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#124189 - 02/07/09 01:05 PM
Re: VfB Stuttgart - Saison 2008/2009
[Re: fussballgott]
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Mr. President
Wettspezi
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Dem Post von Sir_Iron ist nichts hinzuzufügen, danke dafür  Und alles andere kann ich zumindest eh nicht lesen, erspart manchen Ärger In Lauerstellung Der ewige Zweite Bayer Leverkusen schickt sich an, sein Image zu korrigieren und könnte in dieser Saison wirklich für eine Überraschung sorgen. Jedenfalls wusste das Team von Trainer Bruno Labbadia in der ersten Saisonhälfte zu überzeugen. Mit einem Auswärtsspiel in Dortmund begann für Bayer 04 Leverkusen das Fußballjahr 2009 in der Bundesliga. Im Signal Iduna Park stand am Ende ein 1:1. Nach diesem Gastauftritt muss Bayer am 19. Spieltag erneut auf Reisen gehen. Der Grund hierfür ist jedoch nicht der Spielplan, den die Deutsche Fußball Liga GmbH (DFL) erstellt hat, sondern der Umstand, dass die heimische BayArena derzeit eine Baustelle ist. Aus diesem Grund wird zwei Tage nach dem Gastspiel der Stuttgarter Kickers in der 3. Liga bei Fortuna Düsseldorf am Samstag, 07. Februar, um 15.30 Uhr mit dem VfB erneut ein Team aus Stuttgart in der Düsseldorfer LTU arena vorstellig werden. Denn dort trägt Bayer in der Rückrunde 2008/09 seine Heimspiele aus. Dass Heimspiele in der Fremde nicht unbedingt ein Nachteil sein müssen, hat in der ersten Hälfte der laufenden Spielzeit mit Aufsteiger 1899 Hoffenheim bereits eine Mannschaft unter Beweis gestellt. Denn der Neuling kickte bislang in Mannheim, da die eigene Arena erst kürzlich fertig gestellt wurde. Und fuhr als Herbstmeister lediglich drei Zähler mehr ein als Leverkusen, das sich deshalb noch berechtigte Hoffnungen auf einen Spitzenplatz machen darf. Vielleicht gelingt in diesem Jahr dann ja auch wirklich mal der ganz große Wurf, auf den der rheinische Club schon so lange wartet. Denn bislang stehen lediglich der DFB-Pokal aus dem Jahr 1993 und der UEFA-Cup von 1988 im Trophäenschrank unterm Bayer-Kreuz. Dabei galt Leverkusen in den zurückliegenden Jahren häufig als Meisterschaftsfavorit, die Schale gewinnen konnte man jedoch nie. Bis heute legendär ist das Scheitern am letzten Spieltag in der Saison 1999/2000, als Bayer die bereits sicher geglaubte Meisterschaft in Unterhaching verspielte, und auch das Vize-Triple in der Spielzeit 2001/02, als man in der Meisterschaft Zweiter hinter Dortmund wurde, das DFB-Pokal-Finale gegen Schalke verlor und im Endspiel der UEFA Champions League mit 1:2 am spanischen Rekordmeister Real Madrid scheiterte. Nicht zuletzt aufgrund dieser Erfahrungen hat aktuell kaum einer die Bayer-Elf auf der Rechnung, wenn es um die Meisterschaft 2009 geht. Bayern oder der kesse Neuling Hoffenheim, so lautet meist die Prognose, doch gerade das könnte die Chance der Leverkusener sein. Routinier Zdebel kam aus Bochum Das Team von Trainer Bruno Labbadia nimmt nur eine Außenseiterrolle ein und könnte so am Ende der lachende Dritte werden. Stark genug für eine Überraschung scheint die Bayer-Elf jedenfalls zu sein. Die junge Mannschaft überzeugte fast durchweg in der Hinrunde und bot zumeist spektakulären Offensivfußball. Selbst wenn Leverkusen mal verlor, gab es oft ein Spektakel zu sehen. Die Protagonisten waren dabei in aller Regel die beiden treffsicheren Angreifer Patrick Helmes und Stefan Kießling sowie der brasilianische Mittelfeldkünstler Renato Augusto. Da der jugendliche Leichtsinn seiner Elf ab und an jedoch auch einen Strich durch die Rechnung machte und Bayer in Spielen trotz klarem Chancenplus und deutlicher Überlegenheit den Kürzeren zog, will man nach der Winterpause abgeklärter auftreten und somit die schon gute Bilanz weiter verbessern. Ein Mann, der dem jungen Bayer-Team dabei Halt geben könnte, ist Wintereinkauf Thomas Zdebel. Der Mittelfeldmann wurde beim Ligakonkurrenten VfL Bochum nicht mehr gebraucht und heuerte im Herbst seiner Karriere bei Bayer an. Was auf den ersten Blick nicht für jedermann nachvollziehbar erscheint, könnte am Ende zu einem richtigen Treffer werden. Denn gerade die Erfahrung eines Routiniers wurde in der Hinrunde hin und wieder vermisst, weil mit Bernd Schneider der Leitwolf des Teams verletzungsbedingt passen musste und wohl auch erst im Laufe der zweiten Saisonhälfte zurückkehren dürfte. Zdebel hat knapp 200mal in der höchsten deutschen Spielklasse gekickt, dazu kommen weitere 31 Einsätze im Unterhaus und 14 Länderspiele für Polen. Er soll, genauso wie der vom FC Bayern ausgeliehene Toni Kroos, eine Alternative zum bislang gesetzten Mittelfeld um Kapitän Simon Rolfes, Arturo Vidal, Renato Augusto und Tranquillo Barnetta darstellen, die seither fehlte, da die jungen Pirmin Schwegler und Sascha Dum noch nicht so weit sind und Schneider eben verletzt passen musste. In den übrigen Mannschaftsteilen wird sich im Vergleich zu den ersten 17 Partien hingegen wohl nicht viel ändern. Nationalkeeper René Adler ist im Tor gesetzt und in der Abwehr dürften weiter Gonzalo Castro, Manuel Friedrich, der Brasilianer Henrique, den man ein weiteres Jahr vom FC Barcelona ausleihen möchte, und Michal Kadlec erste Wahl sein. Allenfalls der nach einem Kreuzbandriss wieder genesenen Lukas Sinkiewicz drängte in der Vorbereitung ins Team. Weitere Optionen in der Defensive sind Karim Haggui sowie Vratislav Gresko und Constant Djapka. Und im Angriff sind weiter Stefan Kießling und Patrick Helmes erste Wahl. Als Alternative steht Winterzugang Angelos Charisteas bereit, der seinen zum FC Portsmouth gewechselten Landsmann Theofanis Gekas im Bayer-Sturm ersetzt. Quelle: vfb.de
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#124190 - 02/07/09 01:06 PM
Re: VfB Stuttgart - Saison 2008/2009
[Re: Sepp]
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Wettspezi
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"Den Trend fortsetzen" Neben den noch im Aufbautraining befindlichen Timo Gebhart (Bänderriss) und Sebastian Rudy (Kahnbeinbruch) muss VfB-Teamchef Markus Babbel beim Bundesliga-Gastspiel am Samstag in Düsseldorf (15.30 Uhr LTU arena) gegen Bayer 04 Leverkusen auch weiterhin auf Angreifer Cacau verzichten, der nach seiner Nierenkolik "noch nicht einsatzfähig ist. Auch für Georg Niedermeier, der heute gelaufen ist, kommt das Spiel noch zu früh. Zudem wird Yildiray Bastürk wegen einer Wadenzerrung ausfallen", ließ Babbel bei der heutigen Pressekonferenz im VfB-Clubzentrum wissen. Der Einsatz von Matthieu Delpierre ist indes wegen Rückenbeschwerden fraglich. Sein Mitwirken entscheidet sich erst morgen. Sollte der Franzose passen müssen, so stünde Khalid Boulahrouz als Alternative bereit, dem Babbel bescheinigte, "gut trainiert zu haben". Ohnehin habe die gesamte Mannschaft zuletzt gut mitgezogen, "weshalb wir auch relativ optimistisch in Richtung Leverkusen blicken. Auch wenn wir natürlich wissen, dass es eine schwere Aufgabe werden wird, denn Bayer ist sicher nicht zu Unrecht vorne mit dabei", so Babbel weiter. Der VfB-Teamchef geht davon aus, dass der kommende Gegner versuchen wird, nach vorne zu spielen und sich nicht wie Gladbach nur hinten reinstellt. "Dadurch erhoffen wir uns auch Platz für unsere Angriffe. Leverkusen ist eine sehr gute Mannschaft, die schnell und gut nach vorne spielt. Deshalb wird es darauf ankommen, dass wir kompakt stehen und die Zweikämpfe richtig annehmen", nannte Babbel einen möglichen Weg zum Erfolg. Schließlich gelte es, den Trend aus dem Gladbach-Spiel fortzusetzen. In der Tabelle sei alles eng beieinander, weshalb der Sieg gegen die Borussia auch so wichtig gewesen sei. Wichtig in schwierigen Phasen zu punkten "Auch wenn das Spiel nicht so schön war, haben wir mit dem Erfolg einen Sprung in der Tabelle gemacht. Wenn man gut drauf ist, gewinnt man eh meistens seine Spiele. Deshalb ist es wichtig auch in Phasen, in denen es nicht so läuft, Siege einzufahren", kommentierte Babbel den hart erkämpften Erfolg gegen Mönchengladbach rückblickend. Da es vor allem im Mittelfeld nicht nach Wunsch gelaufen sei, denke er auch über mögliche Veränderungen nach. "Wenn es nicht läuft, macht man sich natürlich seine Gedanken. Wir sind in der Breite sicher gut besetzt und es ist gut zu wissen, dass man die Mannschaft mit einer Einwechslung stärkt und nicht schwächt", sagte der VfB-Teamchef und zeigte sich mit allen Mittelfeldspielern im Training unter der Woche zufrieden. Wer letztlich zum Einsatz