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#127653 - 02/17/09 04:43 AM
Re: NEWS
[Re: Pepsi]
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Wettkönig
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Honda-Entscheidung in der kommenden Woche
Die Zukunft des bisherigen Honda-Rennstalls soll sich Anfang kommender Woche entscheiden: Chancen für Rubens Barrichello
Die Entscheidung über die Zukunft des bisherigen Honda-Werksteams rückt näher. Nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' soll spätestens am kommenden Dienstag feststehen, wie es mit der Mannschaft aus Brackley weitergeht. Eine Fortführung des Rennstalls ist zwar noch nicht ganz in trockenen Tüchern, aber die Wahrscheinlichkeit für eine Teilnahme an der Formel-1-Saison 2009 ist größer als 50:50.
Nach vielen Spekulationen über einen möglichen Investor aus Mexiko, einen Geldgeber aus Griechenland, ein Konsortium aus der Schweiz oder die Übernahme durch Prodrive-Chef David Richards, hat sich offenbar auch der angebliche Deal mit Bruno Senna zerschlagen. Der Brasilianer sollte mehr als 20 Millionen Euro an Sponsorengeldern aus seiner Heimat mitbringen und im Gegenzug dafür das Cockpit an der Seite von Jenson Button ergattern.
"Es gibt diesen Geldgeber nicht", wurde ein Sprecher der Honda-Teamleitung von 'auto motor und sport' zitiert. Und weiter: "Da hat wohl einer eins und eins zusammengezählt und ist zum falschen Ergebnis gekommen." Dennoch ist man in Brackley guter Dinge. Fast alle Zeichen stehen für den Saisonauftakt auf grün, sogar das neue Chassis soll schon auf den Mercedes-Motor angepasst worden sein.
"Je weniger über das Thema im Moment geredet wird, umso größer sind die Chancen, dass wir das Projekt retten", schaltete Teamchef Ross Brawn auf stumm. Ein potenter Geldgeber steht offenbar vor der Tür, muss aber über die Investition noch abschließend beraten. Sollte ein Deal zustande kommen, steigen die Chancen für Grand-Prix-Veteran Rubens Barrichello.
Da man dann auf die angeblichen Sponsor-Millionen von Bruno Senna nicht angewiesen wäre, würde man wohl angesichts der eingeschränkten Testmöglichkeiten auf die Erfahrung des 36-Jährigen zurückgreifen. Barrichello kennt sich mit Slicks aus und dürfte bei veränderter Aerodynamik, der Einführung von KERS und neuem Motor eine aussagekräftigere Expertise abgeben können. Außerdem war er in die Entwicklung des Fahrzeuges im vergangenen Jahr bereits involviert. Nicht zuletzt gilt er als Freund von Teamchef Brawn.
Jenson Button äußerte am Wochenende bereits seine Zuversicht: "Es wird alles gut." Man muss offenbar bis mindestens kommenden Montag warten, um die Zukunft des Rennstalls genau einschätzen zu können. Sollte in der kommenden Woche auch die letzte Hürde genommen werden, bliebe sogar noch genügend Zeit für einen Test des neuen Autos. Mitte März finden in Barcelona die abschließenden Probefahrten statt, bevor die Boliden nach Melbourne geflogen werden.
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#128363 - 02/20/09 12:44 AM
Re: NEWS
[Re: Pepsi]
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Wettkönig
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Malaysia wird vorerst nicht zum Nachtrennen
Sepang ist mit Bernie Ecclestone übereingekommen, bis 2015 kein Rennen unter Flutlicht auszutragen - Startzeit auf 17 Uhr verschoben
Formel-1-Chef Bernie Ecclestone hat beim ersten Nachtrennen der Formel-1-Geschichte in Singapur Blut geleckt und möchte möglichst bald mehrere dieser Events im asiatischen Raum etablieren. Erst weigerte sich allerdings das australische Melbourne kategorisch, dann stellte man sich auch in Malaysia quer. Die Streckenbetreiber von Sepang haben sich mit Ecclestone aber mittlerweile auf einen Kompromiss verständigt: Genau wie in Australien, so wird der Rennstart nach hinten verschoben.
"Wir haben unseren Vertrag etwas abgeändert", erläuterte Streckenchef Mokhzani Mahathir gegenüber 'AFP' und erklärte: "Das Rennen wird demnach um 17 Uhr Ortszeit beginnen. Mit anderen Worten: Bis 2015 wird es bei uns kein Nachtrennen geben. Bernie hat mir zu verstehen gegeben, dass er dieses Thema nicht mehr länger ansprechen wird."
