:0 in Hamburg und einem 2:0-Auswärtssieg durch. Doch für den rumänischen Neuling auf internationaler Bühne war dieser erste Erfolg schon etwas Besonderes. Schließlich war man erstmals 2006 in die Liga 1, die höchste Spielklasse des Landes, aufgestiegen. Zuvor spielte Unirea, was soviel heißt wie Gewerkschaft, in den Amateurligen des Landes. 1954 wurde der Club im 17.000 Einwohner Städtchen Urziceni, das nur 55 Kilometer von der Hauptstadt Bukarest entfernt liegt, gegründet.

Amtierender Meister und Tabellenführer in Rumänien

2002 übernahm dann der Unternehmer Dumitru Bucsaru den Verein, wurde Präsident und steckte fortan über seine Firma Valahorum SA viel Geld in die Infrastruktur und ins Team. So entstand beispielsweise ein neues Trainingszentrum. Er kaufte einen Mannschaftsbus, ließ das 7.000 Zuschauer fassende Tineretului-Stadion modernisieren und plant in Zukunft noch weitere Investitionen. Dumitru Bucsaru sorgte mit seiner Unterstützung dafür, dass Unirea 2009 zum ersten Mal in seiner Geschichte den Meistertitel erringen konnte. In dieser Spielzeit steht das Team um Startrainer Dan Petrescu nach acht Spieltagen auf Platz eins und bietet den etablierten Clubs aus Bukarest die Stirn. Im ersten Gruppenspiel der UEFA Champions League setzte es jedoch gegen den FC Sevilla eine 0:2-Auswärtsniederlage. Sein erstes Heimspiel gegen den VfB sowie die weiteren Partien mit Heimrecht wird der Verein nicht im eigenen Stadion austragen, sondern weicht in das Ghencea-Stadion von Steaua Bukarest aus.

Der Star der Mannschaft ist der Trainer

Noch ist die Fangemeinde von Unirea überschaubar, und bislang wurden nur wenige Tickets für das erste Heimspiel des Clubs in der Königsklasse verkauft. Unterschätzen darf man die Truppe von Dan Petrescu allerdings nicht. Auch wenn der Trainer, der in seiner Spielerkarriere unter anderem für Chelsea London, den FC Genua und den FC Southampton gespielt hat, der eigentliche Star des Teams ist, ist die Mannschaft eingespielt, tritt geschlossen auf, hat technisch versierte Spieler in ihren Reihen, ist laufstark und agiert im Angriff mit weiten Bällen in die Spitze. Bis auf sechs Legionäre kommen alle Akteure aus Rumänien. Mit Vasile Maftei und Iulian Apostol stehen zwei aktuelle rumänische Nationalspieler im Aufgebot des amtierenden Meisters. Die größte Schwäche von Unirea Urziceni liegt wohl in der Unerfahrenheit des Teams auf internationalem Terrain.

Quelle: vfb.de
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#181445 - 09/30/09 07:41 AM Re: VfB Stuttgart - Saison 2009/2010 [Re: Sepp]
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Wieder Remis

Der VfB spielte im zweiten Gruppenspiel der UEFA Champions League in Bukarest gegen Unirea Urziceni sehr passabel, kam jedoch über ein 1:1-Unentschieden nicht hinaus. Dabei hatte der Gegner nur eine richtige Torchance. Der VfB hingegen hätte durchaus noch ein, zwei Tore mehr schießen können.
Im Vergleich zum souveränen 3:0-Sieg in der Bundesliga gegen Eintracht Frankfurt tauschte VfB-Cheftrainer Markus Babbel nur Julian Schieber gegen den international erfahrenen Pavel Pogrebnyak aus. Seine Mannschaft begann in Bukarest selbstbewusst und spielte zielstrebig nach vorne. Dafür wurde der VfB bereits in der fünften Minute belohnt. Nach einem abgewehrten Freistoß brachte Stefano Celozzi den Ball von der Mittellinie wieder in Richtung Strafraum. Dort gewann Timo Gebhart das Kopfballduell gegen Epaminonda Nicu, und somit kam der Ball zu Serdar Tasci, der völlig freistehend zum 1:0 einschob. Das Spiel im nur mäßig gefüllten Ghencea-Stadion verlief in der Folgezeit schleppend, und auf beiden Seiten häuften sich auch aufgrund der miserablen Platzverhältnisse die Abspielfehler.

Arthur Boka verhinderte die einzige Chance des Gegners

Jens Lehmann wäre in der zehnten Minute beinahe Opfer der vielen Löcher und Unebenheiten des Rasens geworden, als er sich bei einem langen Ball der Rumänen verschätzte und diesen passieren ließ. Zum Glück für den Keeper und sein Team sprang das Leder gut einen Meter am Gehäuse vorbei. In der 13. Minute fasste sich Arthur Boka ein Herz und marschierte durch die Hälfte des Gegners. Seinen Schuss aus rund 25 Metern konnte jedoch Giedrius Arlauksis im Nachfassen festhalten. Die einzige nennenswerte Chance in der ersten Halbzeit hatte der rumänische Meister in der 24. Minute, doch Arthur Boka konnte eine Flanke von links gerade noch vor dem heranstürmenden Tiberiu Balan zur Ecke klären. Bis zur Pause tat sich dann nur noch recht wenig, somit blieb es bei der 1:0-Führung für den VfB.

Früher Ausgleich in der zweiten Halbzeit

Kurz nach dem Seitenwechsel wurde der VfB kalt erwischt. In der 48. Minute bekam die Abwehr den Ball nicht aus dem Strafraum, und so landete die Kugel vor den Füßen von Serban Dacian Varga. Da dieser von Arthur Boka nicht entscheidend gestört wurde, schlenzte er das Spielgerät unhaltbar für Jens Lehmann ins lange Eck zum 1:1-Ausgleich. In der Folgezeit bestimmte die Babbel-Elf die Partie, ohne sich jedoch echte Torchancen herauszuspielen. In der 55. Minute prüfte Pavel Pogrebnyak den Keeper von Urziceni aus 16 Metern, scheiterte aber ebenso an Arlauskis wie Ciprian Marica bei seinem Versuch aus der Drehung in der 63. Minute und Timo Gebhart bei seinem Schuss in der 70. Minute. In einer umkämpften Schlussphase kamen beide Teams nur noch selten in die Nähe des gegnerischen Strafraums.
So blieb es am Ende beim 1:1-Unentschieden in einem Spiel, dass der VfB aufgrund der größeren Anzahl von Torchancen durchaus hätte gewinnen können. Die Rumänen nutzten ihre Gelegenheit eiskalt aus und kamen so zum Punktgewinn gegen Thomas Hitzlsperger und Co.

Quelle: vfb.de
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