komme, könne er jetzt jedoch noch nicht sagen. Eine Aussage, die vor allem die Außenpositionen im Mittelfeld betraf, wo der vielseitige Elson eventuell eine Option darstellen könnte. In der Zentrale dürfte unterdessen Sami Khedira seinen Platz sicher haben, dem Babbel mit auf den Weg gab, die Nominierung für die U21 als Ansporn zu nehmen. "Wer ins Nationalteam berufen wird, entscheidet der Bundestrainer. Früher oder später wird kein Weg an Sami vorbeiführen", so Markus Babbel zum Umstand, dass Joachim Löw für das Länderspiel gegen Norwegen in der kommenden Woche auf Khedira verzichtete. van Bommel ist "kein Thema" Sportdirektor Horst Heldt sieht auch die im Sommer anstehende U21-Europameisterschaft als einen Grund. "Die U21 steht vor einem großen Turnier, in das sie gestärkt gehen will. Aber die Zeit spricht sicher für Sami", sagte Heldt. Darüber hinaus dementierte er ein heute in den Medien kolportiertes Interesse des VfB an Bayern-Spieler Mark van Bommel. Heldt dazu: "Das ist kein Thema. Ich beteilige mich ungern an solchen Diskussionen, weil dabei auch immer die Gefahr besteht, dass man etwas Negatives über einen Spieler sagt, der nicht im Interesse steht. Ohne die Qualitäten eines Mark van Bommel in Frage zu stellen, kann ich sagen, dass er nicht unserem Beuteschema entspricht. Wir haben auf dieser Position junge Spieler wie Sami Khedira, Sebastian Rudy oder Patrick Funk und mit Pavel Pardo einen Spieler ähnlichen Alters wie van Bommel gerade erst abgegeben. Dann hätten wir auch ihn behalten können." Spekulationen wie heute in mehreren Tageszeitungen gehören laut Heldt jedoch zum Geschäft, der abschließend noch humorvoll hinzufügte: "Ich freue mich über weitere Namen. Denn es kann ja auch sein, dass ein Journalist mal trifft." Quelle: vfb.de
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#124879 - 02/09/09 07:01 AM
Re: VfB Stuttgart - Saison 2008/2009
[Re: Sepp]
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Wettspezi
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Stimmen zum Spiel VfB-Teamchef Markus Babbel: "Das war ein Spiel auf hohem Niveau von uns und von Leverkusen. Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen, wie sie standgehalten hat, als der Leverkusener Druck nach dem 1:0 sehr groß geworden war. In der zweiten Halbzeit haben wir nach dem Anschlusstor mit etwas Glück und Können den Sieg über die Zeit gebracht. Auch weil wir stets zum richtigen Zeitpunkt unsere Tore erzielt haben." Bayer-Coach Bruno Labbadia: "Es war ein verdienter Sieg für den VfB Stuttgart, denn wir waren nicht im Spiel. Wir haben schon die Anfangsphase verschlafen, was uns normalerweise nicht passiert. Genauso war es zu Beginn der zweiten Halbzeit in den ersten fünf oder sechs Minuten. Zudem hat uns das Glück gefehlt, um in der zweiten Halbzeit während unserer besten Phase zum 2:2 zu kommen." VfB-Kapitän Thomas Hitzlsperger: "Es war sehr erfreulich, wie wir heute gespielt haben. Und zwar über die gesamten 90 Minuten. Natürlich hatte Leverkusen auch immer mal wieder Chancen, aber wir waren von Anfang an sehr aggressiv und sind konsequent aufgetreten. Kompliment an die ganze Mannschaft. Wir wussten, dass wir mit einem Sieg heute wieder an Bayer ran kommen konnten und waren entsprechend motiviert. Zudem hatten wir nach dem Hinspiel, das wir recht kläglich verloren hatten, auch noch etwas gutzumachen." VfB-Verteidiger Matthieu Delpierre: "Das war ein sehr gutes Spiel von uns. Wir haben das umgesetzt, was die Trainer vorgegeben hatten. Wir haben Leverkusen früh gestört und waren sehr aggressiv in den Zweikämpfen. Im Vergleich zur letzten Woche war es für uns einfacher, weil die Leverkusener sehr offensiv spielen und dadurch Räume für uns entstanden sind, die wir von Anfang an sehr gut genutzt haben." Bayer-Kapitän Simon Rolfes: "Wir haben schon nicht gut angefangen und sind früh in Rückstand geraten. Im Verlauf der ersten Hälfte wurde es dann besser. Aber nach der Pause schenken wir dem VfB dann einen Konter und kassieren auch eine gelb-rote Karte. Eigentlich waren wir heute nie richtig dran, das Spiel zu drehen. Bis zum Sechzehnmeterraum war es zwar ganz gut, doch dann fehlte die Bissigkeit. Stuttgart konnte dagegen kontern und hat das auch gut gemacht." VfB-Doppeltorschütze Mario Gomez: "Wir haben heute jeweils in den ersten Minuten der beiden Halbzeiten sehr aggressiv gespielt, weil wir wussten, dass Leverkusen selbst so spielt. Die Stärken von Bayer waren uns bekannt, deshalb wollten wir von Beginn an dagegenhalten. Ich komme hier nach Düsseldorf immer wieder gerne zurück, denn in diesem Stadion habe ich auch mein erstes Tor für die Nationalmannschaft erzielt." Bayer-Keeper René Adler: "Ganz Deutschland weiß, dass "Hitze" einen relativ harten Schuss hat. Ich wusste auch, dass er versuchen würde, an der Mauer vorbeizuschießen. Ich muss es mir nochmals anschauen, aber da wo der Ball rein ist, darf er auf jeden Fall nicht rein. Wenn man zu Hause so eine Klatsche bekommt, fehlen einem natürlich die Worte. Ich glaube, das war heute einfach ein gebrauchter Tag." VfB-Innenverteidiger Serdar Tasci: "Das war von beiden Mannschaften ein offensiv geführtes Spiel. Beide wollten unbedingt gewinnen und deshalb gab es auch sehr viele Torszenen. Wir haben verdient gewonnen, weil wir noch einen Tick aggressiver waren als der Gegner und zum richtigen Zeitpunkt die Tore geschossen haben." VfB-Mittelfeldspieler Sami Khedira: "Das war heute ein sehr wichtiger Sieg, da wir bei einem direkten Konkurrenten gepunktet haben. Die Leverkusener haben eine sehr starke Mannschaft und agieren nach vorne sehr druckvoll. Wir sind jedoch genau so aufgetreten, wie man hier spielen muss. Jetzt wollen wir nächste Woche in Hannover nachlegen und die positive Serie weiter fortsetzen." Quelle: vfb.de
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#125176 - 02/10/09 07:32 AM
Re: VfB Stuttgart - Saison 2008/2009
[Re: Sepp]
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Das Niveau steigt, die Hoffnung wächst
VfB zeigt beim 4:2 gegen Bayer alte Stärken - Hitzlsperger: „Unser Anspruch ist es, immer so zu spielen"
Düsseldorf - 1:5 gegen die Bayern, 4:2 gegen Bayer: Der Wandel kam überraschend und setzt Maßstäbe: Wenn der VfB Stuttgart dieses Niveau halten kann, ist ein Platz im internationalen Geschäft keine Fata Morgana.
Die Szene am Ende der Halbzeitpause hatte etwas Bedrohliches, und genau das war die Absicht der roten Dramaturgen. Als Leverkusen auf den Platz zurückkam, stand der VfB schon eine halbe Minute lang da, bereit zu weiteren Taten. Die Mannschaft von Markus Babbel führte zwar 1:0, doch angesichts weiterer Großchancen, die alle ausgelassen wurden, bestand akuter Nachholbedarf. Nun standen die Roten also da und scharrten mit den Hufen - wie kampfbereite Stiere.
Moment mal, stark wia die Stier?
Diesen Anspruch reklamieren im Allgemeinen die Profis des FC Bayern für sich. Und genau so, wie die Münchner neulich beim 5:1 im DFB-Pokal über den VfB hergefallen waren, so boten beide Teams nun auf dem Rasen der Düsseldorfer LTU-Arena ein Spektakel mit vertauschten Rollen dar. Bayer mit der Schau-mer-mal-Mentalität, die den VfB im Pokal ins Verderben gerissen hatte; der VfB mit der Gier, die sonst dem FC Bayern eigen ist.
Das war schön anzuschauen, und wer beide Spiele gesehen hat, der fragte sich unweigerlich: Warum nicht gleich so?
Warum muss es erst ein böses Erwachen im Pokal geben, bis sich der VfB am Riemen reißt und zumindest kämpft bis zum Umfallen?
Weil es nur bedingt lohnt, rückblickend zu lamentieren, erfreute sich Markus Babbel lieber am Hier und Jetzt und ordnete die Pokalpleite als heilsamen Schock ein, als Schuss vor den Bug zur rechten Zeit. „Wir wollten daraus unsere Lehren ziehen", sagte der Teamchef, ohne den Gedanken konsequent zu Ende zu führen: Und die Roten haben ihre Lehren daraus gezogen. Das spricht in erster Linie für Babbel und sein Trainerteam, insgesamt aber für die ganze Mannschaft. Plötzlich hatten alle die Grundtugenden wie Willenskraft, Laufbereitschaft und Zweikampfhärte verinnerlicht, wobei ihnen der Gegner bei der Umsetzung in die Karten spielte: Zum einen bieten sich gegen Leverkusen, das eine unbändige Lust am eigenen Offensivspiel empfindet, weit mehr Freiräume zur Entfaltung als zuletzt gegen doppelt und dreifach nach hinten abgesicherte Gladbacher. Zum anderen beflügelten die frühen Tore zu Beginn beider Halbzeiten den VfB ebenso wie der Platzverweis von Arturo Vidal kurz nach der Pause.