"Ich habe ihm gesagt, dass wir uns einer wirtschaftlichen Krise gegenübersehen", meinte Mahathir und fügte an: "Ein Rennen unter Flutlicht könnte mehr Leute an den Kurs locken - oder eben nicht." So fügt man sich teilweise dem Wunsch des Formel-1-Chefs, dem der zeitlich verschobene Start in Europa höhere TV-Einschaltquoten bescheren dürfte.
Interessant dabei ist, dass Ecclestone dabei von seiner sonst so strengen Regierungslinie abgewichen ist. Ursprünglich war vertraglich festgelegt, dass der Sepang International Circuit auf Verlangen des Formula One Managements (FOM) jederzeit ein Nachtrennen veranstalten muss. Anscheinend gibt sich Ecclestone nun aber mit einem Kompromiss zufrieden.
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#128990 - 02/22/09 02:14 AM
Re: NEWS
[Re: Pepsi]
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Wettkönig
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Branson zeigt Interesse, stellt Bedingungen
Virgin-Milliardär Richard Branson zeigt Interesse an einem Formel-1-Einstieg, stellt aber zwei wichtige Bedingungen an Bernie Ecclestone
36 Tage vor dem Grand Prix von Australien hat Honda noch immer keinen Käufer für sein Formel-1-Team gefunden. Allerdings wurde in den vergangenen Tagen ein klingender Name heiß gehandelt: Die Virgin-Gruppe des charismatischen Multimilliardärs Richard Brandson kann sich angeblich eine Übernahme der Honda-Anteile vorstellen.
Nun meldete sich erstmals Branson selbst in der Angelegenheit zu Wort - und das zunächst ziemlich kurz angebunden: "Um ganz ehrlich zu sein: Selbst wenn wir drauf und dran wären, Honda zu übernehmen, wäre da bestimmt eine Klausel, die besagen würde, dass ich nicht darüber sprechen darf", so der Virgin-Boss zur 'BBC'. Doch wirklich gar nichts preiszugeben, das brachte der extrovertierte Geschäftsmann dann doch nicht übers Herz.
"Ich liebe die Formel 1", sagt er, "aber es gibt Fehler, die erst korrigiert werden müssen, bevor wir einsteigen. Wir müssten sicher sein, dass Bernie Ecclestone am Ruder ist, dass es sich für die Teams rechnet und dass die Formel 1 auf dem Weg in Richtung grüne Technologien ist. Im Moment ist sie nicht sonderlich grün. Diese Voraussetzungen müssen erfüllt sein, bevor Virgin in den Grand-Prix-Sport einsteigt."
Er selbst sei ein glühender Formel-1-Fan, so Branson, der zuletzt im Vorjahr in Italien als Gast von Force India bei einem Grand Prix dabei war. Auch als Sponsor kennt er die Königsklasse schon: 2002 unterstützte Virgin das Jordan-Team, seit einigen Jahren wird Takuma Sato gesponsert, Eddie Irvine schreibt für die Virgin-Gruppe eine Formel-1-Kolumne. Aber ein eigenes Team zu übernehmen, das wäre klarerweise ein viel größerer Schritt.
Branson hat ungeachtet dessen Blut geleckt: "Es würde schon Spaß machen. Wenn die von mir genannten Voraussetzungen erfüllt werden, dann bekommen wir vielleicht etwas auf die Beine gestellt. Virgin macht oft Sachen, die andere nicht machen", so der unternehmungsfreudige Brite. Aber Geschäftsmann bleibt Geschäftsmann, sodass eine weitere Bedingung erfüllt werden muss: "Wir würden nur einsteigen, wenn es für uns profitabel ist."
Als Werbeträger wären zwei Formel-1-Autos, die Fans auf der ganzen Welt zu Gesicht bekommen, jedenfalls bestens geeignet. Das weiß Branson genau: "Die Formel 1 ist in Regionen wie Indien und China und im Fernen Osten sehr populär, auch in vielen europäischen Ländern. Angesichts der Expansion der Marke Virgin auf globaler Basis wäre ein Engagement sicher eine attraktive Variante", zeigt er Interesse.
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#131920 - 03/04/09 02:08 AM
Re: NEWS
[Re: Pepsi]
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Wettkönig
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Brawn Racing mit Barrichello
Offiziell ist es noch nicht, doch dass das ehemalige Honda-Team vom bisherigen Management übernommen wird, scheint beschlossene Sache. Die Japaner stimmten demnach einem Verkauf an Geschäftsführer Nick Fry, Teamchef Ross Brawn und drei weitere Vorstandsmitglieder zu. Der Kaufpreis soll bei rund 100 Millionen Euro liegen.