Kurz: Eines passte zum anderen. Und unterm Strich bleibt die Erkenntnis: Die Roten lernen aus ihren Fehlern, und sie lernen schnell. Statt noch einmal Sperenzchen zu wagen wie mit Yildiray Bastürk als vermeintlichem Spielmacher, bettet Babbel die Mannschaft seit der Pokalpleite wieder in das bewährte 4:4:2-System. Und so konsequent, wie er unter der Woche Danijel Ljoboja aus seiner Feierlaune gerissen und in die zweite Mannschaft delegiert hatte, so wenig nachsichtig nahm er sich gegen Bayer des Problemfalls auf der Außenbahn an und kommandierte nach 37 Minuten den unsichtbaren Jan Simak auf die Ersatzbank ab.
Die Botschaft lautet: Keiner bekommt etwas geschenkt, auch wenn die 13 von 15 möglichen Punkten aus den letzten fünf Ligaspielen auf einen Selbstläufer hindeuten. Und: Einmal ist kein Mal. Oder, wie es Kapitän Thomas Hitzlsperger formulierte: „Wir haben diese Saison schon viele Gesichter gezeigt. Unser Anspruch ist es, dauerhaft auf diesem Niveau zu spielen." Wenn das annähernd gelingen sollte, eröffnen sich unversehens neue Perspektiven nach oben. Die Uefa-Cup-Ränge sind nur noch zwei Punkte entfernt, und selbst zum dritten Platz, der zur Qualifikation für die Champions League berechtigt, fehlen auch nur sechs Punkte. Und wer die hochgelobte Konkurrenz wie den Hamburger SV verfolgt, der nach dem Streich gegen die Bayern nun in Karlsruhe einknickte, ahnt: Die anderen, vom FC Bayern vielleicht abgesehen, sind auf Dauer nicht zwingend stärker als die Roten. Aber nur, wenn deren gute Tage zum Alltag werden. So lange gilt: Die Hoffnung lebt - zur Euphorie aber besteht kein Anlass.
Quelle: Stuttgarter Nachrichten
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#125489 - 02/11/09 07:30 AM
Re: VfB Stuttgart - Saison 2008/2009
[Re: Sepp]
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"Wir haben noch nichts erreicht"
VfB-Co-Trainer über gute Ansätze, die in Hannover bestätigt werden müssen
Gegen Bayer Leverkusen hat sich der VfB Stuttgart in Topform präsentiert. In dieser Woche gilt es, dieses Niveau für das Spiel in Hannover am Samstag zu konservieren - auch wenn die Nationalspieler erst am Donnerstag wieder zum Team stoßen. Co-Trainer Rainer Widmayer macht das keine Sorgen. „Unsere Auswahlspieler sind ja in guten Händen", sagt er.
Hallo, Herr Widmayer, mussten Sie sich am Samstag die Augen reiben?
Eigentlich nicht, warum?
Weil das Team beim 4:2 in Leverkusen plötzlich ganz anders aufgetreten ist als eine Woche zuvor beim 2:0 gegen Gladbach.
Das hat mich nicht überrascht. Ich weiß ja ganz genau, was die Mannschaft kann. Und das hat sie am Samstag eindrucksvoll bewiesen.
Woher kam diese Leistungsexplosion?
Gegen eine offensiv eingestellte Mannschaft wie Leverkusen zu spielen ist immer dankbarer - wenn auch etwas gefährlicher. Und das frühe Tor tat ein Übriges. Gladbach dagegen stand mit Mann und Maus hinten drin. Da tut sich jede Mannschaft schwer - das hat man auch bei 1899 Hoffenheim am Samstag gesehen. Das Wichtigste war aber, dass gegen Leverkusen jeder Einzelne 100 Prozent gegeben hat. Man hat gespürt, dass die Mannschaft charakterlich richtig stark ist - und das 1:5 gegen Bayern längst weggesteckt hat.
Kann man diese gute Form jetzt bis zum Spiel am Samstag gegen Hannover 96 konservieren?
Natürlich. Wir werden nach unserem gewohnten Ablauf auch in dieser Woche akribisch trainieren. Genauso wie wir es vor dem Spiel in Leverkusen getan haben. Dann wird die Mannschaft auch in der Lage sein, in Hannover etwas zu holen.
Allzu viele Profis können Sie in den kommenden Tagen ja nicht zum Training begrüßen. Acht Spieler sind mit ihren Nationalteams unterwegs.
Ich denke nicht, dass das ein Problem ist. Unsere Auswahlspieler sind bei ihren jeweiligen Mannschaften ja in sehr guten Händen. Und man darf nicht vergessen, dass eine Berufung in die Nationalmannschaft den Spielern zusätzliches Selbstvertrauen gibt. Wichtig ist aber, dass sich keiner verletzt.
Sie fürchten also keinen Bruch im Trainingsrhythmus?
Nein. Die Nationalspieler sind unter der Woche genauso gefordert wie der Rest des Kaders. Bis auf Ricardo Osorio kehren alle am Donnerstag zurück und trainieren dann schon wieder gemeinsam. An diesem Tag werden wir das Training zwar noch ein bisschen herunterfahren und uns auf Standardsituationen konzentrieren, aber am Freitag geht es wieder richtig zur Sache.
Serdar Tasci hat nach dem Leverkusen-Spiel das gute taktische Training in der Woche zuvor gelobt. Haben Sie etwas anders gemacht als bisher?
Eigentlich nicht. Seit ich mit Markus Babbel im November hier angefangen habe, setzen wir immer ein bis zwei taktische Schwerpunkte in der Woche. Das tut der Mannschaft sehr gut, und daran müssen wir auch nichts ändern. Wir sind auf dem richtigen Weg. Aber wir dürfen jetzt nur nicht den einen Fehler machen.
Welchen?
Uns zu sicher zu fühlen. Wir müssen uns immer vor Augen halten: Auch wenn wir derzeit auf Platz sechs stehen - wir haben noch nichts erreicht. Die Mannschaft hat zwar gegen Bayer Leverkusen einen Trend gezeigt, aber den muss sie gegen Hannover bestätigen. Nur dann werden wir dranbleiben.
Was für ein Spiel erwartet die VfB-Fans am Samstag? Ein Leckerbissen wie das Spiel gegen Leverkusen oder ein Kampfspiel wie gegen Borussia Mönchengladbach?
Hannover wird ähnlich wie Gladbach engagiert in die Zweikämpfe gehen. Da müssen wir mit Aggressivität und Leidenschaft dagegenhalten. Dann werden wir erfolgreich sein. Und das ist es, was zählt.
Quelle: Stuttgarter Nachrichten
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#126185 - 02/13/09 07:47 AM
Re: VfB Stuttgart - Saison 2008/2009
[Re: Sepp]
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Quel malheur! Delpierre verletzt
Bänderanriss im Sprunggelenk - Gegen Hannover 96 muss Boulahrouz ran
Es passierte gestern Morgen, kurz vor Ende des Trainings beim VfB Stuttgart. Innenverteidiger Matthieu Delpierre knickte um, schrie auf und humpelte vom Platz. Die Diagnose: Bänderanriss im Sprunggelenk.
Quel malheur! Es ist, als ob den schlaksigen Abwehrmann der Roten das Glück verlassen hat. Die Serie seiner Missgeschicke, Verletzungen und Krankheiten reißt nicht ab. Gerade hatte er sich nach der fiebrigen Erkältung kurz vor Rückrundenstart wieder gefangen, beim 4:2 in Leverkusen gehörte der Vizekapitän zu den Besten. Jetzt hat es ihn wieder erwischt.
Es passierte kurz vor Trainingsende im Abschlussspiel: Delpierre (27) springt hoch, wehrt eine scharf geschlagene Flanke mit dem Innenrist ab, er landet auf dem rechten Fuß, sackt mit schmerzverzerrtem Gesicht zusammen und bleibt liegen. Die VfB-Ärzte Ray Best und Heiko Striegel behandeln ihn noch auf dem Platz, dann wird Delpierre mit dem Elektromobil vom Platz gefahren.
Das sah dramatisch aus, war aber doch nicht ganz so schlimm. Die Kernspintomografie ergab: Ein Außenband im rechten Sprunggelenk ist angerissen. Der Fuß wurde geschient und getapt.
Am Samstag gegen Hannover 96 fällt der baumlange Innenverteidiger (1,93 m) aus. Auch im Uefa-Cup in St. Petersburg am nächsten Mittwoch wird er mit einiger Sicherheit fehlen. Mit etwas Glück kann er aber im Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim (21. Februar) wieder mitmischen.
„Das ist bitter", sagte VfB-Teamchef Markus Babbel, „aber wir haben 24 gute Spieler im Kader. Khalid Boulahrouz hat zuletzt prima trainiert. Jetzt kann er seine Qualität im Spiel beweisen." Der niederländische Nationalspieler war in den vergangenen Wochen unzufrieden mit dem Platz auf der Reservebank, versprach aber: „Ich hänge mich im Training voll rein, dann wird man den besten Boula aller Zeiten sehen."
Immerhin bleibt dem VfB eine zweite Krankmeldung erspart. Sami Khedira war im Länderspiel der deutschen U 21 in Cork gegen Irland nach einer halben Stunde verletzt vom Feld gegangen. Der Bluterguss im Oberschenkel ist zwar schmerzhaft, aber bis zum Samstag wieder vergessen. Sami Khedira wird in Hannover am Ball sein.