Der Rennstall soll am 29. März in Melbourne beim Grand Prix von Australien als Brawn Racing an den Start gehen. Nicht nur das Management bleibt gleich, auch die Fahrerpaarung ist dieselbe wie im vergangenen Jahr. Bis zuletzt galt Bruno Senna, der Neffe des 1994 verstorbenen dreimaligen Weltmeisters Ayrton, als heißester Kandidat auf das Cockpit neben dem Briten Jenson Button. Doch nun erhält der Brasilianer Rubens Barrichello wohl doch noch einmal einen neuen Vertrag. Der 37-Jährige ist mit 268 Grand Prix der Rekordhalter der Formel 1. Barrichello debütierte 1993 im Jordan-Hart beim Grand Prix von Südafrika.
Bruno Senna will bis zuletzt nichts von der Fahrerwahl Ross Brawns und damit seiner eigenen Ausbootung gewusst haben. "Es war schon ein Schlag, wir konnten absolut nicht damit rechnen", zitiert die Website "Motorsport-Magazin" den Brasilianer.
Auf eine Geschäftsfrau namens Caroline McGrory sind nach einem Bericht der Kollegen von motorsport-total.com bei der Registrierungsstelle für Domainadressen im Internet insgesamt neun Domains angemeldet, darunter zum Beispiel brawnracing.com und brawnracing.co.uk. Das passe zu Informationen, wonach McGrory von Ross Brawn zur Gesellschaftssekretärin bestellt worden sein soll. Eine Gesellschaftssekretärin ist ein Mitglied der Geschäftsleitung mit rechtlicher Überwachungsfunktion.
Der Wagen soll einsatzbereit und mit Mercedes-Motor ausgestattet sein und wartet im Werk im englischen Brackley auf seine Premierenfahrt.
Bei den Testfahrten im spanischen Jerez ist das neue Team noch nicht vertreten. Ein Shakedown in Silverstone ist nicht bestätigt. Die letzte Möglichkeit, den neuen Renner vor dem Saisonstart einem echten Asphalt-Test zu unterziehen, böte sich dem Team in der kommenden Woche vom 9. bis 12. März in Barcelona.
Der japanische Automobilhersteller Honda hatte sich wegen der weltweiten Absatzkrise und nach der erfolglosen vergangenen Saison zurückgezogen.
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#133124 - 03/07/09 02:46 AM
Re: NEWS
[Re: Pepsi]
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Wettkönig
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Endlich offiziell: Brawn GP startet in Melbourne!
Nach vielen Spekulationen, Gerüchten und Übernahmeverhandlungen gibt es jetzt endlich Gewissheit: Das bisherige Honda-Werksteam ist gerettet. Das Management der Mannschaft aus Brackley um Teamchef Ross Brawn agiert ab sofort auf eigene Faust. Als Teamnamen nannte man in einem Pressestatement "Brawn GP Formula One Team". Der Rennstall wird in der neuen Saison mit Motoren von Mercedes an den Start rollen.
Die Bekanntmachung erfolgte am frühen Morgen in Japan. Die Honda-Führungsetage und Ross Brawn gaben die neuesten Entwicklungen gemeinsam bekannt. Das lässt vermuten, dass sich der japanische Automobilhersteller an den Kosten des weiteren Rennbetriebs beteiligen wird. Als Fahrer wurden Jenson Button und Rubens Barrichello bestätigt, die es bisher gemeinsam auf insgesamt 423 Grand-Prix-Starts bringen.
"Die vergangenen Monate waren sehr herausfordernd für das Team", kommentierte Brawn. "Die heutige Bekanntgabe ist das gute Ergebnis intensiver Bemühungen, das Team zu retten. Es ist natürlich schade, dass wir nach so langer Zeit mit dem Honda-Werk nicht mehr gemeinsam weitermachen können. Ich möchte mich aber bei Honda für die fantastische Zusammenarbeit bedanken. Vor allem die Führungsetage des Unternehmens hatte großen Anteil an der jetzt gefundenen Lösung."