Quelle: Stuttgarter Nachrichten
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#126187 - 02/13/09 07:49 AM
Re: VfB Stuttgart - Saison 2008/2009
[Re: Sepp]
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Leine(n) losDer kommende Gegner des VfB in der Bundesliga, Hannover 96, erlebte turbulente erste Tage im neuen Jahr 2009. Denn die Winterpause wurde von einigen wichtigen Personalentscheidungen bestimmt. Auf und neben dem Platz. Das neue Jahr ist erst etwas mehr als einen Monat alt und dennoch ist schon jede Menge passiert. Dies gilt zumindest für den kommenden VfB-Gegner Hannover 96, der die Mannschaft von Teamchef Markus Babbel am Samstag, 14. Februar, um 15.30 Uhr in der heimischen AWD-Arena empfangen wird. Normalerweise gehören die Niedersachsen nicht unbedingt zu den Vereinen in Deutschland, die massiv Schlagzeilen produzieren. Dazu steht 96 zu wenig im Fokus und bietet auch kaum Angriffsfläche. Denn die Ribérys und Podolskis dieser Welt spielen woanders und aufsehenerregende Einkäufe der Marke Effenberg hat man in der Vergangenheit dann auch lieber dem ungeliebten Nachbarn aus Wolfsburg überlassen. Und doch ging es in diesem Winter in Hannover deutlich aufregender als zuletzt zu. Weniger weil Geschäftsführer Martin Kind mit seiner neuerlichen Forderung, die 50+1-Regelung im deutschen Fußball zu kippen und damit zahlungskräftigen Investoren den Einstieg in die Bundesliga zu ermöglichen, die x-te Runde einer Never Ending Story einläutete, sondern vielmehr, weil es bei den Roten in Sachen Personalentscheidungen zuletzt im wahrsten Sinne des Wortes Leine(n) los hieß. Den Auftakt machte die Trennung von Manager Christian Hochstätter. Nachdem der Verein darauf verzichtet hatte, eine Option zur Vertragsverlängerung im Sommer zu ziehen, erfolgte die Trennung bereits ein halbes Jahr vor Ende des Kontraktes, was Hochstätter selbst als "konsequenten Schritt" bezeichnete. Die vakante Managerstelle wurde derweil nicht mit einem externen Neuzugang besetzt. Denn seit Hochstätters Abgang arbeiten Vereinsboss Kind und Trainer Dieter Hecking in Personalunion in diesem Bereich. Das Duo überraschte dann Ende Januar, auf der Zielgeraden des zweiten Transferfensters, noch mit diversen Aktivitäten. Zunächst lotste 96 den ehemaligen Bremer und Mainzer Leon Andreasen zurück nach Deutschland. Der dänische Nationalspieler war Anfang 2008 aus der Hansestadt nach London zum FC Fulham gewechselt, wo er allerdings nicht richtig glücklich werden sollte. Deshalb folgte nun nach zwölf Monaten bereits die Rückkehr in die Bundesliga, wo der Defensivallrounder vor allem als Leihspieler in Mainz zu überzeugen wusste. Andreasen soll bei 96 eine Alternative in der Verteidigung bzw. im defensiven Mittelfeld darstellen und könnte dort auf Sicht zum Beispiel die Rolle von Hanno Balitsch einnehmen, der in Hannover nicht mehr die allerbesten Karten zu haben scheint. Krzynowek kam für Hustzi Unumstritten war bei den Roten in den zurückliegenden Wochen und Monaten auch Mittelfeldspieler Scabolcs Huszti nicht mehr. Nach einer starken Anfangszeit liebäugelte der Ungar immer wieder mit einem Wechsel, der nun auch vollzogen wurde. Zunächst galt Nordrivale Hamburger SV als aussichtsreicher Kandidat, doch dann verabschiedete sich Huszti nach Russland. Zwar wird der Linksfuß damit das Duell am Samstag gegen den VfB verpassen, aber nur vier Tage später im UEFA-Cup mit seinem neuen Team Zenit St. Petersburg schon die Möglichkeit bekommen, sein Können gegen Stuttgart unter Beweis zu stellen, denn fortan schnürt der 25-Jährige seine Schuhe für den UEFA-Cup-Titelverteidiger. Einen Nachfolger für Huszti hat das Gespann Kind/Hecking schließlich rasch präsentiert. Fündig wurde man ausgerechnet in Wolfsburg, wo Trainer-Manager Felix Magath nicht mehr allzu viel mit dem polnischen Nationalspieler Jacek Krzynowek anzufangen wusste und ihn folglich ziehen ließ. Die wohl wichtigste Personalie der zweiten Saisonhälfte dürfte in Hannover allerdings ein alter Bekannter sein. Nationaltorhüter Robert Enke hat die Folgen eines Kahnbeinbruchs inzwischen überwunden und steht seinem Team somit wieder zur Verfügung. Ein Umstand, der sich schon zum Auftakt beim Heimspiel gegen Schalke bemerkbar machte, als der Routinier ein überragendes Comeback feierte und mit einigen Glanztaten den dünnen 1:0-Erfolg seiner Mannschaft sichern konnte. Entsprechend ist der 31-Jährige dann auch gegen den VfB zwischen den Pfosten gesetzt. Vor Enke dürften derweil Sergio Pinto für den an der Hüfte verletzten Steven Cherundolo, Mario Eggimann, Frank Fahrenhorst und Michael Tarnat die Viererabwehrkette bilden. Da mit Vinicius und Valérien Ismaël zwei Innenverteidiger verletzt fehlen und Wintereinkauf Leon Andreasen in der Vorwoche in Cottbus die gelb-rote Karte sah, gibt es in der Defensive kaum Optionen. Denn auch Konstantin Rausch muss wohl passen. Allenfalls Christian Schulz könnte nach hinten rücken, doch er wird wohl eher im defensiven Mittelfeld an der Seite von Hanno Balitsch oder seines Namensvetters Bastian spielen. Über die Außen dürften indes Jan Rosenthal und Jacek Krzynowek anschieben, während Arnold Bruggink die Rolle des Spielgestalters bzw. der hängenden Spitze für den verletzten Jiri Stajner (Muskelfaserriss) einnehmen könnte. In vorderster Front entscheidet wohl die aktuelle Form über den Einsatz von Mike Hanke oder Mikael Forssell. Denn Jan Schlaudraff ist verletzungsbedingt außen vor. Quelle: vfb.de
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#127453 - 02/16/09 12:31 PM
Re: VfB Stuttgart - Saison 2008/2009
[Re: Sepp]
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Stimmen zum Spiel VfB-Teamchef Markus Babbel: "Ich weiß nicht, ob ich glücklich sein soll. Ich bin zwar schon ein wenig stolz, dass die Mannschaft nach dem Rückstand noch einmal zurückgekommen ist. Wer 2:0 führt, muss aber eigentlich gewinnen. Insgesamt ist das Ergebnis allerdings gerecht." 96-Coach Dieter Hecking: "Mit einem Auge lache ich, mit dem anderen Auge weine ich. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie lebt. Wie sie zurückgekommen ist, war einfach klasse. Ich hätte ihr gewünscht, dass sie sich die volle Belohnung abholt. Leider hat der Gegner noch einmal zurückgeschlagen." VfB-Kapitän Thomas Hitzlsperger: "Wir haben zu viele Fehler gemacht, die nicht passieren dürfen, wenn man 2:0 führt. Da muss man ruhiger spielen und Ball und Gegner laufen lassen. Am Ende müssen wir über diesen Punkt froh sein, denn kurz vor Schluss stand es 3:2 gegen uns, obwohl es nach unserer 2:0-Führung lange viel besser aussah. Trotzdem haben wir Moral gezeigt und freuen uns über den Punkt. Hannover hat heute sehr gute Standards geschlagen, aber das darf keine Ausrede für unsere Probleme bei den Gegentreffern sein." 96-Keeper Robert Enke: "Ich denke heute muss man fast sagen, dass das Unentschieden verdient war, obwohl wir mit 3:2 geführt haben und die Möglichkeit zu einem Sieg da war. Leider ist uns dieser nicht gelungen, weil wir einmal nicht aufgepasst haben. Dennoch müssen wir uns auf das Positive konzentrieren. Darauf, dass wir nach einem 0:2-Rückstand wieder zurückgekommen sind. Hieraus sollten wir Mut und Kraft schöpfen." VfB-Torschütze Mario Gomez: "Wir haben die ersten 20 Minuten so gespielt, wie wir uns das vorgenommen hatten, denn wir waren aggressiv und haben Hannover früh unter Druck gesetzt. Nach unserem zweiten Tor haben wir uns aber zu weit zurückfallen lassen und so kam Hannover zu mehr Chancen. Am Ende müssen wir sogar froh sein, dass wir hier nicht verloren haben und noch einen Punkt mitnehmen konnten." VfB-Innenverteidiger Serdar Tasci: "Wir sind sehr enttäuscht, dass wir dieses Spiel nicht gewonnen haben. Wir hatten Hannover sehr gut im Griff und hätten mit der 2:0-Führung sicherer auftreten müssen. Leider ist uns das nicht gelungen und Hannover hat sich zurück ins Spiel gekämpft." VfB-Rechtsverteidiger Christian Träsch: "Das war ein bitterer Nachmittag. In der Anfangsphase des Spiels waren wir die klar bessere Mannschaft. Hannover war sehr verunsichert und wir haben unsere Chancen konsequent genutzt. Nach dem zweiten Tor haben wir dann aber zu wenig gemacht. Am Ende hätten wir nach dem späten 3:2 das Spiel sogar noch verlieren können." Quelle: vfb.de
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#127455 - 02/16/09 12:34 PM
Re: VfB Stuttgart - Saison 2008/2009
[Re: Sepp]
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Babbel lobt Boulahrouz
Wer große Worte wählt, der muss sich später auch daran messen lassen. So wie Khalid Boulahrouz. Der Abwehrspieler des VfB Stuttgart hatte angekündigt, bald werde man den „wahren Boula" zu sehen bekommen. Am Samstag im Bundesligaspiel bei Hannover 96 bekam der Niederländer seine Chance.
Die Frage, ob er sie auch genutzt hat, lässt sich allerdings noch nicht wirklich beantworten. Das ist im Grunde erst dann möglich, wenn Matthieu Delpierre (Außenbandanriss im Sprunggelenk) wieder fit ist - und Teamchef Markus Babbel in der Abwehr die Qual der Wahl hat. Doch bis dahin gehen wohl mindestens noch zwei weitere Spiele über die Bühne. Sprich: Zwei weitere Chancen für Khalid Boulahrouz.
Der Anfang immerhin war schon mal ordentlich. Lange hatte der Niederländer auf einen freien Platz in der Startelf warten müssen, eingerostet ist er dabei aber nicht. „Ich habe mich gut gefühlt", sagte der Abwehrspieler über seinen Auftritt in Hannover, „auch sehr sicher." Und tatsächlich: Seine primäre Aufgabe löste er zuverlässig - Mike Hanke war abgemeldet. „Es war wichtig, dass er hinten nichts anbrennen lässt", sagte Markus Babbel, „das hat er geschafft. Er hat mir sehr gut gefallen." Also ein Lob.
Doch dem Teamchef war auch nicht entgangen, dass Boulahrouz im Spiel nach vorn durchaus noch Steigerungspotenzial besitzt. Mit Blick auf die zuletzt mangelnde Spielpraxis ließ Babbel allerdings Gnade walten. „Die paar ungenauen Pässe verzeihe ich ihm."
Bei solch warmen Worten wollte auch Boulahrouz mit sich selbst nicht allzu hart ins Gericht gehen. „Ich glaube, ich kann noch besser spielen", sagte er, „aber ich kann mit meiner Leistung auch ganz zufrieden sein." Nicht nur körperlich war er präsent - der Niederländer versuchte auch, verbal Akzente zu setzen. „Wir müssen ständig miteinander reden", erklärte er, „dann wird die Abstimmung noch besser." Einziger Wermutstropfen am Samstag: Sein wegen einer Abseitsstellung nicht gegebener Treffer.
Steigert sich der 27-Jährige in den nächsten Spielen in St. Petersburg und gegen Hoffenheim noch, dann wird es nach Delpierres Genesung richtig spannend im Kampf um die Plätze in der Innenverteidigung. Aber vielleicht ergibt sich das Duo auch bald wieder ganz von selbst: Delpierre und Boulahrouz - beiden droht eine Gelb-Sperre.
Quelle: Stuttgarter Nachrichten
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#127672 - 02/17/09 09:02 AM
Re: VfB Stuttgart - Saison 2008/2009
[Re: Sepp]
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Geschwächter Titelverteidiger Von der Papierform erwischte der VfB mit dem Los Zenit St. Petersburg den schwersten Brocken bei der Auslosung zur UEFA-Cup-Zwischenrunde. Denn die Russen sind als Titelverteidiger Favorit gegen das Babbel-Team, aber längst nicht frei von Sorgen. Er geht, er geht nicht, er geht, er geht nicht, ... Irgendwie erinnerte zum Schluss der Winter-Transferperiode alles ein wenig an jenen verliebten Jüngling, der durch das Zupfen von Blütenblättern ausfindig machen will, ob seine Gefühle von der angebeteten Traumfrau erwidert werden oder nicht. Zumindest wenn man die Personalie Andrey Arschawin näher betrachtet. Hinter dem 27-jährigen Angreifer liegt eine famose jüngere Vergangenheit. Mit dem FC Zenit St. Petersburg, dem Gegner des VfB in der UEFA-Cup-Zwischenrunde (Hinspiel am Mittwoch, 18. Februar, 18.15 Uhr, Rückspiel Donnerstag, 26. Februar, 20.45 Uhr in der Mercedes-Benz Arena), gewann Arschawin im November 2007 zunächst die nationale Meisterschaft. Mit zwei Punkten Vorsprung vor Spartak Moskau sicherte sich Zenit den Titel in der russischen Premier Liga und damit den Einzug in die UEFA Champions League für die Spielzeit 2008/09. Bevor die Mannschaft von Trainer Dick Advocaat jedoch in der Königsklasse aktiv wurde, gab es einen weiteren Grund zum Feiern. Im Finale des UEFA-Cups 2008 gewann St. Petersburg im City of Manchester Stadium gegen die Glasgow Rangers mit 2:0 und sicherte sich damit einen weiteren Titel. Im Mai des vergangenen Jahres schien damit ein neuer Stern am Fußballhimmel aufgegangen zu sein, den manch Experte auch in Zukunft hell leuchten sah. Umso mehr, als Zenit Ende August auch noch den europäischen Supercup für sich entscheiden konnte und keinem Geringeren als dem UEFA Champions League Gewinner Manchester United in Monaco mit 1:2 das Nachsehen gab. Doch nach diesem dritten Titel innerhalb weniger Monate wurde der rasante Aufstieg der Zenit-Mannschaft bis auf Weiteres gestoppt. Als Geheimfavorit waren die Russen in die Königsklasse gestartet und alsbald als zu leicht für das allerhöchste Niveau befunden worden. Denn in der UEFA Champions League Gruppe H hatte man gegen die Schwergewichte von Juventus Turin und Real Madrid keine Chance und damit das Nachsehen, obwohl zumindest der spanische Rekordmeister alles andere als in bester Verfassung war. Am Ende stand lediglich Rang drei in der Abschlusstabelle, einzig der weißrussische Novize FC BATE Borissow hatte noch weniger zu ernten als Zenit, das dadurch wieder in jenen Wettbewerb abrutschte, den man vor gut zehn Monaten noch gewinnen konnte. Auch Tymoshchuk wird gehen Dass man St. Petersburg auch in diesem Jahr zu den Favoriten für den UEFA-Cup-Sieg zählen muss, ist nicht unbedingt der Fall. Und dies nicht nur, weil sich zum Beispiel mit dem AC Mailand ein mehrfacher Champions League Gewinner in diesem zweitwichtigsten kontinentalen Wettbewerb verirrt hat. Ohne Zweifel verfügt Zenit weiter über eine sehr gute Qualität im Kader, doch die Leichtigkeit und der Glanz des Vorjahres sind verflogen. Nicht nur wegen des frühen Ausscheidens aus der Königsklasse. Die Meisterschaftsrunde 2008 konnte man nur auf einem enttäuschenden fünften Platz und letztlich mit zwölf Punkten Rückstand auf den Überraschungsmeister Rubin Kazan beenden. Viel schwerer dürfte jedoch der Umstand wiegen, dass die Säulen des Teams peu à peu weg brechen. Andrey Arschawin wurde nach einer glanzvollen Europameisterschaft mit Russland mit nahezu jedem europäischen Spitzenclub in Verbindung gebracht und heuerte im Januar schließlich doch noch beim FC Arsenal an, obwohl der Transfer als gescheitert galt. Mittelfeld-Abräumer Anatoliy Tymoshchuk ist sich mit dem FC Bayern München über einen Wechsel im Sommer einig und auch Pavel Pogrebnyak, der zweite Topstürmer von Zenit, dürfte im Sommer weitere lukrative Angebote erhalten, nachdem ein angedachter Wechsel bislang noch nicht zustande kam. Die Stars kehren St. Petersburg also vermehrt den Rücken, dabei wollte man das Topteam der Vorsaison doch eigentlich weiter hochrüsten. Nicht anders war der Transfer des Portugiesen Danny im vergangenen Sommer zu verstehen, den man für einen deutlich zweistelligen Millionenbetrag von Dynamo Moskau loseiste. Im Januar lockte man immerhin auch noch den russischen Nationalspieler Igor Semshov ebenfalls von Dynamo sowie den Ex-Hannoveraner Szabolcs Huszti an die Newa-Mündung. Zumindest Semshov dürfte dann auch gleich zum Stammpersonal von Zenit zählen. Wahrscheinlich verstärkt der Routinier das Mittelfeld um Anatoliy Tymoshchuk, Konstantin Zyryanov und Igor Denisov. Der Portugiese Danny könnte nach Arschawins Abgang als hängende Spitze hinter Pavel Pogrebnyak spielen, da der Türke Fatih Tekke wohl nicht über die Qualitäten des jetzigen Arsenal-Spielers verfügt und es deshalb nicht ausgeschlossen erscheint, dass Dick Advocaat die Rolle des zweiten Angreifers durch ein verstärktes Mittelfeld zu kompensieren versucht. In der Abwehr dürften derweil vor Keeper Vyacheslav Malafeev weiter Aleksandr Anyukov, der Belgier Nicolas Lombaerts, Ivica Krizanac und Radek Sirl erste Wahl sein. Quelle: vfb.de
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#127673 - 02/17/09 09:03 AM
Re: VfB Stuttgart - Saison 2008/2009
[Re: Sepp]