Brawn bedankte sich gleichzeitig für die Geduld und das Durchhaltevermögen der Angestellten in der Fabrik in Brackley. "Ich freue mich, dass Jenson Button und Rubens Barrichello 2009 unsere Fahrerpaarung bilden werden. Die sehr große Erfahrung dieser beiden Piloten wird uns dabei helfen, das Team innerhalb kürzester Zeit rennbereit zu bekommen, damit wir für den ersten Grand Prix am 29. März in Melbourne bereit sind. Dass sie bereits das vierte Jahr gemeinsam bestreiten, alle Vorgänge und Personen in Brackley kennen, wird ein enormer Vorteil sein."
Ohne die Hilfe von Mercedes, der FIA, Teamvereinigung FOTA, der FOM, Bridgestone und des britischen Wirtschaftsministeriums hätte man dieses Ziel nicht erreichen können, sagte Brawn weiter: "Die Reise, die nun vor uns liegt, wird herausfordernd und spannend. Wir sind uns der Unterstützung aller Beteiligten sicher." Brawn GP bereitet sich nun auf den Shakedown des RA109 vor, der vermutlich noch heute die ersten Runden drehen soll. Geplant sind Tests in Barcelona in der kommenden Woche und eine Woche später in Jerez.
"Seit wir am 5. Dezember vergangenen Jahres bekanntgaben, dass wir nicht weitermachen werden, hat es viele Diskussionen und Studien über den möglichen weiteren Betrieb des Teams gegeben", sagte Honda-Motorsportchef Hiroshi Oshima. "Wir freuen uns sehr, dass wir das Team an Ross Brawn verkaufen konnten. Mit ihm haben wir uns dem Wettbewerb in der Formel 1 gestellt. Wir sind ihm sehr dankbar. Wir wünschen dem Team auf dem Weg mit Ross Brawn alles Gute."
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#133125 - 03/07/09 02:47 AM
Re: NEWS
[Re: Pepsi]
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Wettkönig
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Weitere Details zum Brawn-Team
Am frühen Morgen wurde heute bekannt gegeben, dass das Honda-Team doch gerettet werden konnte: Ross Brawn hat die Führung des Rennstalls, der nunmehr seinen Namen trägt, übernommen. In diesen Stunden läuft in Silverstone noch das Rollout des BGP001-Boliden, dessen Farbschema dominant weiß mit gelben und schwarzen Elementen ist.
Die ersten Testkilometer des großteils noch unter Honda-Regie entwickelten Fahrzeugs finden übrigens nicht wie andernorts fälschlich angekündigt in Snetterton statt, sondern auf der verkürzten Stowe-Streckenvariante in Silverstone. Unseren Informationen zufolge wurde lediglich ein Truck nach Snetterton geschickt, um die vor der Fabrik in Brackley lauernden Fotografen und ein Kamerateam auf eine falsche Fährte zu locken.
Am Steuer sitzt während des heutigen Rollouts nicht Rubens Barrichello, sondern Jenson Button. Der Brite drehte die ersten Runden auf seiner Heimstrecke mit Bridgestone-Rillenreifen aus der vergangenen Saison. Auffällig am BGP001-Chassis ist die große Airboxöffnung, der schnurgerade Frontflügel sowie die elegant geschwungene Nase, die breiter erscheint als so manch andere Konstruktion der Formel-1-Generation 2009.
Mit einem KER-System sollen die Brawn-Mercedes-Boliden vorerst nicht ausgestattet werden, wie 'Motorsport-Total.com' erfahren hat. Das 2008 entwickelte KERS ist geistiges Eigentum des Honda-Konzerns und ob man auf die angeblich hochgestochene Mercedes-Variante zurückgreifen wird, ist derzeit noch unklar. Größtes Problem ist das Gewicht: Angeblich würde das Auto mit KERS die Untergrenze von 605 Kilogramm überschreiten.
"Der theoretische Vorteil von KERS beträgt vielleicht zwei oder drei Zehntelsekunden pro Runde, aber man muss 20 oder 30 Kilogramm mehr Gewicht mitnehmen", hatte Brawn bereits im Juni 2008 gegenüber 'Motorsport-Total.com' erklärt. "Es gibt noch andere negative Aspekte in Zusammenhang mit KERS. Man gewinnt zwei oder drei Zehntelsekunden, aber man verliert beim Gewicht, beim Packaging und beim Drehmoment hinten. Es ist sicher keine klare Entscheidung für KERS."
Interessant ist, dass in der offiziellen Pressemitteilung nur Brawn als neuer Eigentümer genannt wird, aber keine Rede von Nick Fry ist. Letzterer dürfte jedoch ebenfalls mit Minderheitsanteilen an Bord sein, schließlich war er gestern als offizieller Brawn-Vertreter bei der FOTA-Präsentation in Genf anwesend. Fry soll sich angeblich dafür eingesetzt haben, das Team nicht Brawn zu nennen, sondern Brackley - nach dem Standort der Fabrik.
Herausgestellt hat sich inzwischen auch, dass die Übernahmeverhandlungen zwischen Honda und der Virgin-Gruppe von Richard Branson ernster waren als zunächst angenommen. Offenbar war ein alter Bekannter Drahtzieher hinter den Gesprächen: David Richards wollte mit Prodrive die operative Leitung des Rennstalls übernehmen und sich den Deal von Branson finanzieren lassen. Viele Ex-Honda-Mitarbeiter wären dabei jedoch auf der Strecke geblieben.
Interessant ist der Blick auf das bisherige Sponsorenportfolio des Brawn-Teams. Auf dem offiziellen Briefkopf sind bislang die Firmen Bridgestone, PerkinElmer, Alpinestars, Ciber, Cytec, Endless, IBM, Laverstoke Park und STL vertreten. Die arabische Airline Emirates, die Gerüchten zufolge ebenfalls als Partner im Gespräch war, fehlt - und hat ein Brawn-Engagement für 2009 auch bereits offiziell dementieren lassen.
Weiter geht es für den Brawn-Mercedes BGP001 nach dem heutigen Rollout nächste Woche mit den offiziellen Gruppentests in Barcelona. Anschließend ist eine exklusive Session in Jerez geplant und vor der Abreise zum Grand Prix von Australien noch ein finaler Shakedown in Silverstone. Bis zum ersten Rennen hat die 700 Mann starke Truppe, die wohl in den nächsten Wochen einiges an Personal abbauen wird, noch genau 23 Tage Zeit...
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#135577 - 03/15/09 12:45 AM
Re: NEWS
[Re: Pepsi]
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Wettkönig
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Haug: "Wir sind eindeutig zu langsam"
Mercedes-Sportchef Norbert Haug gesteht im Interview, dass der MP4-24 derzeit der Konkurrenz hinterherfährt - Wende erst mit Beginn der Europasaison?
Während das Brawn-Team bei den Testfahrten in Barcelona mit sensationellen Bestzeiten die große Überraschung war, fuhr McLaren der Konkurrenz mit den gleichen Mercedes-Motoren deutlich hinterher. In Woking, Brixworth und Stuttgart schrillen nun die Alarmglocken, wie Mercedes-Sportchef Norbert Haug im Interview offen zugibt.
Frage: "Herr Haug, wie verlaufen die Testfahrten im Moment?" Norbert Haug: "Unsere Rundenzeiten sind keineswegs da, wo sie sein sollten, aber wir haben in der nächsten Woche in Jerez noch einmal vier Testtage vor uns. Dabei wollen wir uns steigern."
Frage: "Ist der MP4-24 schnell genug?" Haug: "Derzeit nicht. Wir haben noch viel Arbeit vor uns und müssen unser technisches Paket deutlich verbessern. Dieser Prozess benötigt Zeit - er kann bis zum Beginn der Europasaison dauern, vielleicht sogar länger."
Frage: "Wo liegen die Probleme?" Haug: "Es fehlt insgesamt an Abtrieb. Das Auto verhält sich grundsätzlich nicht schlecht, wir sind aber derzeit eindeutig zu langsam."
Frage: "Macht die Anpassung von KERS Probleme?" Haug: "Die Entwicklung von KERS verlief ohne nennenswerte Probleme und hat die gesamte Entwicklung des MP4-24 überhaupt nicht beeinträchtigt. Wir fühlen uns in diesem Thema ausgesprochen konkurrenzfähig, was die Leistungsfähigkeit und das Gewicht der gesamten Anlage betrifft. Unser KERS funktioniert gut und das Team ist mit den Ergebnissen zufrieden."
Frage: "Wessen Fehler ist der fehlende Speed?" Haug: "Die Entwicklung eines Autos ist Teamarbeit, zu der viele Personen beitragen. Wir lasten keine Fehler Einzelnen an. McLaren und Mercedes sind Partner und wir leben diese Partnerschaft in guten, wie im letzten Jahr, wie in schwierigen Zeiten, wie jetzt. Wir gewannen in der Vergangenheit WM-Titel und wir haben auch schwierige Perioden durchgemacht - das gehört zum Sport und zum Wettbewerb. Ganz klar ist, dass wir jetzt eisern zu unserem Partner stehen - jetzt erst recht."