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Rund ums SpielSchiedsrichter: Das Hinspiel im Petrovsky-Stadion zwischen Zenit St. Petersburg und dem VfB Stuttgart in der UEFA-Cup-Zwischenrunde wird vom Niederländer Björn Kuipers geleitet. Seine Assistenten Sander van Roekel und J.F. Hans Olde Olthof kommen ebenso aus Holland wie auch der vierte Offizielle, Pol van Boekel. Als UEFA-Delegierter fungiert der Schwede Sune Hellströmer. TV: Das erste Duell des Babbel-Teams mit dem UEFA-Cup-Titelverteidiger wird das ZDF  übertragen. Bereits eine Viertelstunde vor dem Anstoß um 18.15 Uhr ist das Zweite mit Vorberichten am Ball. Die Moderation übernimmt Katrin Müller-Hohenstein, kommentiert wird das Spiel anschließend von Oliver Schmidt. Auch die Abonnenten von vfbtv verpassen selbstredend nichts von der Partie in St. Petersburg. Denn am Folgetag wird es wie gewohnt einen Highlightschnitt mit den wichtigsten Szenen im Videostream zu sehen geben. Zudem wird das Team von vfbtv in Russland vor Ort sein, die Pressekonferenzen begleiten und Stimmen sowie Stimmungen rund um das Spiel einfangen. Statistik: Viermal traf der VfB bislang auf europäischer Ebene auf Mannschaften aus Russland, dreimal erreichte man dabei die nächste Runde. So in der 2. Runde des UEFA-Cups der Spielzeit 1978/79, als der VfB zwar bei Torpedo Moskau das Hinspiel mit 1:2 verlor, sich im zweiten Vergleich aber mit 2:0 durchsetzte und damit ins Achtelfinale einzog. Gegen denselben Gegner unterlag man dann aber in der Spielzeit 1986/87 im Achtelfinale des damaligen Europapokals der Pokalsieger mit 0:2 in Moskau und mit 3:5 zu Hause und schied damit aus dem Wettbewerb aus. In der zweiten UEFA-Cup-Runde der Saison 1989/90 traf der VfB indes schon einmal auf Zenit St. Petersburg, das seinerzeit noch als Zenit Leningrad fungierte. Ähnlich leichtes Spiel wie damals wird das Team von Markus Babbel in den kommenden zwei Vergleichen sicher nicht haben. Denn auswärts siegte der VfB im Oktober 1989 mit 1:0, in heimischen Gefilden gar mit 5:0. Im Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger in der Spielzeit 1997/98 gewann der VfB unterdessen beide Spiele gegen Lokomotive Moskau (2:1, 1:0) und erreichte damit das Endspiel. Neben diesen vier Duellen mit russischen Teams spielte der VfB zudem noch dreimal gegen Mannschaften der ehemaligen Sowjetunion. Im Achtelfinale des UEFA-Cups der Saison 1973/74 verlor man bei Dynamo Kiew mit 0:2, siegte im zweiten Vergleich aber mit 3:0 und kam somit genauso weiter, wie in der ersten UEFA-Cup-Runde der Spielzeit 2002/03 nach zwei 4:1-Siegen gegen das lettische Team des FK Ventspils. Trotz einer 0:2-Niederlage in der UEFA-Cup-Gruppenphase der Saison 2005/06 gegen die Ukrainer von Schachtjor Donezk erreichte der VfB derweil noch die Zwischenrunde. Generalprobe: Während der VfB in der Bundesliga am vergangenen Samstag bei Hannover 96 gastierte und 3:3 spielte, befindet sich Zenit St. Petersburg noch mitten in der Vorbereitung auf die kommende Spielzeit 2009, die in Russland erst am 14. März beginnt. Das Team von Trainer Dick Advocaat wird dann zum Auftakt der neuen Saison seine Visitenkarte bei Spartak Moskau abgeben. Die Vorbereitung auf das UEFA-Cup-Spiel gegen den VfB hat Zenit unterdessen in der vergangenen Woche im Rahmen eines Trainingslagers im türkischen Belek absolviert. Sperren: Weder bei den Russen noch beim VfB ist ein Akteur für das Hinspiel gesperrt. Allerdings müssten auf beiden Seiten zwei Spieler bei einer weiteren Verwarnung am Mittwoch im Petrovsky-Stadion beim Rückspiel am 26. Februar in Stuttgart pausieren. Denn sowohl Radek Sirl und Anatoliy Timoshchuk auf Seiten des Gastgebers als auch die VfB-Spieler Roberto Hilbert und Ciprian Marica wurde im laufenden Wettbewerb bereits zweimal verwarnt und wären bei einer weiteren gelben Karte im Rückspiel folglich gesperrt. Fans: Rund 300 VfB-Fans lassen sich von der weiten Reise nach St. Petersburg nicht abschrecken und werden am Mittwoch im Petrovsky-Stadion  mit dabei sein, um dem Team von Markus Babbel vor Ort den Rücken zu stärken. Quelle: vfb.de
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#127674 - 02/17/09 09:04 AM
Re: VfB Stuttgart - Saison 2008/2009
[Re: Sepp]
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Chance, ein Ausrufezeichen zu setzen Sami Khedira wird morgen dabei sein, wenn sich der VfB-Tross auf nach St. Petersburg zum UEFA-Cup-Zwischenrundenspiel am Mittwoch, um 18.15 Uhr im Petrovsky-Stadion machen wird. "Ob er dann auch spielen kann, wird sich zeigen", so Teamchef Markus Babbel bei der heutigen Pressekonferenz zum Duell mit den Russen. Verzichten muss Babbel gegen den Titelverteidiger dagegen weiterhin auf die verletzten Matthieu Delpierre (Bänderanriss), Yildiray Bastürk (Zerrung), Timo Gebhart und Sebastian Rudy (beide Aufbautraining). Nach dem 3:3 am vergangenen Samstag in Hannover hob Markus Babbel das Positive hervor und lobte seine Mannschaft dafür, dass „wir nach dem 3:2 nicht zusammengebrochen sind, sondern eine Reaktion gezeigt haben. Solche Erfahrungen sind für unsere junge Mannschaft wichtig". Trotzdem habe das Spiel klar gezeigt, dass man, egal wie hoch die Führung auch sei, nicht nachlassen dürfe. "Wir können ein Ergebnis nicht einfach nur verwalten. Wir müssen immer agieren und die größtmögliche Ordnung halten, um den Gegner nicht in Tornähe kommen zu lassen", sagte Babbel. Vielleicht habe sein Team nach der schnellen 2:0-Führung geglaubt, dass es so wie in der Vorwoche gegen Leverkusen weitergehen würde. Das Spiel in Hannover habe aber gezeigt, wie schnell man in der Bundesliga bestraft würde, wenn man nicht hundertprozentig dagegenhält. Europäisches Spitzenteam "Und dies ist international noch viel extremer", gab Babbel seinen Jungs mit auf den Weg und appellierte, am Mittwoch über die gesamten 90 Minuten konzentriert zu Werke zu gehen. Den Gegner habe man dreimal bei Testspielen im Trainingslager beobachtet. "Es ist der Titelverteidiger und deshalb sicher keine leichte Aufgabe. Trotzdem bin ich zuversichtlich. Wenn wir aggressiv und lauffreudig auftreten, dann haben wir auch gegen St. Petersburg die Möglichkeit, weiterzukommen. Dieses Spiel ist eine große Chance, ein Ausrufezeichen zu setzen. Wir freuen uns darauf, uns mit den besten Mannschaften Europas messen zu können", so Markus Babbel zum Duell mit dem Team von Zenit. Dass die Russen zur europäischen Spitze zählen, ist für den VfB-Teamchef unbestritten. In der UEFA Champions League habe St. Petersburg in einer schweren Gruppe etwas Pech gehabt. Die Mannschaft sei jedoch nach wie vor sehr spielstark. "Es wird schwierig, wenn man ihnen Zeit und Platz zum Spielen lässt, denn die russischen Spieler sind allesamt technisch sehr versiert. Nach vorne sind sie sicher sehr stark. Allerdings sind überall dort, wo es Stärken gibt, auch Schwächen vorhanden", sagte Babbel und baut darauf, dass seine Mannschaft durch schnelles Umschalten die Hintermannschaft der Hausherren vor Probleme stellen wird. Belohnung für UI-Cup-Runden "Wir müssen unser wahres Gesicht zeigen und dürfen nicht vor Ehrfurcht erstarren, sondern selbstbewusst und ohne Angst an die Aufgabe herangehen. Dafür haben wir zwei Spiele, aber natürlich wollen wir schon am Mittwoch vorsuchen, das beste Resultat zu erzielen", so der VfB-Teamchef. Dass der Kontrahent noch mitten in der Saisonvorbereitung steckt und mit Andrey Arschavin einen prominenten Abgang zu verzeichnen hatte, wollte Babbel nicht überbewerten. "Natürlich ist er ein Ausnahmestürmer, aber ich hätte es meiner Verteidigung auch zugetraut, ihn zu stoppen. Zenit ist auch ohne ihn ein gutes Team. Wir sind jedoch in einer unglaublich starken Gruppe mit Gegnern wie Sevilla, Lüttich, Genua und Belgrad weitergekommen. Das muss uns zuversichtlich und selbstbewusst für die Spiele gegen St. Petersburg machen", so Markus Babbel abschließend. Auch VfB-Sportdirektor Horst Heldt zeigte Respekt, aber keine Angst vor den Vergleichen mit dem Titelverteidiger. Heldt sagte: "Zenit ist trotz des Substanzverlustes ein sehr attraktiver Gegner. Wir freuen uns darauf, dass es jetzt im UEFA-Cup im gewohnten Rhythmus mit Hin- und Rückspiel weitergeht. Es war für uns ein langer Weg bis hierhin. Jetzt wollen wir natürlich auch die interessanten Spiele mitnehmen. Unsere Mannschaft hat die Möglichkeit, sich nun für die harte Arbeit im UI-Cup zu belohnen." Quelle: vfb.de