Frage: "Sind die Probleme lösbar?" Haug: "Wir haben in der Vergangenheit gemeinsam Probleme gelöst und das wird uns auch diesmal gelingen. Wir werden hart arbeiten, um wieder an die Spitze zu kommen. Wären wir nicht in der Lage, konkurrenzfähige Formel-1-Autos zu bauen, hätten wir nicht ein Drittel aller Grands Prix der letzten vier Jahre gewonnen." Kaum Hoffnung für den Saisonauftakt
Frage: "Werden die Probleme rechtzeitig zum Grand Prix von Australien gelöst werden?" Haug: "Wir arbeiten rund um die Uhr daran, uns zu verbessern. Aber es kann möglicherweise das erste Saisondrittel vergehen, bevor deutliche Steigerungen möglich sind."
Frage: "Warum ist das Auto von Brawn so viel schneller als der MP4-24 - mit dem gleichen Mercedes-Motor?" Haug: "Das zeigt nur, wie wettbewerbsintensiv die Formel 1 ist. Brawn hat offensichtlich einen guten Job gemacht und war am Mittwoch und Donnerstag bei den Barcelona-Tests aller Teams Schnellster von allen über eine Runde und über eine ganze Renndistanz. Wir sind mit McLaren derzeit einfach neben der Spur, wir werden aber in diese zurückkommen."
Frage: "Ist ein Grund des Problems, dass Ron Dennis nicht mehr Teamchef ist?" Haug: "Auf keinen Fall. Ron ist Chairman und CEO der McLaren-Gruppe und natürlich in alles eingebunden. Ron, Martin (Whitmarsh; Anm. d. Red.) und ich arbeiten seit 14 Jahren als verantwortliches Management zusammen. Wir vertrauen einander."
Frage: "Welche Auswirkungen hätte eine schwache Saison auf das Formel-1-Engagement von Mercedes in der derzeitigen Wirtschaftskrise?" Haug: "Das Formel-1-Engagement von Mercedes-Benz ist langfristig angelegt. Mit Lewis Hamilton haben wir 2008 die Weltmeisterschaft gewonnen. Unsere Partnerschaft gewann bisher drei Fahrer- und einen Konstrukteurstitel und wir werden um weitere Meisterschaften kämpfen, auch wenn es in diesem Jahr einige Zeit dauern wird, bis wir wieder vorne fahren können. Wir haben in der Vergangenheit und zuletzt im letzten Jahr gezeigt, dass wir gegen stärkste Konkurrenz gewinnen können, und wir arbeiten hart daran, das erneut zu beweisen."
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#135948 - 03/16/09 01:04 AM
Re: NEWS
[Re: Pepsi]
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Wettkönig
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Auch Toyota stand knapp vor dem Ausstieg
Nach Honda wäre beinahe auch Toyota aus der Formel 1 ausgestiegen, Panasonic rettete aber das Engagement des in Köln stationierten Teams
Seit 2002 gilt Toyota als reichstes Team der Formel 1, doch gerade diese hohen Kosten hätten den japanischen Automobilhersteller Ende 2008 beinahe dazu veranlasst, das Programm einzustellen. Wie Teamchef Tadashi Yamashina bestätigt, gab es im Vorstand nach dem Rückzug von Honda Stimmen, die einen Ausstieg ebenfalls für sinnvoll hielten.
Toyota hatte im Dezember erstmals in der Konzerngeschichte einen Nettoverlust bekannt gegeben. Yamashina musste sich daraufhin für sein Team einsetzen: "Ich habe in den Vorstandssitzungen immer und immer wieder betont, dass wir auf keinen Fall aussteigen sollten, auch wenn wir natürlich die Kosten drastisch reduzieren müssen", wird er von der Tageszeitung 'Yomiuri' zitiert. "Aber natürlich haben die negativen Geschäftszahlen Zweifel verursacht."
2008 haben die Japaner aus der Konzernkasse geschätzte 230 Millionen Euro zum Teambudget beigetragen, dieses Jahr sollen es nur noch etwa 160 Millionen Euro sein. Maßgeblich entscheidend für das Ja zur Formel 1 war aber die Vertragsverlängerung mit Hauptsponsor Panasonic: "Ich war extrem glücklich darüber, dass sich Panasonic dazu entschlossen hat, den Vertrag zu verlängern, obwohl sie selbst auch finanzielle Probleme haben", so Yamashina.
Dank der gesunden Sponsoringsituation sei das Engagement in der Königsklasse gerechtfertigt, denn: "Wir sind nun seit sieben Jahren in der Formel 1. Ich glaube, dass sie das Image unseres Unternehmens belebt und dass dadurch die Verkaufszahlen gestiegen sind", findet Yamashina und fügt an: "Wir müssen 2009 ein Rennen gewinnen. Ich war am Donnerstag bei den Tests und bin nun davon überzeugt, dass wir das schaffen können. Wir sind besser als 2008."
Teampräsident John Howett hat im Einklang mit dem jüngsten Versprechen von FOTA-Chef Luca di Montezemolo kürzlich unterstrichen, dass Toyota zumindest bis Ende 2012 in der Formel 1 bleiben wird. Es gilt jedoch als offenes Geheimnis, dass der Vorstand den Stecker ziehen könnte, sollte der erlösende erste Grand-Prix-Sieg auch dieses Jahr nicht gelingen. Dementsprechend groß ist der Druck auf den in Köln stationierten Rennstall.
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#136510 - 03/17/09 11:03 PM
Re: NEWS
[Re: Pepsi]
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Mr. President
Wettspezi
Registriert: 12/09/07
Beiträge: 2304
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Fix: Fahrer mit den meisten Siegen wird Weltmeister!Schon im Vorfeld des Meetings des FIA-Weltrats in Paris war durchgesickert, dass der Formel 1 mit den heutigen Beschlüssen eine kleine Revolution blühen konnte, und so ist es schlussendlich auch gekommen. Vor allem das neue Wertungssystem, das schon in dieser Saison erstmals den Weltmeister ermitteln wird, stellt einiges auf den Kopf. Denn nach dem letzten Grand Prix in Abu Dhabi am 1. November wird nicht zwingend der Fahrer mit den meisten Punkten Formel-1-Champion sein, sondern der mit den meisten Siegen! Damit hat die FIA den Vorschlag von Bernie Ecclestone angenommen, auch wenn es sich dabei nicht um ein klassisches Medaillensystem handelt. Aber: 2008 hätte nach neuer Regelung Felipe Massa und nicht Lewis Hamilton den Titel geholt! FOTA-Vorschlag wurde nicht akzeptiert Wie sieht das neue Wertungssystem genau aus? Zunächst ganz einfach: Der Fahrer mit den meisten Siegen ist Weltmeister. Parallel existiert aber weiterhin das bisherige Punktesystem (10-8-6-5-4-3-2-1), um die weiteren WM-Positionen zu ermitteln und eventuelle Gleichstände aufzulösen. Außerdem wird die Konstrukteurswertung weiterhin wie in der Vergangenheit entschieden - dafür hat die Anzahl der Siege keinerlei Relevanz. Interessant an dieser Entscheidung des Weltrats ist, dass man den Vorschlag der Teamvereinigung FOTA abgelehnt und sich für die radikale Variante entschieden hat. Die FOTA hatte sich ein Wertungssystem gewünscht, das Siege zwar stärker belohnt, aber weiterhin auf dem Addieren von gesammelten Punkten basiert. Statt 10-8-6-5-4-3-2-1 hätte das neue Schema gemäß diesen Vorstellungen 12-9-7-5-4-3-2-1 gelautet. Quelle: motorsport-total.comSpinnen die von der FIA nun total Sollte das wirklich so kommen, dann haben wir wohl die mit Abstand lagweiligste und unfairste Saison vor uns. Die Spitzen-Teams müssen sich frühzeitig auf eine Nummer festlegen, Pseudo-Überholmanöver folgen. Fahrer könnten gezielter von der Strecke geschubst werden. Ein Fahrer muss vielleicht die ersten 5 GP´s gewinnen, kann den Rest ausscheiden und wird dann Weltmeister etc. 