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#128097 - 02/18/09 10:19 PM
Re: VfB Stuttgart - Saison 2008/2009
[Re: Sepp]
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Stimmen zum Spiel VfB-Teamchef Markus Babbel: "Vom kämpferischen Engagement her muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Aber mit dem Spielerischen können wir heute nicht zufrieden sein. Auch wenn die Platzverhältnisse erkennbar schwierig waren und uns in der zweiten Hälfte das Quäntchen Glück gefehlt hat. Wir wollten von Anfang an Druck ausüben. Leider ist uns das nicht gelungen. Aber das sind Erfahrungswerte für die jungen Spieler in unserer Mannschaft, die sie hoffentlich im Rückspiel verinnerlicht haben werden. Jetzt müssen wir versuchen, zu Hause mit unseren Fans im Rücken den Vorsprung, den Zenit hat, wettzumachen." Zenit-Coach Dick Advocaat: "Ich bin nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis. Stuttgart war zwar in der ersten Hälfte besser, aber nach der Pause hat meine Mannschaft sehr gut gespielt und viel Druck erzeugt. Deshalb hätten wir auch noch mehr Tore schießen müssen. Ich bin zuversichtlich, dass wir im Rückspiel weiterkommen können, allerdings hat der VfB in der ersten Halbzeit gezeigt, dass sie keine schlechte Mannschaft sind." VfB-Torschütze Mario Gomez: "Wir können nicht zufrieden mit dem Spiel sein, weil wir nach dem zweiten Gegentreffer aufgehört haben, Fußball zu spielen. Wir haben in der ersten Hälfte viel richtig gemacht, gut dagegen gehalten und mutig nach vorne gespielt. Nach der Pause ist uns das leider nicht mehr gelungen. Deshalb wurden wir weit hinten reingedrängt und St. Petersburg hatte auch viele klare Torchancen." VfB-Verteidiger Khalid Boulahrouz: "Leider waren wir in den entscheidenden Situationen zu unkonzentriert und haben direkt nach dem Anpfiff und kurz vor der Halbzeit unnötige Gegentore bekommen. Deshalb haben wir es verpasst, uns eine bessere Ausgangsposition zu sichern. Abgesehen davon war es ein ordentliches Spiel von uns. Vor allem, wenn man bedenkt, wie die Umstände heute waren." VfB-Kapitän Thomas Hitzlsperger: "Wir haben in der ersten Hälfte sehr gut dagegen gehalten und uns auch durch das frühe Gegentor nicht aus dem Konzept bringen lassen. Leider sind wir dann aber kurz vor der Pause wieder unnötig in Rückstand geraten. In der zweiten Hälfte hat St. Petersburg dann mehr Druck erzeugt und wir konnten uns nicht mehr so gut befreien. Unter dem Strich wäre vielleicht ein besseres Resultat möglich gewesen. Aber wir haben nach wie vor alle Chancen." VfB-Keeper Jens Lehmann: "Ich weiß nicht, ob ich in meiner Europapokal-Karriere schon einmal auf einem schlechteren Platz gespielt habe. Aber die Bedingungen waren für beide Mannschaften gleich. Das Resultat ist sicher nicht optimal für uns und wir werden sehen, ob das Auswärtstor, das wir heute erzielt haben, reichen wird, um in die nächste Runde einzuziehen." VfB-Linksverteidiger Ludovic Magnin: "Die Rahmenbedingungen waren heute sehr schwierig. Man hat gesehen, dass wir mithalten konnten. In der ersten Hälfte waren wir aus meiner Sicht sogar die bessere Mannschaft. Im zweiten Durchgang hat man dann gesehen, dass Zenit über sehr viel Qualität verfügt. Im Rückspiel müssen wir eine Topleistung abrufen, um in die nächste Runde einzuziehen." Quelle: vfb.de
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#128391 - 02/20/09 07:38 AM
Re: VfB Stuttgart - Saison 2008/2009
[Re: Sepp]
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Heißsporn im Eisschrank
Trotz der guten Ausgangsposition hadert der VfB Stuttgart mit seinen "Blackouts" in St. Petersburg. Für Aufregung sorgt Jens Lehmann. Der Keeper ging Teamkollege Khalid Boulahrouz nach einer Kopfballkerze per "Stirnband-Attacke" an und warf den Kopfschutz des Verteidgers erzürnt über die Werbebande.
Irgendwie schien Markus Babbel unschlüssig, ob er sich denn jetzt über die knappe Niederlage ärgern oder sich über die immer noch gute Ausgangsposition für ein Weiterkommen freuen sollte. So entschied sich der VfB-Teamchef für das "Zuckerbrot-und-Peitsche-Prinzip." "Vom kämpferischen Engagement", lobte Babbel, "ein großes Kompliment für meine Mannschaft", um ein "Aber" gleich hinterher zu schieben: "Vom Ergebnis her kann ich nicht ganz zufrieden sein. Das waren zwei unnötige Gegentore. Man darf sich nicht so leichtfertig den Erfolg aus der Hand nehmen lassen."
Damit war die Geschichte der 1:2-Niederlage des VfB Stuttgart beim Titelverteidiger Zenit St. Petersburg auf den Punkt gebracht. Gleich zweimal ließen sich die Schwaben im Eisschrank Petrowski-Stadion bei klirrender Kälte (minus 8 Grad und Dauer-Schneetreiben) kalt erwischen.
Der erst im Winter von Hannover 96 nach St. Petersburg gewechselte Szabolcs Huszti traf schon in der zweiten Minute völlig freistehend und quasi mit dem Halbzeitpfiff unterstrich Anatolij Timoschtschuk (45.+3) mit einem sehenswerten Treffer, warum ihn Bayern München unter anderem für den kommenden Sommer verpflichten wird.
VfB trotzt den Platzverhältnissen
Zwischen den Gegentoren hatten die Stuttgarter das Geschehen auf den nur in Ansätzen an einen Rasen erinnernden Untergrund jedoch im Griff. Torjäger Mario Gomez (15.) besorgte den Ausgleich und auf dem schmierigen Geläuf (Jens Lehmann: "Ich weiß nicht, ob ich in meiner Europapokal-Karriere schon einmal auf einem schlechteren Platz gespielt habe") zogen die Schwaben ein durchaus ansehnliches Kombinationsspiel auf. "In der ersten Halbzeit waren die Stuttgarter etwas besser, auch weil sie mit den Platzverhältnissen besser klargekommen sind.", zollte selbst Zenit-Coach Dick Advocaat den forschen Gästen ein Lob.
Doch mit dem zweiten Gegentreffer stellten die Schwaben dann den Spielbetrieb ein. In der zweiten Halbzeit spielte nur noch St. Petersburg. Der Titelverteidiger ließ aber zahlreiche Chancen ungenutzt. Mit Glück und einem sicheren Lehmann im Stuttgarter Tor hielt der VfB den Schaden mit Blick auf das Rückspiel in reparablen Grenzen.
Der in Durchgang eins überragende Gomez (sechster Treffer im fünften Spiel 2009) hätte am Ende sogar den Spielverlauf auf den Kopf stellen können. Der Nationalstürmer scheiterte aber an Torwart Wjatscheslaw Malafejew (89.). "Wir können nicht zufrieden sein, weil wir nach dem zweiten Gegentreffer aufgehört haben, Fußball zu spielen", analysierte Gomez.
Aufreger durch Jens Lehmann
Für den Aufreger des Spiels sorgte unterdessen mal wieder Heißsporn Jens Lehmann. Weil Khalid Boulahrouz durch eine Kopfball-Kerze eine Riesenchance von Zenit heraufbeschwor (52.), riss ihm der VfB-Schlussmann wutentbrannt das als Kälteschutz dienende Stirnband vom Kopf und feuerte es über die Torauslinie. Der sichtlich irritierte Verteidiger musste also fortan "oben ohne" spielen. "Jens ist auf dem Platz emotional und immer heiß auf Erfolg. Er hat sich entschuldigt", erklärte Boulahrouz im "ZDF" das Textilvergehen seines Keepers für erledigt.
So hatten sich also nach der Partie alle wieder lieb, nicht zuletzt dank der Aussicht, am nächsten Donnerstag alle Chancen auf das Erreichen des Achtelfinales im UEFA-Cup in der Hand zu haben - ein 1:0-Sieg reicht bereits zum Weiterkommen.
Zenit muss auf künftigen Bayern-Star verzichten
Dieses Unterfangen wird für den VfB womöglich etwas leichter, weil sich Zenit bereits selbst schwächte. Neben dem ebenfalls gesperrten Radek Sirl muss ausgerechnet Stratege Timoschtschuk im Rückspiel zuschauen. Der Kapitän sah nach einem rüden Foul an Roberto Hilbert in den Schlusssekunden seine dritte Gelbe Karte im laufenden Wettbewerb. "Der Ausfall von Timoschtschuk wiegt schwer", gab Advocaat wehmütig zu Protokoll. Für Kollege Babbel sind die Ausfälle beim Gegner eher zweitrangig. Mit Blick auf den Heimvorteil lautet sein Marschbefehl: "Es liegt nur an uns."