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#136545 - 03/18/09 01:39 AM
Re: NEWS
[Re: Sepp]
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Wettkönig
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Fahrer könnten gezielter von der Strecke geschubst werden. Stimmt, da kann einiges passieren. Letztes Jahr war es ja auch oft der Fall, daß Hamilton auf Platz 2 oder 3 lag und seine Punkte sicher nach Hause fuhr. Diesmal wird er auf Position 2 liegend (z.B. hinter Massa oder Räikkönen) mit aller Gewalt versuchen, zu überholen. Gilt natürlich nicht nur für Hamilton ... Fürs wetten find ich das gar nicht schlecht. Sollten 2 Topfahrer ohne grossen Abstand ca. 5 Runden vor Schluss vorne sein, sollte man beide layen (Zielankunft, Podium usw.) . Quoten dürften hier sicher interessant sein (Lay 1,10 oder so ähnlich) und da wird sicher die eine oder andere Wette ziehen. Was das sportliche anbelangt, hast natürlich Recht @ Sepp, für die WM an sich ist das keine gute Entscheidung
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#136551 - 03/18/09 02:15 AM
Re: NEWS
[Re: Pepsi]
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Wettkönig
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Formel 1 wird zuschauerfreundlicher
Ab sofort werden nach jedem Qualifying die Rennbenzinmengen enthüllt, außerdem werden die Fahrer zu Interviews verpflichtet
Neben dem neuen Wertungssystem, der unverbindlichen Budgetobergrenze und den Ausnahmeregeln für die Testbeschränkung hat der FIA-Weltrat heute in Paris auch noch Maßnahmen beschlossen, mit denen die Formel 1 zuschauerfreundlicher gemacht werden soll. Zumindest eine davon hat es richtig in sich.
Denn während bisher nach jedem Top-10-Qualifying gerätselt wurde, welcher Fahrer für den ersten Rennstint am meisten Benzin an Bord hat, werden die Gewichte der Fahrzeuge ab dieser Saison nach jedem Qualifying offen gelegt. Das bedeutet, dass jeder sofort entlarvt wird, der plant, sich die Pole-Position mit einer geringeren Benzinlast zu "erschwindeln". Ob es gut ist, auf diese Weise mehr Transparenz zu schaffen, oder ob so die Spannung um das Rätselraten der ersten Boxenstopps verloren geht, überlassen wir unseren Lesern.
Auf jeden Fall positiv sind die von den FOTA-Vorschlägen angehauchten Beschlüsse zur Verbesserung der Medienberichterstattung. So muss sich jeder Fahrer nach seinem Ausscheiden oder nach dem Ende einer jeden Session beziehungsweise des Rennens den Medien zur Verfügung stellen. Außerdem muss jedes Team während des Rennens einen offiziellen Sprecher für die TV-Crews zugänglich machen.
Ebenfalls verpflichtend ist ab sofort eine Autogrammstunde am ersten Trainingstag. Diese wird jeweils in der Boxengasse vor den eigenen Teamgaragen stattfinden.
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#137144 - 03/20/09 01:03 AM
Re: NEWS
[Re: Pepsi]
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Wettkönig
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Alonso versteht nichts mehr
Die Einführung der neuen Regel durch den Automobil-Weltverband FIA kurz vor der Saison, wonach derjenige Weltmeister wird, der die meisten Siege eingefahren hat, sorgt weiter für Wirbel. Und stößt bei etlichen Fahrern auf Unverständnis. Auch beim zweimaligen Champion Fernando Alonso und bei Jenson Button. Michael Schumacher äußerte sich ebenso kritisch.
"Ich kann keinen Sinn darin erkennen, eventuell einen Weltmeister zu haben, der weniger Punkte als der Zweitplatzierte hat, auch wenn ich es richtig finde, einen Sieg höher zu bewerten", schrieb der siebenmalige Weltmeister am Donnerstag auf seiner Internet-Seite.
Alonso "kann die Notwendigkeit nicht verstehen, immer wieder die Regeln dieses Sports zu ändern. Solche Entscheidungen verwirren nur die Fans." Der spanische Renault-Pilot prangert vor allem den Alleingang der FIA so kurz vor dem Start in die Saison am 29. März in Melbourne an. "Die Formel 1 hat sich in mehr als 50 Jahren dank der Teams, der Sponsoren, der Fahrer und vor allem der Fans weltweit zu dem entwickelt, was sie heute ist. Und keiner von ihnen hatte die Möglichkeit, der FIA seine Sicht der Dinge darzulegen", versteht Alonso diese Entscheidung überhaupt nicht und hofft, "dass es einen Weg gibt, dass diese Maßnahmen kurzfristig noch einmal überdacht werden."
Auch Brawn-Pilot Jenson Button fand kritische Worte: "Ich denke, dass die Öffentlichkeit Schwierigkeiten damit haben wird, zu verstehen, warum ein Fahrer mit 60 Punkten Weltmeister werden kann vor einem mit 100 Punkten", so der Brite gegenüber der "Gazzetta dello Sport". Button befürchtet, "dass wir nach neun Rennen schon einen Weltmeister haben und der dann Eis essen gehen kann, obwohl der Zweite in der Punktetabelle nur 18 Punkte zurückliegt."
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