Quelle: eurosport.de
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#128392 - 02/20/09 07:40 AM
Re: VfB Stuttgart - Saison 2008/2009
[Re: Sepp]
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Weiter märchenhaft?Ohne Zweifel war Aufsteiger 1899 Hoffenheim die Überraschung der Hinrunde. Denn wohl niemand hätte ernsthaft damit gerechnet, dass der Neuling als Herbstmeister die ersten 17 Partien beenden würde. Nun soll das Märchen fortgeschrieben werden. Es gab viele Paukenschläge in der ersten Hinrunde der TSG 1899 Hoffenheim in der höchsten deutschen Spielklasse. Die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick, am kommenden Samstag, 21. Februar, um 15.30 Uhr zu Gast in der Mercedes-Benz Arena und damit nächster VfB-Kontrahent in der Bundesliga, setzte die schon im Vorjahr in der zweiten Liga gezeigten starken Auftritte nahtlos fort und eilte auch im Oberhaus von Sieg zu Sieg. Am Ende stand die Herbstmeisterschaft und selbst Rekordmeister Bayern München hatte das Nachsehen. Der Dezember 2008 mit dem inoffiziellen Titel des Halbzeitmeisters und der spektakulären Verpflichtung von Ex-VfB-Torhüter Timo Hildebrand, der nach der Meisterschaft in Stuttgart nach Valencia ging und dort in einem von Problemen und Querelen durchsetzten Club nicht glücklich werden sollte, war ohne Zweifel der Monat von 1899. Der Januar 2009 war es dagegen nicht. Im spanischen La Manga bereitete sich das Überraschungsteam aus dem Kraichgau auf die zweite Saisonhälfte vor und wurde im Test gegen den Ligakonkurrenten Hamburger SV gleich doppelt kalt erwischt. Zum einen bekamen sich Hoffenheims Spielmacher Carlos Eduardo und der baldige Münchner Ivica Olic kurz vor Schluss derart in die Wolle, dass die beiden Streithähne nur durch das Eingreifen Dritter daran gehindert wurden, sich gänzlich die Köpfe einzuschlagen. Beide wurden nach diesem Ausraster nachträglich vom Sportgericht des Deutschen Fußballbundes gesperrt und standen ihren Teams damit zum Auftakt im Jahr 2009 nicht zur Verfügung. Weitaus schwerer als der Clinch zwischen Carlos Eduardo und Olic, die sich beide im übrigen nur wenige Stunden später schon wieder für ein Boulevardblatt geläutert und auf einem Versöhnungsfoto als gute Freunde präsentierten, wog jedoch die Verletzung, die sich Top-Torjäger Vedad Ibisevic in diesem Testmatch zuzog. Bei einem Zweikampf mit HSV-Innenverteidiger Bastian Reinhardt erlitt der Bosnier eine schwere Knieverletzung. Der Anfangsverdacht eines Kreuzbandrisses und damit einer Zwangspause von einen halben Jahr bestätigte sich zum Entsetzen des Neulings dann auch recht schnell. Damit war einer der Helden der so sensationellen Hinrunde bereits früh ausgeknockt. Hildebrand fit für das Wiedersehen Dass es schwer werden würde, einen Mann zu ersetzen, der in 17 Partien 18 Treffer markierte, war von vorneherein klar. Doch Hoffenheims Antwort auf den Schock der Verletzung folgte recht schnell. Denn von Werder Bremen lieh man sich in der Winterpause den dortigen Bankdrücker Boubacar Sanogo. Und der Ivorer wurde im neuen Trikot dann auch gleich seinem Ruf gerecht. Bei allen seinen bisherigen Clubs, ob in Kaiserslautern, Hamburg oder Bremen, legte Sanogo gleich in den ersten Spielen los wie die Feuerwehr und dies setzte sich dann auch bei der TSG fort. Denn zur Premiere in der neuen Rhein-Neckar-Arena, in die man nach der Winterpause umgezogen war - in der Hinrunde wurden die Heimspiel noch im Mannheimer Carl-Benz-Stadion ausgetragen, da das eigene Stadion noch nicht fertig gestellt war - steuerte Sanogo einen Treffer bei und Hoffenheim besiegte Energie Cottbus am Ende mit 2:0. Der Erfolg war auf der einen Seite zwar schön und gut, da man die Drucksituation nach der famosen Hinrunde gegen den Underdog meisterte, somit die Erfolgsserie zunächst fortsetzte und der größte Konkurrent aus München auch noch mit einer 0:1-Pleite in Hamburg gepatzt hatte, aber dennoch sollte auch am letzten Tag des so verflixten Januar 2009 bzw. danach längst nicht mehr alles nach Plan laufen. Denn zunächst musste Neuzugang Timo Hildebrand sein Debüt im Trikot von 1899 verletzungsbedingt vorzeitig beenden, anschließend holte man in Mönchengladbach nur einen Punkt und unterlag zu Hause Bayer Leverkusen klar mit 1:4. Immerhin hat Hildebrand nach einem Zusammenprall mit Namensvetter Timo Rost im Spiel gegen Cottbus seine schmerzhafte Schambeinprellung inzwischen hinter sich gebracht, ist somit wieder einsatzbereit und dürfte dem Wiedersehen mit den Ex-Kollegen in Stuttgart genauso entgegenfiebern wie Rechtsverteidiger Andreas Beck, der in der Vorwoche sein Debüt im Nationalteam gab. Die Viererkette dürften Matthias Jaissle, der zuletzt an der Wade noch lädierte Marvin Compper und Andreas Ibertsberger vervollständigen. Die Optionen in der Defensive sind Ex-Kapitän Per Nilsson, Winter-Neuzugang Fabricio und Christoph Janker. Im Mittelfeld könnten entweder Luiz Gustavo, Tobias Weis, Sejad Salihovic und Carlos Eduardo eine Raute bilden oder aber Rangnick verzichtet auf Salihovic bzw. Weis und bringt stattdessen mit Chinedi Obasi, Boubacar Sanogo und Demba Ba gleich drei Spitzen. Im defensiven Mittelfeld heißt die Alternative Isaac Vorsah, im Offensivbereich könnte auch Selim Teber zum Zug kommen. Der Joker im Angriff dürfte derweil Wellington bleiben. Quelle: vfb.de
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#129254 - 02/23/09 08:04 AM
Re: VfB Stuttgart - Saison 2008/2009
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Stimmen zum Spiel VfB-Teamchef Markus Babbel: "Die Zuschauer haben heute ein Klassespiel gesehen, in dem alles drin war. Emotionen, Kampf und sechs Tore. Was mir leid tut ist, dass sich die Mannschaft um den Lohn ihrer harten Arbeit gebracht hat, da wir auch heute wieder einige individuelle Fehler gemacht haben. Zum Schluss müssen wir froh sein, dass wir nicht noch verloren haben und mit dem Punkt zufrieden sein. Wenn man allerdings zu Hause drei Tore schießt, sollte das eigentlich zu einem Sieg reichen." 1899-Trainer Ralf Rangnick: "Die Zuschauer sind voll auf ihre Kosten gekommen. Es war ein richtiger Fight, wie man ihn sonst eigentlich nur von der Insel kennt. Und das auf sehr schwierigen Bedingungen. Es war ein hoch intensives Spiel über 90 Minuten. Wir sind etwas überraschend in Führung gegangen, da wir uns am Anfang doch sehr schwer getan haben. Das Tor zum 2:1 war für mich irregulär, da zuvor ein Foul von Cacau an Carlos Eduardo vorlag. Als wir wieder dran waren, sind wir wieder mit einem Tor in Rückstand geraten. Doch wir sind wieder zurück gekommen. Nach dem Ausgleich zum 3:3 hat man gesehen, dass wir in der letzten Viertelstunde unbedingt den Sieg wollten." VfB-Doppeltorschütze Mario Gomez: "Es ist mir unerklärlich, dass wir so ein Spiel nicht gewinnen können. Durch krasse individuelle Fehler geben wir einen Sieg aus der Hand. So spielst du immer nur zwischen Platz sieben und zwölf." VfB-Linksverteidiger Ludovic Magnin: "Heute wurden unsere individuellen Fehler hart bestraft. Natürlich habe ich vor der Pause einen großen Fehler gemacht, was mir sehr leid tut. Denn wenn wir mit einem 2:1 in die Pause gegangen wären, hätten wir auch gewonnen. Beim Elfmeter habe ich zu Jens gesagt, bitte rette mich." 1899-Mittelfeldspieler Tobias Weis: "Wir sind sehr, sehr unglücklich, dass wir den Matchball nicht versenken konnten. Wir haben in der zweiten Halbzeit sehr gut gespielt und können auch gut mit dem Unentschieden leben. Für mich war es eine schöne Rückkehr. Ich fand es super, mal in diesem Stadion gespielt zu haben." VfB-Kapitän Thomas Hitzlsperger: "Wenn man den Elfmeter kurz vor Schluss mit einbezieht, müssen wir mit dem 3:3 zufrieden sein. Wir hatten genügend Chancen und hätten eigentlich mehr daraus machen sollen. Unsere Fehler wurden heute eiskalt bestraft." Ex-VfB-Keeper Timo Hildebrand: "Für mich war das eine bittere Rückkehr, denn ich hätte natürlich gerne gespielt. Dass ich zuschauen musste, war viel anstrengender als auf dem Platz zu stehen. Der verschossene Elfmeter kurz vor Schluss war sehr schade, aber aufgrund der anderen Resultate ist für uns nach wie vor alles drin." 1899-Torschütze Demba Ba: "Natürlich freue ich mich über meine drei Tore. Wenn es am Ende auch nicht viel gebracht hat, da wir in der letzten Sekunde den Elfmeter und damit den Sieg vergeben haben. Wenn man, wie wir, durch so eine Situation nicht gewinnt, ist das wie wenn man verliert. Und ich hasse verlieren." VfB-Verteidiger Khalid Boulahrouz: "Wenn man drei Tore macht, muss man das Spiel gewinnen. Wir haben es Hoffenheim bei den Gegentreffern einfach zu leicht gemacht." VfB-Mittelfeldspieler Roberto Hilbert: "Für die Gegentore kann man nicht nur die Abwehr verantwortlich machen. Denn Fehler macht immer die ganze Mannschaft. Angesichts der kommenden Spiele gilt es diese Fehler schleunigst abzustellen. Am Ende mussten wir froh sein, nicht verloren zu haben." Quelle: vfb.de
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